Nürnberg 1500 Die neunzehnjährige Sophie führt mit ihrem Vater ein beschauliches Leben im gehobenen Bürgertum der Stadt. Bald dreht sich für sie alles um ihre verbotene Liebe zu dem jungen Adligen Simon - bis ein Inquisitor in der Stadt aktiv wird. Auch Sophie und ihr Vater geraten in große Gefahr, denn es kursieren Gerüchte, dass der Universalgelehrte in seinem Keller Alchemie und schwarze Magie betreibt. Wird Sophie es schaffen, dem Inquisitor und seinem Dämon mit Hilfe ihrer übersinnlichen Gabe und des Engels Adrael die Stirn zu bieten? Komm mit auf eine düster-romantische, aber auch apokalyptische Reise in das Jahr 1500.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
anja_morling_buchmaus
aus Cottbus
5/5
29.09.2026
eBook (ePUB)
Was für schöner historischer Fantasy Roman
Meine Meinung:
Wir schreiben das Jahr 1500 und befinden uns in Nürnberg. Sophie ist 19 Jahre alt und führt ein recht beschauliches Leben im gehobenen Bürgertum mit ihrem Vater Hieronymus. Für Sophier dreht sich alles um ihre verbotenen Liebe zu ihrem Kinderfreund Simon. Als in der Stadt ein Inquisitor aktiv wird, kommen Gerüchte auf das Hieronymus im Keller schwarze Magie und Alchemie betreibt. Schafft es Sophie und ihr Vater dem Inquisitor Petrus mit Hilfe ihrer übersinnlichen Gabe zu entkommen? Was hat es mit dem Engel Andrael auf sich?
Das erfahrt ihr, wenn ihr euch auf die apokalyptische Reise ins Jahr 1500 begebt.
Ich habe schon viele historische Romane gelesen, aber noch nie einer mit einer magisch und religösen Traumwelt. Jasmin hat hier nichts ausgelassen und der Roman ist sehr gut recherchiert. Es beginnt mit der Inquisition der römisch-katholischen Kirche über die realen Orte Nürnberg und Venedig, bis hin zur Offenbarung inkl. Armageddon aus der Bibel.
Der Schreibstil ist flüssig und stimmig, die Kapitel sind kurz gehalten. Die Geschichte wird aus der Sicht von Sophie und dem Antagonisten Petrus erzählt. Besonders möchte ich die perfekte Balance, durch den Mix aus Spannung, Romantik und magischer Traumwelt, betonen. Die Szenen in Venedig gingen direkt in mein Herz, denn es ist eine traumhafte und geschichtsträchtige Stadt.
Das Setting ist sehr bildhaft beschrieben, ich konnte Sophies Empfindungen auf dem Markus Platz so sehr nachfühlen. Teilweise fand ich mich beim lesen in Dokus wieder die ich rund ums Mittelalter gesehen habe.
Mein absolutes Highlight ist der Showdown mit Armageddon und die Dialoge zwischen den Charakteren, welche im Ausdruck zur damaligen Zeit geschrieben wurden.
Mein Fazit:
Für mich ist es eine sehr schöne und gelungene Geschichte. Dieses Buch ist für alle, die in historische Fantasy und in das europäische Mittelalter/Renaissance abtauchen möchten. Von mir gibt’s eine apokalyptische Leseempfehlung.
Bewertung
aus Warstein
5/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Historische Fantasy die Inquisition und die Apokalypse
Historische Fantasy ist ganz mein Geschmack. Dieses Buch spielt in Nürnberg und beginnt im Jahr 1500. Sophie eine 19jährige Frau lebt mit ihrem verwitverten Vater einem " Universalgelehrten"und ihrer Hausangestellten Irma, in für die damalige Zeit guten Verhältnissen. Zwar sorgt die Arbeit ihres Vaters für Gerüchte und Gerede, aber da er einen reichen Gönner hat, gibt es keine offenen Anfeindungen.
Sophie ist noch unverheiratet schwärmt aber für einen jungen Adligen, den Bruder ihrer besten Freundin.
Doch dann hat Sophie seltsame Träume, von Kämpfen und einem Engel , der ihr verkündet sie sei eine Kämpferin im Kampf um das jüngste Gericht.
Nur Träume oder ist der Engel real?
Und dann ist da die Inquisition, die in Gestalt des Dominikanermönchs Petrus ihre Fänge nach Sophie und ihrem Vater ausstreckt.
Der Schreibstil gefällt mir, er ist gut verständlich und flüssig.
Die Protagonisten sind interessant und gut beschrieben. Wenn ich auch manche Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte.
Die Handlungsorte Nürnberg und auch Venedig wurden ebenfalls gut beschrieben.
Die Handlung ist spannend und Magie spielt auch eine Rolle. Der jüngste Tag , der Weltuntergang, Kämpfe die nicht in der normalen Realität ausgetragen werden. Obwohl ich gestehe, die Darstellung hat mich ein wenig verwundert. Also nicht die Kämpfe sonder was der Weltuntergang bedeutet.
Mein Fazit:
Ein Buch das mich gefesselt hat. Ein paar Kleinigkeiten wie die wiederholte Erwähnung gewisser Dinge , die eigentlich wenig Relevanz haben, wie Bienenwachskerzen, der Geruch in den Strassen, sind mir aufgefallen und ich vermute die Autorin hat sie zur besseren Darstellung der damaligen Zeit verwendet. Die Protagonisten gefielen mir, die Handlungsorte auch. Und die Inquisition ist immer ein dunkles aber faszinierendes Thema.
Meine Leseempfehlung gebe ich sehr gerne, ich bin gerne in die Vergangenheit und die Magie eingetaucht
Bewertung
5/5
28.09.2026
eBook (ePUB)
Fantasy mit historischen Setting
Es ist das 6. Buch der Autorin, aber für mich das erste Buch von ihr, das ich gelesen habe.
Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend und passend zur Geschichte gewählt.
Die Schreibweise der Autorin ist gut verständlich und nimmt auch stellenweise Ausdrücke des Mittelalters an, was ich authentisch und gut finde. Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, die einen durch das Buch gleiten lässt.
Die Geschichte ist gut erfasst und führt einen an viele tolle Schauplätze. Es gibt keine Stolpersteine oder gar Langatmigkeit für mich.
In der Geschichte selbst geht es um Sophie und Ihre Liebe zu Simon, den Engel Adreal und Ihre Familie. Nach und nach lernt man Sophies gute Seele kennen und begleitet sie und ihre Magie durch Nürnberg und später durch Venedig. Wie es in dieser Zeit so üblich war bekommt man auch Ketzerpredigten mit und den Inquisitator, welcher nicht gerade ein netter Zeitgenosse ist. Sophie stellt sich ihrer Aufgabe mit etwas Angst entgegen…
Aber am besten lest ihr selbst welche Aufgaben Ihr den Weg steinig machen und wie Ihre Liebe wächst.
Marie-C.
5/5
24.09.2026
eBook (ePUB)
Zwischen historischem Flair und kosmischer Apokalypse
Als ich „Last Era: In Zeiten des Wandels“ von Jasmin Engel in die Hand nahm, wusste ich, dass mich eine Geschichte erwarten würde, die Historisches mit Fantasy verknüpft. Die Zeit um 1500 in Nürnberg, ergänzt durch Szenen in Venedig, bot den idealen Rahmen für eine Erzählung, die düster und zugleich romantisch angelegt ist. Sophie, die neunzehnjährige Protagonistin, lebt mit ihrem Vater in gehobenen bürgerlichen Verhältnissen, doch unter der Oberfläche brodelt Unruhe. Verbotene Gefühle, Gerüchte über Alchemie und das plötzliche Auftauchen eines Inquisitors sorgen dafür, dass aus dem Alltag schnell eine Bedrohung erwächst. Dazu kommen übersinnliche Fähigkeiten und eine Traumwelt, die mehr ist als bloße Einbildung.
Sophie steht im Mittelpunkt und fügt sich von Beginn an nicht in die üblichen Erwartungen ihrer Zeit ein. Als junge Frau im heiratsfähigen Alter lebt sie noch unverheiratet bei ihrem Vater und besitzt eine Gabe, die sie seit ihrer Kindheit geheim hält. Im Verlauf der Geschichte wächst sie in ihre Rolle hinein und trifft Entscheidungen, die Mut und Entschlossenheit erfordern. Simon, der junge Adlige, verkörpert die verbotene Liebe und bringt zusätzliche Konflikte mit sich. Der Inquisitor Petrus ist eine klare Bedrohung, angetrieben von einer dämonischen Kraft, und erhält eigene Kapitel, die diese Seite der Handlung tiefer beleuchten. Adrael, der Engel, stellt eine spirituelle und unterstützende Kraft dar, während Nebenfiguren wie die Freundin Clara zur atmosphärischen Dichte beitragen.
Was mich besonders angesprochen hat, war die Idee, dass die Apokalypse nicht als einmaliges globales Ereignis gedacht wird, sondern als etwas Individuelles, das sich zu verschiedenen Zeiten und Orten ereignen kann. Dieser apokalyptische Faden zieht sich stimmig bis zum Finale durch das Buch. Als Sophie merkt, dass die Gefahr in der Traumwelt und die Bedrohung durch den Inquisitor miteinander verknüpft sind, ändert sich alles, und der kosmische Konflikt zwischen Dämon und Engel gewinnt an Präsenz.
Am Ende bleibt angenehmer Raum für eigene Interpretationen, da nicht alles bis ins letzte Detail aufgelöst wird. Die Verknüpfung von historischer Verfolgung, persönlicher Gabe und dem größeren kosmischen Konflikt ist rundum überzeugend umgesetzt.
„Last Era: In Zeiten des Wandels“ hat mich über die gesamte Länge hinweg sehr gut unterhalten. Die Mischung aus historischem Nürnberg und Venedig, der verbotenen Liebe, der inquisitorischen Bedrohung und der übersinnlichen Traumwelt ergibt eine Erzählung, die sowohl atmosphärisch dicht als auch narrativ absolut spannend bleibt. Sophie ist eine Protagonistin, mit der man gerne mitgeht, und das sorgfältig aufgebaute Setting rundet das Leseerlebnis perfekt ab.
Bewertung
5/5
17.09.2026
eBook (ePUB)
Historischer Fantasy-Roman mit Spannung und Romantik
Wer die Autorin Jasmin Engel kennt, weiß, dass Träume oder traumähnliche Zustände oft in ihren Werken vorkommen. So auch in ihrem neuesten Roman, „Last Era - In Zeiten des Wandels“, der uns ins Nürnberg des frühen 16. Jahrhunderts entführt. Die Heldin Sophie ist in vieler Hinsicht ungewöhnlich: Sie lebt als junge Frau im heiratsfähigen Alter immer noch unverheiratet bei ihrem Vater, einem Universalgelehrten mit Geheimnissen. Sophie selbst hat ihr eigenes Geheimnis - seltsame Kräfte, die sie selbst als ein Geschenk Gottes sieht, die sie aber bei der strengen kirchlichen Obrigkeit in Verruf bringen könnten. Dass sie heimlich in einen jungen Mann verliebt ist, der eigentlich über ihrem Stand steht, hilft auch nicht weiter.
Gefährlich wird es, als der gnadenlose Inquisitor Petrus in Nürnberg auftaucht, fest entschlossen, die Stadt von Ketzern zu reinigen. Schnell hat er Sophies Vater im Visier. Gleichzeitig gerät Sophie im Schlaf immer öfter in eine seltsame Welt, die mehr scheint als nur ein harmloser Traum. Dort muss sie sich einem geheimnisvollen Widersacher zum Zweikampf stellen. Ist das der Beginn der Apokalypse, wie ihre Freundin Clara behauptet? Und wieso spielt ausgerechnet Sophie darin eine Rolle? Als Sophie merkt, dass die Gefahr in der Traumwelt und die Bedrohung im Alltag miteinander verknüpft sind, bleibt ihr nichts anderes übrig, als all ihren Mut zusammenzunehmen und sich ihrem Widersacher zu stellen. Aber ob Mut ausreicht?
„Last Era - In Zeiten des Wandels“ verbindet das historische Nürnberg samt kirchlicher Inquisition mit einer magisch-religiösen Traumwelt, wobei sich die Magie auch auf den Alltag ausbreitet. Dabei lässt die Autorin auch Raum für Interpretationen des Lesers, besonders am Ende. Der Roman lässt sich flüssig und leicht lesen, die historischen Details sind gut recherchiert und schön eingebaut. Spannung und Romantik wechseln sich ab, dadurch entsteht eine angenehme Balance. Als Leser sieht man die Welt durch die Augen von Sophie und erfährt so Stück für Stück mehr über die Welt und ihre Geheimnisse.
Von mir eine Leseempfehlung für alle Fans von historischer Fantasy, die gerne in die europäische Renaissance eintauchen möchten.
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