Rezension
»Janan und ihre Familie sind so sympathisch und chaotisch, dass man gleich auf ihrer Seite ist … Lies selbst, du wirst die Geschichte geradezu verschlingen: Was die Mirzas erleben, ist einerseits bewegend und zum anderen überaus lustig.« Verena Hoenig, dpa Kindernachrichten, 8.8.2025
»›Das nennt man Glück‹ ist ein turbulenter, humorvoller Abenteuerroman – nur, dass das Abenteuer eins der großen sozialen Probleme unserer Zeit ist.« Dina Netz, Eselohr, 1.9.2025
»Ganz ohne Pathos und erhobenen pädagogischen Zeigefinger kommt dieser kleine Kinderroman mit großem Thema daher. Auch wenn das Streben nach einem besseren Leben nicht für alle so ausgehen wird wie für Familie Mirza, erzählt die Geschichte warmherzig, spannend und nah am wirklich wahren Leben, ist mit feinem Witz illustriert - und feiert den Wert von Mut, Fantasie und Miteinander!« Stiftung Lesen, 8.9.2025
»Wie Respekt und Fürsorge, Akzeptanz und Empathie, die man anderen zukommen lässt, erwidert werden, das lässt sich mit der Lektüre dieses einfühlsamen und dabei so erfrischenden Kinderbuchs erfahren.« Birgit Müller-Bardorff, Augsburger Allgemeine, 11.10.2025
»Ob die Familie es schaffen wird, eine neue Wohnung zu finden, müsst ihr unbedingt selber nachlesen.« Kaspar, KiKA, Team Timster, 21.12.2025
»Cornelia Franz verhandelt in ihrem feinen Kinderroman „Das nennt man Glück“ ein großes Thema: Die Wohnungsnot einer 7-köpfigen Familie in Hamburg mit wenig Geld. Als Familie Mirza wieder einmal eine Absage von einem Makler erhält und die Eltern resignieren, nehmen Janan und ihre vier Brüder die Sache selbst in die Hand. Sie verteilen Zettel im Viertel, erzählen möglichst vielen Leuten von ihrer Wohnungssuche, recherchieren im Internet und durchkämmen die Gegend nach Neubauten. Und ganz gleich, welche Rückschläge sie erleiden sowie die Nachricht, dass Babas Neffe im Iran durch eine Landmine ein Bein verloren hat: Sie halten zusammen. Ihre Suche liest sich fast wie ein Abenteuerroman im Wohnungsmarktdschungel. Eine Extrabrise Spannung entsteht durch das große Geheimnis der Mutter, das sie nur mit Janan teilt. Franz erschafft mit ihren liebevollen Figuren und der lebenslustigen Protagonistin ein Gegengewicht zu den Nöten des Alltags. Die fröhlich zuversichtliche Erzählstimme wird durch die markanten Illustrationen von Meike Töpperwien unterstrichen.« Jurybegründung Deutsch-Französischer Jugendliteraturpreis 2026