Die Pathologie der Normalität

Die Pathologie der Normalität

Zur Wissenschaft vom Menschen

10,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Sofort lieferbar

Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

"Die Kranken, das sind die Gesunden. Und die Gesunden, das sind in Wirklichkeit die Kranken."
Diese provozierende These formulierte Erich Fromm als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Erforschung der sogenannten Normalität. Seine Erkenntnisse haben ihn dazu geführt, eine neue "Wissenschaft vom Menschen" zu fordern und unter humanistischen Wertsetzungen selbst auch zu realisieren. Der schon heute legendäre Philosoph und Psychoanalytiker verdeutlicht in scharfen, weitsichtigen Analysen, wo die Krankheiten der modernen Gesellschaft und des einzelnen Menschen liegen, und er weist Wege auf, sie zu heilen.

Details

Beschreibung

Details

  • Verkaufsrang

    6913

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    12.04.2005

  • Herausgeber Rainer Funk
  • Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Seitenzahl

    224

  • Maße (L/B/H)

    18,9/12,1/2 cm

  • Gewicht

    213 g

  • Auflage

    8

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-548-36778-1

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

1 Bewertungen

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Provozierend aber sachlich und prägnant !

Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 19.09.2006

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor wendet sich ua. gegen die Pathologisierung des Seltenen,des Raren.Das etwas selten vorkommt oder eine Minderheit bildet,neigen wir dazu als nichtnormal zu bezeichnen;unsere Vorstellung der Normalität gründet meistens in der Quantität und damit räumt Erich Fromm hier auf.Er spricht von einer Krankhiet der "Normalität",von einer durch Hass,Gier,Gewalt,Intoleranz und Fanatismus erkrankten Gesellschaft,das kaum etwas duldet das nicht der Allgemeinnorm entspricht.Der Autor betreibt hier eine sehr philantrope Humanologie unter der Maxime des Humanismus.In seinen "Credeo eines Humanisten" vom 1965,sagt er :"Ich glaube,daß der Mensch grundsätzlich die Wahl hat zwischen Leben und Tod,zwischen Kreativität und Destruktion,zwischen Wirklichkeit und der Illusion,zwischen Objektivität und Intoleranz,zwischen brüderlichen Unabhängigkeit und einer Bezogenheit auf Grund von Über-und Unterwerfung".Diesem Credo,wird der Autor auch in diesem seinen Werk gerecht.

Provozierend aber sachlich und prägnant !

Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 19.09.2006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor wendet sich ua. gegen die Pathologisierung des Seltenen,des Raren.Das etwas selten vorkommt oder eine Minderheit bildet,neigen wir dazu als nichtnormal zu bezeichnen;unsere Vorstellung der Normalität gründet meistens in der Quantität und damit räumt Erich Fromm hier auf.Er spricht von einer Krankhiet der "Normalität",von einer durch Hass,Gier,Gewalt,Intoleranz und Fanatismus erkrankten Gesellschaft,das kaum etwas duldet das nicht der Allgemeinnorm entspricht.Der Autor betreibt hier eine sehr philantrope Humanologie unter der Maxime des Humanismus.In seinen "Credeo eines Humanisten" vom 1965,sagt er :"Ich glaube,daß der Mensch grundsätzlich die Wahl hat zwischen Leben und Tod,zwischen Kreativität und Destruktion,zwischen Wirklichkeit und der Illusion,zwischen Objektivität und Intoleranz,zwischen brüderlichen Unabhängigkeit und einer Bezogenheit auf Grund von Über-und Unterwerfung".Diesem Credo,wird der Autor auch in diesem seinen Werk gerecht.

Unsere Kund*innen meinen

Die Pathologie der Normalität

von Erich Fromm

5.0

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Cornelia Wandler

Cornelia Wandler

Thalia Baden-Baden

Zum Portrait

5/5

Nur für Verrückte!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Normale ist nach ihm krank, was nicht bedeutet, dass das Kranke auch normal ist. Nach ihm ist nur der ein Mensch, der die Pathologie des Normalen spürt und somit nicht ganz entfremdet und abgestumpft ist. Es fällt schwer, die konzentrierte Gedankenflut eines so weisen Vordenkers in Kürze wieder zu geben. Für mich aber war es teilweise fasst unfassbar, dass er die Entwicklung der Gesellschaft bereits damals so genau vorhersagen konnte. Ich habe den Eindruck, dass er beschreibt, was ich jeden Tag sehe, obwohl diese Gedanken ein halbes Jahrhundert alt sind. Erich Fromm ein großer Wissenschaftler. Wie alle Werke von Fromm so ist auch dieses ein Schatz menschlichen Denkens.
5/5

Nur für Verrückte!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Normale ist nach ihm krank, was nicht bedeutet, dass das Kranke auch normal ist. Nach ihm ist nur der ein Mensch, der die Pathologie des Normalen spürt und somit nicht ganz entfremdet und abgestumpft ist. Es fällt schwer, die konzentrierte Gedankenflut eines so weisen Vordenkers in Kürze wieder zu geben. Für mich aber war es teilweise fasst unfassbar, dass er die Entwicklung der Gesellschaft bereits damals so genau vorhersagen konnte. Ich habe den Eindruck, dass er beschreibt, was ich jeden Tag sehe, obwohl diese Gedanken ein halbes Jahrhundert alt sind. Erich Fromm ein großer Wissenschaftler. Wie alle Werke von Fromm so ist auch dieses ein Schatz menschlichen Denkens.

Cornelia Wandler
  • Cornelia Wandler
  • Buchhändler*in

Unsere Buchhändler*innen meinen

Die Pathologie der Normalität

von Erich Fromm

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Die Pathologie der Normalität