Nacht über Föhr

Historischer Küstenkrimi

Volker Streiter

(8)
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Beschreibung

Eine atmosphärisch dichte Zeitreise ins Biedermeier am Vorabend des deutsch-dänischen Krieges.

Föhr 1845: Der vierzehnjährige Schiffsjunge Ingwer Martens wird ermordet an der Lembecksburg gefunden, die Haut übersät mit eingeritzten Zeichen. Ist Südseeinsulaner Pana der Täter? Reiseschriftsteller Johann Kohl hat seine Zweifel und hilft Postausträgerin Mariane Brodersen, die Panas heimliche Geliebte ist, dessen Unschuld zu beweisen. Ingwers kleine Schwester Laura sucht den Mörder unterdessen im Kreis der wohlhabenden Badegäste. Doch die Föhrer Gesellschaft ist rätselhaft verstrickt. Als Laura plötzlich spurlos verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse.

Produktdetails

Verkaufsrang 77246
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 15.03.2018
Verlag Emons Verlag
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Dateigröße 4102 KB
Auflage 1
Sprache Deutsch
EAN 9783960413318

Buchhändler-Empfehlungen

Denise Winter, Thalia-Buchhandlung Delmenhorst

Dieser tolle Krimi hat mir einen super verregneten Föhr-Urlaub gerettet... Klasse Geschichte, historische Persönlichkeiten und Spannung bis zur letzten Seite. Einfach super !!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Nacht über Föhr
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 23.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover viel mir durch seine Farbgestaltung direkt ins Auge. Schnell wird deutlich, dass es sich hier um einen historischen Krimi handelt. Dieser erste Eindruck wird von einem anregend formulierten Klappentext unterstrichen. Davon neugierig geworden, wollte ich natürlich schnell mehr erfahren. Und es geht direkt span... Das Cover viel mir durch seine Farbgestaltung direkt ins Auge. Schnell wird deutlich, dass es sich hier um einen historischen Krimi handelt. Dieser erste Eindruck wird von einem anregend formulierten Klappentext unterstrichen. Davon neugierig geworden, wollte ich natürlich schnell mehr erfahren. Und es geht direkt spannend los und zieht den Leser so mitten ins Geschehen. Wir werden Zeuge eines grausamen Mordes. Ein Junge wird mit eingeritzten Zeichen tot aufgefunden. Wer steckt hinter diesem Mord und welches Motiv treibt den Täter an? Dies gilt es hier zu erfahren…. Der Schreibstil des Autors ist stets flüssig und bildgewaltig. Er versetzt den Leser gekonnt in die richtig Atmosphäre und lässt ihn so an den Mordermittlungen teilhaben. Ein Tatverdächtiger wurde im Ort schnell gefunden. Doch war er es wirklich? Bis zu Letzt tappte ich im Dunkeln und puzzelte die einzelnen Indizien zusammen- doch das stimmige Gesamtbild präsentiert sich erst am Ende der Geschichte… Bis zum Schluss erlebte ich eine spannungsgeladene Geschichte, die mit vielen unerwarteten Wendungen und Ereignissen überzeugen konnte. Mir war nicht klar, was mich auf den letzten Seiten erwarten würde, also lass ich das Buch fast am Stück. Die Figuren werden charakterlich tief gekennzeichnet und können so sehr schnell voneinander unterschieden werden. Bei manchen staunt man nicht schlecht, zu welchen Ideen sie neigen. Auch hier konnte der Autor für viele Überraschungen sorgen. Mein Fazit: Eine gut durchdachte, spannende Geschichte, welche mich von der ersten Seite an für sich gewinnen konnte. Die Ermittlungen haben mir sehr viel Spaß bereitet und stets meine Neugier aufrechterhalten. Doch erst zum Ende entsteht aus vielen Puzzelteilen ein stimmiges Gesamtbild, welches auch hier noch Überraschungen birgt. Daher vergebe ich sehr gerne eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl!

Ein lesenswerter historischer Krimi
von schafswolke aus Kiel am 21.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1845 auf Föhr: Ingwer Martensen wird tot aufgefunden. Doch was sollen die merkwürdigen Zeichen, die in seine Haut eingeritzt wurden, bedeuten? Ein Schuldiger wird schnell gefunden. Doch der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl hat so seine Zweifel an dem Täter und stellt selbst Untersuchungen an. Ich habe schon ein paar Küs... 1845 auf Föhr: Ingwer Martensen wird tot aufgefunden. Doch was sollen die merkwürdigen Zeichen, die in seine Haut eingeritzt wurden, bedeuten? Ein Schuldiger wird schnell gefunden. Doch der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl hat so seine Zweifel an dem Täter und stellt selbst Untersuchungen an. Ich habe schon ein paar Küstenkrimis von Volker Streiter gelesen und auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Buch liest sich recht flüssig, trotz der etwas schwermütigen, behäbigen Sprache, doch gerade das, passt hervoragend zur der ganzen Atmosphäre. In "Nacht über Föhr" treffen verschiedene Gesellschaftsschichten aufeinander und auch das Inselleben ist politisch zweigeteilt. Kritisch wird das Inselleben beäugt und längt ist nicht alles so, wie es scheint. Einige Personen sind historisch belegt, so auch der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl. Wer Lust auf einen historischen Krimi von der Nordseeküste hat, der sollte hier ruhig mal einen Blick wagen. Das Cover finde ich perfekt gewählt, es vermittelt dem Leser schon mal eine ungefähre Stimmung, die in dem Buch aufkommt. Ich gebe dem Küstenkrimi 5 Sterne.

Nacht über Föhr
von dorli am 19.04.2018
Bewertet: Taschenbuch

In seinem historischen Küstenkrimi „Nacht über Föhr“ nimmt Volker Streiter den Leser mit in das Jahr 1845 auf die nordfriesische Insel Föhr. Der Autor wartet mit einer fesselnden Mischung aus Realität und Fiktion auf und lässt diesen Roman damit zu einer kurzweiligen Zeitreise werden. Gleich an seinem ersten Tag auf der Insel... In seinem historischen Küstenkrimi „Nacht über Föhr“ nimmt Volker Streiter den Leser mit in das Jahr 1845 auf die nordfriesische Insel Föhr. Der Autor wartet mit einer fesselnden Mischung aus Realität und Fiktion auf und lässt diesen Roman damit zu einer kurzweiligen Zeitreise werden. Gleich an seinem ersten Tag auf der Insel wird der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl Zeuge der Gefangennahme eines vermeintlichen Mörders. Der seit vielen Jahren auf Föhr lebende Südseeinsulaner Pana Nancy Schoones soll den 14-jährigen Schiffsjungen Ingwer Martens erschlagen haben. Kohl, der nicht nur auf der Suche nach spannenden Geschichten für seinen nächsten Reisebericht ist, sondern auch einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hat, zweifelt an der Schuld des friedvollen Panas und stellt eigene Nachforschungen an… Auch Ingwers 13-jährige Schwester Laura ist davon überzeugt, dass jemand anderes ihren Bruder auf dem Gewissen hat. Sie will sich bei den wohlhabenden Badegästen in Wyk umschauen und ahnt nicht, in welch große Gefahr sie sich damit begibt… Volker Streiter hat einen sehr mitreißenden Schreibstil – ruckzuck war ich mittendrin im Geschehen und konnte prima mit den Akteuren mitfiebern. Die Darstellung von Land und Leuten ist Volker Streiter hervorragend gelungen – der Autor hebt die Besonderheiten des Landstrichs genauso hervor, wie die Mentalität und die Eigenarten der Inselfriesen, so dass ich mir sowohl die Schauplätze wie auch die Akteure sehr gut vorstellen konnte. Nicht nur das Lokalkolorit ist überzeugend, auch mit dem Zeitkolorit kann der Autor punkten. Lebensweise, Gepflogenheiten, Mode und Sprache der damaligen Zeit fließen genauso in die Handlung ein, wie die politische Lage Föhrs in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch der Kontrast zwischen der armen Landbevölkerung und der vornehmen Wyker Badegesellschaft wird beleuchtet. Volker Streiter hat ein gutes Händchen dafür, die historischen Fakten, wahren Begebenheiten und lokalen Sehenswürdigkeiten mit fiktivem Geschehen und fesselnder Krimihandlung zu verweben. Der Blick des Lesers wird während der spannenden Spurensuche durch einige Überraschungen und Wendungen in unterschiedliche Richtungen gelenkt, so dass man prima über Täter und Motive miträtseln kann. Selbst nachdem für den Leser etwa ab Mitte des Buches klar ist, wer der eigentliche Bösewicht in dieser Geschichte ist, bleibt die Spannung auf einem hohen Niveau – zum einen, weil der ganze Fall mit dieser Erkenntnis noch lange nicht gelöst ist und zum anderen, weil Volker Streiter das Geschehen mit dramatischen Ereignissen und neuen Fakten bis zum Schluss lebendig und interessant hält. „Nacht über Föhr“ hat mich durchweg begeistert – ein gut ausbalancierter Mix aus Spannung und Historie, der mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.

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