June Westwood wollte dem Chaos ihres Lebens entkommen - ein paar ruhige Tage in einem verschneiten Chalet in Vermont, fernab von Verpflichtungen und falschen Entscheidungen.Doch auf dem Weg dorthin läuft ihr ein Mann vors Auto.Er überlebt. Aber er erinnert sich an nichts - weder an seinen Namen noch an den Grund, warum er im Wald war.June bringt es nicht übers Herz, ihm die Wahrheit zu sagen. Dass sie ihn angefahren hat. Dass sie einen Fehler gemacht hat.Sie nennt ihn Jack, nimmt ihn mit ins Chalet ... und behauptet, sie hätte den Sheriff bereits verständigt.Was als Notlüge beginnt, wird zu einer zarten Blase aus Nähe, Wärme und Vertrautheit - bis ein Bild im Fernsehen alles zerstört.Ein emotionaler Winterroman über Schuld, Vertrauen und die eine Begegnung, die dein ganzes Leben verändern kann.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Rezensionsexemplar. Vielen Dank an Netgalley für die Bereitstellung.
Rezension: A Stranger in the Snow ❄️
Manchmal beginnt eine Liebesgeschichte mit einem Zufall. Doch was, wenn dieser Zufall auf einer folgenschweren Entscheidung beruht und die Wahrheit alles zerstören könnte?
Worum geht es?
June möchte eigentlich nur eines: ihrem chaotischen Leben entfliehen und ein paar ruhige Tage in einem verschneiten Chalet in Vermont verbringen. Doch als ihr auf dem Weg dorthin ein fremder Mann vors Auto läuft, nimmt ihre Auszeit eine völlig unerwartete Wendung. Der Fremde überlebt, kann sich jedoch an nichts erinnern. June nennt ihn Jack, nimmt ihn mit ins Chalet und verschweigt ihm, was wirklich passiert ist.
Was zunächst wie eine gemütliche Winterromance klingt, entwickelt sich zu einer emotionalen Geschichte über Schuld, Vertrauen, Selbstzweifel und die Hoffnung auf einen Neuanfang.
Meine Meinung:
Besonders gefallen hat mir die winterliche Atmosphäre. ❄️ Das abgeschiedene Chalet, die verschneite Landschaft und die kleinen gemeinsamen Momente zwischen June und Jack schaffen eine ganz besondere Stimmung. Während draußen die Welt im Schnee versinkt, entsteht zwischen zwei Fremden langsam etwas, das keiner von beiden erwartet hätte.
Die Annäherung der beiden ist gefühlvoll und lebt vor allem von den leisen Momenten. Gleichzeitig liegt von Anfang an eine gewisse Anspannung über ihrer Beziehung. Denn als Leserin weiß man, dass Junes Geheimnis irgendwann ans Licht kommen muss.
Was mich besonders angesprochen hat, ist die emotionale Ebene der Geschichte. Hier geht es nicht nur um das Verlieben, sondern auch darum, mit vergangenen Fehlern umzugehen, sich selbst zu vergeben und den Mut aufzubringen, anderen zu vertrauen. Die Charaktere sind nicht perfekt, tragen ihre eigenen Verletzungen mit sich und müssen lernen, Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen.
Allerdings hatte ich auch meine Schwierigkeiten mit June. So sehr ich ihre Unsicherheit und ihre Ängste teilweise nachvollziehen konnte, waren manche ihrer Entscheidungen für mich schlicht nicht verständlich. Besonders ihr Verhalten nach dem Unfall hat mich mehr als einmal den Kopf schütteln lassen. Natürlich braucht eine Geschichte Konflikte, aber an einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Glaubwürdigkeit gewünscht.
Dafür konnte mich die emotionale Entwicklung der Geschichte wieder abholen. Besonders schön fand ich, dass Liebe hier nicht als einfache Lösung für alle Probleme dargestellt wird. Vertrauen muss wachsen, Fehler haben Konsequenzen und manchmal bedeutet ein Neuanfang auch, sich unangenehmen Wahrheiten zu stellen.
❄️ Mein Fazit
A Stranger in the Snow ist eine gefühlvolle Winterromance, die mehr Tiefgang mitbringt, als das süße Cover zunächst vermuten lässt.
Die Mischung aus gemütlicher Chalet-Atmosphäre, langsam wachsenden Gefühlen und emotionalen Konflikten hat mir gut gefallen. Auch wenn ich mit einigen Entscheidungen der Protagonistin gehadert habe und mir stellenweise etwas mehr Tempo gewünscht hätte, konnte mich die Geschichte insgesamt berühren.
Eine romantische, nachdenkliche Wintergeschichte über zweite Chancen, Vergebung und die Erkenntnis, dass Liebe Ehrlichkeit und Vertrauen braucht.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐
Jürg K.
4/5
20.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Wohlfühlgeschichte mit Tiefgang
Dieses Buch ist ein Winterroman, der genau dort ansetzt, wo Schuld und Sehnsucht sich berühren. June flieht nach Vermont, weil ihr Leben zu laut geworden ist. Zu viele Entscheidungen, die sie bereut, zu viel Verantwortung, die sie nicht mehr tragen kann. Und dann passiert dieser Unfall im Schnee, ein Moment, der wie ein Riss wirkt, plötzlich steht da ein Fremder, verletzlich, ohne Erinnerung, wie ein unbeschriebenes Blatt, das sie selbst mit Worten füllen muss. Dass June ihm nicht sagt, was wirklich geschehen ist, macht den Roman für mich so intensiv. Zwischen den beiden entsteht eine Wärme, die fast unwirklich wirkt in dieser abgeschiedenen Winterlandschaft. Zwei Menschen, die sich aneinander festhalten, obwohl sie einander gar nicht kennen. Jack, wie sie ihn nennt, wird zu einem Spiegel für June. Doch die Wahrheit ist ein stiller Schneesturm, der sich unaufhaltsam nähert. Als das Bild im Fernsehen alles zerreisst, spürt man, wie fragil Vertrauen ist und wie sehr Liebe manchmal aus genau den falschen Gründen entsteht. Für mich ein leiser, emotionaler Winterroman, der lange nachhallt.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
4/5
18.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Geschichte, die noch lange in mir nachhallen wird
Eine Geschichte, die noch lange in mir nachhallen wird.
„A Stranger in the Snow“ von Danara DeVries hat mich wirklich überrascht und vor allem emotional tief berührt. Ich hatte mit einer schönen winterlichen Geschichte gerechnet, aber bekommen habe ich so viel mehr.
June und Jack haben mich von Anfang an mitgenommen. Besonders die Mischung aus Schuld, Vertrauen, Geheimnissen und dieser ganz besonderen Nähe zwischen zwei Menschen hat die Geschichte für mich unglaublich fesselnd gemacht. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und was wirklich hinter Jack steckt. Gleichzeitig hatte die Geschichte eine Wärme, die perfekt zu dieser verschneiten Atmosphäre gepasst hat.
Danara DeVries schafft es für mich immer wieder, Gefühle so authentisch zu vermitteln, dass ich beim Lesen vollkommen in der Geschichte verschwinde. Auch hier hatte ich das Gefühl, mitten in diesem verschneiten Chalet zu sitzen.
Und obwohl die Geschichte so wunderschön winterlich und gemütlich wirkt, steckt unglaublich viel Gefühl darin. Es geht um Fehler, Schuld, Vertrauen und darum, dass manchmal eine einzige Begegnung alles verändern kann.
Dieses Buch wird mir definitiv noch lange im Gedächtnis bleiben. ❤️ Für mich ist es eine dieser Geschichten, die man beendet und danach noch eine Weile darüber nachdenkt. Ich kann sie jedem empfehlen, der emotionale Geschichten mit einer besonderen Atmosphäre liebt.
Für mich ganz klar ein Highlight – und das perfekte Buch für einen kalten, verschneiten Nachmittag, eine kuschelige Decke und einen großen Becher Kakao. ☕️❄️❤️
Annett
Thalia Book Circle Community
4/5
30.08.2026
Buch (Taschenbuch)
June und ein Fehler fürs Herz- wer ist Jack ?
Ich liebe alle Bücher von Danara. Ich habe auch schon einige gelesen, und auch dieses hat mir gefallen. Wir haben zwar noch kein Winter aber man kann sich ja schon mal eingrooven. June steckt im Chaos und hat sich ein Chalet gebucht in Vermont. Es läuft ihr ein Mann vors Auto aber er hat leider kein Erinnerungsvermögen mehr. Wer ist dieser Mann ? Sie sagt ihm nicht die Wahrheit, das Sie ihn angefahren hat und pflegt ihn in ihrem Chalet. Die beiden kommen sich natürlich näher je länger sie Zeit miteinander verbringen. Ein Bild im Fernsehen zerstört darauf hin alles und es kommen Errinnerungen zurück. Werden die beiden eine Zukunft miteinander haben ?
Mir hat der Schreibstil wieder gefallen. Ein Roman über Schuld, Selbstzweifel, sich selbst lieben lernen und eine Begegnung die dein Leben verändert. Ich mochte beide Protagonisten. Ein schöner Winterroman mit einem leckeren Tee und einer warmen Decke die einen wärmt.
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