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Produktbild: Die Arzneimittel in der Geschichte
Band 4

Die Arzneimittel in der Geschichte Trost und Täuschung - Heil und Handelsware

Aus der Reihe Edition Lewicki-Büttner

140,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.05.2008

Verlag

Traugott Bautz

Seitenzahl

635

Maße (B/H)

15,5/22 cm

Gewicht

980 g

Auflage

1., Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88309-439-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

29.05.2008

Verlag

Traugott Bautz

Seitenzahl

635

Maße (B/H)

15,5/22 cm

Gewicht

980 g

Auflage

1., Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88309-439-7

Herstelleradresse

Verlag Traugott Bautz GmbH
Ellernstr. 1|99734|Nordhausen|DE
bautz@bautz.de

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  • Produktbild: Die Arzneimittel in der Geschichte
  • Inhaltsverzeichnis

    Vorwort
    I. Die Arzneimittel in den frühen Hochkulturen Asiens und Afrikas

    a) Die Quellen

    1. Die ältesten schriftlichen Zeugnisse aus Mesopotamien, Ägypten, Indien und China

    2. Die mündlichen Traditionen und Probleme der Historiographie
    α) Die Datierung.
    β) Die Relevanz für die gegenwärtige Medizin
    γ) Die Bewertung der Quellen

    3. Rezeptsammlungen und Arzneibücher im Vergleich, ca. 1900 v. Chr. bis 500 n. Chr.

    4. Die spätere Entwicklung und Einflußnahme

    b) Die Arzneimittel

    1. Die wichtigsten identifizierbaren Arzneistoffe aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich und die Zubereitungs-formen im Vergleich

    2. Anwendungsweisen und die Vorstellungen von der Wirksamkeit der Arzneimittel im Vergleich
    α) Die Panazee
    β) Die Signaturen und die Singularitätsmagie
    γ) Soziomorphe Modelle in der Theorie der Arzneiwirkungen
    δ) Das religiöse Verständnis von Arzneimittelwirkungen

    Exkurs 1: Ethnopharmazie I

    a). Prähistorische Traditionen und heutige "traditionelle Medizin"

    b) Die ethnologische und die historische Lücke in der heutigen Ethnopharmazie: Der "Geist" und die "Geister" in der Arzneikunde

    II. Die Pharmakotherapie unter der Geltung der Humoralpathologie von Hippokrates bis Galen vom 5. Jahrhundert vor Chr. bis 5. Jahrhundert nach Chr.

    a) Die Quellen

    1. Die Begründung der Säftelehre

    2. Der Galenismus

    b) Die Arzneimittel

    1. Hippokratische Konzepte

    2. Dioskurides' Materia medica.

    3. Theoretische Pharmakologie

    Exkurs 2: Die Nachwirkungen der Vier-Säfte-Lehre

    III. Die Variation des Arzneischatzes im hellenistisch-alexan-drinischen und byzantinischen Eklektizismus, in der Karolingischen Renaissance und in der Klostermedizin, im Arabismus und infolge der Thomistischen Synthese der Scholastik vom 6. bis 13. Jahrhundert nach Christus

    a) Die Quellen

    1. Die griechisch-lateinische Tradition bis etwa 800 n. Chr.

    2. Der Arabismus vom 9. bis 12. Jahrhundert

    3. Die Salernitanischen Schriften um 1100 n. Chr.

    4. Die Scholastik im 13. Jahrhundert

    b) Die Arzneimittel

    1. Frühmittelalterliche Drogenkenntnis

    2. Die Composita in den Antidotarien
    Beispiel: Theriak

    3. Alchemistische Arzneipräparate
    Beispiel 1: Spritus vini
    Beispiel 2: Aurum Potabile

    Exkurs 3: Arzneimittel als materialisierte Heilserwartung in Religion und Magie
    Vorbemerkung:

    a) Arzneimittel in der religiösen Praxis

    b) Arzneimittel in der magischen Praxis

    IV. Die Arzneimittel im Zeitalter des städtischen Gewerbes, der Seuchenzüge, der Entdeckungsreisen und des Humanismus etwa 1300 bis 1550

    a) Die Quellen

    1. Die neue Wertschätzung von Arzneimitteln

    2. Der historische Hintergrund

    3. Das Apothekenwesen

    b) Die Arzneimittel

    1. Volksheilkunde und Schulmedizin

    2. Bedeutende Simplicia/Drogen um 1500

    3. Das Problem der Identifizierung von Krankheitsnamen und Arzneistoffen

    4. Verwendung der Drogen

    5. Die Rezeptsprache

    Exkurs 4: Ethnopharmazie II: Der interkulturelle Austausch in der Kolonialzeit

    a) Europäische Volksarzneimittel: Neu im Arzneischatz des 16. Jahrhunderts.

    1. Helleborus, "Die Hände der Götter"

    2. Von "Wassersucht" bis "Brustschmerzen": die Unkenntnis der Herzglycoside

    3. Pflanzendrogen der Unterklassen und der Frauen

    b) Amerikanische Drogen in Europa.

    1. Die Anfänge

    2. Die Chinarinde

    V. Die Chemiatrie von ca. 1550 bis ca. 1670 und die ersten synthetischen Arzneimittel

    Einführung

    a) Die Quellen

    1. Die Alchemie und Rupescissa

    2. Veränderte Rahmenbedingungen um 1500: Destillierbücher, Apothekentaxen und Pharmakopöen

    3. Paracelsus und die Antiparacelsisten

    4. Durchsetzung der Chemiatrie

    b) Die chemiatrischen Arzneimittel

    1. Die Terminologie

    2. Die Naturphilosophie des Paracelsus und die wichtigsten chemiatrischen Arzneipräparate

    3. Ars chymica oder Spagyrik

    Exkurs 5: Ungelöste Probleme der Arzneimittel- Anwendung nach 1600

    a) Das Scheitern der Arzneimitteltherapie des Paracelsus: Auswirkungen auf Patienten und Ärzte

    b) Künstliche Arzneimittel - neue Probleme im Gesundheits- wesen

    c) Der Antimonstreit 1566-1666. 'Nebenwirkungen': Die zentrale Problematik der neuzeitlichen Pharmazie

    Exkurs 6: Neue Arzneimittel als Grundlage neuer medizinischer und naturwissenschaftlicher Theorien im 17. und 18. Jahrhundert

    a) Medizin: Die Helmontianer und die Jatrochemie als Folge des Gebrauchs chemiatrischer Arzneimittel

    b) Die Entstehung der wissenschaftlichen Chemie als Folge der chemiatrischen Laborpraxis

    1. Die Säuren und Alkalien

    2. Die Polychrest-Salze

    3. Metallica und Bezoardica chymica

    VI. Der Arzneischatz der Jatrochemie, der Jatromechanik und der Aufklärungszeit von etwa 1670 bis 1780

    a) Die Quellen

    1. Aufklärungs-Bemühungen in den amtlichen Pharmakopöen

    2. Die Anti-Aufklärung in der "Dreckapotheke"

    3. Apothekerbücher

    b) Die Arzneimittel

    1. Nachchemiatrie und Eklektizismus

    2. Medizinische Theorien und Polypragmasie

    3. Pharmakologische Forschungen und Klinik

    4. Eigenpräparate, Geheimmittel und Merkantilismus
    α) Die Tradition
    β) Die Württemberger Pharmakopöe
    γ) Die Großproduktion in Halle seit 1708

    c) Die Arzneimittelversorgung

    1. Die Versorgung einzelner Bevölkerungsgruppen (Klöster, Hospitäler, Arme)

    2. Luxus- und Modearzneien

    Exkurs 7: Ungelöste Probleme der Arzneimittelanwendung um 1750: Polypragmasie oder "simplex sigillum veri" ?

    a) Die Rationalisierung des Arzneischatzes bis etwa 1800

    1. Das Paradigma der Einfachheit

    2. Die Folgen der Arzneischatzverringerung

    b) Die Bürokratisierung des Arzneimittelmarktes und die ‚Medikalisierung' der Bevölkerung um 1800.

    VII. ‚Heroische' Arzneimittel zur Zeit der französischen Revolution 1780-1821

    a) Die Quellen

    1. Skeptizismus, Heroismus und Nihilismus in der Arzneimittellehre

    2. Die Erste Wiener Schule und die Reform-Arzneibücher um 1800

    b) Die Arzneimittel

    1. Die "Nouveaux Médicaments" des François Magendie 1821

    2. Der Brunonismus

    Exkurs 8: Die Wechselwirkung zwischen Arzneimittellehre und naturwissenschaftlicher Forschung bis 1848

    a) Von der Arzneimittelpraxis stimulierte Naturforschung

    b) Naturforschung als Beitrag zur Arzneimittellehre

    1. Terminologie

    2. Neue Elemente

    3. Pflanzen- und Tierchemie

    4. Organische Chemie

    5. Analytische Chemie

    6. Botanik und Pharmakognosie

    7. Experimentelle Pharmakologie

    VIII. Arzneimittellehre unter dem Einfluß der Naturphilosophie der Romantik ca. 1810-1837

    a) Die Quellen

    1. Naturphilosophie

    2. Die Autoren

    3. Esoterik

    4. Experimentelle Naturforschung

    5. Folgewirkungen der Naturphilosophie

    6. "Alternative" Medizin und Arzneimittel

    b) Die Arzneimittel

    1. Die Grundprinzipien nach Troxler und Bischoff

    2. Die Auswahl der Arzneimittel

    3. Die Triplizitätslehre

    4. Die Anwendung der Arzneimittel

    c) Homöopathie

    Exkurs 9: Historische Wellenbewegungen zwischen Holismus und Reduktionismus in der Arzneimittelforschung und die positivistische Wende nach 1848

    Einführung

    a) Holistische und reduktionistische Konzepte für das Verständnis von Arzneiwirkungen

    b) Vom "therapeutischen Nihilismus" zum Fortschrittsglauben

    c) Die medizinische Klinik und die neuen Fächer Organische Chemie, Experimentelle Physiologie und Pharmakologie

    IX. Die Produkte der pharmazeutischen Industrie und der Naturwissenschaftlichen Medizin ca. 1840 bis 1900

    a) Take off der industriellen Arzneimittelherstellung und -vermarktung im Jahre 1883

    1. Vorbemerkung

    2. Die Vorgeschichte der Arzneimittelindustrie.

    3. Die "industrielle Revolution" der Arzneimittelherstellung: 1874 Salicylsäure, 1883 Antipyrin, 1888 Phenacetin und Sulfonal

    b) Die zukunftsweisenden Beispiele unter den frühen großindustriellen Arzneimitteln

    1. Chemisch-synthetische Arzneimittel und ihre Produzenten

    2. Forschung und Entwicklung nach dem "Straßburger Modell": Die Prototypen und Schlüsselmoleküle Chloroform, Phenol, Chinolin, Phenylmethylpyrazolon, Anilin, Sulfone, Paraaminobenzoesäure

    3. Industrielle Arzneimittel-Herstellung, -Forschung und -Entwicklung außerhalb Deutschlands bis Ende des 19. Jahrhunderts.

    4. Anfänge der organo-therapeutischen und mikrobiologischen Arzneimittel
    α) Die Organotherapie vor 1900
    β) Die Serumtherapie um 1900
    5. Bedeutungswandel des Begriffes "Galenik"
    α) Apothekerkunst und Pharmazeutische Technologie
    β) Neue Arzneiformen

    Exkurs 10: Ungelöste Probleme der Arzneimittelversorgung im 19. und 20. Jahrhundert bis 1980

    a) Vorbemerkung

    b) Die Bürokratisierung des Arzneimittel-Marktes ausgehend von Europa seit etwa 1800: Der Konflikt zwischen Wirtschafts- und Forschungsförderung einerseits sowie Qualitätskontrolle und Therapiefreiheit andererseits.

    1. Anfänge 1794/1803

    2. Initiativen der Staatsbürokratie seit 1820

    3. Erste Initiativen für Arzneimittelgesetze seit etwa 1880

    4. Arzneimittelgesetze seit dem 2. Weltkrieg etwa 1940

    c) Arzneimittel-Forschung und -Entwicklung: Industrieforschung und "industrialisierte Forschung" (Ravetz 1971)

    1. Was bedeutet "Industrieforschung" und "industrialisierte Forschung"?

    2. Industrieforschung

    a) Die Barbiturate ab 1903
    β) Die Chemotherapie ab 1910
    γ) Die Sulfonamide ab 1935
    δ) Die Eigengesetzlichkeiten der Industrieforschung

    3. "Industrialisierte Forschung"
    α) Die "vier Übel" und das Beispiel Cortison
    β) Die Folgen der "Vier Übel" auf dem Arzneimittelmarkt des 20. Jahrhunderts

    d) Wirksamkeitsnachweis und Therapiefreiheit

    1. Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel als Problem

    2. Ethnopharmazie III: Die Therapiefreiheit und damit verbundene Probleme

    X. Die ‚kosmopolitischen' Arzneimittel des 20. Jahrhunderts

    a) Vorbemerkung

    b) Die Zwischenkriegszeit 1918-1939

    1. Insulin 1922/23

    2. Sulfonamide 1935/1936

    3. Sexualhormone 1928-1935

    c) Die Nachkriegszeit 1945-1951

    1. Penicillin und Streptomycin

    2. Antimalaria-Mittel

    3. Antiallergika

    d) "Wundermittel" 1949-1963

    1. Traditionelle und moderne Wundermittel

    2. Die Heilsversprechen bei der Vermarktung der modernen Wundermittel

    3. Der "Krieg gegen den Krebs"
    α) Die "Kriegs"-Metapher
    β) "Quacksalberei" gegen "Wissenschaft"
    γ) "Chemotherapie" ab 1948

    e) Die Epoche bis 1980

    Glossar pharmaziehistorischer Fachausdrücke

    Siglenverzeichnis

    Literaturverzeichnis

    Personenverzeichnis