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Produktbild: Manfred Krug. Ich habe nicht viel erwartet

Manfred Krug. Ich habe nicht viel erwartet Tagebücher 2002-2004

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41731

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Kanon Verlag

Seitenzahl

312 (Printausgabe)

Dateigröße

713 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783985682232

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

41731

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Kanon Verlag

Seitenzahl

312 (Printausgabe)

Dateigröße

713 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783985682232

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  • Elke

    aus Heiligenhaus

    5/5

    15.10.2026

    eBook (ePUB 3)

    Einfach großartig

    Manfred Krug war ein ganz besonderer Mensch. Einer, der sagte, was er dachte, ein bisschen exzentrisch (aber welcher Star ist das nicht?), auf den in jeder Lebenslage Verlass war - ein einmal gegebenes Versprechen galt - überaus diszipliniert und mit einer großen Gabe gesegnet. Er war nicht nur Schauspieler und Sänger, er schrieb auch Bücher ("Mein schönes Leben"), hatte ein aufregendes & soziales Leben und schrieb Tagebücher, die wohl einzigartig sind. Die Geschehnisse aus den Jahren 2002 - 2004 liegen zwar schon über 20 Jahre zurück, aber sie werden, ob politisch, seinem eigenen Leben oder aus dem Boxsport, wieder lebendig beim Lesen dieser Tagebücher. Uns ist Manfred Krug natürlich in Zusammenhang mit Wolf Biermann ein Begriff, zwei ehemalige DDR-Stars, die ausgewiesen wurden bzw. in Manfred Krugs Fall, dessen Ausreiseantrag genehmigt wurde. Aber er war so viel mehr. Mir hat die Lektüre seiner Tagebücher viel gegeben. Ich erinnere mich wieder an Vieles aus der Zeit. Einfach großartig! Meine Bewertung: 10/10 Punkte.

  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufzeichnungen gegen das Vergessen

    Der Berliner Kanon Verlag hat seine Edition der Tagebücher von Manfred Krug (1937-2016) fortgesetzt. „Ich habe nicht viel erwartet – Tagebücher 2002-2004“ ist bereits der vierte Band. Unterhaltsam, selbstkritisch, aber manchmal auch etwas selbstinszeniert sind die Tagebuchaufzeichnungen nicht nur für sich selbst geschrieben, sondern auch für die Nachwelt. Die erste Eintrag des Jahres 2002 lautet: „Ab heute gilt der Euro, die D-Mark hat ausgedient. Ich erwarte nichts Gutes.“ Überhaupt betrachtet Krug die politische und gesellschaftliche Situation dieser Jahre sehr skeptisch. Es sind die Jahre des Irak-Krieges, in Deutschland die Agenda 2010 und 2004 schließlich die Klimakatastrophen mit der Elbeflut in Sachsen (2002) und dem Tsunami in Südostasien. Im Jahr 2002 zog sich Krug mit dem Erreichen des Rentenalters offiziell aus dem aktiven Schauspielberuf zurück. Ein tiefer persönlicher Einschnitt war das Auffliegen seines bisher verschwiegenen Doppellebens. Die Tagebücher dokumentieren eindringlich die Erschütterung und die darauffolgenden Aussprachen mit seiner Ehefrau Ottilie. Nach dem Ende seiner Filmkarriere suchte Krug aber auch neue künstlerische Wege. So nahm er zusammen mit seiner Tochter Fanny Krug das Album „Sweet Nothings“ (2003) auf. Regelmäßig macht er kritische Anmerkungen zu Fernsehsendungen, die er gesehen hat, oder vermerkt Telefonanrufe und Treffen mit Freunden. Viele seiner Tagebucheintragungen sind kämpferisch, scharfzüngig und vor allem humorvoll … doch das macht schließlich den Reiz der Lektüre aus.

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