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Produktbild: Das Ende der Illusionen

Das Ende der Illusionen Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

305 (Printausgabe)

Dateigröße

2222 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783518762127

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

29.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

305 (Printausgabe)

Dateigröße

2222 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783518762127

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  • June

    aus Kiel

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekt erklärt und ein Muss…

    Perfekt erklärt und ein Muss für jeden, der tiefe Zusammenhänge mag. Top aktuell wird analysiert, was die Gesellschaft antreibt, ausmacht und was in der Folge daraus resultiert - Beispiel Veränderung der Parteienlandschaft an die Ränder.

  • Hans-Peter Büttgenbach

    aus Langenfeld

    4/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Ende der Geschichte, Schumpeter macht weiter

    Fünf verflochtene Themenfelder machen für den Autor "das Ende der Illusionen" in der Spätmoderne aus: Kulturalisierung des Sozialen, neue Drei-Klassen-Gesellschaft, Strukturwandel des Kapitalismus, erschöpfte Selbstverwirklichung und Krise des Liberalismus sind offenbar "ungeplante" Entwicklungen, die der Idee eines stetigen gesellschaftlichen Fortschritts widersprechen. Das Ende der Geschichte ist also nicht in Sicht. Und Illusionen waren derer viele. Mehr Bildung ("Bildungsinflation") für viele verbessert nämlich nicht durchgängig Chancen, die Wissens- oder Dienstleistungsgesellschaft ist keine Befreiung von öder, harter Arbeit, Selbstverwirklichung ist kein Weg ins gelobte Land ohne Risiken, ökonomisches Kapital wird gar durch kulturelles Kapital entwertet. Dabei geht Reckwitz oft über gängige soziologische Ansätze hinaus - Bolte, Schelsky und Dahrendorf zur Schichtung, Weber und Huntington zur Kultur, Bourdieus Konzept der Kapitalien usw. - bindet sie ein Stück zusammen und denkt sie weiter. Hier und da schlagen festgestellte "Polarisierungen" (Marktanteile, Qualifikationen, Einkommen) nicht durch, weil es um einfache Verteilungen geht. Simple Kategorien - von "neoliberaler Steuerpolitik" über "Populismus" zur "Finanzialisierung" - stören das gute Gesamtbild ein Stück. Das beste Kapitel dieses gut lesbaren Buchs ist das zur Selbstverwirklichung, das zum Liberalismus bleibt undeutlich.

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    Martin Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Ende der Illusionen

    1986 wurde ich geboren und bin mit dem Gefühl aufgewachsen, dass sich jede Menge ändert. Vieles davon ändert sich zum Guten. Man konnte vieles sagen und tun, was in der Vergangenheit undenkbar war. Dieses naive Gefühl oder dieses Versprechen, dass die Vernunft schon irgendwie siegt, ist immer mehr ins Wanken geraten. Die letzten Jahre waren besonders brutal. Dass dieses Verprechen nicht mehr gilt, ist in  Bereichen wie der Demokratie, der Liberalisierung,  der Emanzipation und der Vielfalt besonders offensichtlich geworden. Spätestens durch Trump, das Erstarken der Rechtspopulisten und den Brexit kann ich vom Ende meiner Illusion sprechen. Ich kann mich nicht erinnern (ok ich bin "erst" 33) jemals so widersprüchliche Jahre erlebt zu haben. Fortschritt und Angst sind allgegenwärtig. Um genau diese Entwicklung etwas besser zu verstehen habe ich mir "Das Ende der Illsuionen" gegriffen. Zugegeben, ich musste mir für das Buch Zeit nehmen. Viel Zeit. Ursprünglich wollte ich nicht alle geschlosenen Aufsätze lesen. Aber schnell wird klar, dass sie zwar irgendwie geschlossen sind, aber eigentlich sind doch alle miteinander verknüpft. Jeder Aufsatz ist letztendlich nur ein Ausschnit, der immer andere Bereiche des Strukturwandels beleuchtet. Andreas Reckwitz greift wunderbar heraus, was die Gesellschaft der Spätmoderne ausmacht und woher die Krise des Liberalismus kommt und in welche Spannungsfeld Kultur und Identität stehen. Mir hat dabei besonders gut gefallen, dass er weder ein dunkles Untergangsszenario gezeichnet hat, noch  euphorisch auf die Entwicklung eingeht. Ein tolles Buch, das beschäftigt und zumindest mir in einigen Punkten Ansätze für Antworten geliefert hat.Tipp: Im Nachhinein hätte ich vermutlich mit seinem Buch "Die Gesellschaft der Singularitäten" begonnen.

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