Zwölf Leben

Zwölf Leben

Roman

Buch (Taschenbuch)

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Zwölf Leben

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Beschreibung


New York Times-Bestseller

Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer großen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen, nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen? Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird noch viele weitere Kinder bekommen, aber kaum etwas von ihren Hoffnungen wird sich erfüllen. Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschattet Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich fortschreiben wird in die nächste Generation.

Doch diese Saga um eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder, die als Geschichte der Great Migration beginnt und sich zum Tableau mit zwölf Einzelporträts über das ganze zwanzigste Jahrhundert weitet, ist trotz Scheitern und Enttäuschung ein vitales Epos – voller Lebenskraft und verhaltener Zärtlichkeit, voller Mut und Entschlossenheit im Kampf gegen Bitterkeit.   

Ein faszinierendes Buch.

Margarete von Schwarzkopf Domradio Köln 20140728

Ayana Mathis, aufgewachsen in Germantown, einem Arbeiterviertel in Philadelphia, die Eltern trennten sich, als sie zwei war, die Mutter litt unter schweren Depressionen, zog oft mit der Tochter um, förderte sie. Absolventin des berühmten Iowa Writers' Workshop (Wallace Stegner, Philipp Roth, Michael Cunningham, Jane Smiley etc), und ausgezeichnet mit dem Michener Copernicus Fellowship gelang Mathis gleich mit ihrem ersten Roman einen überragenden Erfolg..
Susanne Höbel, geboren 1953, lebt in Südengland und arbeitet seit fast dreißig Jahren als Übersetzerin englischer und amerikanischer Literatur. Sie wurde vielfach ausgezeichnet. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören Graham Swift, Nadine Gordimer, John Updike, Nicholson Baker, Margaret Forster und William Faulkner.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/3,2 cm

Gewicht

354 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/3,2 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The twelve tribes of Hattie

Übersetzer

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14436-0

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I. Schneider aus Mannheim am 10.08.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In zwölf Kapiteln werden Hatties Kinder und deren Leben kurz beleuchtet, sodass man einen Überblick über ihre Träume und ihre Schicksale erhält. Ergreifend und leidenschaftlich!

I. Schneider aus Mannheim am 10.08.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In zwölf Kapiteln werden Hatties Kinder und deren Leben kurz beleuchtet, sodass man einen Überblick über ihre Träume und ihre Schicksale erhält. Ergreifend und leidenschaftlich!

Bewertung aus Hilden am 10.08.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr schöne Familiengeschichte, jede Menge Dramen inkusive. Schön!

Bewertung aus Hilden am 10.08.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr schöne Familiengeschichte, jede Menge Dramen inkusive. Schön!

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Zwölf Leben

von Ayana Mathis

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Monika Fuchs

Thalia Hamburg - EEZ

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4/5

Eine Familiengeschichte in 10 Bildern

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ayana Mathis ist eine junge afroamerikanische Autorin, die gleich mit ihrem ersten Roman „Zwölf Leben“ einen überraschenden Erfolg feiern konnte. Für einige gilt sie schon jetzt als würdige Nachfolgerin von der Nobelpreisträgerin Toni Morrison. Und auch Oprah Winfrey hat dieses Buch bereits in den höchsten Tönen gelobt. Ayana Mathis erzählt die Geschichte der jungen Afroamerikanerin Hattie, die 1925 als Schwangere zusammen mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern von Georgia nach Philadelphia flieht. In Georgia wurde ihr Vater von Weißen, die sein Geschäft übernehmen wollten, ermordet. Hatties Familie hätte da rechtlich keine Chance gehabt. Also wollten sie ihr Glück im liberaleren Norden versuchen. Außerdem ist dorthin auch schon ihr Ehemann August gegangen und hat ein Haus für sie gemietet. Dies soll nur der Anfang für ein besseres Leben sein. Doch es entwickelt sich anders als geplant. Hatties Mutter verstirbt früh. Und auch die Zwillinge Philadelphia und Jubilee überleben nicht das erste Lebensjahr. Dies ändert das Leben für Hattie grundsätzlich. Und so bekommt sie zwar nach und nach weitere 9 Kinder, aber keins davon bekommt die Liebe, die sie für die Zwillinge empfunden hat. Mit dem Tod der Zwillinge ist auch in ihr etwas gestorben. Trotzdem hält sie die Familie über all die Jahre zusammen und schafft es sie mehr oder weniger durchzubringen. Ihr Mann August ist ihr dabei keine große Hilfe, denn er geht keiner regelmäßigen Arbeit nach, trinkt, spielt und hält es auch mit der ehelichen Treue nicht so genau. Die Autorin erzählt aber nicht immer nur direkt über das Leben von Hattie, sondern sie erzählt gleichzeitig auch die oftmals tragischen Geschichten der 9 Kinder. Dadurch ergibt sich nach und nach ein Gesamtbild, welches einem Hattie immer näher bringt. Hatties Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich. So gibt es einen Musiker, der nicht offen zu seiner Homosexualität steht. Es gibt einen jungen Mann, der Priester wird, obwohl er gar nicht wirklich dazu berufen ist. Einer ihrer Söhne wurde missbraucht und muss damit fertig werden. Aber auch seine Schwester, die das mitbekommen hat, ihm aber nicht helfen konnte, muss ihren eigenen Weg finden. Es sind einzelne, oftmals tragische Schicksale, die die Autorin beschreibt. Damit beschreibt sie aber auch sehr geschickt, wie sich das Leben der afroamerikanischen Mitbürger über die Jahre hinweg ändert. Ich habe als junge Frau, als es noch die Rowohlt-Buchreihe „Neue Frau“ gab, Toni Morrison gerne gelesen. Und es stimmt, Ayana Mathis erinnert mich ein wenig an diese Autorin. Aber noch mehr erinnert sie mich an Alice Walker und das Buch „Die Farbe Lila“. Wenn sie also gerne diese Art von Literatur lesen, sind sie hier sehr gut aufgehoben.
4/5

Eine Familiengeschichte in 10 Bildern

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Ayana Mathis ist eine junge afroamerikanische Autorin, die gleich mit ihrem ersten Roman „Zwölf Leben“ einen überraschenden Erfolg feiern konnte. Für einige gilt sie schon jetzt als würdige Nachfolgerin von der Nobelpreisträgerin Toni Morrison. Und auch Oprah Winfrey hat dieses Buch bereits in den höchsten Tönen gelobt. Ayana Mathis erzählt die Geschichte der jungen Afroamerikanerin Hattie, die 1925 als Schwangere zusammen mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern von Georgia nach Philadelphia flieht. In Georgia wurde ihr Vater von Weißen, die sein Geschäft übernehmen wollten, ermordet. Hatties Familie hätte da rechtlich keine Chance gehabt. Also wollten sie ihr Glück im liberaleren Norden versuchen. Außerdem ist dorthin auch schon ihr Ehemann August gegangen und hat ein Haus für sie gemietet. Dies soll nur der Anfang für ein besseres Leben sein. Doch es entwickelt sich anders als geplant. Hatties Mutter verstirbt früh. Und auch die Zwillinge Philadelphia und Jubilee überleben nicht das erste Lebensjahr. Dies ändert das Leben für Hattie grundsätzlich. Und so bekommt sie zwar nach und nach weitere 9 Kinder, aber keins davon bekommt die Liebe, die sie für die Zwillinge empfunden hat. Mit dem Tod der Zwillinge ist auch in ihr etwas gestorben. Trotzdem hält sie die Familie über all die Jahre zusammen und schafft es sie mehr oder weniger durchzubringen. Ihr Mann August ist ihr dabei keine große Hilfe, denn er geht keiner regelmäßigen Arbeit nach, trinkt, spielt und hält es auch mit der ehelichen Treue nicht so genau. Die Autorin erzählt aber nicht immer nur direkt über das Leben von Hattie, sondern sie erzählt gleichzeitig auch die oftmals tragischen Geschichten der 9 Kinder. Dadurch ergibt sich nach und nach ein Gesamtbild, welches einem Hattie immer näher bringt. Hatties Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich. So gibt es einen Musiker, der nicht offen zu seiner Homosexualität steht. Es gibt einen jungen Mann, der Priester wird, obwohl er gar nicht wirklich dazu berufen ist. Einer ihrer Söhne wurde missbraucht und muss damit fertig werden. Aber auch seine Schwester, die das mitbekommen hat, ihm aber nicht helfen konnte, muss ihren eigenen Weg finden. Es sind einzelne, oftmals tragische Schicksale, die die Autorin beschreibt. Damit beschreibt sie aber auch sehr geschickt, wie sich das Leben der afroamerikanischen Mitbürger über die Jahre hinweg ändert. Ich habe als junge Frau, als es noch die Rowohlt-Buchreihe „Neue Frau“ gab, Toni Morrison gerne gelesen. Und es stimmt, Ayana Mathis erinnert mich ein wenig an diese Autorin. Aber noch mehr erinnert sie mich an Alice Walker und das Buch „Die Farbe Lila“. Wenn sie also gerne diese Art von Literatur lesen, sind sie hier sehr gut aufgehoben.

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Monika Bauer

Thalia Nürnberg

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3/5

Einzelporträts über das ganze 20. Jahrhundert

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman ist eine Saga um Hattie, eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder. Er beginnt als Geschichte der Great Migration in Amerika, geht weiter über zwölf Einzelporträts ihrer Kinder. Es ist die spannungsgeladene Geschichte des Scheiterns und der Enttäuschung, dabei voller Lebenskraft, Mut und Entschlossenheit, sich dem immerwährenden Kampf gegen die Bitterkeit zu stellen. Die verschiedenen Erzählperspektiven machen den Roman kurzweilig und interessant, insgesamt gute Unterhaltung.
3/5

Einzelporträts über das ganze 20. Jahrhundert

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman ist eine Saga um Hattie, eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder. Er beginnt als Geschichte der Great Migration in Amerika, geht weiter über zwölf Einzelporträts ihrer Kinder. Es ist die spannungsgeladene Geschichte des Scheiterns und der Enttäuschung, dabei voller Lebenskraft, Mut und Entschlossenheit, sich dem immerwährenden Kampf gegen die Bitterkeit zu stellen. Die verschiedenen Erzählperspektiven machen den Roman kurzweilig und interessant, insgesamt gute Unterhaltung.

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