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Produktbild: Die Stunde der Frauen

Die Stunde der Frauen Roman

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 35 Jahr(e)

Verkaufsrang

6821

Erscheinungsdatum

01.08.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

4292 KB

Übersetzt von

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312850

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Altersempfehlung

ab 35 Jahr(e)

Verkaufsrang

6821

Erscheinungsdatum

01.08.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

4292 KB

Übersetzt von

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312850

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB)

    Gab den Frauen eine Stimme

    Menie Grégoire ist Radiomoderatorin in den 1960er-Jahren und ihrer Zeit weit voraus. Obwohl schon über 50 Jahre alt, wird sie mit ihrer Radiosendung in ganz Frankreich berühmt. Nicht immer zur Freude mancher erzkonservativen Kräfte. Was ist an Menies Sendung so besonders? In ihr kommen erstmals Frauen zu Wort. Menie liest entweder Briefe mit den Alltagssorgen und Nöten der Frauen vor, oder telefoniert mit ihnen. Grégoire gibt Ratschläge, versucht den Frauen Mut zu machen, sich nicht von Ehemännern oder Schwiegermüttern unterbuttern zu lassen und, nimmt ein wichtiges Thema in ihre Sendung auf: Sexuelle Aufklärung und Verhütung. Zu dieser Zeit sind Familien mit 10, 12 Kindern keine Seltenheit. Die Mütter rackern sich zu Tode, sind von den Schwangerschaften, die oft genug mit Fehlgeburten enden, total erschöpft und müssen dennoch Schläge und aufgezwungenen Sex ihrer Männer erdulden. Wir Leser erfahren auch einiges über Menie Grégoire, die verheiratet ist und drei Töchter zur Welt gebracht hat. Eine ihrer Enkelinnen, die Journalistin Esther, wird Jahre später über Menies Geschichte stolpern. Bei der Durchsicht der Karteikarten, Briefe und Tonbänder erfährt sie viel über das Lebenswerk ihrer Großmutter. Zahlreiche Briefe weisen Esther den Weg aus ihren eigenen toxischen Beziehung. Fazit: Gerne gebe ich diesem sehr interessanten Buch über die Gesellschaft in Frankreich in den 1960er-Jahren, das von Adèle Bréau hinreißend erzählt wird, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Jürg K.

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbares Buch mit interessantem Thema

    Diese ist die wahre Geschichte einer revolutionären Radiomoderatorin im Paris der 1960er. Die Idee, Menie Grégoire als zentrale Figur eines Generationenromans zu nehmen, finde ich kraftvoll und berührend. Eine Radiomoderatorin, die Frauen in den 1960ern eine Stimme gibt, ist ein starkes Symbol für den Beginn gesellschaftlicher Umbrüche. Gespräche über Verhütung, Sehnsüchte und patriarchale Zwänge waren damals Tabubruch und zugleich Befreiung. Dass Menie als «Beauvoir der Herzen» beschrieben wird, weckt Erwartungen an eine Figur, die sowohl intellektuell als auch empathisch wirkt genau die Mischung, die Radiopublikum und Zeitgeist bewegen konnte. Besonders reizvoll ist der doppelte Blick. Einerseits die historische Perspektive auf die Emanzipation, andererseits die persönliche Spurensuche von Esther fünfzig Jahre später. Briefe als Vermittler von Mut und Solidarität sind ein schönes erzählerisches Mittel, weil sie Intimität und kollektive Erinnerung verbinden. Wenn Esther durch das Vermächtnis ihren eigenen Ausbruch schafft, wird die Geschichte zur lebendigen Brücke zwischen Generationen. Tiefe entsteht durch Widersprüche, kleine Fehler und konkrete Lebensumstände. Insgesamt eine bewegende Hommage an weibliche Vernetzung und den langsamen, oft schmerzhaften Weg zur Selbstbestimmung. Ein Roman, der Mut macht und zugleich die Komplexität von Befreiung anerkennt.

  • Lena

    aus Köln

    3/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mischung aus Romanbiografie und Fiktion um eine fortschrittliche Frau, die Frauen im Radio ein Forum gab und Gehör schenkte

    Menie Grégorie arbeitete für die Zeitschrift Elle, wo sie sich insbesondere um Leserbriefe kümmert, bevor sie vom Radiosender RTL für eine Livesendung gewonnen werden konnte. Auch dort soll sie sich den Zuschriften der vor allem weiblichen Hörerinnen kümmern. Die Sendung am Nachmittag, wenn Frauen ihre Hausarbeit erledigt haben und Ehemänner noch bei der Arbeit sind, wird ein voller Erfolg. Frauen erhalten eine Stimme und Menie schenkt ihnen nicht nur ihr Gehör, sondern gibt vor allem bei heiklen Themen Ratschläge bis hin zu persönlicher Unterstützung. Zu ihren Hörerinnen zählen die Schwestern Suzanne und Mireille, die sich mit Hilfe von Menie in ihren Leben beginnen zu emanzipieren. Ein halbes Jahrhundert später beschäftigt sich die Journalistin Esther Kahn, die sich aus einer toxischen Beziehung befreien muss, mit Menies Leben, ihren Aufzeichnungen und den Problemen der Frauen von damals, was ihr neuen Mut verleiht. Die Autorin ist die Enkelin von Menie Grégorie, die der starken und klugen Frau, die so vielen anderen Frauen in Fragen zur Sexualität helfen konnte, ein Denkmal setzt. Trotz des persönlichen Bezugs überwiegen die fiktiven Anteile der Geschichte, weshalb "Die Stunde der Frauen" mehr historischer Roman als Romanbiografie ist. Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und schildert aus der Ich-Perspektive die Gegenwart im Jahr 2021, als sich Journalistin Esther mit dem Wirken Menies beschäftigt und gleichzeitig endgültig die Beziehung zu ihrem gewalttätigen Partner beenden muss. Die Vergangenheit baut auf zwei Erzählsträngen um die Schwestern Suzanne und Mireille sowie Arbeit und Leben von Menie auf, die zusammengeführt werden. Der Roman ist das Porträt einer Frau, die dreifache Mutter und Ehefrau ist und Ende der 1960er-Jahre mit über 50 Jahren eine Karriere beim Radio beginnt und den Mut hat, sich in ihrer Sendung "anstößigen" Themen zu widmen, wodurch Frauen den Mut finden, Fragen zu stellen und sich Hilfe zu suchen. Dabei geht es vor allem um Themen, die mit Sexualität verbunden werden, um Aufklärung, Verhütung, Abtreibung, weibliche Lust oder sexuelle Gewalt. Menie trägt mit ihrer Sendung dazu bei, dass sich Frauen aus dem gesellschaftlichen Korsett und der Abhängigkeit von (Ehe-)männern befreien. Emanzipation, Solidarität und Schwesternschaft rücken in den Fokus, während die einzelnen Figuren eher blass bleiben. Auch wenn Menies großartiges Engagement deutlich wird, wird auch sie als Hauptfigur durch die Schilderung einzelner Episoden nur unzureichend zum Leben erweckt. Der Roman gleicht einem Schweinsgalopp durch ihr Leben, geschildert im Zeitraum von 1932 und 1981, wobei Menie als Person auf Distanz bleibt. Ihr Wirken erscheint zudem zu geradlinig und problemlos, was angesichts des Zeitgeists kaum vorstellbar ist.

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