Herz der Finsternis
Band 23486
detebe Band 23486

Herz der Finsternis

Erzählung

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2005

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,7 cm

Gewicht

195 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.10.2005

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,7 cm

Gewicht

195 g

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Heart of Darkness

Übersetzer

Urs Widmer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23486-2

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Flussabenteuer in belgisch Kongo um 1900

Patrick Nagl aus Wien am 22.07.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Herz der Finsternis ist die Geschichte einer abenteuerlichen Auftrags - Flussschifffahrt des Käpitäns Marlow durch den Kongo. Dank Conrads Erzählkunst kann man die Bedrohung des Dschungels richtig spüren. Der Roman diente auch als Vorlage für den Film Apocalypse Now, als Marlon Brando in der Szene des "Buschkönigs" zu sehen ist. Ein Klassiker und wahrscheinlich das beste Buch Conrads.

Flussabenteuer in belgisch Kongo um 1900

Patrick Nagl aus Wien am 22.07.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Herz der Finsternis ist die Geschichte einer abenteuerlichen Auftrags - Flussschifffahrt des Käpitäns Marlow durch den Kongo. Dank Conrads Erzählkunst kann man die Bedrohung des Dschungels richtig spüren. Der Roman diente auch als Vorlage für den Film Apocalypse Now, als Marlon Brando in der Szene des "Buschkönigs" zu sehen ist. Ein Klassiker und wahrscheinlich das beste Buch Conrads.

Into the Dark...

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 06.05.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kongo, Ende des 19. Jahrhunderts. Als Flussdampferkapitän im Dienste einer belgischen Handelsgesellschaft fährt Charles Marlow den Fluß Kongo hinauf. Das Ufer säumen mehrere Handelsposten. Eigentlich erdacht als Vorboten der Zivilisation, entpuppen sie sich bei näherem Blick als heruntergekommene Hausansammlungen, in denen die schwarze Bevölkerung brutal ausgebeutet, misshandelt und getötet wird. Hier hört Marlow zum ersten Mal von Kurtz, dem legendären und angeblich besonders erfolgreichen Elfenbeinagenten, der viele hundert Kilometer flussaufwärts sein Lager aufgeschlagen hat. Als er nach vielen Entbehrungen und der Betrachtung unfassbarer Greueltaten den Abenteurer schließlich findet, liegt der sagenumwobene Idealist verwahrlost und geistig umnachtet auf dem Sterbebett. Sich selbst zum Gott über die Wilden erhoben, hat er weder vor Raub noch Mord zurückgeschreckt und sich in wilden Ausschweifungen den niedersten menschlichen Instinkten hingegeben... Weiter als bis hier möchte ich dieses Buch nicht zusammenfassen. Auch wenn nicht viel mehr zu verraten ist, würde es Conrads Werk einen Teil seiner Faszination nehmen. Eine Faszination, die man unwillkürlich nach der Lektüre von "Herz der Finsternis" empfinden wird, derart wortgewaltig und diabolisch wirken die Worte des gebürtigen Ukrainers auf den Leser. Conrad, der, wie bereits oben erwähnt, selbst als Flussdampferkapitän acht Monate in den Dschungeln des Kongo verbrachte, scheinen seine Erlebnisse tief geprägt und letztendlich auch zu einer sehr kritischen Haltung gegenüber den Aktivitäten der Weißen in Afrika geführt haben. Und selbst wenn man es nicht wüsste, wird in jeder Zeile deutlich, wie viel eigene Erfahrungen in dieses Buch geflossen sind, das der Autor in gerade mal zwei Monaten im Winter 1898/99 niederschrieb. Die in drei Kapitel (ohne Absätze!) unterteilte Handlung windet sich wie der Fluss fort vom Licht in die Dunkelheit und schnell wird auch dem Leser klar, dass mit dem "Herz der Finsternis" nicht nur der undurchdringliche Regenwald in der Mitte des schwarzen Kontinents gemeint ist, sondern auch das korrupte Herz von Kurtz und der europäische Imperialismus insgesamt. Gewagt, experimentell, unaufdringlich und doch von tiefer Humanität geprägt, zeichnet Conrad Bilder, die mich persönlich auch noch nach Beendigung der Lektüre stark beschäftigt haben. Die symbolische Tiefe und der tragikomische Witz ließen mich mehrmals schlucken, mehrmals musste ich das Buch zur Seite legen. Erbarmungslose Raubgier nach Elfenbein, die grausame Behandlung versklavter Arbeiter, französische Kriegsschiffe, welche scheinbar ohne Sinn und Verstand die Küste des Kontinents mit Breitseiten belegen. Wie Urs Widmer in seinem äußerst informativen Nachwort schreibt, hat Conrad dies alles gesehen und am eigenen Leib erlebt. Und es ist dieser schreckliche Bezug zur Realität, der "Herz der Finsternis" zu eine der düstersten Schilderungen des europäischen Kolonialismus in der Literatur macht. "Schlagt diese Bestien alle tot!" In diesem Satz allein lässt sich Kurtz' Meinung über die Afrikaner zusammenfassen. Kein Wunder, dass das Buch eine Debatte in Gang brachte, die letztendlich dazu führte, dass Beobachter mehrerer Länder die Vorgänge im Kongo näher unter die Lupe nahmen. Insgesamt ist "Herz der Finsternis" eines der verstörendsten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ein antirassistisches und antikolonialistisches Werk, das Conrads pessimistische Weltsicht treffend widerspiegelt und letztendlich in den beiden Weltkriegen seine Bestätigung fand. Ganz große Literatur!

Into the Dark...

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 06.05.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kongo, Ende des 19. Jahrhunderts. Als Flussdampferkapitän im Dienste einer belgischen Handelsgesellschaft fährt Charles Marlow den Fluß Kongo hinauf. Das Ufer säumen mehrere Handelsposten. Eigentlich erdacht als Vorboten der Zivilisation, entpuppen sie sich bei näherem Blick als heruntergekommene Hausansammlungen, in denen die schwarze Bevölkerung brutal ausgebeutet, misshandelt und getötet wird. Hier hört Marlow zum ersten Mal von Kurtz, dem legendären und angeblich besonders erfolgreichen Elfenbeinagenten, der viele hundert Kilometer flussaufwärts sein Lager aufgeschlagen hat. Als er nach vielen Entbehrungen und der Betrachtung unfassbarer Greueltaten den Abenteurer schließlich findet, liegt der sagenumwobene Idealist verwahrlost und geistig umnachtet auf dem Sterbebett. Sich selbst zum Gott über die Wilden erhoben, hat er weder vor Raub noch Mord zurückgeschreckt und sich in wilden Ausschweifungen den niedersten menschlichen Instinkten hingegeben... Weiter als bis hier möchte ich dieses Buch nicht zusammenfassen. Auch wenn nicht viel mehr zu verraten ist, würde es Conrads Werk einen Teil seiner Faszination nehmen. Eine Faszination, die man unwillkürlich nach der Lektüre von "Herz der Finsternis" empfinden wird, derart wortgewaltig und diabolisch wirken die Worte des gebürtigen Ukrainers auf den Leser. Conrad, der, wie bereits oben erwähnt, selbst als Flussdampferkapitän acht Monate in den Dschungeln des Kongo verbrachte, scheinen seine Erlebnisse tief geprägt und letztendlich auch zu einer sehr kritischen Haltung gegenüber den Aktivitäten der Weißen in Afrika geführt haben. Und selbst wenn man es nicht wüsste, wird in jeder Zeile deutlich, wie viel eigene Erfahrungen in dieses Buch geflossen sind, das der Autor in gerade mal zwei Monaten im Winter 1898/99 niederschrieb. Die in drei Kapitel (ohne Absätze!) unterteilte Handlung windet sich wie der Fluss fort vom Licht in die Dunkelheit und schnell wird auch dem Leser klar, dass mit dem "Herz der Finsternis" nicht nur der undurchdringliche Regenwald in der Mitte des schwarzen Kontinents gemeint ist, sondern auch das korrupte Herz von Kurtz und der europäische Imperialismus insgesamt. Gewagt, experimentell, unaufdringlich und doch von tiefer Humanität geprägt, zeichnet Conrad Bilder, die mich persönlich auch noch nach Beendigung der Lektüre stark beschäftigt haben. Die symbolische Tiefe und der tragikomische Witz ließen mich mehrmals schlucken, mehrmals musste ich das Buch zur Seite legen. Erbarmungslose Raubgier nach Elfenbein, die grausame Behandlung versklavter Arbeiter, französische Kriegsschiffe, welche scheinbar ohne Sinn und Verstand die Küste des Kontinents mit Breitseiten belegen. Wie Urs Widmer in seinem äußerst informativen Nachwort schreibt, hat Conrad dies alles gesehen und am eigenen Leib erlebt. Und es ist dieser schreckliche Bezug zur Realität, der "Herz der Finsternis" zu eine der düstersten Schilderungen des europäischen Kolonialismus in der Literatur macht. "Schlagt diese Bestien alle tot!" In diesem Satz allein lässt sich Kurtz' Meinung über die Afrikaner zusammenfassen. Kein Wunder, dass das Buch eine Debatte in Gang brachte, die letztendlich dazu führte, dass Beobachter mehrerer Länder die Vorgänge im Kongo näher unter die Lupe nahmen. Insgesamt ist "Herz der Finsternis" eines der verstörendsten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ein antirassistisches und antikolonialistisches Werk, das Conrads pessimistische Weltsicht treffend widerspiegelt und letztendlich in den beiden Weltkriegen seine Bestätigung fand. Ganz große Literatur!

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Finstere Herzen!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese Erzählung ist eins der beeindruckendsten Geschichten der Weltliteratur über Kolonialisierung und Ausbeutung. Das Herz steht für das Innere Afrikas, das erbarmungslos von den Belgiern ausgebeutet wurde und die Finsternis für die Abgründe der Seelen der skrupellosen, gierigen Kolonialherren. Die Geschichte zieht den Leser in Ihrem Bann und ist gnadenlos und grausam. Das ist große Literatur! Schade, dass Joseph Conrad in Vergessenheit gerät.
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Finstere Herzen!

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Diese Erzählung ist eins der beeindruckendsten Geschichten der Weltliteratur über Kolonialisierung und Ausbeutung. Das Herz steht für das Innere Afrikas, das erbarmungslos von den Belgiern ausgebeutet wurde und die Finsternis für die Abgründe der Seelen der skrupellosen, gierigen Kolonialherren. Die Geschichte zieht den Leser in Ihrem Bann und ist gnadenlos und grausam. Das ist große Literatur! Schade, dass Joseph Conrad in Vergessenheit gerät.

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Mehr eine Erzählung als ein Roman, aber eine von buchstäblich gewaltiger Intensität. Conrads Meisterstück, voller psychologischer Tiefe, knisternder Spannung und düsterer Figuren.
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