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Produktbild: Tote Frauen verzeihen nicht
Band 1

Tote Frauen verzeihen nicht Historischer Kriminalroman - Der Auftakt der großen Bestsellerserie aus Schweden

8

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6165

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

12619 KB

Originaltitel

Döda Kvinnor Förlåter Inte

Übersetzt von

Marie-Sophie Kasten

Sprache

Deutsch

EAN

9783641347123

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

6165

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

12619 KB

Originaltitel

Döda Kvinnor Förlåter Inte

Übersetzt von

Marie-Sophie Kasten

Sprache

Deutsch

EAN

9783641347123

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  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    03.11.2026

    eBook (ePUB)

    Historischer Kriminalroman um 1896, der perfekt auf die Misstände von Frauen hinweist

    Der Roman hat mich sehr begeistert. Er ist für mich eher gesellschaftskritisch und setzt sich mit den Misständen von Frauen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten auseinander. Da ist Olga, Witwe eines hohen Polizeibeamten, die ein Schicksal trägt, was nach und nach im Buch enthüllt wird. Ich hatte einen Gedanken, der sich allerdings später nicht bewahrheitete. Das war schon sehr gekonnt von der Autorin gemacht. Neben der reichen Olga, deren erwachsener Sohn ebenfalls bei der Polizei ist, lernt man ihr Dienstmädchen Edit kennen. Sie entstammt einer sehr armen Familie und dann ist da noch Hildur, die Tochter des Pförtners, die mit zahlreichen Geschwistern und ihrem Vater in dem Einzimmer-Pförtnerhaus lebt und neben der Versorgung ihrer Geschwister, die zweite Frau des Vaters ist bei der Geburt des jüngsten Kindes gestorben, Näharbeiten sehr geschickt durchführt. Dabei lernt sie auch Fredrika kennen, die Waise ist und von ihrem Onkel, einem Arzt, als Gesellschafterin aufgenommen wird. Was haben nun alle Frauen gemeinsam? Sie wohnen in dem gleichen Haus. Als Hildur eines Nachts die Leiche einer jungen Frau findet, die dem Anschein nach ein Kind abgetrieben hat und dabei gestorben ist, werden die Frauen nach und nach aktiv, denn sie glauben nicht an diesen Todesumstand. Nachdem auch noch ein weiterer Toter gefunden wird, ermitteln die Frauen gemeinsam. Das war wirklich spannend zu lesen, wobei der Fokus der Autorin hier eher auf den Umständen liegt, in denen die Frauen lebten und wie diese sich nach und nach versuchen daraus zu befreien. Dabei erkennt der Leser wie durch das Zusammenhalten der Frauen nach und nach alte Rollenmuster aufbrechen. Der Leser begleitet dabei auch die einzelnen Protagonistinnen in Kapiteln und lernt dabei ihre Geheimnisse kennen, die jede hat. Auch werden die Gedanken sichtbar. Ein toller Roman, der flüssig zu lesen ist und ich kam mir wirklich in die Zeit versetzt vor. Da ich historische Romane und gerade auch historische Krimis mag, kann ich den Roman sehr für diese Zielgruppe empfehlen. Insbesondere auch den Lesern, die sich mit den Themen wie Doppelmoral, Unabhängigkeit, die eine Frau nur über den Tod des Mannes gewinnen konnte, erste Ärztinnen, unpraktische Kleidung, geltende Gesetze, die die Männer unterstützten und von Männern gemacht wurden, die dadurch Frauen als nicht vollwertiges Mitglied der Gesellschaft erscheinen ließen. Der nächste Band erscheint Anfang April 2027, ich freue mich schon sehr darauf.

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2026

    eBook (ePUB)

    Lesesog

    Wir schreiben die Jahrhundertwende 1900, drei Frauen unterschiedlicher Klasse in Stockholm. Sie alle verbindet eins: Aufbruchstimmung. Der Wunsch nach mehr Rechten. Dass Frauen selbstbestimmt sein können - egal, in welcher Hinsicht. Als eine junge Frau, ein 16-jähriges Dienstmädchen, ermordet in einem Hinterhof entdeckt wird, läuft die Stockholmer Gerüchteküche heiß. Zwischen den Beinen der Toten: Ein Fötus. Abtreibungen sind illegal und gegen den Glauben zu dieser Zeit, sodass der Mord an Emma Josefina zum Symbol wird. Während manche für die Rechte der Frauen, auch das Recht auf Abtreibung, kämpfen, stecken andere in ähnlich misslicher Lage. Die Autorin beschreibt atemberaubend und spannend die damalige Zeit - unbeschönigt und realistisch. Ein spannender Page Turner, der sich mit der Vergangenheit und der Frauenfigur intensiv auseinandersetzt.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    22.10.2026

    eBook (ePUB)

    Memento mori- Gedenke deiner Sterblichkeit

    Mit ihrem Krimi-Reihen-Auftakt “TOTE FRAUEN VERZEIHEN NICHT” entführt uns die Autorin, Katarina Wennstam, nach Stockholm in das 19. Jahrhundert. Verarmte Landbevölkerung strömt auf der Suche nach Arbeit in die Städte. Für junge Frauen ohne Ausbildung bleibt meist nur die Stellung als Dienstmädchen. Ausbeutung und sexuelle Übergriffe insbesondere durch die Hausherren und deren Söhne gehören zum Alltag, während Ehefrauen wegsehen und schweigen.  Wird ein Dienstmädchen schwanger, steht es häufig vor dem gesellschaftlichen Nichts und der allgemeinen Verachtung. Selbstmord, Hinterhof-Abtreibungen oder Prostitution scheinen die einzigen Auswege zu sein.  Und genau hier setzt diese Geschichte ein. Eine tote Dienstmagd, ein vertuschtes Verbrechen und vier mutige Frauen stellen sich gegen mächtige Männer. Dieser historische Krimi ist penibel recherchiert und zugleich fesselnd erzählt. Besonders eindringlich schildert die Autorin eine patriarchalische Gesellschaft, in der Frauenleben erschreckend wenig zählen. Auch eine Ehefrau ist vor Willkür nicht sicher, wie Olga in dieser Geschichte erfahren muss. Als vermögende Witwe gewinnt sie zwar Bewegungsfreiheit, jedoch ist der Preis dafür immens hoch. Die weiblichen Figuren sind vielschichtig gestaltet und zeigen interessante Entwicklungen. Spannend ist zudem die aufgezeigte Spaltung zwischen den gesellschaftlichen Schichten.  Ich warte nun gespannt auf den 2. Band der Reihe.

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Roman mit starken Frauen

    Mit „Tote Frauen verzeihen nicht“ entführt Katarina Wennstam uns ins Stockholm Ende des 19. Jahrhunderts und versetzt uns historisch recht genau in eine Gesellschaft im Umbruch, in der die Herkunft und der gesellschaftliche Stand maßgeblich über die Möglichkeiten eines Menschen, insbesondere von Frauen, entschieden haben. Besonders beeindruckt hat mich die Darstellung der damaligen Lebensverhältnisse und die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, inklusive Krankheiten, Glaubenssätzen und neuesten Entwicklungen. Die patriarchalen Strukturen, die Abhängigkeit der Frauen und die Doppelmoral einer Gesellschaft, in der Männer weitreichende Freiheiten genießen, während Frauen die Konsequenzen tragen müssen, werden hier sehr kritisch beleuchtet. Dabei wird deutlich, wie wenig ein Frauenleben wert sein konnte, wenn es nicht in die gesellschaftlichen Erwartungen passte. Nicht alle Handlungsstränge haben mich gleichermaßen überzeugt. Gerade die kurze Geschichte rund um Maja hätte für mich stärker in die Gesamthandlung eingebunden werden können. Besonders nahegegangen ist mir jedoch Edits Schicksal. Ihre Figur fand ich einfühlsam dargestellt. Und ihr Schicksal hat mich beim lesen ergriffen. Ich habe mit ihr mitgelitten und hätte ihr von Herzen ein Happy End gewünscht. Gleichzeitig musste ich mir eingestehen, dass ein solches Ende vielleicht zu romantisch für die Zeit gewesen wäre, in der die Geschichte spielt. Gerade diese Tragik macht ihre Geschichte für mich so eindringlich. Insgesamt ist „Tote Frauen verzeihen nicht“ für mich ein lesenswerter historischer Kriminalroman, der nicht nur einen spannenden Fall erzählt, sondern vor allem die Lebensrealität von Frauen in einer Gesellschaft sichtbar macht, in der sie oftmals unsichtbar waren. Ein Buch, das nachdenklich stimmt und dessen Figuren einen nicht unberührt zurücklassen.

  • Bock auf Bücher

    aus Dresden

    5/5

    30.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein atmosphärischer, feministischer Kriminalroman, der weit über seinen Fall hinaus erzählt

    Stockholm um 1890: Vier Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten entdecken nach und nach, was ihre Lebensgeschichten miteinander verbindet. Olga, Fredrika, Hildur und Edit bewegen sich in einer Welt, in der Frauen nur begrenzte Rechte und Möglichkeiten haben und männliches Fehlverhalten allzu oft auf ihre Kosten geht. Besonders begeistert haben mich die vier Protagonistinnen. Sie sind unterschiedlich gezeichnet, ihre Lebensrealitäten sorgfältig ausgearbeitet. Ihre Annäherung wirkt dabei nicht konstruiert, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt. Gerade darin liegt für mich eine der schönsten Aussagen des Romans: Solidarität entsteht, wenn Frauen beginnen, die Erfahrungen anderer ernst zu nehmen und vermeintlich persönliche Schicksale in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Auch das historische Setting ist hervorragend gelungen. Wennstam verbindet gründliche Recherche mit einer so leichtfüßigen Erzählweise, dass sich die Geschichte nie wie eine Geschichtsstunde anfühlt. Gleichzeitig verhandelt sie ernste Themen wie Sexarbeit, Machtmissbrauch, illegale Schwangerschaftsabbrüche und weibliche Selbstbestimmung. Ein berührender, stellenweise erschütternder und ausgesprochen feministischer Roman, der mich mit den Frauen hat mitfiebern und mitleiden lassen. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung! Eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Kriminalromane mit starken Figuren, atmosphärischem Setting und gesellschaftlicher Tiefe mögen.

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