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Wie wir es sehen Österreichische Künstlerinnen 1890-1938

1

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.09.2026

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

20072 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441637

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.09.2026

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

20072 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441637

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an österreichische Künstlerinnen zwischen 1890 und 1938

    In diesem mitreißendem Buch stellt uns Autorin Barbara Sternthal elf außergewöhnliche Künstlerinnen, die zwischen 1890 und 1938 ihre Arbeiten als Malerinnen, Bildhauerinnen, Architektinnen und Fotografinnen anfertigten. Und das, obwohl den Frauen der Zugang zu Ausbildungsstätten wie Gymnasien, die Kunst-Akademie oder Technische Hochschule (heute TU Wien) verwehrt geblieben ist. So greifen die Frauen zur Selbsthilfe und betreiben mit Hilfe von jüdischen Mäzenen und engagierten Frauen wie Marianne Hainisch oder Olly Schwarz, die das „Athenäum – Abhaltung von Hochschulkursen für Frauen und Mädchen“, gründet, eigene Ausbildungsstätten. Wer sind nun diese elf Frauen, die Barbara Sternthal nach, wie sie selbst schreibt, höchst persönlichen Gesichtspunkten, ausgesucht hat? Tina Blau (1845-1916), Malerin Broncia Koller-Pinell (1863-1934), Malerin Teresa Feododorowna Ries (1866-1956), Bildhauerin Helene Funke (1869-1957), Malerin Fanny Harflinger-Zakucka (1873-1854), Universalkünstlerin Helene Taussig (1879-1942), Malerin Ella Briggs, (1880-1977), Architektin Stephanie Hollenstein (1886-1944), Malerin Dora Philippine Kallmus aka Madame d’Ora (1881-1963), Fotografin Vally Wieselthier (1895-1945), Keramikerin und Designerin Friedl Dicker-Brandeis (1898-1944), Universalkünstlerin Neben den Kurzbiografien dieser Künstlerinnen, die von zahlreichen Fotos ergänzt werden, lädt uns die Autorin ein, die damaligen Lebenswelten der Frauen im allgemeinen und der Kunstschaffenden im besonderen, kennenzulernen. Gleichberechtigung? Eine Utopie. Gegen Marginalisierung, Verniedlichung und Dilettantismus Unter Ausschluss vereinigt Allen Frauen ist gemein, dass ihnen, den Gepflogenheiten jener Zeit(en) künstlerische Tätigkeit lediglich als „Hobby“, als Zeitvertreib, neben Ehemann, Kindern, Haushalt und Religion, zugestanden wird. Ernsthaftes Kunstschaffen bleibt den Männern vorbehalten. Selbst wenn es Frauen gelungen ist, ihre Werke in Ausstellungen zu präsentieren, sitzen fast ausschließlich Männer an den maßgeblichen Stellen, die über die Vergabe von Förderungen und Preise gebieten. Also gründet frau auch hier: 1910 entsteht die Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ). Stephanie Hollenstein, deren Biografie von Nina Schedlmayer ich kürzlich gelesen habe, ist da vielleicht die Ausnahme. Ihr wird, als Bauerntochter in Vorarlberg, die Malerei gleich gar nicht zugebilligt, weshalb sie die Familie verlässt. Hollenstein ist auch jene Künstlerin in dieser Aufzählung, die durch ihre Begeisterung für die NSDAP, der sie schon früh beitritt, auffällt. Sie wird von 1939 bis 1944 die Präsidentin der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ) sein. Ihr Werk wird erst ab 2001 kritisch betrachtet. Zuvor wird wird Hollenstein in ihrer Heimat lange Zeit als „Lustenaus bedeutende Künstlerin“ verehrt, aber ihre NS-Vergangenheit verschwiegen und relativiert wird. Die anderen Frauen haben als Töchter jüdischer Familien keine Wahl. Sie werden verfolgt, ihre Kunstwerke werden als „entartet“ abqualifiziert, sie müssen emigrieren oder werden wie Helene Taussig und Friedl Dicker-Brandeis durch das NS-Unrechtsregime ermordet. Mit der Ausstellung VALLY WIESELTHIER: Bild und Ton, die bis 10. Jänner 2027 zu sehen ist, widmet sich das Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien, erstmals umfassend dem Werk der Wiener Keramikerin Vally Wieselthier in Europa und in den Vereinigten Staaten, wo sie ab 1928 lebte und arbeitete. Und nach 1945? Die wenigsten kehren nach Wien zurück. Fazit: Gerne gebe ich diesem aufschlussreichen Buch, das uns stellvertretend für andere, elf österreichische Künstlerinnen und ihre Werke aus der Zeit zwischen 1890 und 1938 vorstellt, 5 Sterne.

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