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Produktbild: Das kalte Herz und andere Märchen

Das kalte Herz und andere Märchen Fischer Klassik PLUS

3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.10.2009

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

4413 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104000381

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

05.10.2009

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

4413 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104000381

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  • Bewertung

    5/5

    13.03.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Von einem, der auszog, Zufriedenheit zu finden

    Ich bin sehr zum Bedauern meiner Tochter kein besonderer Märchen-Fan. Entsprechend kannte ich „Das kalte Herz“ noch gar nicht, bevor ich dieses Hörspiel gehört habe und kann zur Vorlage keinen Vergleich ziehen. Ich habe mich einfach mal darauf eingelassen und wurde über 90 Minuten lang bestens unterhalten. Die Geschichte handelt von Selbstfindung, von Überdruss, von Selbstmitleid. Der von Jonas Minthe, den ich mal in einem „Tatort“ gesehen habe, exzellent verkörperte Peter Munk ist seines Lebens überdrüssig, und zieht los, um von zwielichtigen Gestalten Besserung seiner Situation zu erbitten und sich dafür sogar auf ausgesprochen zweifelhafte Geschäfte einzulassen. Da ich eigentlich in solchen Fällen lieber Protagonisten wie Bruce Willis oder Kurt Russell sehe, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und für das kämpfen, was sie erreichen wollen, musste ich mich an diese Herangehensweise erst einmal gewöhnen, aber zum Glück haben Marc Gruppe und Stephan Bosenius den Gruselwald und den kichernden Schatzhauser (wunderbar: Gudo Hoegel) ebenso wie den raffinierten, teuflischen Holländer-Michel (Uli Krohm) so plastisch und nahezu dreidimensional arrangiert, das ich meinen Zugang zu diesem Anti-Helden doch noch gefunden habe. Regina Lemnitz als Peters Mutter gibt hier einmal nicht die toughe Berta aus „Two and a half men“, sondern eine sehr sensible, vorsichtige und ängstliche Frau, und die leibhaftige Stimm-Unschuld Reinhilt Schneider ist die einzige, die ich mir in der Rolle der Lisbeth vorstellen kann. Mit dem Quasi-Teufelspakt, der schwarzen Magie, Geisterwesen und verkauften Innereien enthält diese Geschichte alles, was man für gute Grusel-Unterhaltung benötigt. Und Marc Gruppe und Stephan Bosenius gelingt es, hier auch für Action-Fans wie mich genügend Soundeffekte und Spannungsmomente einzubauen, um mich gut zu unterhalten, und auch einen Jammerlappen-Schlaffi-Anti-Helden ohne coole Sprüche und harte Fäuste ins Herz zu schließen. Vor allem für Familien mit Kindern ist „Das kalte Herz" vielleicht ein Segen, weil es auch mit den Kindern gehört werden kann. Hier muss aber natürlich individuell entschieden werden, was das Kind gut vertragen kann, ohne sich zu fürchten.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    18.04.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Zwerg Nase“ ist ein 1826…

    „Zwerg Nase“ ist ein 1826 erschienenes Märchen von Wilhelm Hauff. Der kleine Jakob hilft seiner Mutter, die auf dem Markt Gemüse und Obst verkauft. Er trägt den Kundinnen ihre Einkäufe nach Hause. Als er sich über die lange, gebogene Nase der Fee Kräuterweis lustig macht, lockt sie ihn in ihr Haus, wo für Jakob eine harte, siebenjährige Lehrzeit beginnt. Unter strenger Anleitung der Fee entwickelt er sich zu einem wahren Meister in der Hexenküche. Als er endlich fliehen kann, verwandelt sie Jakob in einen hässlichen Zwerg mit langer Nase. Selbst seine Eltern jagen ihn davon. Jakob will nun in der Ferne, sein Glück als Koch versuchen. Bei einem Herzog macht er sogar Karriere. Doch dann verlangt dieser eine besondere Speise, eine Pastete, von der Jakob noch nie etwas gehört. Aber Mimi, die Tochter eines Zauberers, hilft ihm und schließlich findet Jakob seine ursprüngliche Gestalt wieder zurück. Der Inselband präsentiert das bekannte Hauff-Märchen mit Illustrationen von Adriana Coll. Die Künstlerin, die aus Südamerika stammt, hat wunderbare Bilder im blauen Farbton erschaffen, die irgendwie an japanische Holzschnitte erinnern. Also sehr minimalistisch und gerade dadurch unterstreichen sie den Zauber und die Magie des Märchens.

  • Juti

    aus HD

    4/5

    23.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Schwarzwald-Märchen…

    Das Schwarzwald-Märchen schlechthin „Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzu­schauen.“ So beginnt dieses Märchen. Und der schwäbische Autor lobt wenig später die heutigen Landsleute: „Am schönsten kleiden sich die Bewohner des badenschen Schwarzwaldes.“ Mit den Bewohnern beschäftigt sich Hauff auch mit ihren Berufen: den Glasmachern; den Uhrmachern und den Flößern auf der andern Seite des Waldes, deren Freude es ist, auf ihrem Holz die Ströme hinabzufahren, ihr Leid, am Ufer wieder heraufzuwandeln. So sind auch die Waldgeister von diesen Berufen inspiriert. Das Glasmännlein steht für ein gutes Geistchen, der Holländer-Michel aber ist stark und böse. Der Hauptdarsteller heißt Peter Munk, lebt bei seiner armen Mutter und ist Kohlenbrenner. Wenn er gut gesäubert in die Dorfkneipe kommt, dann heißt es: „Ach, es ist nur der Kohlenmunk-Peter.“ Er träumt davon, im Wirtshaus so berühmt zu sein wie der dicke Ezechiel, der lange Schurke oder der Tanzbodenkönig. Da besinnt er sich des Glasmännleins, das auf dem Tannenbühl lebt, aber dort nur erscheint, wenn man ein Sprüchlein aufsagen kann, doch unser Peter erinnert sich nicht mehr an den letzten Vers. Aus Furcht vor dem falschen Zauber in dieser einsamen Gegend flüchtet er anstatt zu den Glasmachern zu den Flößern und lernt die Geschichte des Holländer-Michel kennen. Er war so stark, dass er besonders lange und schwere Stämme flößen konnte und er verkaufte sie nicht in Köln, sondern in Holland, wo er einen viel besseren Preis erzielte. Und so sollen sich die drei Wirtshaushelden mit dem Holländer-Michel eingelassen haben, aber nicht glücklich geworden sein. Der Kohlenmunk-Peter nimmt dies zum Anlass das Glasmännchen aufzusuchen und bekommt den Rat: „reime, dummer Kohlenmunk-Peter, reime!“ Dies führt zunächst nur dazu, dass er von wandernden singenden Studenten verprügelt wir, aber – wir erfahren nicht wie – hat er dann doch den rettenden Einfall: „Schatzhauser im grünen Tannenwald, Bist schon viel hundert Jahre alt, Dein ist all Land, wo Tannen stehn, Läßt dich nur Sonntagskindern sehn.“ Dieser Herr Schatzhauser hat erst gute Ratschläge wie: „Hochmut kommt oft vor dem Fall“, als Antwort auf Peters Wort: „Müßiggang ist aller Laster Anfang.“ Aber dann hat Peter drei Wünsche frei. Als erstes wünscht er sich, „daß ich noch besser tanzen könne als der Tanzbodenkönig; und jedesmal noch einmal so viel Geld ins Wirtshaus bringe als er.“ Das Männlein ist entsetzt über diesen Wunsch. Auch sein zweiter Wunsch „die schönste und reichste Glashütte im ganzen Schwarzwald mit allem Zubehör und Geld, sie zu leiten“ findet keinen Gefallen. Er hätte sich „gesunden Menschenverstand und Einsicht“ wünschen sollen. Und nun kommt der moralische Teil, den wir alle kennen. Trotz einer Warnung wird unser Peter im Wirtshaus beliebt und verliert das Interesse an der Arbeit. Als schließlich auch seine Saufkameraden pleite sind, ist guter Rat teuer. Er hatte sich schließlich gewünscht, so viel Geld zu haben wie die Kameraden. Auch seine Glashütte verfällt. Im zweiten Teil vertraut sich Peter dem Holländer-Michel an. Er verkauft sein Herz, um zum alten Reichtum zurückzukommen. Ja, er findet sogar „die Schönste und Tugendsamste im ganzen Wald.“ Es ist eines armen Holzhauers Tochter und nimmt sie zur Frau. Doch aus Wut über ihre Hilfe für die Armen erschlägt er sie eines Tages und auch sein armes Mütterchen kann vom Reichtum ihres Sohnes nicht profitieren. Im Traum wird Peterchen bekehrt, geht zum Glasmännchen zurück und wünscht sich sein altes Herz zurück. Das kann der Zauberer aber nicht leisten, weil es ein Handel mit dem Holländer-Michel war, aber er gibt den Rat, dass der Michel sein Herz zurückzaubern soll und so geschieht es auch. Das Märchen endet mit Peters Lebensweisheit: „ „Es ist doch besser, zufrieden zu sein mit wenigem, als Gold und Güter haben und ein kaltes Herz.“ Wegen des doch zu steifen moralischen Zeigefingers muss ich bei diesem sonst gelungenen Regionalmärchen eine Stern abziehen. Also 4 Sterne

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