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Lauscha im Thüringer Wald, 1911. Johanna führt schon seit Jahren die Glasbläserei der Familie weiter, die durch die künstlerische Begabung von Marie, ihrer jüngsten Schwester, zu unerwartetem Ruhm gelangt ist: Ihre farbenfrohen, fein verzierten Christbaumkugeln werden in der ganzen Welt geschätzt. Doch nun ist »das gläserne Paradies« in Gefahr, denn eine der wichtigsten Glashütten der Gegend soll verkauft werden. Johannas Nichte Wanda, aus Amerika zurückgekehrt, ist fest entschlossen, die Glashütte zu retten. Mit Hilfe des jungen Bankangestellten David Wagner gründet sie eine Genossenschaft und investiert das mühselig zusammengekratzte Kapital in ein vielversprechendes, aber auch riskantes Börsengeschäft. Doch Glück und Glas sind zerbrechlich: Was als rauschhaftes Abenteuer beginnt, endet in einer Katastrophe. Vom gläsernen Paradies bleibt nur ein Scherbenhaufen, Wanda scheint alles verloren zu haben ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Mich hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite aller drei Bücher total gefesselt! Was habe ich mit den Protagonisten mitgelacht und mitgeweint. Ich habe die Bücher regelrecht verschlungen. Von mir eine klare Leseempfehlung für diejenigen, die gerne Familiengeschichten mit Liebe und etwas Drama mögen.
Bewertung
aus Belgien
5/5
18.01.2021
eBook (ePUB 3)
Das gläserne Paradies
Schöner Abschluss der Trilogie. Die Bücher von Petra Durst-Benning sind wirklich nur zu empfehlen. Schade, dass der erste Teil, der zuletzt im Fernsehen gezeigt wurde, so gar nicht an die Trilogie herankommt.
Bewertung
aus Mülheim
2/5
04.08.2021
Buch (Taschenbuch)
ziemlich fade und langweilig
Mittlerweile lebt Wanda in Lauscha. Sie hat sich der Tochter von Marie angenommen und fiebert dem Tag entgegen, an dem sie Richard heiraten wird.
Doch ihr Alltag wird weiterhin von Sorgen bestimmt, denn während ihre Tante Johanna und ihr Mann mit ihrer Mutter zusammen zu einem New York Besuch aufgebrochen sind, brechen schwierige Zeiten in Lauscha an, denn eine wichtige Glasbläserhütte soll verkauft werden. Wanda ist davon überzeugt, dass die Glasbläser sich dessen annehmen sollen und überzeugt sie, ein Risiko zu einzugehen, das jedoch in einer Katastrophe zu Enden scheint.
Ich fand den zweiten Band schon nicht mehr so dolle, der dritte war nochmal eine ganze Ecke schlechter. Es war relativ trocken und fade, manche Passagen haben sich ellenlang gezogen und es wurde sich reichlich an Klischees bedient.
Wanda hatte zum Ende des zweiten Bandes grade ein wenig Selbstvertrauen, Vernunft und Weitsicht gewonnen aber in „das gläserne Paradies“ ist davon keine Spur mehr. Wie zuvor stürzt sie sich kopflos und ohne Nachzudenken in irgendwas hinein, handelt impulsiv und bedenkt nicht eine Sekunde mögliche Folgen (die ja unzweifelhaft kommen werden).
Das Buch hat was stark Geschäftliches. Es geht darum die Hütte zu kaufen, um eine Ausstellung zu organisieren, um eine Genossenschaft zu gründen, um ein Darlehen aufzunehmen, um in Aktien zu investieren und und und… Von der eigentlichen Glasbläserei bleibt nicht mehr viel übrig was ich schade fand, weil das ja der eigentliche Zauber, der dadurch ausgemacht wurde, so verloren gegangen ist.
Ab einem bestimmten Punkt konnte man sich auch relativ gut denken, wie es weitergehen bzw. enden wird, da kam nichts neues und da war auch nichts wirklich überraschendes.
Was ich schade fand, war, wie bereits im Teil zuvor auch, das aus Wanda wegen Richard teilweise so ein kleines jämmerliches Etwas gemacht wurde die auf einen Mann angewiesen ist und sich alles bieten lässt. Das passt nicht zu der sonstigen Darstellung von starken, unabhängigen Frauen. Gleiches auch mit Anna, von der ich mir definitiv gewünscht hätte, dass sie ein wenig mehr Rückgrat zeigt.
Und eine Sache, die mich ebenfalls ziemlich gestört hat – die auch schon in dem ersten und zweiten Band so gemacht wurde – war der Mann, der zu Anfang total verständlich, charmant, sympathisch und aufmerksam ist, nur um dann im Laufe des Buches zu einem Idioten zu mutieren. Ich hätte mir gewünscht, dass zumindest mal ein Charakter so bleibt, wie man ihn von Anfang an beschrieben hat.
Insgesamt hat mir die Reihe sehr gefallen, auch wenn ich tatsächlich sagen muss, dass sie einfach mit jedem Band schlechter geworden ist.
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