Once, Again, Always (deutsche Ausgabe)
Die beliebte Fanfiction als warmherziger Liebesroman über zweite Chancen und den Mut, die Geschichte des eigenen Lebens neu zu schreiben
Wenn der Verstand vergessen hat, aber das Herz sich erinnert
Als Molly Graham nach einem Unfall im Krankenhaus erwacht, fehlt ihr die Erinnerung an die letzten sechs Jahre ihres Lebens. Entsprechend entsetzt ist sie, als Aster Bishop an ihrem Krankenbett erscheint und behauptet, mit ihr verheiratet zu sein. Hat sie sich wirklich in ihren Erzfeind aus Schulzeiten verliebt? Molly hält das für ausgeschlossen, doch ihre Freunde überzeugen sie, Aster eine Chance zu geben. Tatsächlich kümmert er sich liebevoll um sie. Doch seine Fürsorge fühlt sich für Molly wie Kontrolle an: Er hat einen Raum abgeschlossen, in dem Fotos, Briefe und Erinnerungen aus den verlorenen Jahren liegen. Was will er verbergen? Und wovor will er sie schützen?
Ein warmherziger Liebesroman über zweite Chancen, Identität, Vertrauen und den Mut, die Geschichte des eigenen Lebens neu zu schreiben
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Jessi
5/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Spannende Idee und gut umgesetzt
Once, again, always von Amanda Gayle hat mir unglaublich gut gefallen. Die Handlung hat mich so gepackt gehabt, dass ich es in einem Zug durchlesen musste.
Es geht hier um Molly, die nach einem Unfall im Krankenhaus aufwacht und sich nicht an die letzten sechs Jahre ihres Lebens erinnern kann. Ungünstig ist auch, dass sie sich auch nicht daran erinnern kann, ihren damaligen Erzfeind aus Schulzeiten geheiratet zu haben. Was ist in der Zwischenzeit zwischen ihnen passiert? Sollte sie wirklich mit ihm mit ins gemeinsame Zuhause?
Doch ihre Freunde scheinen ihn zu mögen, also gibt sie dem Ganzen eine Chance und versucht wieder zurück in ihr Leben zu finden.
Die Kapitel sind aus der dritten Person erzählt. Es ist dadurch nicht ganz so nah an Molly, aber meiner Meinung nach hat das der Emotionalität und der Handlung keinen Abbruch getan. Die Kapitel wechseln auch zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit ab, als Molly an der Privatschule angefangen und dabei Aster kennen gelernt hat und sie zu Erzfeinden wurden. Dadurch lernt man die Hintergründe kennen, wieso es ihr so schwer fällt zu glauben, dass Aster sich geändert haben könnte und wie sie seine Taten und Worte sogar verziehen hat.
Das Tempo war sehr angenehm, es hat sich überhaupt nicht gezogen und auch die Länge war genau richtig. Den Schreibstil fand ich auch sehr angenehm zu folgen.
Die Idee an sich ist super spannend, denn natürlich stellt man sich selbst auch die Frage, wie man reagieren würde, wenn man sich nicht mal mehr an seinen Ehepartner erinnern könnte und ob man der Person vollkommen vertrauen kann oder es schafft. Und was ist, wenn die Erinnerungen nicht so schnell zurück kommen, wie man es sich erhofft?
Diese zweite Frage hat auch die Handlung lange begleitet. Dabei ist das Thema wirklich nicht ohne gewesen. Teilweise war es schon schwere Kost, weil man diese Dringlichkeit gespürt hat von Seiten Mollys, auch von Aster, der einfach nur seine Frau zurück haben wollte, aber überfordert mit der Situation war. Man spürt die Hoffnung auf beiden Seiten, dass die Erinnerungen bald zurück kommen, aber auch die Schwere, weil das Ganze auf sich warten lässt. Dabei wird im Buch sehr viel auf die Gefühle, Gedanken und inneren Konflikte von Molly und Aster eingegangen.
Vor allem traurig sind die Momente, in denen man von Meilensteinen oder Erlebnissen erfahren hat, an die Molly gerade keinerlei Erinnerungen hat und sie diese nun irgendwo zum ersten Mal wieder erfährt.
Gerade diese Stellen waren super emotional und man hat einfach mit den beiden mitgefühlt.
Ich hatte auch am Anfang direkt eine Vermutung, die sich tatsächlich bewahrheitet hat, dies hat dem Ganzen aber keinen Abbruch getan, da es sonst noch viele Wendungen gab.
Die Charaktere waren alle wirklich sehr sympathisch, vor allem Eli ist mir direkt ans Herz gewachsen durch seine direkte und humorvolle Art. Die Freunde von Aster und Molly sind einfach wahre Schätze, dadurch war es wirklich ein Genuss, die Szenen mit ihnen zu lesen.
Insgesamt war das Buch für mich wirklich ein Highlight, die Charaktere sind mir direkt ans Herz gewachsen, es ist spannend geschrieben und die Handlung an sich war auch stimmig und es hat im Grunde an nichts gefehlt. Es hat mich sehr gut unterhalten, auch emotional mitgerissen und oft laut zum Lachen gebracht.
Bücherdrache
5/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Eine Liebe, die sich erinnern muss
Molly verliert nach einem Unfall die Erinnerung an sechs Jahre ihres Lebens und muss plötzlich mit einem Mann leben, den sie aus ihrer Vergangenheit als Erzfeind kennt. Nur ist Aster inzwischen ihr Ehemann. Aus dieser ungewöhnlichen Ausgangslage entwickelt Amanda Gayle eine sehr emotionale Geschichte über Vertrauen, Verlust und die Frage, ob zwei Menschen zueinanderfinden können, wenn einer von ihnen ihre gemeinsame Vergangenheit nicht mehr kennt.
Die eigentliche Stärke des Romans liegt für mich in den Begegnungen zwischen Molly und Aster. Jeder Blick, jedes Gespräch und jede vorsichtige Annäherung verändert ihre Beziehung ein wenig. Aster gehört für mich zu den Figuren, deren Veränderung sich glaubwürdig und Schritt für Schritt entfaltet. Der Kontrast zwischen dem verletzenden Rivalen aus der Schulzeit und dem geduldigen, fürsorglichen Mann der Gegenwart hat mir besonders gefallen. Auch Molly konnte ich mit ihrer Unsicherheit und ihrem Misstrauen gut verstehen.
Die Rückblicke fügen sich nach und nach zu einem Bild ihrer gemeinsamen Geschichte zusammen, während der Freundeskreis dem Roman viel Wärme verleiht. Amanda Gayle schreibt mit viel Gespür für Zwischentöne und findet eine einfühlsame Sprache für die emotionalen Momente.
Once, Again, Always ist für mich eine berührende Liebesgeschichte über Erinnerung, Veränderung und einen Neuanfang, der eigentlich keiner sein sollte. Ich habe Molly und Aster sehr gerne auf diesem ungewöhnlichen Weg begleitet.
Aarany
aus Berlin
4/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Der fremde Ehemann
Cover & Klappentext
Das illustrierte Cover ist toll gelungen und passt auch zur Story. Es spiegelt die Emotionen wider, die einen erwarten.
Der Klappentext hat mich ziemlich neugierig gemacht, sodass ich unmöglich widerstehen konnte. Die Idee hat mich einfach angesprochen.
Meinung
Als Molly Graham im Krankenhaus zu sich kommt, weiß sie nicht nur, wie sie dort gelandet ist noch was in den letzten sechs Jahren ihres Lebens passiert ist. Außerdem behauptet ausgerechnet Aster Bishop, jener Typ, der ihr das Leben zu Schulzeiten zur Hölle gemacht hat, dass sie verheiratet wären. Das muss ein schlechter Scherz sein. Doch ihre Freunde überzeugen sie schließlich.
Nach ihrer Entlassung wohnt sie also mit einem Mann zusammen, den sie nicht ausstehen kann, der sie bevormundet und ihr Dinge verheimlicht. Nur langsam erkennt sie, dass Aster Bishop sie nicht kontrollieren will, sondern lediglich ihr Bestes im Sinn hat, und sie beginnt, sich ihm zu öffnen. Trotzdem gibt es da immer noch einen Raum in der gemeinsamen Wohnung, der stets abgeschlossen ist und den er ihr nicht zeigen will. Was verheimlicht er vor ihr? Und was macht ihm derart Angst, dass er jedes Mal ganz blass wird, wenn sie ihn darauf anspricht?
Im Fokus steht klar Molly, die nach ihrer Amnesie versucht, nach und nach die vergangenen sechs Jahre zu erkunden. Erst am Ende wird auch Aster in den Mittelpunkt gerückt.
Der Einstieg ist leichtgängig, sodass man sich schnell in der Story wiederfindet. Dabei hilft, dass die Autorin eher eine langsame Gangart bevorzugt, die im Prinzip die gesamte Handlung dominiert. Es gibt zwar Szenen, in denen ein wenig mehr Schwung aufkommt, aber das Tempo wird nur minimal verändert.
Ich muss zugeben, dass ich meine Schwierigkeiten mit Molly hatte. Doch das ist nachvollziehbar, schließlich weiß sie selbst nicht einmal, wer sie ist. Erstaunlich, wie viel sich in sechs Jahren ändern kann.
Während sie also darauf wartet, dass ihre Erinnerungen zurückkehren, lebt sie ihr Leben auf Sparflamme. Einzig Aster Bishop ist immer da. Doch auch er konnte mich anfangs nicht für sich einnehmen. Erst Eli, ein gemeinsamer Freund, schlich oder eher katapultierte sich mit seiner charmanten und etwas aufdringlichen Art sofort in mein Herz. Ab diesem Moment war ich unwiderruflich gefangen.
Mir vorzustellen, so viele Jahre des Lebens zu vergessen, ist entsetzlich. Man erkennt nichts wieder. Die eigene Wohnung ist fremd. Man verliert viel Hintergrundwissen, Fertigkeiten, die man sich im Laufe der Zeit angeeignet hat. Gleichzeitig erinnert man sich an die alten Freunde, die zwar eindeutig noch dieselben sind, aber dennoch anders. Und die neuen Freunde kennt man kaum.
Und hier greift das Muskelgedächtnis. Da Körper und Psyche eine Einheit sind. So können sich Dinge vertraut anfühlen, an die man sich nicht mehr bewusst erinnert. Auch Auslöser sorgen oftmals dafür, dass man bestimmte Bewegung, ohne nachzudenken, ausführt. Das ist enorm beeindruckend und erklärt die recht schnell einsetzende Vertrautheit zwischen Molly und Aster, obwohl ihr Verstand sich anfangs noch dagegen wehrt.
Dieses sensible Thema hat die Autorin einfühlsam rübergebracht, sodass die entsprechenden Emotionen transportiert wurden. Allerdings hätte man meiner Meinung nach noch mehr herausholen können.
Den Schreibstil würde ich als solide bezeichnen. Es gab kaum Stolpersteine. Stattdessen überzeugt er überwiegend mit schönen Formulierungen. Wobei ich noch Potenzial nach oben sehe.
Obwohl die Geschichte überwiegend in der Gegenwart spielt, gibt es immer wieder Ausflüge in die Vergangenheit. Zu einer Zeit, als Molly und Aster Konkurrenten waren. Das ist hilfreich, um als Leser zu verstehen, wie Molly Aster damals wahrgenommen hat. Warum sie gerade zu Beginn so abweisend war.
Hier hat die Autorin Geschick bewiesen, diese Sonderkapitel strategisch günstig zu platzieren. So lernt der Leser zusätzlich die neuen Freunde kennen, mit denen Molly damals schon Bekanntschaft gemacht hat.
Das Ende wurde passend gestaltet und rundet die Geschichte ab. Auch wenn es nicht heißt, aus dem Auge, aus dem Sinn. Sie wird mir noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Fazit
Eine berührende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt. Die Autorin hat sich an ein sensibles Thema herangewagt, was in erster Linie schrecklich anmutet. Doch die vorherrschende bedrückende Stimmung wurde durch Situationskomik gelegentlich entschärft, ohne ins Lächerliche abzudriften. Das erleichtert das Ganze ungemein.
Ich vergebe dreieinhalb von fünf Sternen, die ich auf vier aufrunde, sowie eine klare Leseempfehlung.
marcello
4/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Mit Gedächtnisverlust spannende Fragen zur Liebe gestellt
Wenn man jahrelang mit „Always and Forever“ aus „One Tree Hill“ angefixt war, dann ist so ein Titel wie „Once, Again, Always“ automatisch anziehend und das war der Grund, warum ich nach dem Buch von Amanda Gayle gegriffen habe. Der Autorinnenname hat mir jedenfalls nichts gesagt und tatsächlich ist es auch ihr Buch. Überraschend war dann eher, dass es ähnlich wie „Alchemised“ eine Fanfiction zu Hermine und Draco ist. Das kann ich glücklicherweise immer ausblenden, weil das für mich keine Bewandtnis hat, vor allem dann nicht, wenn es in einem völlig anderen Setting spielt, wie hier eben, weil es eine klassische Liebesgeschichte ist.
Der interessante Gesichtspunkt ist hier die Ausgangslage, dass Molly einen Gedächtnisverlust von sechs Jahren hat. Als Idee sicherlich nicht neu, aber ich fand es so reizvoll, weil ihre letzten Erinnerungen an ihren jetzigen Ehemann negativ sind, weil sie von ihm zur Schulzeit gemobbt wurde. Mobbing ist ein ganz schwieriges Thema, weswegen beispielsweise Second Chance als Trope je nach Konflikt auch nicht unbedingt beliebt ist, denn von manchen Taten und Denkweisen gibt es kaum noch ein Zurück. Aber hier erleben wir Aster in der Gegenwart und eine Sache ist schnell offensichtlich: Er legt Molly die Welt zu Füßen. Zudem merken wir auch schnell, dass sich Asters Freundeskreis mit dem von Molly verschmolzen hat und das lenkt das Thema auch schnell darauf, dass wir alle wohl nicht mehr die Menschen sind, die wir als Jugendliche waren. Wir haben alle unsere Prozesse durchlaufen und das ist bei einigen Figuren des Romans zu merken und dementsprechend war die Vergangenheit schnell vergessen, weil die Gegenwart umso lauter war.
Vor diesem Hintergrund fand ich es eigentlich etwa schade, dass die sehr langen Kapitel (ja, eigentlich zu lang) von Vergangenheits-Episoden unterbrochen wurden. Am Anfang war das für mich noch in Ordnung. Wie hat Molly Freundschaften geknüpft, was ist ihre Familiensituation, was ist genau mit Aster los? Das wurde dort eingewoben und hat immens geholfen. Aber eigentlich schon vor der Hälfte wurde es dann überflüssig, denn die Kapitel haben zu sehr betont, was mal war, ohne dabei aber eine Entwicklung zu zeigen. Es war also einfach nur wiederholend, aber nicht inhaltlich bereichernd. Zumal Mobbing auch nichts ist, an was man ständig erinnert werden möchte. Das war unter dem Strich also meine Kritik an diesem Buch, die eine Topbewertung klar verhindert hat.
Ansonsten fand ich das Buch nämlich sehr gut, gerade weil es das Happyend nicht zu rosa gezeichnet hat. Mit der Ausgangslage hätte man mit einem Punkt rechnen können und dazu ist es nicht gekommen und in dem Zusammenhang fand ich dann den Buchtitel auch echt toll gewählt. Das Buch stellt nämlich sehr interessante Fragen zu Lebensentscheidungen, die konkret am Beispiel Liebe durchgegangen werden. Warum verlieben wir uns? Warum lässt es uns Vergangenes vergessen? Verliebe ich mich jeden Tag neu in meinen Partner oder ändert sich die Art von Liebe? Da mein Gefühl sagt, dass für Beziehungen egal welcher Art nicht mehr genügend gekämpft wird, fand ich Gayles Darstellung hier sehr positiv und voller Hoffnung. Denn die Ausgangslage für Molly und Aster war echt schrecklich und trotzdem ist da eine Geschichte entstanden, die mich berührt hat. Es war jetzt nicht die total romantische Geschichte, die über Chemie funktioniert. Nein, es war schon eine reife Entwicklung, dazu viel Raum, um sich eigene Gedanken zu machen. Dementsprechend passte für mich das Gesamtkonstrukt sehr gut.
Auch wenn die ganze Lage eher reif und erwachsen gestaltet war, so mochte ich auch den humorvollen Unterton, der in der Geschichte steckte. Der wurde vor allem über die Nebencharaktere geliefert. Da waren schon ein paar spezielle Figuren dabei, aber die fand ich eine super Ergänzung. Gerade am Anfang, wo die Stimmung ganz unten an der Skala kratzte, war das überlebensnotwendig, um an der Handlung dran bleiben zu wollen und das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Fazit: „Once, Again, Always“ mag ja mal aus seiner Fanfiction entstanden sein, aber Amanda Gayle hat daraus eine sehr eigenständige und reife Erzählung gemacht, die sich für mich angenehm im Genre hervorhebt. Die Betonung und Einbindung der Vergangenheit, nein, das war nicht gelungen, aber es ist nur ein kleiner Teil, denn der große Teil stellt spannende Fragen zur Liebe und berührt damit.
Thebooknista
4/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Emotional, herzerwärmend und voller zweiter Chancen
Once, Again, Always von Amanda Gayle ist eine gefühlvolle Romance, die mich mit ihrer emotionalen Tiefe, authentischen Charakteren und einer berührenden Liebesgeschichte überzeugen konnte. Es ist ein Buch über die große Liebe, über Fehler, Vergebung und darüber, dass das Leben manchmal einen zweiten Anlauf braucht.
Besonders gefallen hat mir die emotionale Atmosphäre der Geschichte. Von Anfang an spürt man, dass die Vergangenheit eine wichtige Rolle spielt und die Figuren ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Gerade diese Mischung aus schmerzhaften Erinnerungen, Hoffnung und dem Wunsch nach einem Neuanfang macht das Buch so mitreißend.
Der Schreibstil von Amanda Gayle ist flüssig, gefühlvoll und angenehm zu lesen. Die Emotionen wirken nie übertrieben, sondern ehrlich und nachvollziehbar. Dadurch konnte ich mich schnell in die Charaktere hineinversetzen und ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen miterleben.
Ein großes Highlight waren für mich die Protagonisten. Sie sind authentisch, verletzlich und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubwürdig weiter. Ihre Entscheidungen sind nicht immer einfach, aber genau das macht sie so menschlich. Besonders die Dynamik zwischen ihnen hat mir gefallen – voller Sehnsucht, unausgesprochener Gefühle und der Frage, ob die Liebe stark genug ist, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Neben der Liebesgeschichte greift das Buch auch Themen wie Vertrauen, Verlust, persönliche Entwicklung und das Loslassen alter Wunden auf. Dadurch bekommt die Handlung eine emotionale Tiefe, die über die reine Romantik hinausgeht und lange nachwirkt.
Auch das Erzähltempo hat mir gut gefallen. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Figuren und deren Entwicklung, ohne dabei langatmig zu werden. Die emotionalen Momente entfalten dadurch ihre volle Wirkung und machen das Ende umso berührender.
Once, Again, Always ist eine gefühlvolle und berührende Romance über zweite Chancen, Heilung und die Kraft der Liebe. Mit authentischen Charakteren, viel Herz und einer emotionalen Geschichte ist dieses Buch perfekt für alle, die Romance mit Tiefgang lieben.
Von mir bekommt Once, Again, Always 3 von 5 Sternen.
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4/5
13.10.2026
eBook (ePUB)
Eine Liebe die vergessen, aber nicht verloren ist
Molly erleidet einen Schlaganfall und verliert ihre Erinnerungen an die letzen sechs Jahre ihres Lebens. Als sie aufwacht steht plötzlich ihr Erzfeind aus Schulzeiten, Aster Bishop, vor ihrem Krankenhausbett und deklariert ihr, dass sie verheiratet sind. Für Molly unvorstellbar! Doch ihre Freunde überreden sie ihrem Ehemann eine Chance zugeben und ihn wieder kennenzulernen.
Ich hatte während dem Lesen durchgängig Tränen in den Augen. Molly und Asters Geschichte über Vertrauen, zweite Chancen und eine Liebe, die zwar vergessen, aber nicht verloren ist, war unglaublich ergreifend! Das Spiel zwischen Herz und Verstand hat mich emotional zerstört und wieder zusammengesetzt. Genauso wie mir der Slow Burn auf die beste Art und Weise das Herz gebrochen.
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