Stell dir vor, dein Schmerz ist Einschaltquote.
In einer Stadt, in der die Arena alles ist: Regierung, Wirtschaft, Kontrolle und Show, kämpft Reva ums Überleben. Ihr Leid ist Währung, ihre Angst Unterhaltung. Über das Feel-Link-System spüren Millionen Zuschauer jeden Schlag, jeden Stich, jedes Beben ihres Herzens live. Je stärker sie leidet, desto höher steigt die Quote.
Aber Reva will keine Heldin sein. Sie will nur genug verdienen, um ihre Familie zu schützen. Doch was als Anpassung beginnt, wird zu einem stillen Aufbegehren. Zwischen Inszenierung und Überwachung wächst ihr Wunsch, dem System ins Herz zu greifen, als Auctora, Symbol und Waffe zugleich.
"Arena '89 - Blut für die Quote" ist der erste Band einer dystopischen Trilogie über Kontrolle, Schmerz und die Frage, was Wirklichkeit noch wert ist, wenn Unterhaltung wichtiger wird als alles andere. Die Arena ist nicht nur ein Ort, sie ist ein Gefängnis, vor allem für jene, die zuschauen.
Inspiriert von Hunger Games, Spartacus und 1984 erzählt diese Geschichte von einer Welt, die längst vergessen hat, dass es mehr gibt als das Spektakel zur Primetime. Mit jedem Teil öffnet sich der Blick ein Stück weiter: auf die Mechanismen dahinter, auf die Lügen, auf das, was bleibt, wenn der Applaus verstummt.
Bis man merkt, dass man längst selbst Teil der Show ist.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
04.06.2026
eBook (ePUB)
Gelungene Fortsetzung einer unterschätzten Reihe
Nachdem der erste Teil, Arena 89, für mich sehr unerwartet endete, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Die Pitborn-Prinzessin erzählt die Geschichte von Reva konsequent weiter. Sie lebt nun nicht mehr im Haus Varus, sondern im Haus Astra und wird dort vordergründig besser behandelt. Doch auch dieser vermeintlich goldene Käfig bringt neue Gefahren und Herausforderungen mit sich.
Besonders gelungen finde ich, dass Riva trotz ihrer neuen Situation eine vielschichtig gezeichnete Figur bleibt. Sie lässt Gefühle wie Sehnsucht, Trauer und den Reiz von Macht zu, verliert dabei aber nie ihre Zielstrebigkeit und Kontrolle.
Wie schon im ersten Band ist die Welt glaubwürdig und detailliert dargestellt. Die Geschichte wirkt realistisch genug, dass man völlig in diese dystopische Gesellschaft eintauchen kann. Umso unverständlicher ist es für mich, dass die Reihe bisher eher ein Geheimtipp geblieben ist.
Wer Reihen wie The Hunger Games mag, sollte Arena '89 unbedingt eine Chance geben.
Bewertung
5/5
31.05.2026
eBook (ePUB)
Wem kannst du vertrauen?
ARENA '89: Die Pitborn-Prinzessin (Band 2) Die Revolution beginnt in der Arena. Sie kam, um zu überleben. Sie bleibt, um das System zu stürzen. Nach dem brutalen Verlust ihrer Familie hat Reva nur ein Ziel: Rache an Cassian Varus, dem Mann, der ihren Bruder vor ihren Augen hinrichten ließ. Als die ehrgeizige Domina Selira Astra ihr die Hand reicht und sie zur Auctora von Haus Astra macht, scheint Revas Weg vorgezeichnet. Doch was als inszenierte Rolle beginnt, wird zur Waffe gegen das System selbst. In den luxuriösen Hallen von Haus Astra wird aus der Performerin der Grube die Pitborn-Prinzessin: ein Symbol der Hoffnung für die Unterdrückten und eine Geldmaschine für die Herrschenden. Während die Megametropole ihren Aufstieg feiert, plant Reva ihren Kampf. Zwischen medienwirksamen Arenakämpfen und politischen Intrigen entdeckt sie Hinweise auf eine Wahrheit, die alles übersteigt: Das System, das sie bekämpft, beruht auf einer viel größeren Lüge, als sie je ahnte. Wer ist der rätselhafte Kaiser wirklich? Warum darf niemand die Grenzen der Stadt überschreiten? Und wie weit muss Reva gehen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen? In den neuen Teamkämpfen muss Reva nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freunde schützen. Die seltene Chance, den mysteriösen Kaiser zu treffen (die gottgleiche Instanz, die über allem thront) könnte ihr endlich die Antworten liefern, nach denen sie sucht. Doch in einer Welt, in der jedes Gefühl zur Quote wird und jeder Schmerz inszeniert ist, muss Reva erkennen: Manchmal ist der gefährlichste Gegner nicht der, den man bekämpft, sondern der, dem man vertraut. Was als Unterhaltung beginnt, wird zur Revolution. (Quelle: Amazon)
Stephan Steinthal, Jahrgang 1986, lebt in der Nähe von Bremen und arbeitet als Softwareentwickler - Informatik war schon immer sein Ding. Früher wollte er einfach wissen, wie Computer wirklich ticken, heute begeistert ihn daran vor allem, was alles möglich ist - und was vielleicht nie möglich sein wird. Genau diese Neugier zieht sich auch durch seine Geschichten. Er schreibt Science-Fiction, weil sich dort Physik und Philosophie treffen: Zeitreisen, Quanten, Simulationstheorie, Transhumanismus - und immer wieder die große Frage, was eigentlich Realität ist und warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Schon als Teenager hat er seine ersten Geschichten in Foren veröffentlicht, ohne je darüber nachzudenken, was man daraus machen könnte. Inzwischen hat er das Schreiben mit den Möglichkeiten von Selfpublishing wieder neu für sich entdeckt. (Quelle: Amazon)
Inhaltlich knüpft Die Pitborn-Prinzessin nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an. Ich würde unbedingt Band 1 vor diesem Band lesen um ein besseres Verständnis für das Buch zu haben. Ich habe mich in diesem Band wie ein stiller Beobachter gefühlt, so realistisch konnte ich mir durch die Erzählung des Autors alles Vorstellen, als ob ich dabei wäre, das passiert mir nicht bei vielen Büchern. Die Seiten fliegen nur so dahin, man merkt gar nicht, dass das Buch doch knapp 500 Seiten hat. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Es passiert soviel in diesem Band, das man nicht weiß wo man anfangen soll. Auch ist es nicht realitätsfremd, wenn man überlegt, könnte so etwas auch jederzeit im realen Leben passieren. Einige Geheimnisse werden gelüftet, wieder andere Fragen werden aufgeworfen und werden erst in Band 3 beantwortet werden. Ich bin total begeistert gewesen von dem Buch und erwarte schon sehnsüchtig Band 3 um zu erfahren wie es weiter gehen wird.
Bewertung
5/5
23.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Alles für die Quote!
Düster, brutal und erschreckend realitätsnah - dieses Buch fühlt sich an wie ein Albtraum, der irgendwann vielleicht gar nicht mehr so unrealistisch ist
Stell dir vor, dein Schmerz ist Einschaltquote.
Und genau DAS ist die Grundidee von Arena 89. In dieser Welt wird Leid konsumiert wie Unterhaltung. Über das Feel-Link-System spüren Millionen Zuschauer live jeden Schlag, jede Angst und jeden Moment purer Verzweiflung der Kämpfer in der Arena. Je mehr sie leiden, desto höher die Quote.
Und mittendrin: Reva. Sie will keine Heldin sein. Sie will einfach nur überleben und ihre Familie schützen
Atmosphäre & Charaktere
Die Atmosphäre ist dauerhaft bedrückend. Dieses Buch fühlt sich kalt an. Kontrolliert. Hoffnungslos. Und genau deshalb funktioniert die Welt so gut.
Besonders heftig fand ich das Feel-Link-System. Dieser Gedanke, dass Menschen Schmerz nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen, um unterhalten zu werden… uff
Die Arena ist hier nicht einfach nur ein Ort für Kämpfe. Sie IST das System. Regierung, Kontrolle und Unterhaltung verschmelzen zu diesem riesigen, kaputten Spektakel.
Reva mochte ich richtig gern, weil sie nicht wie die typische „perfekte Rebellin“ wirkt. Sie handelt aus Angst, Verantwortung und purem Überlebenswillen — dadurch wirkt sie unglaublich greifbar.
Außerdem liest sich das Buch richtig schnell weg. Die Erzählweise ist zügig und durch den flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten.
Meinung
Dieses Buch war intensiv. Nicht nur wegen der Gewalt, sondern wegen der Fragen, die ständig im Raum stehen.
Wie weit würden Menschen für Unterhaltung gehen? Ab wann stumpft man komplett ab?
Gerade diese Mischung aus Medienkritik, Überwachung und Gewaltshow hat mich komplett abgeholt. Die Story ist brutal, spannend und zieht einen wirklich schnell rein.
Perfekt für dich, wenn du:
brutale Dystopien liebst
Stories mit Gameshow-/Survival-Vibes magst
gesellschaftskritische Themen feierst
Vanni
5/5
22.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Perfekte Fortsetzung mit Suchtgefahr
Nach dem brutalen Verlust ihrer Brüder will Reva nur noch Rache an Cassian Varus. Domina Selira Astra macht ihr ein Angebot: Sie wird zur Auctora von Haus Astra erhoben und zur „Pitborn-Prinzessin“ – Symbol der Hoffnung für die Unterdrückten, Geldmaschine für die Herrschenden. Dieser zweite Band übertrifft den ersten in jeder Hinsicht: Die Welt außerhalb der Arena wird endlich greifbar, die Teamkämpfe bringen frischen Wind, und Revas Entwicklung ist atemberaubend. Politische Intrigen, Machtmissbrauch und moderne Sklaverei – das alles ist gnadenlos aktuell und spannend verpackt. Der Schreibstil lässt einen die Seiten nur so verschlingen. Das Ende hat mich komplett gebrochen – ich will sofort Band 3! Absolute Leseempfehlung für alle Dystopie-Fans.
einbisschenbuecherei
aus Siegen
5/5
21.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Für die Quote
Nach dem gelungenen ersten Teil konnte ich es kaum erwarten, auch Band zwei der Pitborn-Reihe zu lesen. Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band eins aufgehört hat. Das Tempo ist zwar etwas gedrosselt, aber nie zu langsam. Die Kämpfe sind härter und brutaler, und Revas neu gewonnene Freiheiten bieten einen tieferen Einblick in die Welt.
Besonders gut hat mir die Entwicklung der Freundschaften innerhalb von Revas neuem Team gefallen. Die Teamkämpfe machen mich mehr Spaß, Als die einzelnen Kämpfe. Das Ende hat mich dann völlig überrascht und vom Hocker gerissen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrechterhalten, sodass man nie genau weiß, wem oder was man glauben soll.
Ich bin schon sehr gespannt auf Teil drei und kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Ich weiß aber auch schon jetzt, dass ich der Reihe nach trauern und Reva nach Band drei vermissen werde.
Schon jetzt hat die Reihe meine absolute Empfehlung. Panem meets Spartacus und alles für die Quote.
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