KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Zimmer mit Aussicht
  • Produktbild: Zimmer mit Aussicht
Band 90577

Zimmer mit Aussicht Eine Liebesgeschichte

Aus der Reihe Fischer Klassik
3

21,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,3 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage, Neuausgabe

Übersetzt von

Werner Peterich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90577-5

Beschreibung

Rezension

Forsters klassische Liebesgeschichte überzeugt auch heute noch durch ihre elegante Ironie, mit der Konventionen des englischen Bürgertums in Kontrast zu mediterraner Sinnlichkeit gebracht werden.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,3 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage, Neuausgabe

Übersetzt von

Werner Peterich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90577-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    07.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Köstlich

    Eine Gesellschaftskomödie, die mindestens so charmant wie scharfsinnig ist. Ein gut gealteter Klassiker, der einen ab dem ersten Kapitel in eine andere Zeit entführt und zum Lachen bringt. Als Jane-Austen-Fan bin ich immer auf der Suche nach Büchern, die mich an sie erinnern und tatsächlich habe ich sie in diesem Roman irgendwie wiedererkannt. Natürlich ist es nicht das Gleiche, aber die Art und Weise, wie die Gesellschaft als Gerüst für eine köstliche Unterhaltung benutzt wird, lässt eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Ich liebe es, wenn Klassiker witzig sind. Sie nehmen der Vergangenheit diesen angedichteten Ernst und zeigen uns gleichzeitig die vielen Parallelen zur heutigen Zeit auf. Man erkennt die Figuren aus dem eigenen Alltag wieder und das obwohl das Buch über 100 Jahre alt ist. Nebst der guten Unterhaltung bietet der Roman eine gesunde Portion Feminismus und einen vorbildlichen Sinn für Gleichberechtigung – beidem kann ich nur applaudieren. Was wiedermal beweist, dass Sexismus weniger mit der Epoche als mit dem Charakter zu tun hat. Obwohl ich das Buch sehr mag, behaupte ich nicht, alles verstanden zu haben. Manchmal fühlt man sich wie Lucy, die im Gespräch mit den Emersons nur die Hälfte versteht. Ich fand das aber irgendwie sympathisch. Es ist eine spezielle Geschichte und vermutlich nicht das, was man anhand der Beschreibung erwartet. Aber mir hats gefallen.

  • Goldtime

    aus München

    5/5

    27.12.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Emanzipation vor 100 Jahren

    Die junge Lucy und ihre Cousine Charlotte unternehmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Bildungsreise nach Florenz. Kaum dort angekommen, treffen sie in ihrer Pension auf etliche weitere Engländer: Touristen, Aussteiger und Lebenskünstler. Das warme Klima und das Temperament der Italiener wirkt auf die unterkühlten Briten fast wie ein Fieber: die alternde Miss Lavish inspiriert es zu fantasievollen Unterhaltungsromanen, den "Emporkömmling" Mr. Emerson zu philosophischen Betrachtungen, und sein Sohn George wie auch Lucy entdecken ihre Gefühle und Leidenschaft für einander. Doch Lucy steckt zwischen zwei Welten fest: einerseits dem streng moralischen viktorianischen Zeitalter, verkörpert durch ihre Cousine Charlotte, und andererseits der modernen Denkweise, die die Werte anderer Kulturen und politische Ideen von der Gleichheit der Stände beinhaltet. Sie ist jedoch noch nicht selbstbewusst genug, um eigene Entscheidungen zu treffen - so überlässt sie ihrer Cousine, den unstandesgemäßen Verehrer abzuwimmeln, und sofort nach Rom weiterzureisen. Zu Hause angekommen, verlobt sie sich mit einem reichen Snob - doch dann trifft sie wieder auf George und muss sich entscheiden... Was sich zunächst wie eine romantische Liebesgeschichte anhört, ist in Wahrheit ein kluger und feinsinniger Roman über den Wandel des Denkens und der Werte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Edward Morgan Forster, 1879 - 1970, britischer Erzähler, beschäftigte sich in seinen Romanen mit dem gesellschaftlichen Wandel, sowie mit damaligen Tabuthemen wie Homosexualität. Einer seiner berühmtesten, geistreichen Aussprüche: "Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?" Forters Werk und Leben wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem britischen Verdienstorden. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, auch wenn er stellenweise nicht ganz einfach zu lesen war. Die konträren Ideen der damaligen Zeit werden durch die verschiedenen Personen wunderbar karikiert, die Handlung ist spannend, und die Beschreibungen der Schauplätze sind sehr detailliert und anschaulich. Lucys eigenes Denken erwacht - und entwickelt sich im Verlauf des Romans stetig weiter. Fazit: ein lesenswerter Klassiker über die Entwicklung unseres modernen Denkens! 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die sich für gesellschaftlichen Wandel interessieren.

  • eskimo81

    4/5

    15.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    "... sie sind nicht fein..."

    Florenz um 1900. Lucy Honeychurch und ihre Cousine Charlotte machen sich auf zu einer Studienreise nach Italien. Nichts ahnend begegnet sie dem unkonventionellen Georg Emerson und verliebt sich. Charlotte ist empört, als Reisebegleiterin und Anstandsdame darf sie so etwas nie und nimmer zulassen. Findet Lucy ihr Glück und ihre wahre Liebe? E. M. Forster hat ein wundervoller Schreibstil. Ich liebe Bücher mit altmodischen Wörtern wie zum Beispiel Etepetete oder auch Impertinent etc. Jedoch war der Inhalt des Buches für mich sehr schwer zu fassen. Oftmals fragte ich mich, was ich gerade gelesen habe. Abrupte Wechsel haben das ganze zusätzlich erschwert. Zitat vom Rücken: Ein wunderschöner Liebesroman. Eine brillante Gesellschaftskomödie. Sicherlich bringt E. M. Forster die Denkweise des 1900 Jahrhunderts gut auf den Punkt. Man heiratet nur in demselben Stand, nie unter diesem. Das war zu dieser Zeit sicherlich "Mode" und normal. Aber wenn man das aus der heutigen Sicht liest, ist man einfach sprachlos. Es zeit einmal mehr die harte Zeit der Frauen auf. Dies bringt der Autor sehr gut auf den Punkt. Fazit: Ein Klassiker, den man einfach gelesen haben muss. Jedoch musste ich stark kämpfen und würde nicht behaupten, alles verstanden zu haben... Vielleicht muss man das Werk einfach mehrfach lesen um die tiefen der alten Geschichten zu verstehen...

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    04.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Das Leben ist eine öffentliche Darbietung auf der Geige, bei der man das Instrument im Weitergehen kennen - und spielen lernt".

    E.M.Forsters Bildungsroman aus dem Jahre 1908 ist ein ausgereiftes Prosawerk. Bereits 1902 begann er die Abfassung, unterbrach diese jedoch für einige Jahre um sich anderen literarischen Projekten zu widmen. "Zimmer mit Aussicht" ist ein kritischer Gesellschaftsroman, der uns den Weg der jungen Lucy Honeychurch durch die Verirrungen der eigenen Selbstfindung darlegt. Forster lässt die Handlung im sinnlichen Italien einsetzen, genauer in Florenz. Lucy befindet sich auf einer Bildungsreise mit ihrer Cousine Charlotte, jedoch meint Bildung in diesem Zusammenhang weniger das freie, selbstbestimmte Denken zu erlernen als vielmehr das Bestehende zu affirmieren und nicht in Frage zu stellen. Statt um Aufklärung, geht es um die Verfestigung von bürgerlichen Ideologien. Lucy will der Stadt näher kommen, sie ahnt das Sirenenhafte, dem sie sich zu nähern versucht, jenem magischen Zauber, der dunkel vor ihr waltet. Forster zeigt uns im ersten Teil des Romans wie Lucy sich dem pulsierenden Leben hingeben möchte, zugleich jedoch noch über zu wenig innere Festigkeit verfügt, um den Chancen und Gefahren des Lebens gewachsen zu sein. Italien ist ein Erweckungserlebnis, das Wirkung zeigen wird, die jedoch für die unerfahrene Lucy nicht sofort begreiflich wird. Gleich einem Schlangenbiss hat das Leben zugeschnappt, jedoch zunächst in Form eines Giftes. Liebe kann Gift und Elixier zugleich sein, letzteres muss in dialektischer Art jedoch erst noch begriffen werden von der jungen Engländerin. Forsters Sprachstil ist von einem detaillierten Realismus geprägt, der sich stets bemüht das vermeintlich Oberflächliche durch ausgedehnte Gefühlsbeschreibungen tiefgründiger werden zu lassen. Der zweite Teil des Romans, der im unterkühlten England spielt, zeigt uns die schrittweise Metamorphose Lucys. Ihre Verwandlung hin zu einer Frau, einer äußerst modernen, man könnte sagen feministisch angehauchten Persönlichkeit. Forster zeigt uns nebenbei auch die Paradoxien, in die sich gerade der Feminismus des 21. Jahrhunderts mitunter hineinmanövriert hat. Nicht kann es die Lösung sein, in Gänze sich dem männlichen Geschlecht zu entziehen aufgrund eines sich in absoluter Selbstbestimmung verfangenen Dogmatismus. Lucy wird diesen Widerspruch rechtzeitig begreifen und erkennen, dass die wahre Selbstbestimmung niemals in monadenhafter Abschattung geschieht, sondern einzig in der Vermittlung zum Anderen. Und so endet der Roman da, wo er angefangen hat, in Florenz, jener Stadt der sie sich nun auf Augenhöhe präsentieren kann.
  • Zum Bewerterprofil von Stephan Heidelberg

    Stephan Heidelberg

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    05.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Einer der schönsten Liebesromene...

    Einer der schönsten Liebesromene in grandioser Kulisse. 1900 Florenz. Lucy und George lernen sich in Florenz kennen und lieben. Aber wenn man unterschiedlichen Gesellschaftskreisen angehört, ist das nicht ganz einfach, Absolute Empfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Baumgärtel

    Eva Baumgärtel

    Thalia Bautzen – Kornmarkt-Center

    Buchhändler*in

    3/5

    25.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    "Es ist schwierig, Menschen zu verstehen, die die Wahrheit sagen." Mr.Beebe

    Langatmig und moralisierend, altbacken und prüde könnte ein Roman aus der viktorianischen Zeit sein- und wenn man einzelne Seiten dieses Buches überfliegt, bestätigt sich dieser Eindruck. ABER es lohnt sich, diesen Text gemächlich vom Anfang bis zum Ende zu lesen! DANN erschließen sich Witz und Weisheit, die es zum Klassiker machen! Der gleichnamige, oscarprämierte Film bebildert wunderschön (jetzt wird es schwülstig!) eine unvergessliche Liebesgeschichte; der ungewöhnliche Titel erschließt sich beim aufmerksamen Lesen & Sehen ( jetzt wird es philosophisch!).

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Zimmer mit Aussicht
  • Produktbild: Zimmer mit Aussicht