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Produktbild: Die Macht der Psychiatrie
Band 2152

Die Macht der Psychiatrie Vorlesungen am Collège de France 1973–1974

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Herausgeber

Jacques Lagrange

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

595

Maße (L/B/H)

17,5/10,6/3,2 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1

Originaltitel

Le Pouvoir psychiatrique

Übersetzt von

Claudia Brede-Konersmann + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29752-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Herausgeber

Jacques Lagrange

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

595

Maße (L/B/H)

17,5/10,6/3,2 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1

Originaltitel

Le Pouvoir psychiatrique

Übersetzt von

  • Claudia Brede-Konersmann
  • Jürgen Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29752-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Die Macht der Psychiatrie
  • "Vorlesung 1: Sitzung vom 7. November 1973

    Anstaltsraum und disziplinarische Ordnung. – Therapeutische Operation und »moralische Behandlung«. – Heilungsszenen. – Verschiebungen dieser Vorlesung gegenüber der Histoire de la folie [dt. Wahnsinn und Gesellschaft]: (1) Von einer Analyse der »Vorstellungen« zu einer »Analyse der Macht«; (2) Von der »Gewalt« zur »Mikrophysik der Macht«; (3) »Von den »institutionellen Regelmäßigkeiten« zu den »Dispositionen« der Macht.

    Vorlesung 2: Sitzung vom 14. November 1973

    Heilungsszene: Georg III. Von der »Makrophysik der Souveränität« zur »Mikrophysik der disziplinarischen Macht«. – Die neue Figur des Irren. – Kleine Enzyklopädie der Heilungsszenen. – HypnosePraxis und Hysterie. – Die psychoanalytische Szene; antipsychiatrische Szene. – Mary Barnes in Kingsley Hall. – Handhabung des Wahnsinns und Kriegslist der Wahrheit: Mason Cox.

    Vorlesung 3: Sitzung vom 21. November 1973

    Genealogie der »Disziplinarmacht«. Die »Souveränitätsmacht«. Die Subjekt-Funktion in den Mächten der Disziplin und der Souveränität. – Formen der Disziplinarmacht: Armee, Polizei, Lehre, Werkstatt, Schule. – Die Disziplinarmacht als »normalisierende Instanz«. Technologie der Disziplinarmacht und Konstitution des »Individuums«. – Das Auftauchen der Wissenschaften vom Menschen.

    Vorlesung 4: Sitzung vom 28. November 1973

    Elemente einer Geschichte der Disziplinardispositive: die religiösen Gemeinschaften im Mittelalter; die pädagogische Kolonisierung der Jugend; die Jesuiten-Missionen in Paraguay; die Armee; die Werkstätten; die Arbeiterstädte. – Die Formalisierung dieser Dispositive im Modell des Panopticons von Jeremy Bentham. – Die Institution der Familie und das Auftauchen der Psy-Funktion.

    Vorlesung 5: Sitzung vom 5. Dezember 1973

    Die Anstalt und die Familie. Von der Entmündigung zur Einweisung. Der Bruch zwischen Anstalt und Familie. – Die Anstalt, eine Heilungsmaschine. – Typologie der »Körperapparate«. – Der Irre und das Kind. – Die Sanatorien. – Disziplinardispositive und Familienmacht.

    Vorlesung 6: Sitzung vom 12. Dezember 1973

    Die Konstituierung des Kindes als Angriffspunkt der psychiatrischen Intervention. – Eine Anstalts-Familien-Utopie: Die Anstalt von Clermont-en-Oise. – Vom Psychiater als »zweideutigem Herrn« der Realität und der Wahrheit in den protopsychiatrischen Praktiken zum Psychiater als »Agenten der Intensivierung« des Realen. – Psychiatrische Macht und Wahrheitsdiskurs. – Das Problem der Simulation und des Aufstandes der Hysteriker. – Die Frage der Geburt der Psychoanalyse.

    Vorlesung 7: Sitzung vom 19. Dezember 1973

    Die psychiatrische Macht. – Ein Heilverfahren von François Leuret und seine strategischen Elemente: 1. die Desäquilibrierung der Macht; 2. der Neugebrauch der Sprache; 3. die Einrichtung der Bedürfnisse; 4. die Äußerung der Wahrheit. – Die Lust an der Krankheit. – Das Anstaltsdispositiv.

    Vorlesung 8: Sitzung vom 9. Januar 1974

    Psychiatrische Macht und Praxis der »Leitung«. – Das Spiel der »Realität« in der Anstalt. – Die Anstalt, medizinisch gekennzeichneter Raum und die Frage ihrer Leitung: medizinisch oder administrativ. – Die Kennzeichen des psychiatrischen Wissens: (a) die Technik der Befragung; (b) das Spiel der Medikation und der Bestrafung; (c) die klinische Präsentation. – »Mikrophysik der Anstaltsmacht«. – Das Auftauchen der Psy-Funktion und der Neuropathologie. – Das dreifache Schicksal der psychiatrischen Macht.

    Vorlesung 9: Sitzung vom 16. Januar 1974

    Formen der Ausweitung psychiatrischer Macht und die Psychiatrisierung der Kindheit. – I. Die theoretische Beschreibung der Idiotie. Das Entwicklungskriterium. Auftauchen einer Psychopathologie der Idiotie und der geistigen Zurückgebliebenheit. Édouard Seguin: Instinkt und Anomalie. – II. Die institutionelle Aneignung der Idiotie durch die Macht der Psychiatrie. Die »moralische« Behandlung der Idioten: Seguin. Der Prozeß der Internierung und der Stigmatisierung der Idioten als gefährlich. Der Rückgriff auf die Vorstellung der Entartung.

    Vorlesung 10: Sitzung vom 23. Januar 1974

    Die Macht der Psychiatrie und die Frage nach der Wahrheit: das Verhör und das Geständnis; Magnetismus und Hypnose; Drogen. – Elemente einer Geschichte der Wahrheit: I. Das Wahrheitsereignis und seine Formen: gerichtliche, alchimistische und medizinische Praktiken. – II. Übergang zu einer Technologie der demonstrativen Wahrheit: ihre Bestandteile: (a) Erhebungsverfahren; (b) Einrichtung eines Erkenntnissubjekts; (c) Ausschaltung der Krise in der Medizin und Psychiatrie und ihrer Stützen; der Disziplinarraum der Anstalt, der Rückgriff auf die pathologische Anatomie; Beziehungen zwischen Wahnsinn und Verbrechen. – Macht der Psychiatrie, hysterischer Widerstand.

    Vorlesung 11: Sitzung vom 30. Januar 1974

    Das Problem der Diagnose in der Medizin und in der Psychiatrie. – Die Stellung des Körpers in der psychiatrischen Krankheitslehre: das Modell der »allgemeinen Paralyse«. – Das Schicksal des Begriffs der Krise in der Medizin und in der Psychiatrie. – Die Wirklichkeitsprüfung in der Psychiatrie und ihre Formen: I. Die Befragung und das Geständnis. Das Ritual der Vorstellung in der Klinik. Anmerkung zur »Erblichkeit der Krankheit« und zur Entartung. – II. Die Drogen. Moreau de Tours und das Haschisch. Wahnsinn und Traum. – III. Magnetismus und Hypnose. Die Entdeckung des »neurologischen Körpers«.

    Vorlesung 12: Sitzung vom 6. Februar 1974

    Das Erscheinen des neurologischen Körpers: Broca und Duchenne de Boulogne. – Krankheiten mit Differentialdiagnose und Krankheiten mit absoluter Diagnose. – Das Modell der »allgemeinen Paralyse« und die Neurosen. – Der Kampf um die Hysterie: I. Der Aufbau eines »symptomatologischen Szenarios«. – II. Das Manöver der »funktionellen Marionette« und die Hypnose. Das Problem der Simulation. – III. Neurose und Trauma. Der Einbruch des geschlechtlichen Körpers.

    Zusammenfassung der Vorlesung

    Situierung der Vorlesungen

    Literaturverzeichnis

    Namenregister"