Heavy Metal

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Wie wir die Mauer wegrockten

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Karl-Marx-Stadt 1988:
Weit weg von Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR und in Leipzig gründen vier Zehntklässler in der Provinz eine Heavy Metal-Band. Was als Akt jugendlicher Experimentierfreude und pubertärer Rebellion gegen die starren Regeln der Gesellschaft beginnt, wächst den vier jungen Männern schon bald über den Kopf. Unversehens geraten sie in das Visier der Staatsorgane und setzen ihre Zukunftsaussichten im sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadies aufs Spiel. Und zu allem Überfluss gibt es da noch die Verlockungen dieses faszinierenden anderen Geschlechts...

Ich wurde in einem Land geboren, das es nicht mehr gibt. Keine Kunst, sagen Sie? Kommt öfter vor? OK. Punkt für Sie. Aber ich wurde auch in einer Stadt geboren, die es nicht mehr gibt. Da kennen Sie auch jemanden? Na gut. Aber in meiner Geburtsstadt stehen noch alle Häuser und es leben noch viele Menschen da. Genau. Das ist jetzt schon kniffliger, oder? Punkt für mich, nehme ich an. Irgendwann, nachdem es meine Geburtsstadt nur noch in meinem Pass gab, habe ich den Sprung in die weite Welt gewagt und seitdem meinen Fußabdruck in zahllosen deutschen und nichtdeutschen Städten hinterlassen. Und dann bin ich im Westen hängengeblieben, wo ich heute fröhlich vor mich hin schreibe.

Details

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Nein

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Altersempfehlung

    1 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    11.05.2019

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  • Altersempfehlung

    1 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    11.05.2019

  • Verlag Epubli
  • Dateigröße

    362 KB

  • Auflage

    10. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783748542001

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Unterhaltsam und lehrreich, nicht nur für Metal Fans

Bewertung am 23.10.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Nick Lubens Roman Heavy Metal entführt uns nicht nur in die Szene dieser Musikrichtung sondern auch in eine Zeit, die nun 30 Jahre zurück liegt: jene Jahre, die zur Wiedervereinigung führten. Der Leser verbringt zusammen mit den vier Jugendlichen Tilo, Robert, Sirko und Olaf das letzte Jahr vor dem legendären November 1989. Angefangen von der Idee, eine Metal-Band zu gründen bis hin zu den ersten erfolgreichen Konzerten. Aber dies ist zusammen mit der Playlist, die zu den Titeln der einzelnen Kapitel werden, „nur“ die Rahmenhandlung. Viel wichtiger wurde für mich das Eintauchen in den Alltag der DDR-Bürger. Sicher war mir als „Wessi“ durch zahlreiche Verwandtenbesuche einiges bekannt. Aber ich empfand es fast schon lehrreich, so nah am tatsächlichen Leben sein zu dürfen, zugegen zu sein bei den zahlreichen Versammlungen mit den Reden voller Worthülsen und Phrasen, die nur allzu genau wiedergegeben sind. Auch die Spannungen in den Familien werden beschrieben, wenn unterschiedliche politische Auffassungen aufeinandertreffen. Und nicht zuletzt ist die allgegenwärtige Angst vor Verleumdung und Stasi bis zuletzt spürbar und hebt die Schattenseite dieses Staates deutlich hervor. Manchmal störten mich die beschreibenden Füllsätze, dadurch wurde es teilweise eine Spur hölzern. Und einige Worte war mir zu plakativ. Andererseits war ich oft auch sehr angetan von der kreativen Ausdrucksweise. Im Schreibstil flüssig und vor allem originell war das Buch für mich eine angenehme und vor allem bereichernde Lektüre.

Unterhaltsam und lehrreich, nicht nur für Metal Fans

Bewertung am 23.10.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Nick Lubens Roman Heavy Metal entführt uns nicht nur in die Szene dieser Musikrichtung sondern auch in eine Zeit, die nun 30 Jahre zurück liegt: jene Jahre, die zur Wiedervereinigung führten. Der Leser verbringt zusammen mit den vier Jugendlichen Tilo, Robert, Sirko und Olaf das letzte Jahr vor dem legendären November 1989. Angefangen von der Idee, eine Metal-Band zu gründen bis hin zu den ersten erfolgreichen Konzerten. Aber dies ist zusammen mit der Playlist, die zu den Titeln der einzelnen Kapitel werden, „nur“ die Rahmenhandlung. Viel wichtiger wurde für mich das Eintauchen in den Alltag der DDR-Bürger. Sicher war mir als „Wessi“ durch zahlreiche Verwandtenbesuche einiges bekannt. Aber ich empfand es fast schon lehrreich, so nah am tatsächlichen Leben sein zu dürfen, zugegen zu sein bei den zahlreichen Versammlungen mit den Reden voller Worthülsen und Phrasen, die nur allzu genau wiedergegeben sind. Auch die Spannungen in den Familien werden beschrieben, wenn unterschiedliche politische Auffassungen aufeinandertreffen. Und nicht zuletzt ist die allgegenwärtige Angst vor Verleumdung und Stasi bis zuletzt spürbar und hebt die Schattenseite dieses Staates deutlich hervor. Manchmal störten mich die beschreibenden Füllsätze, dadurch wurde es teilweise eine Spur hölzern. Und einige Worte war mir zu plakativ. Andererseits war ich oft auch sehr angetan von der kreativen Ausdrucksweise. Im Schreibstil flüssig und vor allem originell war das Buch für mich eine angenehme und vor allem bereichernde Lektüre.

Ein tolles Stück Zeitgeschichte, aus den letzten Tagen der DDR

Bewertung am 27.05.2020

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Klappentext: Karl-Marx-Stadt 1988: Weit weg von Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR und in Leipzig gründen vier Zehntklässler in der Provinz eine Heavy Metal-Band. Was als Akt jugendlicher Experimentierfreude und pubertärer Rebellion gegen die starren Regeln der Gesellschaft beginnt, wächst den vier jungen Männern schon bald über den Kopf. Unversehens geraten sie in das Visier der Staatsorgane und setzen ihre Zukunftsaussichten im sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadies aufs Spiel. Und zu allem Überfluss gibt es da noch die Verlockungen dieses faszinierenden anderen Geschlechts... Fazit: Durch den Klappentext war mein Interesse an dieser Geschichte geweckt. Schließlich habe ich den Mauerfall miterlebt und mich interessierte brennend, was die Staatsorgane der DDR noch gegen eine junge Band unternehmen. Zukunft im Arbeiter- und Bauernstaat in dieser Zeit? Was wurde da noch an Druck ausgeübt und den Menschen versprochen? Kaum mit der Geschichte begonnen, war ich schon mitten im Leben von Thilo und seinen Freunden. Nach einem Heavy Metal-Konzert sind die jungen Männer begeistert und gründen kurz darauf ihre eigene Band, da ihnen die Musik so zusagt. Kurz danach beginnt der Ärger, da sowohl die Musik, als auch das veränderte Auftreten negativ auffällt. Lange Haare und Kritik am System sind natürlich ein Ärgernis und so müssen die Freunde einiges auf sich nehmen. Ihr Mut, ihr Zusammenhalt und ihre Freundschaft haben mich begeistert. Doch ich will nicht zu viel verraten, lest die Geschichte bitte selbst, es lohnt sich. Mir hat der lockere und flüssige Schreibstil sehr gut gefallen, so dass ich leider viel zu schnell am Ende der Geschichte angekommen war. Ich bin jetzt gespannt auf den zweiten Teil. Die Charaktere waren sehr authentisch gezeichnet und ich konnte ihr Denken und Fühlen sehr gut nachvollziehen. Sie befanden sich im richtigen Alter, um rebellisch zu sein und das System zu hinterfragen, so dass sie durchgehend glaubwürdig erschienen. Die Dialoge zwischen den Freunden haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht, da sie mit der richtigen Prise Humor gespickt waren. Ich habe wieder viele Einblicke in das Leben der ehemaligen DDR erhalten und kann mir jetzt besser vorstellen, wie viele Ängste und Sorgen die Menschen auch in den letzten Tagen der DDR noch hatten. Auch als die DDR schon in den letzten Zügen lag, wurden die Menschen noch bespitzelt und bedroht. Dem Autor ist es gelungen, dies mit Humor und ohne erhobenen Zeigefinger in eine Geschichte zu verpacken, die mich begeistern konnte. Ich habe jede Seite gerne gelesen und mich trotz der Ernsthaftigkeit des Themas an vielen Stellen amüsiert. Toll gemacht. Mir hat der Roman so gut gefallen, dass ich ihn garantiert noch einmal lesen werde. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Ein tolles Stück Zeitgeschichte, aus den letzten Tagen der DDR

Bewertung am 27.05.2020
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Klappentext: Karl-Marx-Stadt 1988: Weit weg von Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR und in Leipzig gründen vier Zehntklässler in der Provinz eine Heavy Metal-Band. Was als Akt jugendlicher Experimentierfreude und pubertärer Rebellion gegen die starren Regeln der Gesellschaft beginnt, wächst den vier jungen Männern schon bald über den Kopf. Unversehens geraten sie in das Visier der Staatsorgane und setzen ihre Zukunftsaussichten im sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadies aufs Spiel. Und zu allem Überfluss gibt es da noch die Verlockungen dieses faszinierenden anderen Geschlechts... Fazit: Durch den Klappentext war mein Interesse an dieser Geschichte geweckt. Schließlich habe ich den Mauerfall miterlebt und mich interessierte brennend, was die Staatsorgane der DDR noch gegen eine junge Band unternehmen. Zukunft im Arbeiter- und Bauernstaat in dieser Zeit? Was wurde da noch an Druck ausgeübt und den Menschen versprochen? Kaum mit der Geschichte begonnen, war ich schon mitten im Leben von Thilo und seinen Freunden. Nach einem Heavy Metal-Konzert sind die jungen Männer begeistert und gründen kurz darauf ihre eigene Band, da ihnen die Musik so zusagt. Kurz danach beginnt der Ärger, da sowohl die Musik, als auch das veränderte Auftreten negativ auffällt. Lange Haare und Kritik am System sind natürlich ein Ärgernis und so müssen die Freunde einiges auf sich nehmen. Ihr Mut, ihr Zusammenhalt und ihre Freundschaft haben mich begeistert. Doch ich will nicht zu viel verraten, lest die Geschichte bitte selbst, es lohnt sich. Mir hat der lockere und flüssige Schreibstil sehr gut gefallen, so dass ich leider viel zu schnell am Ende der Geschichte angekommen war. Ich bin jetzt gespannt auf den zweiten Teil. Die Charaktere waren sehr authentisch gezeichnet und ich konnte ihr Denken und Fühlen sehr gut nachvollziehen. Sie befanden sich im richtigen Alter, um rebellisch zu sein und das System zu hinterfragen, so dass sie durchgehend glaubwürdig erschienen. Die Dialoge zwischen den Freunden haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht, da sie mit der richtigen Prise Humor gespickt waren. Ich habe wieder viele Einblicke in das Leben der ehemaligen DDR erhalten und kann mir jetzt besser vorstellen, wie viele Ängste und Sorgen die Menschen auch in den letzten Tagen der DDR noch hatten. Auch als die DDR schon in den letzten Zügen lag, wurden die Menschen noch bespitzelt und bedroht. Dem Autor ist es gelungen, dies mit Humor und ohne erhobenen Zeigefinger in eine Geschichte zu verpacken, die mich begeistern konnte. Ich habe jede Seite gerne gelesen und mich trotz der Ernsthaftigkeit des Themas an vielen Stellen amüsiert. Toll gemacht. Mir hat der Roman so gut gefallen, dass ich ihn garantiert noch einmal lesen werde. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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von Nick Lubens

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Da kann die Wende kommen!

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein unterhaltsamer Roman über eine Gruppe junger Männer, die eine Musikband gründen, um gegen die Gesellschaft der DDR zu rebellieren. Mit Wortwitz und lockeren Dialogen wird ihre Geschichte erzählt. Es macht Spaß das Buch mit seinem flotten Erzählstil zu lesen.
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