Heinrich von Kleist: Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben von Siegfried Streller in Zusammenarbeit mit Peter Goldammer und Wolfgang Barthel, Anita Golz, Rudolf Loch, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Entstanden um 1809/10, Erstdruck in: Schriften, Berlin (Reimer) 1821. Uraufführung am 3.10.1821 in Wien.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Sam
5/5
25.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Top.
Shakespeare ist wie immer großartig. Kennt man ohne es gelesen zu haben nur bestimmte Stellen, lohnt sich das Buch. Shakespeare ist in der deutschen Übersetzung übrigens leichter Verständnis als Goethe. Perfektes Drama, perfektes Dreieck. Einfach Klasse.
J.M.L.
5/5
23.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine einfache Einführung in eine unerwartete Sicht auf das Schachspiel sowie die menschliche Psyche.
Stefan Zweigˋs Novelle hat mich auf zwei Sichten überrascht.
Das herausstechendste dabei war die erstaunlich einfache Schriftweise. Zweig versucht nicht, krampfhaft hochgestochene Worte zu verwenden, wie manch andere Autoren es tun. Dies ist jedoch keines Falles zum Nachteil des Wertes der Geschichte. Einzelne Passagen, besonders in der Mitte, zeugen von seiner Fähigkeit als Schriftsteller sowie seiner Einsicht in die menschliche Psyche. Mit einfachen Worten schafft er es, komplexe psychologische Inhalte verständlich und passend zur Handlung wiederzugeben.
Des weiteren empfand ich die Schilderung der Hintergrundgeschichte eines Hauptcharakters als erfrischend anders. Sie war (keine Spoiler) eine ganz andere Art, als man gewöhnt ist, was es interessant machte zu lesen.
Auch das Ende, wenn man es in einer übertragenen Sicht sehen möchte, als Kampf zweier „Gedanken-/Vorangehensweisen“, war in vollem Umfang passend zu dem Rest der Geschichte, ein würdiger Abschluss dieser Novelle. Das Ende erhält mehr Gewicht, wenn man auch den traurigen Suizid Zweigˋs wenige Monate nach Veröffentlichung der Novelle im Jahre 1942 bedenkt.
All dies wurde auf gerade mal an die hundert Seiten gebracht, verschiedene Perspektiven und Themenschwerpunkte auf typischer Novellenlänge.
Alles in allem ein absolut lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Ich habe es in keinster Weise bereut haben. Es freute mich auch zu hören, dass die Novelle ab und an als Schullektüre gelesen wurde/wird. Das halte ich für eine sehr vorteilhafte Entscheidung.
the2bookaholics
5/5
22.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein echtes Highlight im Bücherregal
"Romeo und Julia" ist wohl eine der bekanntesten und zugleich tragischsten Liebesgeschichten der Weltliteratur - ein Klassiker, der seit Generationen berührt und bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.
Die beiden Liebenden werden bis heute als Symbol für die große Liebe genannt - und dabei gerät fast in den Hintergrund, dass ihre Geschichte eigentlich eine Tragödie ist.
Es handelt sich hierbei um ein Theaterstück, was bedeutet, dass die Geschichte vor allem durch Dialoge getragen wird. Genau das macht den besonderen Reiz aus, da man die Emotionen und Konflikte der Figuren sehr unmittelbar miterlebt und sich ganz anders auf die Geschichte einlässt als bei einem klassischen Roman. Diese Form der Erzählung war für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, jedoch hatte ich bereits häufiger Berührungspunkte mit in Akten und Szenen strukturierten Dramen, was es nicht völlig ungewohnt erscheinen ließ.
Was diese Ausgabe jedoch wirklich zu etwas Besonderem macht, ist ihre Gestaltung. Die Schmuckausgabe aus dem Coppenrath Verlag ist nicht nur angenehm handlich, sondern vor allem unglaublich hochwertig und detailverliebt umgesetzt. Schon beim ersten Durchblättern merkt man, wie viel Sorgfalt in jede einzelne Seite geflossen ist.
Die Illustrationen sind wunderschön gestaltet und fangen die Stimmung der Geschichte perfekt ein. Sie unterstreichen die tragische, aber auch romantische Atmosphäre.
In dieser Hinsicht ist es nicht nur eine Geschichte, die man liest, sondern ein kleines Gesamtkunstwerk, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt, durchblättert und im Regal bewundert.
Für mich ist diese Ausgabe definitiv ein echtes Highlight im Bücherregal und ein wunderbares Beispiel dafür, wie man einem bekannten Klassiker noch einmal eine ganz neue, besondere Form verleihen kann.
Very_bad_books
5/5
08.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zeitlos tragisch, zeitlos schön: Romeo und Julia
Am Anfang musste ich mich erst ein wenig an den Schreibstil gewöhnen, was bei einem Klassiker natürlich völlig normal ist. Aber sobald ich in die Sprache hineingefunden habe, hat es wirklich unglaublich viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Die poetische Art zu schreiben verleiht der ganzen Liebesgeschichte noch einmal eine ganz besondere Intensität.
Romeo und Julia – zwei junge Menschen aus verfeindeten Familien, die sich auf den ersten Blick verlieben und für ihre Liebe alles riskieren. Auch wenn man die Geschichte irgendwie kennt, war es trotzdem sehr berührend, sie selbst zu lesen.
Außerdem ist diese Schmuckausgabe einfach wunderschön gestaltet. ✨ Mit Goldfolie, Farbschnitt, Leseband und mehreren liebevoll gestalteten Beilagen ist das Buch wirklich etwas ganz Besonderes und ein absoluter Hingucker im Regal.
Für mich war es eine richtig tolle erste Begegnung mit Shakespeare und ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der Lust hat, einmal einen Klassiker zu lesen – besonders wenn man Geschichten über verbotene Liebe liebt. ❤️
bluetenzeilen
5/5
15.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der bekannte Klassiker in wunderschöner Optik!
"Kann ich denn fortgehen und mein Herz bleibt hier?"
Inhalt:
Erleben Sie William Shakespeares weltberühmten Klassiker "Romeo und Julia" in einer liebevoll gestalteten Ausgabe, die Herz und Auge gleichermaßen berührt. Detailverliebt gestaltet, mit Leseband und vier besonderen Beilagen, die sich zwischen den Buchseiten verstecken, zieht diese Schmuckausgabe Leser in den Bann der berühmtesten Liebesgeschichte aller Zeiten – in einer besonderen Edition, die ein Hingucker in jeder Sammlung ist. Perfekt für alle, die Literatur nicht nur lesen, sondern fühlen möchten.
Meinung:
Der bekannte Klassiker in wunderschöner Optik!
Die Gestaltung ist wie bei allen Büchern des Coppenrath Verlages wirklich wunderschön zu betrachten. Das Schwert in Verbindung mit dem Herz sieht einfach toll aus und auch die anderen Elemente runden das Cover in meinen Augen perfekt ab. Auch wenn es bei den Mini-Büchern nicht unbedingt einen Farbschnitt für mich gebraucht hätte, ist dieser dennoch sehr hübsch zu betrachten.
Zudem leben die Schmuckausgaben einfach von den vielen tollen Seiten in der Innengestaltung. So wurde das Lesen zu einem absoluten Erlebnis. Insgesamt also wieder einmal ein wunderschönes Buch, dass ich mir aus diesem Grund alleine gekauft hätte.
Der Schreibstil von Shakespeare ist dabei sehr typisch gestellt und dennoch sehr nah am Original, nicht immer leicht zu verstehen, durch die unterschiedlichen Akte in meinen Augen aber gut zu lesen und strukturiert aufgebaut. Denn man spürt auf jeden Fall, dass es auch Unterschiede gibt. Auch wenn ich mich ehrlicherweise erst einmal zurechtfinden musste, was bei Klassikern wahrscheinlich normal ist.
Die charakteristische und bekannte Geschichte behandelt dabei das Drama rund um Romeo und Julia, eine tiefgreifende und facettenreiche Liebe, bei der der Tod dennoch mehr als einmal anklopft. Auch wenn die Handlung tragisch schön war, wurde sie gut adaptiert, da man all die Emotionen der Charaktere auf jeden Fall direkt selbst spürt. So fand ich die Geschichte aus wirklich sehr spannend, da sich tieftraurige Szenen mit zum Beispiel sehr liebevollen abgewechselt haben.
Auch wenn ich nicht immer alle Handlungsweisen der Charaktere nachvollziehen konnte, gehört das wahrscheinlich zur Geschichte auch einfach dazu und bietet definitiv Interpretationsspielraum.
Interessant fand ich jedoch auch, dass es eine Art Portrait rund um Shakespeare, die Hintergründe zum Werk und ihrer Entwicklung, aber auch verschiedene andere kleine Aspekte, wie zum Beispiel ein Glossar gibt, um bestimmte Namen noch einmal nachzuschlagen. Das hat das Lesen auf jeden Fall noch einmal aufgelockert und gefiel mir richtig gut.
So kann ich das Buch jedem nur ans Herz legen, der Klassiker liebt und eine Art Neuauflage lesen möchte, ohne dass die Originalgeschichte verloren geht. Denn diese zieht einen einfach in seinen Bann und sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Aus diesem Grund eine klare Empfehlung für alle Shakespeare-Fans und alle, die es noch werden wollen!
Ich freue mich derweil schon sehr auf alle weiteren Schmuckausgaben, die der Coppenrath Verlag noch herausbringen wird. Denn diese sehen einfach immer so wunderschön aus.
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5/5
11.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schmuckstück
Julia: „Meine Großzügigkeit ist so grenzenlos wie das Meer, meine Liebe so tief; je mehr ich dir gebe, desto mehr habe ich, denn beides ist unendlich“
Diese wunderschöne Schmuckausgabe ist einfach etwas Besonderes. Mit viel Liebe zum Detail gestaltet und hochwertig verarbeitet, lädt sie dazu ein, das bekannte Werk noch einmal ganz neu zu entdecken. Ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern auch bestaunt werden will, perfekt für alle, die Bücher lieben und Wert auf schöne Ausgaben legen. Ideal auch als Geschenk für jemanden, dem man etwas wirklich Edles schenken möchte.
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5/5
23.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kein Leidensweg war schlimmer irgendwo Als der von Julia und von Romeo.
In dieser zeitlosen Tragödie erkundet Shakespeare die Themen Liebe, Schicksal und die tragische Macht der Feindschaft. Seine Geschichte berührt die Menschen bis heute und bleibt auch in der modernen Welt relevant. Die Ausgabe aus dem Coppenrath Verlag zählt zu den schönsten Ausgaben des Shakespeare-Dramas. Die liebevoll ausgearbeiteten Extras bieten wertvolle Hintergrundinformationen. Die Illustrationen von Stephanie Bartsch sind wunderschön und fangen den Stil der Renaissance perfekt ein. „Romeo und Julia“ gilt als die wohl bekannteste und tragischste Liebesgeschichte der Literaturgeschichte. Ein absoluter Klassiker, den man einfach gelesen haben muss!
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5/5
04.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Jemand musste Josef K. verleumdet haben..
Ein unvollendetes Werk Franz Kafkas, das man trotzdem unbedingt gelesen haben sollte. Man kann das Buch auf verschiedene Arten interpretieren, und es regt den Leser zum Nachdenken an. Es wird dem Wort "kafkaesk" aufjedenfall gerecht.. Franz Kafka ist nicht für jeden was, das ist völlig in Ordnung. Aber wenn man sich darauf einlässt, ist er ein großer Gewinn.
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5/5
21.10.2024
Buch (Taschenbuch)
,,Jeder, der einer Manie verfallen war, bleibt für immer gefährdet, und mit einer solchen Schachvergiftung sollte man besser keinem Schachbrett nahe kommen . . ."
Stefan Zweig hat sich dieses Jahr langsam aber sicher zu einem meiner liebsten Autoren gemausert und die Schachnovelle hat einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen. Eindringlich, präzise und doch mit einer unverwechselbar klaren Sprache zeichnet Stefan Zweig das Bild des Dr. B, welcher um den psychischen Qualen in einem Gefängnis der Nazis auszuharren sich in die tiefe Welt des Schachs hineinflüchtet. Ein literarisches Meisterwerk und mit recht, Stefan Zweigs bekannteste Novelle.
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5/5
16.10.2024
Buch (Taschenbuch)
"Die Gesetze der Welt sind Würfelspiel worden, das Band der Natur ist entzwei"
Das Bezeichnende an einem Klassiker ist doch, dass seine Inhalte gegen zeitlichen Verfall immun sind. Schillers Drama „Die Räuber“ wurde 1782 uraufgeführt und doch wird der aufmerksame Leser merken, dass die philosophischen Problematiken, die es verhandelt, für die heutige Zeit nicht nur relevant geblieben sind, sondern sogar davor bewahrt werden sollten, gänzlich der Vergessenheit anheim zu fallen. Jene vermeintliche Antiquiertheit, mit der klassische Werke verbannt werden sollen, wird zuweilen gerade als Ideologie eingesetzt, um das Denken in seinen bequemen Grenzen zu lassen. Paradoxerweise kann ein klassisches Werk, dem wir Einlass in die Gegenwart gewähren, dadurch wesentlich moderner anmuten als zum ursprünglichen Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das Befremdliche an Klassikern, insbesondere an Schillers Drama ist der Mut, mit dem literarische und philosophische Ideen gleichsam wie Experimente knallhart durchexerziert werden. Der Zeitgeist ist überfordert, Gedanken denken zu können, die von einem System, das auf Nutzenmaximierung und kapitalistischer Akkumulation basiert, als idealistische Fremdkörper ausgeschieden werden. Im heutigen System ist kein Platz für jene von Schiller aufgeworfene Frage nach der Gerechtigkeit von Natur. Natur muss beherrschbar, zähmbar, reproduzierbar sein, so dass kein Raum für Fragen jener Art sind, die sich Franz Moor im Drama stellt. In Anbetracht seiner sichtbaren Benachteiligung, sei sie körperlicher oder symbolischer Natur, bezweifelt er das gerechte Walten der Natur. Gleichgültig sei sie jenen Wesen gegenüber, die sie ins Leben zieht, nur um sie wieder in den Morast zu werfen, so Franz. Statt Liebe sieht er nur dunkle Begierden, die der eigenen Schaffung vorausgegangen sei. Franz akzeptiert die nihilistisch anmutende Prämisse und zieht für sich die egoistische Schlussfolgerung, nach der sein eigenes Leben nun einzig seinen Launen zu folgen habe. Diesen Rachefeldzug gegen die Natur wird der Marquis de Sade wenige Jahre später noch eingehender konstruieren. Wie Franz Moor klagt er die gleichgültige Natur an, die das unglückselige Individuum namens Mensch, ohne Einwilligung in das Universum geworfen hat. Warum sollte der Mensch dann zusätzlich seine beschränkte Lebensspanne mit Moral und Gewissenskrupeln belasten? Schiller indes, wird seinen Franz Moor der Natur nicht mit orgiastischem Dauergenuss entgegen treten lassen. Stattdessen wird er am Ende von existentiellen Ängsten in den Freitod getrieben. Sein Idealismus führt stetig zu einer Verkleinerung des Bösen. Schiller lässt somit die gute Weltordnung obsiegen und verbleibt in metaphysisch anmutender Ethikbegründung.
Karl von Moor, sein Bruder und auch sein Widerpart wird erst durch das Leben zum Rebell. Während der eine bereits desillusioniert ins Leben stürzt, desillusioniert sich der andere erst im Laufe etwaiger Enttäuschungen. Schiller
präsentiert uns zwei rachesüchtige Brüder, von denen der eine den Glauben an eine heile Weltordnung nach und nach verliert, während der andere diesen niemals geteilt hat. Schiller dekliniert deren folgenschweres Scheitern durch und zeigt wie beide schließlich an die Grenze zur Selbstauslöschung gelangen. Karl schreckt im letzten Augenblick jedoch zurück und erkennt in allergrößter Verzweiflung einen neu gedeuteten Stolz in sich. Karl wird in seiner Verzweiflung erkennen, dass seine Taten gesühnt werden müssen und stellt sich der Gesellschaft.
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