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Produktbild: Das Alphabet der Masken
Band 5

Das Alphabet der Masken Roman

7

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2919

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

456 (Printausgabe)

Dateigröße

3410 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426571187

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

2919

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

456 (Printausgabe)

Dateigröße

3410 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426571187

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    17.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine extrem spannende Fortsetzung der Reihe um das Graphische Viertel

    Wieder einmal mehr konnte mich Kai Meyer mit der Fortsetzung der Reihe um das Graphische Viertel in Leipzig vollständig in seinen Bann ziehen. Mit "Das Alphabet der Masken" ist nun der 5. Band der Reihe erschienen und ich habe ein weiteres Highlight auf meiner Bestenliste 2026! Wie auch in anderen Bänden spielt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Im Jahr 1930 wird Amalia Lux von ihrer Stiefschwester Vineta in das Haus ihres Stiefvaters gebeten, der verstorben ist. Sie zeigt Amalia fünf Exlibris, die alle mit dem Namen L. Gora signiert sind und mysteriöse Masken zeigen. Amalia selbst ist dunkelhäutig und wurde vor Jahren von ihrem Stiefvater adoptiert. In der Villa Akenberg geschehen mehrere Morde und Amalia gilt als Hauptverdächtige. Ihre einzige Hoffnung ist es, die verschollene L. Gora zu finden. Parallel entwickelt sich die zweite Ebene im Jahr 1970. In Monaco wird Timm von der Nachbarin seines Onkels Em, einer greisen Baronin, beauftragt, eine verschollene Künstlerin zu suchen. Im Verlauf der Suche stoßen Timm, sein Onkel Em und Nada, der Gehilfin der Baronin, auf Geheimnisse, die seit 40 Jahren geruht haben. Eine in der Nazi-Zeit verschwundene Bibliothek spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Druckstöcke, die die Baronin Timm und seinen Mitstreitern überlässt. Wie gewohnt, lässt Kai Meyer die Lesenden sofort mitten in die Geschichte eintauchen. Allein seine Beschreibungen des Graphischen Viertel, aber auch anderer Landschaften und der Personen im Buch, lassen den Roman vor Augen lebendig werden und das Kopfkino rattern. Ich habe mit Amalia und Timm mit gefiebert und das Buch kaum aus der Hand gelegt. Die Hauptprotagonist*innen sind glaubhaft, Amalias Vergangenheit hat mich berührt, Onkel Em mit seinen Seitenhieben auf seine Schriftstellerkollegen amüsiert. Dass einige Charaktere mir unsympathisch waren, liegt auch an der Zeit, in der Die Geschichte spielt, aber nicht nur. So ganz nebenbei erfahren wir auch eine Menge über Exlibris, Druckstöcke, verschworene Logen und verschwundene Bibliotheken. Hier hat Kai Meyer wieder hervorragende Recherchearbeit geleistet, daher sollte man auch unbedingt das Nachwort lesen! Die Kapitel wechseln in der Zeitebene, die sich am Ende zu einem runden Ganzen zusammen fügen. Die Zeitebenen enden jeweils mit einem fiesen Cliffhanger, der es mir fast unmöglich gemacht hat, den Roman zu unterbrechen. So habe ich nur zwei spannende Tage und eine kurze Nacht mit dem Roman verbringen dürfen. Von mit gibt es eine absolute Leseempfehlung für ein weiteres Highlight und ich wünsche mir sehr, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Geschichte um das Graphische Viertel in Leipzig geben wird. Dieses Viertel hätte ich zu gern einmal persönlich durchstreift, was aber leider nicht mehr möglich ist.

  • Bewertung

    aus Neukieritzsch

    5/5

    03.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zurück ins Graphische Viertel

    Als Amalia in Leipzig auf ihre Stiefschwester trifft, ahnt sie noch nicht, was auf sie zukommt. Vor vielen Jahren hatten sich ihre Wege getrennt, nachdem ihr Stiefvater Amalia in ein Mischlingsheim gegeben hatte. Nun ist dieser tot, die Mutter mehr oder weniger noch am Leben und die junge Frau stößt dank ihrer Schwester auf Exlibris in der Bibliothek des Mannes, der sie einst verstoßen hat. Amalia möchte mehr darüber erfahren, doch dann geschehen mehrere Morde, die offenbar mit eben jenen Druckstöcken in Verbindung stehen. Ihre Stiefschwester wird entführt und Amalia selbst zur Hauptverdächtigen und Gejagten. Kann sie das Geheimnis der Druckstöcke lüften und ihre Unschuld beweisen? 40 Jahre später kommt auch Timm mit den geheimnisvollen Druckstöcken in Berührung und ebenfalls mit einer Reihe von Morden. Er begibt sich auf die Suche nach Antworten und versucht, das Rätsel hinter den Druckstöcken zu lösen. Dabei werden allerdings so einige Geheimnisse aus vergangenen Zeiten aufgewühlt. Werden seine Nachforschungen ihn und seine Helfer weiterbringen oder wird er bei dem Versuch sein Leben verlieren? Ich freue mich jedes Mal, wenn es zurück ins Graphische Viertel geht. Kai Meyer schafft es einfach immer wieder, mich zwischen die Seiten zu ziehen. Die Beschreibungen des Viertels sind so gelungen, dass sofort Bilder im Kopf entstehen, ohne dass man sich dafür groß anstrengen müsste. Gerade die Kapitel rund um Amalia fand ich wahnsinnig spannend. Als junge Frau fällt sie 1930 allein aufgrund ihrer Herkunft auf wie ein bunter Hund. Davon lässt sie sich allerdings nicht aufhalten und geht ihren Weg. Aber auch die Kapitel um Timm, seinen Onkel und Nada können problemlos mithalten, selbst wenn es hier etwas weniger Leichen gibt. Die beiden Zeitebenen und damit verbundenen Handlungsstränge ergeben nach und nach ein Gesamtbild. Über eine der Gemeinsamkeiten stolpert man dabei recht schnell. Die spannende Frage ist allerdings, wie alles miteinander zusammenhängt und wann sich die einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen fügen. Gerade dieses Miträtseln macht für mich einen großen Reiz der Geschichte aus. Die Atmosphäre im Graphischen Viertel ist ohnehin faszinierend. Wie schön wäre es, die damaligen Buchhandlungen, Verlage und vor allem Druckereien noch einmal mit eigenen Augen sehen zu können! Kai Meyer gelingt es allerdings auch so hervorragend, einen lebendigen Eindruck dieser besonderen Welt zu vermitteln. Fazit Es war wieder ein bisschen wie Nachhausekommen. Erneut nimmt mich Kai Meyer mit auf eine spannende Zeitreise ins Graphische Viertel und versteht es, mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen. Die Mischung aus Geschichte, geheimnisvollen Ereignissen, interessanten Charakteren und jeder Menge Spannung hat mich schon in den bisherigen Bänden begeistert und sorgt auch diesmal wieder für beste Unterhaltung. Ich liebe es, in diese besondere Welt einzutauchen, und hoffe sehr, dass der Autor mich noch zu einigen weiteren Ausflügen ins Graphische Viertel mitnehmen wird. Ich wäre definitiv wieder dabei! 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    26.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ach, so ein herrliches fünfter Band

    Er wird als der deutsche Carlos Ruiz Zafón bezeichnet, da gehe ich zu 100 Prozent mit – genauso empfinde ich es. Am Wochenende habe ich den 5. Band der Reihe um die Geheimnisse im Graphischen Viertel Leipzigs gelesen. Die Vorgängerbände hier zur Erinnerung: Die Bücher, der Junge und die Nacht Die Bibliothek im Nebel Das Haus der Bücher und Schatten Das Antiquariat am alten Friedhof Soooo poetisch, so viel Wundervolles für Buch- und Literaturliebhaber vereint dieser Roman, dass man ihn einfach lesen muss. Ich lege ihn jedem ans Herz, der sich für das Genre und Bücher allgemein interessiert. Leider wurde das legendäre Graphische Viertel in Leipzig bei einem Luftangriff im Dezember 1943 komplett zerstört. Die Literaturstadt Leipzig hat damit soooo viel verloren – was unendlich schade ist. Die Geschichte um die Bücherstadt geht weiter. Amalia Lux stößt in der stiefväterlichen Bibliothek auf 7 Exlibris, die mysteriöse Masken zeigen und mit „L. Gora“ signiert sind. Dann passieren noch mehrere Morde. Amalia wird verdächtigt. Sie kam einst aus den Kolonien nach Deutschland. Amalia sucht schließlich nach der verschollenen Künstlerin. Dann ist da noch der Handlungsstrang, der in Monaco angesiedelt ist im Jahr 1970. Ganz anders als in Leipzig gibt es hier keine Buchhandlung. Wir lernen Timm kennen, den Studenten. Er recherchiert zum Leben einer mysteriösen Malerin. Mit ihm sind eine Ballerina unterwegs, die nicht mehr tanzen kann und ein Schriftsteller, der nicht mehr schreibt. Timm geht einer Spur nach, die ihn zu einer geraubten Bibliothek führt. Wir gehen vierzig Jahre in die Vergangenheit zurück … Mehr möchte ich gar nicht verraten, um nicht zu viel der Handlung vorweg zu nehmen. Eines sei gesagt, die mehr als 400 Seiten lesen sich super fesselnd, flüssig und absolut spannend. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe gestern noch eine Nachtschicht eingelegt *g* . Wieder einmal wundervoll geschrieben, die Charaktere werden lebendig und authentisch dargestellt und die Szenen liefen vor meinem geistigen Auge ab. Ich könnte mir dieses Buch und auch die Vorgänger gut als Filmreihe vorstellen. Absolute Leseempfehlung !!!

  • Bewertung

    5/5

    25.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richtig packend

    Ich liebe diese Krimi-Reihe rund um das Graphische Viertel und fand diesen Band wieder herrlich mitreißend und eindrücklich. In zwei Zeitebenen entfaltet sich hier eine Geschichte voller Geheimnisse und Intrigen. Ich hab von Anfang bis Ende mitgefiebert. Die Storyline rund um die Exlibris und von den Nazis geraubte Bibliotheken war sehr packend geplottet und entführt den Leser in die Zeit rund um den Nationalsozialismus. Da geht es um Geheimbünde, falsche Identitäten, ominöse Hinterlassenschaften und die fieberhafte Suche nach einer besonderen Künstlerin. Die Geschichte ist einnehmend, dramatisch und sehr spannend aufgezogen. Ich weiß gar nicht, welcher Handlungsstrang mir besser gefallen hat. Wobei mir bei der Auflösung rund um Amalias Familiengeschichte schon alles ausm Gesicht gefallen ist. Aber auf jeden Fall wars richtig stark, wie beide Zeitstränge verstrickt zusammengeführt wurden. Es ist ein sehr atmosphärisches Leseerlebnis und ich wollte das Buch an liebsten gar nicht weglegen.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, historisch, atmosphärisch

    Das Alphabet der Masken von Kai Meyer ist bereits der fünfte Band aus der Reihe „Die Geheimnisse des Graphischen Viertels“. Dieser Band konnte mich nach dem etwas schwächeren Band 4 wieder begeistern! Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen: 1930 in Leipzig und 1970 in Monte Carlo. 1930: Amalia, 28, kam mit elf Jahren von den Salomon-Inseln nach Leipzig. Ihre Mutter hatte dort den Verleger und Druckereibesitzer Akenfeld kennen- und lieben gelernt. Nach dem Tod seines Vaters kehrte Akenfeld mit seiner Familie in die Heimat zurück, um sein Erbe anzutreten. Kaum in Leipzig angekommen, wird Amalia mit Unterstützung ihrer achtjährigen Schwester Vineta in ein Mischlingsheim geschickt. Amalia liebt Bücher und verbringt viel Zeit in den Buchhandlungen des Graphischen Viertels. Siebzehn Jahre nach ihrer Verbannung aus der Akenfeld-Villa trifft sie ihre Schwester Vineta, die sie in die Villa einlädt. Vineta teilt ihr mit, dass ihr Vater verstorben sei und zeigt ihr sieben wertvolle Buchstempel, sogenannte Exlibris, die dieser vor kurzem erworben hatte. Am nächsten Morgen findet Amalia alle Bewohner der Villa mit durchgeschnittenen Kehlen auf, und Vineta ist verschwunden. 1970: Timm besucht seinen Onkel Em in Monte Carlo. Dessen betagte Nachbarin bittet ihn um Hilfe bei der Suche nach wertvollen Exlibris. Timm, die russische Balletttänzerin Nada und Onkel Em machen sich auf den Weg nach Italien und in die Schweiz. Bei ihrer Rückkehr finden sie ihre Auftraggeberin ermordet in der Badewanne auf. Kai Meyers Bücher sind atmosphärisch und spannend, mit einer ordentlichen Portion Mystik und Grusel. In seinem neuesten Roman gibt es einige Tote auf, deren Ermordung detailliert beschrieben wird, rasant geht es bei den Verfolgungsjagden zu, bei denen die Protagonisten nur um Haaresbreite mit dem Leben davonkommen. Ich fand es interessant zu erfahren, dass die Nationalsozialisten - mit Himmler an der Spitze – nicht nur Gemälde, sondern auch Bücher geraubt und mit ihnen ganze neue Bibliotheken aufgebaut hatten. Alfred Rosenberg war ganz besonders an Büchern zum Thema Okkultismus interessiert. Den Begriff Exlibris kannte ich nicht, bei meinem nächsten Besuch in einem Antiquariat werde ich in alten Büchern nachschauen, ob ich Exlibris finde, die auf die ursprünglichen Besitzer hinweisen. Ich habe das Buch fast vollständig gehört, beiden Sprecher sind großartig: Johann von Bülow und Luise Helm. Sie verstehen es, den Charakteren Leben einzuhauchen und die Hörer*innen in die Dreißiger bzw. Siebziger Jahre in Leipzig, Monte Carlo und der Schweiz zu versetzen. Die Bücher kann man unabhängig voneinander lesen, ihre Verbindung stellen das Setting Graphisches Viertel in Leipzig und der liebenswerte russisch stämmige Buchhändler Grigori dar, der in Band 5 leider nur einen kurzen Gastauftritt hat. Mit seinem neuesten historischen Spannungsroman konnte Kai Meyer mich wieder begeistern, gerne spreche ich für die gesamte Reihe eine Leseempfehlung aus.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Unterhaltung

    Ich mag die meisten Titel von Kai Meyer, auch die Jugendbücher von ihm. Auch diese Reihe um verschiedene Geheimnisse und Verbrechen im Graphischen Viertel in Leipzig hat Sogwirkung und ist gut aufgebaut. Mir ist Kai Meyer hier allerdings immer mal wieder zu plakativ. Und den Vergleich zu Ruin Zafon würde ich u.a. deshalb so nicht unterschreiben. Gute, manchmal fast zu düstere Unterhaltung.

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