Dinosaurier. Gigantisch, gefährlich, großartig
Geniales Sachbuch für Dino-Fans ab 8 Jahren - Topaktuell mit 29 neu entdeckten Arten - Detailreiche Illustrationen und spannende Funfacts
Genau das erfährst du in diesem Buch! Begib dich auf eine unglaubliche Reise zu geschickten Räubern wie Tyrannosaurus rex, beeindruckenden Langhälsen wie Giraffatitan oder ersten Vögeln wie Confuciosornis.
Denn egal ob berühmte Vertreter wie Brachiosaurus und Velociraptor oder völlig neu entdeckte Arten wie Hesperonyx: Die 100 spektakulärsten Dinosaurier sind hier für dich versammelt!
Dich erwarten faszinierende Steckbriefe, verblüffende Funfacts und jede Menge spannender Infos rund um Trias, Jura und Kreide. Finde mit dem Danger-o-Meter heraus, welcher Dinosaurier der gefährlichste war und lerne die moderne Dinosaurierforschung kennen.
Also, worauf wartest du? Lass dich von diesem genialen Sachbuch mit auf ein Abenteuer durch die Urzeit nehmen!
Ist das Buch für mein 8-jähriges Kind gut verständlich?
Die Texte sind bewusst einfach und anschaulich geschrieben und das übersichtliche Layout hilft Kindern ab 8 Jahren, die vielen Infos selbstständig zu entdecken.
Wie viele Dinosaurier werden im Buch vorgestellt?
In 100 einzigartigen Steckbriefen triffst du Dinos vom Beginn der Trias bis zum Ende der Kreidezeit – von berühmten Arten bis zu weniger bekannten Urzeitstars.
Wie viel Fachwissen steckt in diesem Dinosaurierbuch?
Autor Armin Schmitt ist Paläontologe und bringt sein Expertenwissen direkt aus der Forschung ein, damit Kinder verlässliche und fundierte Informationen bekommen.
Wie aktuell sind die Informationen in diesem Dinosaurierbuch?
Das Buch spiegelt den aktuellen Stand der Forschung wider und stellt zudem zahlreiche neu entdeckte Arten vor, die in vielen älteren Dino-Büchern noch gar nicht vorkommen.
Lernt man im Buch auch etwas über das Leben der Dinosaurier?
Ein großer Wissenteil erklärt kindgerecht Ernährung, Lebensweise, Körperbau, Brutpflege und vieles mehr, sodass Kinder wirklich verstehen, wie Dinosaurier gelebt haben.
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geniales Sachbuch über Dinosaurier mit 29 neu entdeckten Arten
✨ Meinung des Großen:
Ich finde das Buch super spannend und interessant, weil ich Dinosaurier einfach super gerne mag. In dem Buch steht, wie gefährlich die Dinosaurier sind und auch, was ihre Eigenschaften sind, was mir sehr gut gefällt. Außerdem steht zu jedem Dino ein Funfact auf der Seite, was ich richtig cool finde. Das Buch ist eher so aufgebaut, dass man weiß wie die Dinos aussehen und nicht wie sie lebten.
Die farbigen Illustrationen gefallen mir sehr gut, genauso wie das Cover und das Buch hat sich sehr gut lesen lassen.
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Empfehlung des Großen:
Ich würde das Buch allen empfehlen, die gerne spannende und interessante Informationen über Dinosaurier lesen wollen.
LeSEEgenuss / Lesendundspielenddurchleben)
aus Velden
5/5
27.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr informativ
Dinosaurier fanden wir selbst total informativ und auch für uns war viel Neues dabei. Das lag zum Einen daran, dass 29 neu entdeckte Arten aufgenommen wurden, die ich noch nie vorher gehört habe. Zum anderen fand ich den Teil der Einleitung auch recht detailliert und für mich mit neuen Infos. Wusstest du zum Beispiel, dass die Eier der ersten Dinos vermutlich weichschalig waren und erst später eine harte Kalkschale bekamen? Und ob sie sozial waren? Wie die Sinne ausgebildet waren? Grundsätzlich waren die Infos und Dinos nach der Zeit ihres Auftretens geordnet und nach ihrem Lebensraum. Nach allgemeinen Infos wird jeder Dinosaurier einzeln vorgestellt. Neben Gruppe, Alter, Fundort und Fressfeinden gibt es auch ein Danger-o-Meter, was mega witzig war und sehr anschaulich. So haben wir auchmal nur die Bücherseuten durchgeblättert, weil wir schauen wollten, welche Dinos 10 hatten und welche besonders ungefährlich waren. Auch die Funfacts, die optisch besonders hervorgehoben waren, waren spannend und lehrreich. Echt ein besonders Sachbuch!
Bewertung
4/5
13.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein hervorragendes Dinosaurierbuch mit einigen fragwürdigen Entscheidungen bei der wissenschaftlichen Auswahl
Ich habe selten ein Dinosaurierbuch gesehen, das mich als erwachsenen Dino-Nerd gleichzeitig so begeistert und an einigen Stellen so zum Kopfschütteln gebracht hat.
Zuerst das Positive: Die Illustrationen sind wirklich hervorragend. Die Dinosaurier wirken anatomisch sehr überzeugend und auch die dargestellten Ökosysteme sind ausgesprochen schön gestaltet. Das Buch schafft es außerdem, neben den üblichen bekannten Dinosauriern auch weniger bekannte Arten vorzustellen. Gerade Tiere wie Europasaurus oder Wiehenvenator bekommen Aufmerksamkeit, die man in einem Kinderbuch nicht unbedingt erwarten würde. Das finde ich besonders gelungen.
Auch die Aufmachung funktioniert sehr gut für Kinder. Die Texte sind verständlich geschrieben, die Informationen sind übersichtlich dargestellt und durch Lebensraum, Fun Facts und das Danger-O-Meter wird das Ganze abwechslungsreich. Das Buch vermittelt viel Wissen, ohne wie ein Schulbuch zu wirken.
Meine Kritik betrifft deshalb weniger die grundsätzliche Qualität des Buches, sondern einige wissenschaftliche Angaben und vor allem die Auswahl bestimmter Taxa.
Bei einigen Dinosauriern wirken die Größen- und Gewichtsschätzungen inzwischen veraltet oder zumindest sehr konservativ. Bei Giganotosaurus wird beispielsweise eine Masse von etwa 4,2 bis 13,8 Tonnen angegeben. Diese Werte stammen aus unterschiedlichen älteren Schätzungen und bilden nicht unbedingt das ab, was moderne volumetrische beziehungsweise 3D-basierte Rekonstruktionen nahelegen. Ähnliche Fälle finden sich auch bei einigen anderen großen Theropoden. Die Angaben sind deshalb nicht zwangsläufig frei erfunden, wirken aber teilweise nicht ganz passend für ein Buch, das ausdrücklich „top aktuell“ sein möchte.
Noch auffälliger finde ich allerdings die Aufnahme einiger sehr unsicherer oder taxonomisch problematischer Dinosaurier. Das Buch erwähnt beispielsweise selbst, dass Dracorex vermutlich keine eigenständige Gattung ist, sondern ein juveniler Pachycephalosaurus. Genau deshalb frage ich mich, warum Dracorex eine eigene Darstellung bekommt. Viel interessanter und wissenschaftlich sinnvoller wäre hier beispielsweise eine Darstellung der ontogenetischen Entwicklung gewesen, also wie sich ein Pachycephalosaurus-Schädel vom Jungtier zum ausgewachsenen Tier verändert.
Ähnlich verhält es sich mit anderen problematischen Taxa. Bei Riparovenator wird beispielsweise selbst im Buch erwähnt, dass Paul Sereno die Tiere mit Ceratosuchops zusammenfasste. Wenn die Eigenständigkeit eines Taxons bereits Gegenstand einer solchen Diskussion ist, hätte ich mir eine entsprechend vorsichtige Darstellung gewünscht.
Das gleiche Problem sehe ich bei Tieren wie Bahariasaurus oder Troodon. Gerade bei solchen sehr fragmentarischen beziehungsweise taxonomisch unsicheren Namen stellt sich für mich die Frage, ob sie in einem modernen Kinderbuch wirklich einen eigenen Platz bekommen müssen. Bei Troodon ist die taxonomische Situation inzwischen besonders kompliziert. Wenn nicht einmal eindeutig geklärt ist, ob der Name auf diagnostischem Material basiert, wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, das Thema entsprechend zu erklären oder auf ein besser belegtes Taxon auszuweichen.
Am deutlichsten wird dieser Punkt für mich bei Marapunisaurus. Das Buch erwähnt selbst, dass das einzige bekannte Exemplar verloren gegangen ist und heute nur noch Zeichnungen und Feldnotizen existieren. Trotzdem wird eine enorme Körpermasse von etwa 150 Tonnen angegeben. Natürlich kann ein großer Sauropode in dieser Größenordnung existiert haben, aber bei einem Taxon mit dieser Materialbasis sollte man meiner Meinung nach sehr vorsichtig mit konkreten Größen- und Gewichtsangaben sein.
Dabei ist wichtig: Ich kritisiere nicht, dass das Buch unbekannte Dinosaurier vorstellt. Genau das finde ich eigentlich großartig. Ein Kind muss nicht zum hundertsten Mal nur Tyrannosaurus, Triceratops und Velociraptor sehen. Arten wie Wiehenvenator oder Europasaurus einzubauen, finde ich ausgesprochen cool.
Was ich mich allerdings frage, ist, warum einige wissenschaftlich sehr unsichere Taxa ausgewählt wurden, während andere gut belegte und interessante Dinosaurier fehlen. Ein Torosaurus, Camarasaurus oder meraxes gigas hätte beispielsweise ebenfalls sehr interessante Geschichten zu erzählen und basiert auf deutlich besserem Fossilmaterial. Gerade bei einem Buch, das so viele weniger bekannte Sauropoden und Theropoden vorstellt im Vergleich zum klassischen dinobuch , wirkt die Auswahl an manchen Stellen etwas zufällig.
Das sind allerdings Kritikpunkte auf hohem Niveau. Insgesamt halte ich dieses Buch für eines der besten Dinosaurierbücher für Kinder, die ich bisher gesehen habe.
Die Illustrationen sind hervorragend, die Ökosysteme wirken durchdacht, die Texte sind leicht verständlich und die Gestaltung ist für Kinder sehr gut geeignet. Besonders positiv finde ich die Bereitschaft, auch weniger bekannte Dinosaurier zu zeigen. Ein Kind bekommt hier dadurch einen deutlich breiteren Eindruck von der Dinosaurierwelt als in vielen anderen Büchern.
Wenn ich ein Dinosaurierbuch für ein Kind kaufen müsste, würde dieses Buch definitiv weit oben auf meiner Liste stehen. Als erwachsener Dinosaurierfan fallen einem allerdings einige Stellen auf, bei denen man sich eine aktuellere Einordnung oder eine andere Auswahl gewünscht hätte.
Für Kinder daher eine klare Empfehlung. Für Erwachsene mit tieferem paläontologischem Interesse lohnt es sich, einzelne Angaben zu Größen, Gewichten und Taxonomie mit aktueller Fachliteratur abzugleichen.
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