• Produktbild: Schachnovelle
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Schachnovelle Stefan Zweigs letzter und weltberühmter Text. Eindringlich und sprachlich raffiniert. Mehrfach verfilmt. Ein Meisterwerk der Weltliteratur

85

4,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37093

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2013

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/1,7 cm

Gewicht

181 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-897-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37093

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2013

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/1,7 cm

Gewicht

181 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-897-8

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • KittyCatina

    4/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzes und kackiges Werk

    Ich muss zugeben, ich habe von diesem Klassiker nicht viel erwartet, habe ihn nur gelesen, weil ich dachte, man müsste ihn einmal gelesen haben und doch hat er mich durchaus mitgerissen und ich habe ihn letztendlich auch an einem Tag komplett durchgelesen. Das Buch ist aber auch sehr dünn und lässt sich, trotz des eher antik anmutenden Schreibstils, sehr schnell und flüssig weglesen. Ein unbekannter Erzähler erzählt hier vom Aufeinandertreffen eines jungen Schachprofis und des Dr. B. auf einem Schiff von New York nach Buenos Aires, wo man in erster Linie die Geschichten der beiden vollkommen verschiedenen Charaktere erfährt. Während Czentovic nämlich ein Naturtalent im Schach ist, ansonsten aber ein eher einfach gestrickter Charakter, ist Dr. B. durch einen gewissen Zwang zu einem Meister in diesem Spiel geworden. Dazu kommt, dass Czentovic spielt, weil er nichts anderes kann, Dr. B. hingegen, weil er nicht anders kann. Dieser kleine Unterschied zeigt sich bei einem Schachspiel zwischen den beiden auf besagten Schiff, welches zu einem spannungsgeladenen Krimi wird, der Dr. B. bis an seine Grenzen bringt. Diese Geschichte wird durchaus packend erzählt und ich konnte das Buch kaum weglegen. Gerade die Geschichte des Dr. B. hat mich sehr beeindruckt, weil er aus der Not heraus, um sich abzulenken, erst recht in eine Abwärtsspirale gerät. Zudem muss man, um die Geschichte zu verstehen, kein Schach spielen, es nicht einmal verstehen, dafür bekommt man einen guten Einblick in die menschliche Psyche. Alles in allem ist dieser Klassiker besser, als ich erwartet habe. Er hat mich nun nicht unbedingt komplett umgehauen, aber er war kurz, knackig und unterhaltsam, mit einem gewissen, philosophischen Unterton.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    26.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ¨Überraschend

    “Die Schachnovelle” von Stefan Zweig ist ein wahres literarisches Juwel. Die Geschichte von Dr. B., einem Anwalt, der während des Zweiten Weltkriegs von der Gestapo in Einzelhaft gesteckt wird, hat mich tief berührt. Seine Flucht in die Welt des Schachs und die daraus resultierende Obsession werden von Zweig meisterhaft beschrieben. Die psychologischen Auswirkungen der Isolation und die intensive Auseinandersetzung mit dem Spiel ziehen einen förmlich in den Bann und lassen einen die Verzweiflung und den Wahnsinn von Dr. B. hautnah miterleben. Besonders beeindruckt hat mich die Begegnung zwischen Dr. B. und dem arroganten Schachmeister Mirko Czentovic. Die Spannung zwischen den beiden Charakteren und das Schachspiel als Metapher für den geistigen Kampf sind grandios umgesetzt. Trotz der Kürze der Erzählung gelingt es Zweig, tiefe Themen wie Isolation, Wahnsinn und das Streben nach Freiheit eindrucksvoll zu behandeln. “Die Schachnovelle” zeigt, dass Schach weit mehr ist als nur ein Spiel – es ist eine Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche. Ein absolutes Muss für Literaturinteressierte!

  • Sam

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Top.

    Shakespeare ist wie immer großartig. Kennt man ohne es gelesen zu haben nur bestimmte Stellen, lohnt sich das Buch. Shakespeare ist in der deutschen Übersetzung übrigens leichter Verständnis als Goethe. Perfektes Drama, perfektes Dreieck. Einfach Klasse.

  • Mrs.Bookwonderland

    aus Bobenheim-Roxheim

    5/5

    06.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Erzählung

    Die Geschichte von Romeo und Julia kennt man ja eigentlich. Trotzdem war ich neugierig auf diese Ausgabe vom Buch. Es geht wieder um die bekannte tragische Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia. Zwei Familien die verfeindet sind und eine Liebe, die eigentlich gar nicht sein darf. Der Einstieg fällt hier recht leicht. Gerade wenn man mit klassischen Texten manchmal seine Schwierigkeiten hat. Mir haben auch die Illustrationen im Buch gut gefallen. Sie passen gut zur Geschichte und bringen viele Szenen nochmal anders rüber. Dadurch kommt man auch ziemlich schnell durch die Seiten. Ich bin tatsächlich durch das Buch geflogen. Für mich war es ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann. Die Geschichte selbst kennt man natürlich schon, trotzdem fand ich es interessant sie nochmal in dieser Form zu erleben. Für mich war es eine schöne Möglichkeit einen bekannten Klassiker nochmal neu zu entdecken. Ich denke das Buch könnte sowohl für Leser interessant sein die die Geschichte schon kennen, als auch für welche die Romeo und Julia vielleicht zum ersten mal lesen.

  • Lisa-Maria

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine super Mischung aus Story, Kunst und Informationen rund um Shakespeare

    Ich habe Romeo und Julia tatsächlich noch nie als Stück gelesen, sondern nur in Berlin als Musical gesehen, fand die Graphic Novel aber richtig interessant, da ich dachte, dass sie einfach zu verstehen sein wird und dazu noch schön illustriert ist. Ich kann zwar nicht sagen, ob die Graphic Novel dem Originalstück entspricht, aber sie ist, mit ein paar eher größeren Unterschieden gegen Ende, im Kern sehr ähnlich zum Musical. Was an der Graphic Novel direkt auffällt, ist, dass nicht nur die Geschichte selbst enthalten ist, sondern zu Beginn auch etwas über Shakespeare, sein Leben und seine Inspirationen geschrieben wurde. Außerdem wird das Stück etwas erklärt sowie die an der Handlung beteiligten Personen vorgestellt. Als es dann zur eigentlichen Graphic Novel ging, war ich ziemlich begeistert von den Illustrationen, da diese sehr ausdrucksstark und schön koloriert sind. Man kann den Protagonisten die Gefühle deutlich aus den Gesichtern ablesen. Auch wenn ich mir manchmal ein bisschen mehr Gespräche und längere Sprechblasen gewünscht hätte, fand ich die Geschichte insgesamt sehr gut vermittelt. Am Ende des Buches befindet sich noch viel zusätzliches Material, wie zum Beispiel die Erzählstruktur von Romeo und Julia oder Hinweise darauf, dass William Shakespeare sich auch von anderen Schriftstellern seiner Zeit inspirieren ließ. Außerdem werden wie im Deutschunterricht die Motive des Stücks sowie die Sprache näher unter die Lupe genommen, und die bekannteste Szene am Balkon wird ebenfalls noch erläutert. Ich persönlich fand die ganze Aufarbeitung rund um das Stück sogar fast noch besser als die Graphic Novel selbst, da man die Geschichte dadurch sehr gut einordnen konnte. Und das war noch nicht alles: Es gibt auch Informationen zur Veröffentlichung des Stücks, zu seiner Aufführung, zu den Theatern, in denen es damals gespielt wurde, sowie einen Lebenslauf Shakespeares. Mein Fazit: Ich persönlich fand diese Graphic Novel unheimlich gut und habe vor allem die vielen zusätzlichen Informationen rund um das Stück und Shakespeares Leben sehr genossen. Ich kann sie jedem, der sich für Romeo und Julia interessiert, sehr ans Herz legen. Die Graphic Novel bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (111)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bianca Litschauer

    Bianca Litschauer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    "Alles liegt offen zutage; nicht ist zu verbergen."

    Kafka's "Das Urteil", "Die Verwandelung" und weitere Geschichten hallen nach. Er ist so besonders, weil er das Gefühl der modernen Entfremdung, Überforderung und Bürokratie wie kein anderer in Literatur umgewandelt hat. Für mich waren das ganz faszinierende Geschichten und ich möchte mehr von ihm lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Thiel, ohh Thiel...

    Aus heutiger Perspektive ist nur schwer nachzuvollziehen, welche Kraft in diesem kurzen Stück Literatur liegt. Der Fokus auf die täglichen Schweren des Lebens einer von Armut geprägten Bevölkerung, das Thematisieren von Gewalt, Alkoholismus, von Sehnsüchten - all das gräbt die Tiefe des Bahnwärters in die Erde der literarischen Welt. Auf jeder Seite ist spürbar, wofür Hauptmann den Literaturnoblepreis - zurecht - erhielt.
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinn und Leidenschaft sind eine gefährliche Mischung..

    Wer mal ein, zwei Stündchen erübrigen kann, ist herzlich eingeladen die Schachnovelle zu lesen. Schach langweilig? Niemals und schon gar nicht, wenn es das einzige ist, was einem im Leben bleibt nachdem sie einem alles andere genommen haben...
  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Die Gesetze der Welt sind Würfelspiel worden, das Band der Natur ist entzwei"

    Das Bezeichnende an einem Klassiker ist doch, dass seine Inhalte gegen zeitlichen Verfall immun sind. Schillers Drama „Die Räuber“ wurde 1782 uraufgeführt und doch wird der aufmerksame Leser merken, dass die philosophischen Problematiken, die es verhandelt, für die heutige Zeit nicht nur relevant geblieben sind, sondern sogar davor bewahrt werden sollten, gänzlich der Vergessenheit anheim zu fallen. Jene vermeintliche Antiquiertheit, mit der klassische Werke verbannt werden sollen, wird zuweilen gerade als Ideologie eingesetzt, um das Denken in seinen bequemen Grenzen zu lassen. Paradoxerweise kann ein klassisches Werk, dem wir Einlass in die Gegenwart gewähren, dadurch wesentlich moderner anmuten als zum ursprünglichen Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das Befremdliche an Klassikern, insbesondere an Schillers Drama ist der Mut, mit dem literarische und philosophische Ideen gleichsam wie Experimente knallhart durchexerziert werden. Der Zeitgeist ist überfordert, Gedanken denken zu können, die von einem System, das auf Nutzenmaximierung und kapitalistischer Akkumulation basiert, als idealistische Fremdkörper ausgeschieden werden. Im heutigen System ist kein Platz für jene von Schiller aufgeworfene Frage nach der Gerechtigkeit von Natur. Natur muss beherrschbar, zähmbar, reproduzierbar sein, so dass kein Raum für Fragen jener Art sind, die sich Franz Moor im Drama stellt. In Anbetracht seiner sichtbaren Benachteiligung, sei sie körperlicher oder symbolischer Natur, bezweifelt er das gerechte Walten der Natur. Gleichgültig sei sie jenen Wesen gegenüber, die sie ins Leben zieht, nur um sie wieder in den Morast zu werfen, so Franz. Statt Liebe sieht er nur dunkle Begierden, die der eigenen Schaffung vorausgegangen sei. Franz akzeptiert die nihilistisch anmutende Prämisse und zieht für sich die egoistische Schlussfolgerung, nach der sein eigenes Leben nun einzig seinen Launen zu folgen habe. Diesen Rachefeldzug gegen die Natur wird der Marquis de Sade wenige Jahre später noch eingehender konstruieren. Wie Franz Moor klagt er die gleichgültige Natur an, die das unglückselige Individuum namens Mensch, ohne Einwilligung in das Universum geworfen hat. Warum sollte der Mensch dann zusätzlich seine beschränkte Lebensspanne mit Moral und Gewissenskrupeln belasten? Schiller indes, wird seinen Franz Moor der Natur nicht mit orgiastischem Dauergenuss entgegen treten lassen. Stattdessen wird er am Ende von existentiellen Ängsten in den Freitod getrieben. Sein Idealismus führt stetig zu einer Verkleinerung des Bösen. Schiller lässt somit die gute Weltordnung obsiegen und verbleibt in metaphysisch anmutender Ethikbegründung. Karl von Moor, sein Bruder und auch sein Widerpart wird erst durch das Leben zum Rebell. Während der eine bereits desillusioniert ins Leben stürzt, desillusioniert sich der andere erst im Laufe etwaiger Enttäuschungen. Schiller präsentiert uns zwei rachesüchtige Brüder, von denen der eine den Glauben an eine heile Weltordnung nach und nach verliert, während der andere diesen niemals geteilt hat. Schiller dekliniert deren folgenschweres Scheitern durch und zeigt wie beide schließlich an die Grenze zur Selbstauslöschung gelangen. Karl schreckt im letzten Augenblick jedoch zurück und erkennt in allergrößter Verzweiflung einen neu gedeuteten Stolz in sich. Karl wird in seiner Verzweiflung erkennen, dass seine Taten gesühnt werden müssen und stellt sich der Gesellschaft.
  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inneralb von 89 Seiten werden...

    Inneralb von 89 Seiten werden zwei Menschen im Kern erfasst und charakterisiert. Ein unglaublich starker Roman!

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