Winterliche Landschaften, dampfende Thermalbäder und ein Einbruch mit tödlichen Konsequenzen …Es wird Winter in der Provence. Die Landschaft ist bedeckt von Nebel und Raureif. Alles wirkt friedlich in Sainte-Valérie – bis in einem verlassenen Ferienhaus eingebrochen wird. Die Täter sind über alle Berge, aber eines haben sie zurückgelassen: eine Leiche. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Thomas Garcin, Leiter einer Thermalklinik in Gréoux-les-Bains, handelt. War Garcin zur falschen Zeit am falschen Ort? Und warum besaß er eine unregistrierte Waffe? Die Ermittlungen führen Pierre Durand zu einem kriminellen Netzwerk, das auch vor denen keinen Halt macht, die ihm nahestehen …Gekürzte Lesung mit Götz Otto10h 4min
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
16.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Provenzalische Kälte und doch geht es heiß her
Provenzalische Kälte von Sophie Bonner ist in kulinarischer Hinsicht und auch im Hinblick auf den Kriminalfall ein Hochgenuss. Einmal begonnen lässt sich das Buch fast mich mehr aus der Hand legen. Die Autorin treibt den Lesenden durch ihre spannende und kurzweilige Erzählweise praktisch durch die Kapitel. Man möchte einfach immer weiter lesen und der Aufklärung näher kommen.
Die Protagonisten werden von ihr sehr lebendig und lebensnah dargestellt, die sind sympathisch, polarisieren oder sind zutiefst unsympathisch, andere eher ambivalent und dann gibt e noch die Gruppe derer, die sich im Laufe de Buches entwickeln. Alles sehr spannend zu verfolgen. Das Buch ist Teil einer Reihe, jedes Buch kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden und ist in sich abgeschlossen, der Einblick in das Leben der Protagonisten aus den vorherigen Büchern hat seinen ganz besonderen Reiz.. Es ist spannend zu sehen, welche Entwicklung sie nehmen.
Wie es sich für einen guten Krimi gehört blieb die komplette Aufklärung des Falles fast bis zum Ende im Dunkeln verborgen. Es gab reichlich Spuren, falsche Fährten und die ein oder andere überraschende Wendung. Das Ende war logisch und alle losen Fäden wurden am Ende überzeugend verknüpft.
Mir hat Sophie Bonnet spannende und unterhaltsame Lesestunden geschenkt, mich zum mitraten angehalten und mich dazu gebracht, weiter über den Fall nachzudenken, obwohl ich mit anderen Dingen beschäftigt war. Mehr kann man von einem guten Krimi nicht verlangen. Ich vergebe deshalb fünf Sterne und eine Leseempfehlung, für alle, die in einem verzwickten Fall mit mehreren Handlungssträngen ermitteln möchten.
Vampir989
aus Freudenberg
5/5
15.10.2026
Buch (Taschenbuch)
total spannend
Inhaltsangabe
Winterliche Landschaften, dampfende Thermalbäder und ein Einbruch mit tödlichen Konsequenzen …
Es wird Winter in der Provence. Die Landschaft ist bedeckt von Nebel und Raureif. Alles wirkt friedlich in Sainte-Valérie – bis in einem verlassenen Ferienhaus eingebrochen wird. Die Täter sind über alle Berge, aber eines haben sie zurückgelassen: eine Leiche. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Thomas Garcin, Leiter einer Thermalklinik in Gréoux-les-Bains, handelt. War Garcin zur falschen Zeit am falschen Ort? Und warum besaß er eine unregistrierte Waffe? Die Ermittlungen führen Pierre Durand zu einem kriminellen Netzwerk, das auch vor denen keinen Halt macht, die ihm nahestehen …
Meine Meinung:
Dies ist der 12.Band einer Südfrankreich-Krimireihe.Man kann das Buch aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger lesen.Ich kenne alle vorherigen Teile schon und war immer total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und natürlich wurde ich nicht enttäuscht.Die Autorin hat mich sofort wieder in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die relativ kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies.
Wieder wurde ich in die Provence entführt und freute mich dort Pierre Durand zu treffen.Natürlich blieb ich eine Weile bei ihm und erlebte dabei viele interessante Momente.Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiediche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder Pierre und habe ihn gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen in dieser Geschichte waren sehr interessant.
Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die mitreissende und fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele aufregende und packende Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Unvorhersehbare Wendungen liesen keine Langeweile aufkommen.Die Spannung zog sich durch die gesamte Lektüre.Auch über das Privatleben des Ermittlers habe ich wieder einges erfahren.Dies hat aber der eingentlichen kriminellen Handlung keinen Abbruch getan.Ich habe einfach nur mit gelitten,mit gebangt und mit gerätselt.Fasziniert hat mich zudem der tolle Lokalkolorit.Ich hatte selbst das Gefühl in der Provence zu sein und die Winteridylle zu geniesen.Gerade die Mischung aus Spannung,Lokalkolorit und etwas Humor haben für mich diesen Krimi so lesenswert gemacht.Viel zu schnell war ich am Ende der Lektüre angekommen.Erwähnenswert ist noch das Glossar sowie einige Rezepte .
Auch das Cover ist sehr ansprechend und schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Für mich rundet es das brillante Werk ab.
Wieder einmal hatte ich viele lesenswerte und spannende Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.
Dass die Provence auch jenseits der sommerlichen Idylle viel zu bieten hat, beweist Sophie Bonnets zwölftes Buch um den liebenswerten Ermittler Pierre Durant, den ehemaligen Pariser Kommissar, der sich der Liebe wegen vor geraumer Zeit nach Sainte-Valérie hat versetzen lassen.
Die „Provenzalische Kälte“ führt Pierre nach Gréoux-les-Bains in eine Thermalklinik, deren Direktor Thomas Garcin in seiner nahen Ferienvilla tot aufgefunden wird. So einiges spricht dafür, dass Garcin Opfer einer Gewalttat wurde, auch führen Spuren direkt in die Klinik. Daneben deuten wertvolle, seit dem Auffinden der Leiche verschwundene Gegenstände, auf Raub hin, zumal diese Villengegend gerade in der Winterzeit vielfach unbewohnt ist und es verstärkt zu Einbrüchen mit gezielt gesteuerten Beutezügen kommt.
Es ist der mittlerweile zwölfte Südfrankreich-Krimi vor diesmal winterlicher Kulisse, der in sich abgeschlossen ist, also ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Genussvoll gelesen werden kann, ja – denn auch dieses Buch hat neben der vielschichtigen, geradezu verzwickten Aufklärungsarbeit noch mehr zu bieten. Neben der bis zuletzt anhaltenden Spannung steigt einen beim Lesen der Duft der Provence direkt in die Nase. Winterliche Köstlichkeiten werden von Charlotte (aber nicht nur von ihr), der leidenschaftlichen Köchin und Pierres Lieblingsmensch, kredenzt.
In erster Linie aber sind es die Ermittlungen, die immer mehr Ungereimtheiten zutage fördern. Pierre wird Lieutenante Jeanne Fenechs Team zugeordnet. In ihrer Art ist sie ein komplett anderer Charakter, sie ist ungeduldig, weist ihr Umfeld gern in ihre Schranken, ganz im Gegensatz zu dem überlegt agierenden Pierre, sodass zuweilen die Funken nur so sprühen - und das nicht nur zwischen den beiden. Als dann Pierres Schreibkraft Penelope sich zurückzieht, wird auch Charlotte in geheimnisvolle Vorkommnisse hineingezogen, die direkt zu Penelopes Vergangenheit führen.
Gleich zu Anfang wirft der Prolog Fragen auf, die man erst später mit der Handlung in Zusammenhang bringen kann. Und ja, schon ab der ersten Seite fesselt diese „Provenzalische Kälte“ ungemein, die bis zum Schluss anhält. Denn erst da wird sichtbar, wie die einzelnen Handlungsstränge ineinandergreifen und letztendlich schlüssig gelöst werden.
Neben den umfangreichen Ermittlungen sind es gelegentliche Blicke auf das Private, dessen Focus diesmal eher auf Alain, Pierres Vater, und seiner jungen Lebensgefährtin Audrey liegt. Alain kann ganz schön fordernd sein, Pierres Arbeit als „Dorfpolizist“ sieht er eher als Zeitvertreib, was so natürlich nicht stimmt. Aber – mit seiner lebensklugen Charlotte nimmt Pierre auch diese väterlichen Spitzen mal mehr, mal weniger gelassen hin.
Der Handlung vorangestellt ist ein Plan von Sainte-Valérie mit markanten Örtlichkeiten, was ich gerade anfangs sehr schätze und neben den Anmerkungen der Autorin zum Schluss sind es das Glossar und auch einige Rezepte provenzalischer Wintergenüsse, die das Buch genussvoll abrunden. Das französische Gesundheitssystem ist Thema, hier speziell die Problematik der Thermalbäder und deren Finanzierung. Gerne bin ich zum wiederholten Male in die Provence gereist, um Pierre ein wenig über die Schulter zu schauen - Lesegenuss pur!
Lilli33
5/5
13.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Eiskalte Verbrechen in der Provence
Der Winter klopft an die Tür, die Saison ist vorbei. Seit Wochen versucht die Polizei, die Einbrecher dingfest zu machen, die in unbewohnte Ferienhäuser eindringen und Wertsachen mitgehen lassen, bisher ohne Erfolg. Als nun bei einem Einbruch der Bewohner ermordet wird, steht die Polizei vor einem weiteren Rätsel, denn eigentlich sollte der Mann, Direktor einer Thermalklinik, in Lyon auf einem Kongress sein …
Dies ist bereits der 12. Band der Reihe um den sympathischen und tatkräftigen Polizisten Pierre Durand aus dem fiktiven Örtchen Sainte-Valérie. Der Fall ist jedoch in sich abgeschlossen, sodass man das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann. Das Privatleben, das sich natürlich von Band zu Band entwickelt, spielt gegenüber dem Kriminalfall nur eine kleine Rolle.
Mir gefiel dieser atmosphärische Krimi sehr gut. Er ist spannend, ohne allzu blutig zu sein und recht komplex aufgebaut. Die Zusammenhänge sind zunächst nicht leicht zu erkennen. Umso mehr Spaß macht das Miträtseln, wie alles zusammenhängt. Besonders gut hat mir das Zusammenspiel von Durand und seiner Kollegin Fenech gefallen - Durand, der sehr diplomatisch vorgeht, während Fenech eher von der rabiaten Sorte ist, was oftmals zu Unstimmigkeiten zwischen den beiden führt, die mich zum Schmunzeln brachten. Der Zusammenhalt der Dorfbewohner und die kulinarischen Einsprengsel machen den Roman trotz aller Verbrechen zu einem Wohlfühlbuch.
Die Reihenfolge für alle, die jetzt Lust auf mehr haben:
1. Provenzalische Verwicklungen
2. Provenzalische Geheimnisse
3. Provenzalische Intrige
4. Provenzalisches Feuer
5. Provenzalische Schuld
6. Provenzalischer Rosenkrieg
7. Provenzalischer Stolz
8. Provenzalischer Sturm
9. Provenzalische Täuschung
10. Provenzalische Flut
11. Provenzalisches Licht
12. Provenzalische Kälte
Fredhel
Thalia Book Circle Community
5/5
13.10.2026
eBook (ePUB)
Die Provence im Winter, spannend und kulinarisch
Schon das Cover von Provenzalische Kälte hat mich angesprochen, denn es fängt die Atmosphäre der kleinen Stadt, in der die Handlung spielt, sehr stimmungsvoll ein. Die Provence kennt man ja eigentlich nur als Ort für Sommer und Sonne, deshalb fand ich es richtig schön, sie einmal im Winter mitzuerleben. Es geht ruhiger zu, einige Geschäfte bleiben bis zum Sommer geschlossen, die Einheimischen sind weitgehend unter sich und auch beim Essen stellt sich alles auf die kalte Jahreszeit ein. Genau das macht für mich den besonderen Reiz dieses Bandes aus. Die Krimis von Sophie Bonnet sind für mich außerdem immer ein Highlight, wenn es um die provenzalische Küche geht, denn am Ende des Buches steht stets mindestens ein Rezept, das zuvor in der Geschichte vorkam.
Spannend ist es auch diesmal wieder. Eine Serie von Einbrüchen in leere Ferienhäuser lässt sich lange nicht aufklären. Doch schließlich kommt sogar ein Ferienhausbesitzer bei einem missglückten Einbruch ums Leben. Die Umstände um diesen Tod werden immer rätselhafter, weil alles einfach nur unlogisch ist.
Zudem gibt es noch eine junge Frau, die zwar unter neuer Identität lebt, aber um ihr Leben fürchten muss.
Die Aufklärung erfolgt Schritt für Schritt, und langsam zeigt sich, wie alles zusammenhängt. Die Figuren werden dabei sehr menschlich und mit ihrem Privatleben gezeichnet, was ich gerne mag. Der Schreibstil ist flüssig, und ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen. Von mir gibt es fünf Sterne.
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