Tief im Erzgebirge liegt das verschlafene Großzerlitsch, ein Ort zum Sterben schön. Was die Alten dort anscheinend wörtlich nehmen, denn auf dem Friedhof sind nur noch drei Plätze frei. Wer da zu spät stirbt, muss auf den Friedhof ins verfeindete Kleinzerlitsch, und dort liegen – wie jeder weiß – nur Idioten. Grund genug, den Weg unter die Erde mit ein paar kreativen Unfällen abzukürzen.
Als die gescheiterte Schauspielerin Romy in ihre Heimat zurückkehrt, sieht sie nur eine Chance, dem suizidalen Treiben ein Ende zu bereiten: Sie bauen zusammen aus einer alten Scheune ein elisabethanisches Theater. Und führen Romeo und Julia auf, das berühmteste Stück der Welt. Nur auf sächsisch ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Ich bin sehr gespalten was dieses Buch angeht. Gerade bei den ersten 50 Seiten musste ich kämpfen, habe das Buch immer wieder auf die Seite gelegt und habe sogar mit dem Gedanken gespielt, es nicht weiterzulesen, was für mich sehr unüblich ist. Auf einem Flug konnte ich mich dann aufraffen und begann ihm eine weitere Chance zu geben.
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, ich habe aber das Gefühl, für den Inhalt des Buches, war wirklich nur an manchen Stellen relevant. Die Geschichte war leider an vielen Stellen sehr langatmig, die Romanze war meiner Meinung nach eher unnötig und hat mich an dieser Stelle fast eher gestört. Stellenweise fand ich das Buch allerdings sehr gut, wenn es in ernstere Themen eintauchte, leider gab es aber auch immer wieder Stellen, die ich zu überdramatisiert fand, was dem Realismus des Buches geschadet hat.
Im Grunde würde ich dem Buch 2,5 Sterne geben, definitiv eher enttäuschend nach anderen Werken des Autors; eine gute Prämisse, nur an vielen Stellen over the top oder langatmig.
schmoekerstunde
aus Stuttgart
5/5
10.12.2025
Gebrauchtbuch (Taschenbuch)
Ein Roman über ein Dorf, das durch das Theater neuen Mut findet.
Izquierdo erzählt mit feinem Gespür, großer Empathie und einem warmen Humor von Menschen, die längst aufgegeben schienen – und plötzlich wieder den Mut finden, zu träumen. Die Mischung aus dörflichem Durcheinander, liebenswert verschrobenen Figuren und der verbindenden Kraft des Theaters macht den Roman zu einer berührenden wie heiteren Lektüre.
Besonders eindrucksvoll ist die sensible Beobachtung dieser Charaktere: Menschen mit Ecken und Kanten, geprägt von Lebenserfahrung, Zweifeln und stillen Sehnsüchten.
Die Vorbereitungen für den Theaterbau und der gemeinschaftliche Elan beim Renovieren schenken der Erzählung zahlreiche rührende, oft auch wunderbar komische Momente.
Unvergesslich bleiben vor allem die Szenen, in denen Theateralltag und Dorfwirklichkeit aufeinandertreffen: Missverständnisse, Eitelkeiten und kleine, flüchtige Bündnisse verleihen der Geschichte eine lebendige, fast spielerische Dynamik.
Bewertung
5/5
24.03.2025
eBook (ePUB)
Eine schöne Geschichte
Von mir klare Leseempfehlung. Eine sehr rührende Geschichte um ein verschlafenes Dorf in Sachsen und wie turbulent es plötzlich zugeht, als Romy in ihr Heimatdorf zurückkehrt, um dort ein Theater zu errichten.
Ich konnte das Buch kaum weglegen, wie bisher bei allen Büchern von Andreas Izquierdo.
Bewertung
5/5
06.10.2021
eBook (ePUB)
Romy ist jung und träumt davon, Schauspielerin zu werden. Doch momentan ist sie nur Souffleuse - und wird in diesem Job sogar gefeuert. Tief enttäuscht kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück, in dem nur noch Alte leben. Und die haben eigene Probleme: Nur noch zwei Plätze sind auf ihrem Friedhof frei und keiner will im Nachbarort begraben werden. Romy versucht, die Leute mit einem verrückten Plan von ihrem Wettlauf um die letzten Plätze abzulenken: Sie baut ein Theater und führt mit ihnen ihre eigene Version von "Romeo und Julia" auf ... Ein wunderbarer Roman über Zusammenhalt und Mut, der mich zum Lachen und manchmal zum Weinen gebracht hat!
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5/5
13.06.2016
Buch (Taschenbuch)
Ein sterbendes Dorf, in dem jeder...
Ein sterbendes Dorf, in dem jeder Selbstmord verüben will, weil es nur noch zwei Plätze auf dem Friedhof gibt. Eine Frau und ihr Lebenstraum. Ironisch, warmherzig, intelligent.
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4/5
11.08.2017
Buch (Taschenbuch)
Oma ist tot! Romy erbt ihr Haus...
Oma ist tot! Romy erbt ihr Haus und findet heraus: Es war Selbstmord, da auf dem Friedhof nur noch 3 Plätze frei waren... Die anderen Dorfbewohner möchten ihr schnell folgen....
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3/5
12.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Nett!
Ohne nennenswerten Erfolg gehabt zu haben, kehrt Romy zurück in ihre Heimat.
Hier nun versucht sie, aus einer alten Scheune ein Theater zu bauen.
An ihrer Seite sind liebenswerte Alte und Ben!
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