Was man versprochen hat, muss man auch halten: Das bekommt die jüngste Tochter des Königs zu hören, als sie den Frosch trotz ihres Versprechens nicht als Spielkameraden akzeptieren will. Nur mit Widerwillen lässt sie ihn herein, bis sie entdeckt, wer eigentlich in dem Tier steckt.Das Märchen lädt zum Erzählen ein und bietet Gelegenheit für ein Gespräch über die Bedeutung von Versprechen und inneren Werten.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Ein wunderschönes Bilderbuch für kleine Leute und narürlich auch für große Menschen. Die Gebrüder Grimm haben ihre Märchen eigentlich für erwachsene Mitmenschen geschrieben und so finde ich gerade den "Froschkönig" eine wunderbare Lektüre für junge Frauen. Küssen oder nicht? Findet es selbst heraus!
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27.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
die undankbare Prinzessin
Ob man noch seinen Kindern oder Enkeln Märchen vorlesen möchte, bleibt jedem selbst überlassen - zum deutschen Kulturerbe gehören die Märchen der Gebrüder Grimm auf jeden Fall.Für mich sind sie, altersangepaßt, immer noch spannende Lektüre, die mit ihrem positiven Ende auch quasi ein Versprechen einhalten und bekannte Psychologen wie Bruno Bettelheim erklären, dass Märchen symbolische Räume schaffen, in denen jüngere Kinder innere Konflikte oder Ängste spielerisch miterleben und verarbeiten können.
"Der Froschkönig" ist eines der bekanntesten (Tier-)Märchen und hier illustratorisch von Karl Uhlenbrock neu in Szene gesetzt.Im Querformat verfolgen wir das Spiel der Königstochter, die, als sie ihr Spielzeug verliert, dem helfenden Frosch Versprechungen macht, die sie nicht zu halten gedenkt.
Aber als er diese einzufordern ins Schloß kommt - sehr schön, wie Uhlenbrock ihn stufenweise die
vielen Treppen bis zum Speisesaal des Königs hinaufklettern/sich quälen lässt.
Seine Königstochter, ein entsetzt schauendes junges Mädchen mit Goldreif im braunen, langen Haar, sitzt unbehaglich an der gemeinschaftlichen Tafel mit Vater und Gefolge, das skeptisch zu dem ungleichen Paar herüberschaut, während der Frosch(mit Lätzchen) auf ihrem Tellersitzt und tafelt.Auch die nächste Szene, wo die Prinzessin linkerhand von ihrer hohen Bettstatt auf den unwillkommenen Gast herunterschaut, der an der Bettdecke zieht und ihr verspricht, es dem Vater zu verpetzen, wenn sie ihn nicht hochhebt...folgt auf der gegenüberliegenden Seite der wütende Wurf des Mädchens, die den Frosch Richtung Wand wirft, wo er sich auf dem Wege dorthin immer mehr verwandelt und man auf der nächsten Seite (umgeblättert) nur noch einen grasgrünen Fleck an der Wand sieht ;-)
Die Prinzessin aber sitzt vor dem Kaminfeuer mit einem Prinzen auf dem Boden - von der geöffneten Tür mit Blick auf die beiden, steht der König und sein Gefolge erstaunt im Lichte der flackenden Flammen.
Am nächsten Tag ziehen Prinz und Prinzessin dann, abgeholt vom treuen Diener Heinrich in einer Kutsche mit acht weißern Pferden von hinnen - in eine ungewisse Zukunft begleitet von weißen Tauben und mit dem Zerbrechen der eisernen Ringe um Heinrichs Herz als Begleit"melodie".
Ein Märchen, mit vielen Grün-und Brauntönen kreiert, das postuliert, das man seine Versprechen halten muss - aber auch, das Prinzessinen (im Märchen) nicht immer brave Mädchen sind;-)
Für Kinder ab 5 und "Große", die Märchenbücher sammeln....
P.S.der Text orientiert sich an der letztengesammelten Ausgabe von 1857, leicht überarbeitet.
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