Kommissar Philip Goldberg steht am Tiefpunkt seiner Karriere. Sein überraschendes Geständnis führt nicht nur zu seiner Suspendierung, sondern zieht auch die Aufmerksamkeit einer skrupellosen Organisation auf sich, die plötzlich vor seiner Tür steht. Während Goldberg sich in Kophusen versteckt hält, sind seine Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt den Verfolgern auf den Fersen. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Das über Leben und Tod entscheidet.
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Der Autorin ist hier ein wirklich spannender 10. Fall von Kommissar Philip Goldberg gelungen.
Es ist der 10. Band der „ELB-Krimireihe“. Meiner Meinung nach können die Bände unabhängig voneinander gelesen werden, doch ich empfehle sie alle und zwar der Reihe nach.
Ich habe sie leider noch nicht alle gelesen, aber wenn sie alle so spannend geschrieben sind, wie die Bände, die ich gelesen habe, dann sind es alle richtig tolle Kriminalromane.
Zum Inhalt möchte ich mich auf den Klappentext beziehen, denn ich finde, dass jedes weitere Wort zu viel verraten würde und dieser Kriminalroman es absolut wert ist, dass jeder ihn selbst erlebt.
Der Schreibstil der Autorin ist toll und hat mich direkt von Seite 1 an wieder in den Bann des Buches gezogen. Mit dem Prolog hatte sie mich direkt und ich konnte das Buch vor Spannung nicht mehr aus der Hand legen.
Kommissar Philip Goldberg ist für mich ein sympathischer und wirklich typischer Kommissar, der absolut authentisch und realistisch dargestellt wird, genauso wie seine Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt. Die Drei ergeben ein wirklich tolles und besonderes Ermittlerteam, das sich wunderbar ergänzt.
Es ist eine tolle Geschichte, die die Autorin mit Wendungen getoppt hat, die für mich einen spannenden Kriminalroman ausmachen.
Man konnte als Leser wirklich gut mitermitteln, stand aber auch vor einigen Rätseln. Auch das gehört für mich bei einem Kriminalroman absolut dazu.
Was ich bei den Kriminalromanen der Autorin wirklich gerne mag, ist, dass auch der Humor nicht zu kurz kommt, denn das lässt die Bücher immer noch ein Stück authentischer dastehen.
Ich hatte eine absolut spannende Lesezeit und gebe für diesen sehr gelungenen Kriminalroman eine klare Leseempfehlung ab.
Bibabuch
aus Lüneburg
5/5
24.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Klasse Krimi
Bereits zum zehnten Mal bin ich nach Kophusen gereist. Und was soll ich sagen, ich habe mich auch diesmal wieder bestens unterhalten gefühlt!
Der besondere Flair des Nordens hat es mir einfach angetan. Kophusen fühlt sich mittlerweile fast wie ein kleiner literarischer Heimaturlaub an.
Diesmal habe ich den Krimi nicht nur gelesen, sondern teilweise auch gehört. Das Hörbuch hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Die Autorin liest selbst! Und das macht sie richtig gut. Ihre Stimme passt wunderbar zur Geschichte und hat das Hörerlebnis für mich noch einmal besonders gemacht.
Also gar keine Frage: Kophusen, ich komme wieder!
Spätestens nächstes Jahr steht die Reise an.
Bewertung
aus Essen
5/5
14.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Auch der 10. Fall bleibt spannend
Kommissar Philip Goldberg gerät nach seinem überraschenden Geständnis beruflich und persönlich in eine schwierige Lage. Während er sich in Kophusen zurückzieht, wird eine skrupellose Organisation auf ihn aufmerksam. Seine Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt versuchen unterdessen, die Verfolger aufzuspüren. So beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem für alle Beteiligten viel auf dem Spiel steht.
Mit großer Begeisterung habe ich nun auch den mittlerweile 10. Band der Kophusener Reihe, „Elbjagd“ von Nicole Wollschläger, gelesen. Und was soll ich sagen: Kophusen ist einfach eine Marke für sich! Es ist jedes Mal wieder schön, nach Kophusen zurückzukehren und Philip Goldberg, Hauke und Peter bei einem neuen Fall zu begleiten.
Besonders Philip steht diesmal im Mittelpunkt. Er darf natürlich nicht ohne seine Bialetti erwähnt werden,die ihm dieses Mal nicht nur Espresso zubereitet, sondern ihn auch rettet (ihr müsst es einfach selber lesen) denn Philips Entscheidungen haben Folgen und er muss sich damit auseinandersetzen, welchen Preis er bereit ist, für das zu zahlen, was ihm wichtig ist. Umso schöner fand ich den Zusammenhalt innerhalb des Teams. Wenn es wirklich darauf ankommt, stehen Hauke und Peter voll und ganz hinter ihm.
Ein Satz aus dem Buch ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben:
„Jeder Mensch hatte seine eigene Bühne, dachte Goldberg. Ob klein oder groß, spielte keine Rolle. Hauptsache. man fühlte sich auf den Brettern, die man sich errichtet hatte, wohl.“
Ich finde, dieser Satz passt wunderbar zu dem Buch und irgendwie auch zu der gesamten Reihe. Jeder hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Vorstellungen und seinen ganz persönlichen Platz im Leben. Und manchmal muss man sich eben fragen, ob man auf der eigenen Bühne noch richtig steht.
Nicole Wollschläger schreibt auch im zehnten Band wieder flüssig, lebendig und mit genau der Mischung, die ich an den Kophusen-Krimis so mag. Diesmal ist der Fall durch die Verbindung zur organisierten Kriminalität ziemlich brisant und stellenweise deutlich ernster, trotzdem gibt es zwischendurch immer wieder diese typischen Situationen und Dialoge, bei denen ich schmunzeln musste.
Fazit: Ich habe „Elbjagd“ wirklich sehr gerne gelesen. Ein spannender Krimi mit viel Kophusen-Flair, liebenswerten Charakteren, überraschenden Verbindungen zu vergangenen Fällen und genau der richtigen Portion Humor. Die Bialetti, die Haferkekse und natürlich Hauke inklusive.
Hilal Türe
Thalia Book Circle Community
5/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Mein ganz persönlicher Teil der Reihe
Zum Inhalt:
Für Kommissar Philip Goldberg wird es diesmal gefährlich. Nach einem unerwartet erfolgtem Geständnis wird er suspendiert – und damit fangen seine Probleme erst richtig an. Eine kriminelle Organisation hat ihn ins Visier genommen und plötzlich geht es nicht mehr nur um seine berufliche Zukunft. Während Goldberg in Kophusen untertaucht, setzen seine Kollegen Hauke und Peter alles daran, denjenigen auf die Spur zu kommen, die hinter ihm her sind. Es beginnt eine gefährliche Jagd, bei der einiges auf dem Spiel steht.
Meine Leseerfahrung:
Ich liebe diese Reihe einfach, und zwar seit Beginn! Inzwischen ist es für mich tatsächlich wie Nachhausekommen, wenn ich einen neuen Elb-Krimi aufschlage (kann ich nicht oft genug betonen). Goldberg, sein Team und all die anderen Figuren sind mir über die Jahre so sehr ans Herz gewachsen, dass ich mich jedes Mal darauf freue, wieder nach Kophusen zurückzukehren.
Diese Buchreihe hat die richtige Mischung, um die Leserschaft an sich zu binden: klug ausgedachte Kriminalfälle, aktuelle Themen unserer Zeit, natürlich viel Spannung und gleichzeitig diese wunderbar familiäre Atmosphäre. Nicole Wollschlaeger schafft es immer wieder, ihre Figuren nicht nur ermitteln, sondern auch leben zu lassen. Freundschaften, Beziehungen, kleine Eigenheiten und das Miteinander nehmen genauso ihren Platz ein wie der eigentliche Fall. Dadurch fühlt sich Kophusen längst wie ein vertrauter Ort an.
In „Elbjagd“ wird es nun für Goldberg besonders persönlich und ich bin erstaunt, wie sehr mich sein Schicksal gepackt hat. Und deswegen habe ich diesmal ganz anders mitgefiebert. Trotz aller Spannung und der zunächst bedrückten Stimmung, bleibt aber genau das erhalten, was ich an der Reihe so liebe: die vertrauten Charaktere, der norddeutsche Charme und dieses ganz besondere Wohlfühlgefühl zwischen all den kriminellen Machenschaften…und Hauke. Ohne ihn würde definitiv etwas fehlen.
Mit diesem Band wurde es für mich übrigens auch sehr persönlich: Ich darf mich tatsächlich ein kleines bisschen als Teil der Geschichte fühlen. Ich tauche nämlich namentlich in eigener Person im Buch auf und begegne dort sogar Hauke und Peter. Für jemanden, der diese Figuren über viele Bände begleitet und liebgewonnen hat, war das natürlich ein ganz besonderer Lesemoment für mich. Zudem geht der Name „Elbhuus“ für Rosis Restaurant auf meinen Vorschlag im Rahmen eines Gewinnspiels der Autorin zurück. Den eigenen Namen und gleichzeitig eine eigene Idee in einer Lieblings-Buchreihe wiederzufinden, ist schon etwas ganz Besonderes und hat diesen Band für mich natürlich noch einmal um Einiges persönlicher gemacht.
Und für alle, die Philip und Co. nun ebenfalls kennenlernen möchten: Es ist nie zu spät, in die Reihe einzusteigen. Jeder Band erzählt einen in sich abgeschlossenen Fall und kann grundsätzlich für sich gelesen werden. Da es aber immer wieder kleine Hinweise und Bezüge zu früheren Fällen und Entwicklungen gibt, schadet es ganz sicher nicht, Kophusen von Anfang an kennenzulernen.
Fazit:
Für mich ist „Elbjagd“ von Nicole Wollschlaeger ein weiteres großartiges Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren und einer Reihe, die längst einen festen Platz in meinem Bücherregal hat. Spannend, herzlich und einfach typisch Kophusen. Unbedingt lesen!
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