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Produktbild: Was zu dir gehört

Was zu dir gehört Roman

2

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33012

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.01.2018

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1246 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Daniel Schreiber

Sprache

Deutsch

EAN

9783446259607

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

33012

Erscheinungsdatum

29.01.2018

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1246 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Daniel Schreiber

Sprache

Deutsch

EAN

9783446259607

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  • Boockpicker

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    06.09.2026

    eBook (ePUB)

    Unstillbare Sehnsucht nach Identität und Zugehörigkeit

    Als der amerikanische Professor für Englisch in Sofia in der Toilette des Museums auf Mitko trifft, verfällt er im sofort. Immer wieder versucht er, sich von ihm loszureissen, fühlt sich ausgenützt, und bleibt in der Ungewissheit hängen, ob das nun wirklich eine echte Freundschaft ist. Sehr explizite sexuelle Szenen wechseln sich ab mit seinen Gedanken und Grübeleien zu Heimat, Zugehörigkeit und getrieben sein. «Er lächelte nicht, sein Ausdruck war ernsthaft, wie bei Fotos auf solchen Seiten fast immer; ich habe ganze Nächte damit verbracht, mich von einem zum anderen zu klicken, mit einer seltsamen Mischung aus Erwartung und Stumpfsinn, jeder Klick ein Versprechen auf etwas Neues, das nie eingelöst wird». (29) Seine Sehnsucht nach Zugehörigkeit ist gross, nach Nähe und Angenommen Sein, spürt das beim Anblick eines Mädchens: «Und erst dann, eingehüllt in der Umarmung seines Vaters, lachte es, lachte mit einer Freude, die mir unvertraut war, lag darin doch die Gewissheit, ein Zuhause zu haben in dieser Welt». (47) Er weiss genau, dass er Mitko nicht mehr treffen soll, ist dessen Hilflosigkeit aber selbst ausgeliefert, lässt sich immer wieder auf ihn ein. Als sein Vater im Sterben liegt, macht er sich auf den Weg durch die trostlosen Plattenbauten und verliert sich in den Erinnerungen an seine Kindheit, die ihm aufstossen und die Trostlosigkeit der Vorstadtbrachen spiegeln, von Gewalt, Missbrauch und Missachtung erzählen. «Es waren andere Bilder, die auf mich einstürzten, Szenen einer Kindheit, an die ich seit Jahren nicht mehr gedacht hatte, die ich zu vergessen versucht hatte». (83) Er erinnert sich an eine Aussage seiner Schwester: «Mein ganzes Leben lang habe ich versucht, es ihm (dem Vater) recht zu machen». (87) Sein Vater lehnt ihn ab mit seiner Homosexualität: «Von jenem Tag an gab es keine Ungezwungenheit mehr zwischen uns. Er entzog mir die Sicherheit, die ich gefühlt hatte». (96) «Das war der Zeitpunkt meines Rückzugs in jene ruhelose Einsamkeit, die ich nie wieder ganz ablegen sollte». (97) «Es war, als verkörpere mein Vater das Gesunde und ich das Ansteckende, (das Verdorbene), und ich war bestürzt, wenn auch nicht überrascht». (110) Und so ist er sich seiner selbst unsicher: «Ich weiss, dass sie alles sind, was ich habe, diese aufgesplitterten Identitäten, dass sie Wahrheit und Lüge zugleich sind, dass jedes Ideal von Ganzheit, nach dem ich mich sehne, nichts als eine Farce ist; aber dennoch bleibt die Sehnsucht danach bestehen». (92) «Ich konnte es nicht aus der Welt schaffen, denn dann hätte ich mich selbst aus der Welt geschafft». (129) «Ein Scheiss bist du, eine Schwuchtel, wenn ich das gewusst hätte, wärst du nie auf die Welt gekommen». (130) «Was wäre ich ohne diesen Zorn, fragte ich mich, jenen Zorn, den ich immer noch in mir trage, … ohne ihn hätte ich mich verloren». (131) Sein Beziehungsmuster bleibt ambivalent und suchend: «Ich glaube, das ist es, wonach ich seither immer gesucht habe, diese Mischung aus Ausgeschlossensein und Begehren, die ich dort in seinem Zimmer erfuhr; der Schmerz des Ausgeschlossenseins und die Lust des Begehrens – manchmal glaube ich, es ist das Einzige, wonach ich je gesucht habe». (118) Im dritten Teil wird klar, dass er sich bei Mitko mit Syphilis angesteckt hat, was ihn sehr aufwühlt und alte Wunden aufreisst: «Dort, wo ich herkam, handelte jede Geschichte über Männer wie mich von Krankheit; mein Leben war ein moralisches Lehrstück, in dem es allein um Keuschheit oder Verdammnis gehen konnte» (157) «.. als wäre es mehr als eine Krankheit: eine körperliche Bescheinigung meiner Schande». (161) Endlich trifft er auch seine Mutter und versöhnt sich mit ihr, trennt sich am Schluss endgültig von Mitko, nicht ohne ein bedauerndes Mitgefühl: «Er ist immer allein gewesen, dachte ich, hat immer auf eine Welt geblickt, die keinen Platz für ihn hatte und sich nun fast gar nicht mehr um ihn scherte». (239) Ein erschütterndes Buch über das Innenleben und die Sehnsucht und Verlorenheit von zwei homosexuellen Männern, über ihre Unmöglichkeit, über die Grenzen von Herkunft und Bildung hinweg zu einer befriedigenden Beziehung zu gelangen. Die inneren Kämpfe und Auseinandersetzungen des Erzählers sind eindringlich geschildert und lassen eine gewisse Ratlosigkeit zurück. Ein zuweilen heftiges Buch mit nicht nur schönen Szenen, aber sehr lesenswert.

  • Chiara Marie G.

    aus Schützen am Gebirge

    5/5

    20.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr emotional und schön!

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und total viel gegeben. Der Schreibstil von Greenwell ist eindringlich, malerisch und zum mitfiebern. Habe den Roman innerhalb 2 Stunden gelesen. 5 von 5 Sternen!

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