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Band 1

Das Haus des Friedens Band I der Kashmir-Saga

Aus der Reihe Kashmir-Saga
23

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2017

Verlag

Tredition

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

24/17/2,1 cm

Gewicht

565 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7345-9718-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2017

Verlag

Tredition

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

24/17/2,1 cm

Gewicht

565 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7345-9718-3

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • louella2209

    5/5

    21.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein grandioser Auftakt!

    Inhalt: Sameera Sullivan, eine Irin mit indischen Wurzeln verschlägt es, im Dienste einer Hilfsorganisation nach Kashmir. Sofort verspürt sie eine starke Bindung zu dem Land, dessen Volk immer noch von Korruption, Terror und politschen Krisen traktiert wird. Ein Waisenhaus, das „Dar-as-Salam“ und ihr Gründer Vikram, ein Ex-Agent, der seinen Dienst quittierte, haben es Sameera besonders angetan. Sie macht es sich zur Aufgabe den traumatisierten Kindern, die im „Dar-as-Salam“ ein neues Zuhause gefunden haben und endlich Geborgenheit und Hoffnung erfahren sollen, zu helfen. Doch durch ihr Engagement setzt sich Sameera großer Gefahr aus, denn auch ihre neuen Bekanntschaften, der Politiker Tarek und seine Freundin Najiha, so als auch Vikram, haben Feinde in den höchsten kriminellen Kreisen. Bald steht Sameera vor dem Wendepunkt ihres Lebens und sie muss sich entscheiden, für die Sicherheit oder für die Liebe zu einem Land, das jede Hilfe benötigt. Meine Meinung: Die Inspirationsquelle der Autorin Simone Dorra muss gigantisch sein, denn sie bedient mühelos so ziemlich jedes Genre und das auf hohem Niveau. Ich habe bereits den Lokalkrimi „Nachtruhe“ und den Fantasyroman „Fluchmond“ gelesen und war von beiden Büchern schlichtweg begeistert. Nun verwirklicht die vielseitige Autorin, gemeinsam mit Ingrid Zellner, die Kashmir-Saga, dessen Auftakt „Haus des Friedens“ bildet. Und was soll ich sagen, es war wieder ein sagenhaftes Erlebnis. Ich habe die Lektüre regelrecht verschlungen und meine ohnehin schon hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Es ist wirklich selten, das eine fiktive Geschichte bei mir Gänsehaut auslöst oder gar ein Tränchen entlockt, Simone Dorra ist es mit „Haus des Friedens“ gelungen. Die Einblicke in das Land sind äußerst glaubhaft dargestellt. Man genießt die Sicht auf eine wunderbare Kultur mit vielen Traditionen und eine unvergleichliche Glaubensvielfalt. Doch genau dort liegen auch die Probleme und die Autorin wirft einen kritischen Blick auf die politischen und religiösen Konflikte mit all den Konsequenzen für die Bevölkerung des Landes und das macht sie sehr authentisch und vor allem unbeschönigt. Die Protagonisten sind das Herzstück dieses Romans und mit ihren Facetten individuell gezeichnet. Simone Dorra beweist ein weiteres Mal sehr viel Feingefühl ihren Charakteren eine Seele zu verleihen. Man wird zu Beginn zwar mit vielen neuen Figuren konfrontiert, jedoch manifestieren sich die ganzen Einzelschicksale im Gedächtnis und spannen einen Bogen zu den exotischen Namen. Sameera, die Trauma-Therapeutin, sticht mit ihrer unvergleichlichen Empathie hervor. Sie besitzt die wunderbare Fähigkeit, traumatisierten Menschen ihre Ängste und Nöten zu entlocken und besonders bei Kindern gestaltet es sich eher schwierig, echtes Vertrauen zu erlangen und die gequälte Seele zu heilen. Natürlich ist es Sameera`s Beruf, aber sie behandelt ihre Patienten nicht von oben herab, sondern sieht sich als Teil von ihrer Gemeinschaft. Man spürt einfach ihre unumstößlichen ehrlichen Absichten. Vikram, der Gründer des Waisenhauses, ist ein weiterer sehr intensiver Charakter und er verlangt dem Leser einiges ab, denn er ist schwer einzuschätzen. Er wirkt bereits zu Beginn äußerst unnahbar, fast geheimnisvoll und dennoch nimmt man bei ihm eine innere Zerrissenheit und Verletzlichkeit wahr. Vikram und Sameera sind sofort voneinander fasziniert und diese Faszination überträgt sich auf den Leser. Das Kribbeln ist zwischen den Zeilen regelrecht spürbar. Tarek, ein Politiker mit Moral und Werten und zudem ein Freund von Vikram, sowie seine Freundin Najiha, treffen den Leser mitten ins Herz. Tarek verfolgt unermüdlich das Ziel die Bedingungen in Kashmir zu verbessern, den Terror und den Krieg zu beenden und die Armut zu bekämpfen. Die vielen Rückschläge und die brisante Gefahr eines Anschlags entmutigen Tarek keineswegs und er stellt sich vehement vor sein Volk. Sein Idealismus ist beeindruckend und hallt lange nach. Najiha ist ein weiterer sehr starker Charakter. Eine Frau mit schrecklichen Erfahrungen und Erinnerungen und die trotzdem ihr Mitgefühl für andere und ihre Hilfsbereitschaft nie verloren hat. Sie weiß was sie will und sie geht ihren Weg, aber sie lässt die Angst zu, die Angst ihre große Liebe zu verlieren. Najiha war neben Sameera meine Lieblingsfigur. Die Intensität zwischen Leser und Charakter ist hier außerordentlich prägnant und man nimmt vieles, was ihnen widerfährt, fast schon persönlich. Zumindest erging es mir so, aber ich denke, es gibt niemanden, den diese Geschichte nicht zu fesseln vermag. Dieses Buch hat seine 5 Sterne mehr als verdient. Es ist spannend, mitreißend, tragisch, traurig, lebendig, erschütternd, schockierend und doch voller Hoffnung und Liebe.

  • Bewertung

    aus Welzheim

    5/5

    26.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe, Spannung und Terror - Familiensaga und doch ein bisschen Thriller.

    Sameera Sullivan, Traumatherapeutin aus Irland, fährt für eine Hilfsorganisation nach Kashmir. Eigentlich soll sie nur beratend tätig sein, doch das Schicksal der Menschen lässt sie ihre professionelle Distanz verlieren. Und dann ist da Vikram Sandeep, ein geheimnisvoller Ex-Agent der indischen Abwehr, der in einem Tal nahe Srinagar ein Kinderheim aufgemacht hat. Geht das alles mit rechten Dingen zu? Wer ist der Politiker, mit dem der Mann befreundet ist und welche Beziehung besteht zwischen ihnen? Hat Vikram seiner Vergangenheit, über die er kaum spricht, wirklich abgeschworen und welches schreckliche Erlebnis hat sein Leben auf den Kopf gestellt? Was hat Moussa, der Junge, der seine Sprache verloren hat, erlebt und wird es Sameera gelingen, eine Beziehung zu ihm aufzubauen? Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch keiner der Protagonisten, dass jemand sie beobachten lässt und dunkle Pläne schmiedet, die eine dramatischen Wende der Ereignisse herbeiführen könnten. „Das Haus des Friedens“ von Simone Dorra ist der erste von 7 Bänden der „Kashmir-Saga“. Und ohne zu viel vorwegzunehmen, darf man sagen, dass dieses Buch mehr Spannung und Dramatik, aber auch große Gefühle enthält, als das harmonische Cover vermuten lässt. Es ist flüssig und mitreißend geschrieben - genau die Art von Buch, das man am Abend nicht weglegen kann, weil man unbedingt wissen will, was im nächsten Kapitel geschieht. Und in den folgenden Bänden. Nur vor einem muss man wirklich warnen: am Ende fast jeden Kapitels wird der Wunsch übermächtig groß, das nächstgelegene indische Restaurant aufzusuchen.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    4/5

    31.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Opulentes Werk, aber mit kleinen Schwächen

    Buchinhalt: Mit einer Hilfsorganisation reist die Irin Sameera Sullivan in die indische Provinz Kaschmir. Das Land ist fremdartig und geheimnisvoll, ebenso wie der indische Ex-Agent Vikram Sandeep, den Sameera dort kennen lernt. Vikram betreibt inzwischen ein Waisenhaus – und scheint ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit mit sich herum zu tragen, über das er nicht spricht. Geht dort alles mit rechten Dingen zu? Die Menschen in Indien sind Sameera zunächst fremd, doch mehr und mehr wachsen ihr die Waisenkinder und auch Vikram ans Herz…. Persönlicher Eindruck: Alle sprechen von „Palast der Winde“ und wie toll doch dieser Roman, der ebenfalls in Kaschmir spielt, sein soll. Eine vergleichbare Geschichte mit diesem Auftakt zu einer 7-bändigen Saga. Ich gebe zu: ich habe „Palast der Winde“ nie gelesen und ging ganz unvoreingenommen an dieses Buch. Der Erzählstil und die Art, wie die Autorin die Gegend und das Flair dieses fremden Landes beschreibt, hat mir sehr gut gefallen. Man hat nach nicht allzu langer Zeit das Gefühl, sich diesen exotischen Schauplatz vorstellen zu können und die Geheimnisse, die ihn für westliche „Augen“ umgeben. Sameera und Vikram aus Hauptfiguren sind gut herausgearbeitet und nehmen den Leser ohne Weiteres in ihr Leben mit. Dies gelingt dem Großteil der Nebenfiguren eher nicht. Gut, das mag daran liegen, dass man durch die fremdartig klingenden Namen nicht immer sofort weiß, wer wohin und zu wem gehört, allerdings bleiben die Nebenfiguren auch bis zum Schluß eher blass und austauschbar. Der Roman lebt von der Liebesgeschichte einerseits und der Spannung, die die Rahmenhandlung andererseits generiert. Was mich manchmal etwas gestört hat, ist das schnelle Abhandeln mancher Sachverhalte. Es ging dabei um teilweise grausame Dinge, die aber in einem Halbsatz schon wieder zu Ende geführt wurden, so dass ich nicht immer das Gefühl hatte, das Autorenduo würde alle geöffneten Handlungsstränge vollständig überblicken. Der Schluß des Romans ist rund und stimmig. Ich weiß nicht, warum es hier wieder mal eine vielbändige Saga sein muß. Eine solche doch bewegende Geschichte kann auch totgeredet werden, ich bin nicht sicher, ob man nach dem 6. oder 7. Band nicht irgendwann denkt: „bloß kein Indienroman mehr“. Für sich allein gesehen ist diese Geschichte gut gemacht und weitestgehend stimmig zu einem Ende geführt, dabei sollte man es aber auch belassen. Aufgrund der plastischen Beschreibung und des erzeugten „Lebensgefühls“ für dieses fremde Setting gebe ich noch 4 Sterne, wobei die Umsetzung in manchen Punkten nur 3 bekommen hätte.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    16.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Freud und Leid im Waisenhaus Dar-as-Salam

    Die Zeit bleibt auch im Waisenhaus nicht stehen und aus Kindern werden Leute. Die Autorinnen schildern einzelne wichtige Momente im Leben der Bewohner und zeichnen damit ein buntes und lebendiges Bild sowohl der Ereignisse im Waisenhaus als auch der politischen Situation in Kashmir. Besonders deutlich wurde für mich die prekäre Lebenssituation der Frauen und Mädchen. Ihnen wird der Zugang zu Bildung verwehrt und sie werden von einem Teil der Männer als Freiwild betrachtet. So wird eine von Vikrams Schützlingen entführt und vergewaltigt, eine andere beinahe das Opfer eines Säureanschlages. Hinzu kommen die religiösen Konflikte zwischen Hindu und Moslem. Dadurch bieten gerade Vikram, der Hindu ist und Sameera als Christin eine Angriffsfläche, da die Kinder in ihrem Waisenhaus Moslem sind. Ihr größter Feind , der korrupte Polizeichef Nikam, nutzt die aufgeheizte Stimmung, um vielleicht eine Schließung des Heimes zu erreichen. Besonders dramatisch werden die Ereignisse, als Vikram beschuldigt wird mit Drogen zu handeln und seine Schützlinge körperlich zu misshandeln. Ich habe im Verlauf der Geschichte öfters vor Wut die Fäuste geballt, ob der haltlosen Anschuldigungen und der NIedertracht einiger Beteiligter. Diesem Sumpf aus Bosheit stellen die Autorinnen die Bewohner des Dar-as-Salam und ihre Freunde gegenüber. Besonders berührt hat mich die beständige und vorbehaltlose Liebe zwischen Vikram und Sameera und die Freundschaft zu Raja. Raja ist der verlässliche Fels in der Brandung, der nichts unversucht lässt, um Vikram zu helfen, obwohl er um oder vielleicht gerade auch weil er um dessen dunklen Seiten weiß. Ein weiterer großer Pluspunkt des Romans ist, dass die Figuren nicht eindimensional dargestellt werden. Jede hat ihre Ecken und Kanten und überrascht mich durch unvorhergesehene Reaktionen. Was ich an diesem Buch und an der ganzen Reihe liebe, ist, dass ich völlig in eine für mich exotische Welt eintauche , in der ich dennoch auf Bekanntes stoße und mich dadurch heimisch fühlen kann. Die Figuren sind so lebendig, dass ich meine, ich müsse sie wirklich kennen. Genauso gut gefällt mir, dass aktuelle Probleme und die politische Lage in Kashmir Eingang in die Geschichte finden, ohne plakativ oder moralisierend zu wirken.

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    16.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das war knapp

    Sofort war man beim Lesen wieder gefangen von der besonderen Atmosphäre des Buches, gleich wieder mitten im Geschehen und konnte dabei gut abschalten. Wie in einer völlig anderen Welt gleitet man durch die Seiten, trifft die bekannten Protagonisten wieder, die schon fast alte Freunde sind. Vikram, Sameera und Raja sind in die Jahre gekommen, müssen bald von ihren fordernden Aufgaben abgelöst werden. Aber das ist nicht so einfach. Viele Hürden wollen genommen werden. Leider kommen auch einige unangenehme Zeitgenossen hinzu, gegen die es sich zu wehren gilt. Aber in einer Gemeinschaft, in der Freundschaft, Zusammenhalt und Ehrlichkeit noch zählen, ist es auf Dauer kein wirkliches Problem. Eine Reise in exotische Gefilde, die wieder schön war.

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