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Produktbild: Mit der Faust in die Welt schlagen
Artikelbild von Mit der Faust in die Welt schlagen
Lukas Rietzschel

1. Mit der Faust in die Welt schlagen

Mit der Faust in die Welt schlagen

Gesprochen von
9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christoph Letkowski

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.09.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

164

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844918403

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christoph Letkowski

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.09.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

164

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844918403

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    20.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ohne Hoffnung

    Ein sehr schönes Buch über das Aufwachsen von zwei Brüdern in der ostdeutschen Provinz, deren Perspektivlosigkeit schließlich in einer Katastrophe endet. Das Buch ist zurecht berühmt geworden und zeichnet das Milieu ausgezeichnet dar. Eine sehr warme und schöne Sprache runden das Buch ab. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    29.12.2018

    eBook (ePUB 3)

    Dieses Buch bewegt und verstört

    Ein beängstigendes, brutal ehrliches und aufrüttelndes Buch: zwei Brüder, eine Jugend in Sachsen, Perspektivlosigkeit und vermeintliche Auswege aus der hilflosen Wut. Grandios!

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    4/5

    20.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Brandaktuell zu hochbrisantem Thema

    Eigentlich kommt dieses Buch genau zur richtigen Zeit. Das Thema könnte vor dem Hintergrund der Pegida-Demonstrationen und der erstarkendem Rechtsbewegung im Osten nicht aktueller sein. Die Geschichte beginnt 11 Jahre nach der Wende. Die beiden Brüder Philipp und Tobias wachsen in Neschwitz, einem kleinen Ort irgendwo in Sachsen auf, und erleben die zunehmende Perspektivlosigkeit sowie den Zusammenbruch ihres sozialen Gefüges, das die DDR hinterlassen hat. Beide versuchen ihre zunehmende Wut über ausstehende Veränderungen in den Griff zu bekommen und finden ein Ventil im rechtsradikalen Gedankengut... Das Thema ist sehr spannend und hinterlässt durchaus beim Leser Spuren, auch bei mir. Ich habe sehr mit mir persönlich gerungen, welche Note ich diesem Buch geben möchte. Aber vielleicht ist das genau das, was der Autor erreichen möchte. Er will mit dieser Geschichte nicht gefallen. Er will anecken, kantig unangenehm sein. Mag sein, dass er sich durchaus einiger Klischees bedient, aber er will vor allem, dass wir uns als Leser mit dem Thema und der Perspektivlosigkeit der Menschen auseinandersetzen. Er will sie nicht verteidigen. Im Gegenteil, die Geschichte ist sehr sperrig und nicht für jeden Leser, der einen flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil gewohnt ist, geeignet. Ich hatte durchaus meine Schwierigkeiten, meinen Rhythmus zu finden. Ich hatte sehr das Gefühl, im Stil der Bild-Zeitung zu lesen. Kurze, stakkatohafte Sätze, die eine schier endlose Aneinanderreihung von Tatsachen, manchmal auch nur Beobachtungen sind. Und die nicht wirklich beim Leser ein hohes Bildungsniveau erfordern. Man findet nicht wirklich einen Zugang zu den handelnden Figuren Tobias und Philipp und auch das Ende ist sehr offen und überlässt es dem Leser das Urteil über die beiden zu fällen. Trotz allem, denke ich, ist der Schreibstil und die Idee der Geschichte, genau das Besondere, was dieses Buch ausmacht. Eben nicht dem Mainstream zu folgen, sondern ungewohnt, unangenehm und in der Art zu (be)schreiben auch mit jedem Satz eine Tristheit und Perspektivlosigkeit zu verbreiten, die es mir als Leser sehr schwer macht zu entscheiden, ob man es liebt oder nicht.

  • WrittenArt

    4/5

    20.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Langeweile zu Hass wird

    Das Buch: „Mit der Faust in die Welt schlagen“ ist ein Roman von Lukas Rietzschel, der als gebundenes Buch, E-Book und Hörbuch im September 2018 bei Ullstein erschienen ist. Der Inhalt: Die beiden Brüder Philipp und Tobias wachsen kurz nach der Wende in der Provinz Sachsens auf. Anfänglich scheint sich alles zum Guten zu wenden. Die Familie baut ein Haus und die Eltern haben gute Jobs. Doch die Nachwirkungen der DDR und das neuaufkeimende Europa sorgen für unsichere Zeiten und das lässt vor allem die Perspektivlosigkeit der Jugend immer weiter anwachsen. Während die Geschwister mitbekommen, was in der Welt alles schief geht, müssen sie auch hilflos mit ansehen, wie ihr nahes Umfeld langsam zerbricht. Die Brüder sind oft sich selbst überlassen und sowohl zuhause, als auch in der Schule, bekommen sie keine Antworten auf ihre Fragen. Die Langeweile tut ihr übriges und die beiden suchen sich ihre Bestätigung bei anderen Halbstarken und geraten dort in die falschen Kreise. Meine Meinung: Der Zeitraum der Geschichte zieht sich über 15 Jahre, wodurch man die Entwicklung der Brüder sehr gut mitverfolgen kann. Man lernt sie als Kind kennen und muss miterleben, wie ihr Leben Stück für Stück aus den Fugen gerät. Der Autor hat das meiner Meinung nach unglaublich gut eingefangen. Die unbeantworteten Fragen, die Langeweile, die Perspektivlosigkeit und der langsam voranschreitende Zerfall. Die Geschichte läuft nicht auf einen spannenden Höhepunkt hinaus, wir beobachten lediglich zwei Brüder auf ihrem Weg durchs Leben. Das Buch lebt von der Thematik, den Infos zwischen den Zeilen und dem Nachdenken, nach dem Lesen. Durch die Geschichte wird klar, dass man durch geeignete Aufklärung einiges zum Positiven verändern könnte und vor allem sieht man deutlich, wie viel Negatives ausgelöst werden kann durch Vernachlässigung. Aus Frustration werden dann Schuldige gesucht und aus Langeweile wird Hass. Der Schreibstil hat für mich gut gepasst und die Handlung war durchgehend schlüssig. Obwohl keine extreme Spannung aufgebaut wurde, fand ich es durchgehend interessant. Einzig das Ende hat mich enttäuscht, daraus hätte man mehr machen können. Fazit: Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Die Thematik wurde glaubwürdig und realitätsnah umgesetzt. Ich könnte es mir gut auch als Buch für den Schulunterricht vorstellen, gerade damit durch fehlende Aufklärung nicht das Gleiche passiert wie in der Geschichte von Philipp und Tobias. Das Thema ist so aktuell, dass es wichtig ist darauf aufmerksam zu machen, was mit dem Buch meiner Meinung nach gut gelungen ist.

  • Bewertung

    4/5

    17.12.2020

    eBook (ePUB 3)

    Überzeugend real.

    Neschwitz nach der Wende, die Brüder Philipp und Tobias Zschornack, wachsen im deutschen Osten der 2000er Jahre auf. Die inzwischen abgeflaute Aufbruchsstimmung, Arbeits- und Perspektivlosigkeit legt sich über die Bevölkerung. Tobi und Philipp bekommen diese mit, auch wenn ihre Familie davon nicht direkt betroffen ist. Die Jugendlichen sehen sich zum ersten mal mit Problemen wie Alkoholismus, Verrohtheit und und dem Nationalsozialismus konfrontiert, am Anfang noch, ohne sich einen genauen Reim darauf machen zu können. Mit der Zuspitzung der politischen Situation im osten bis 2015 nimmt auch die Wut der Jugendlichen zu, die sich letztendlich politsch entlädt. Der Autor Lukas Rietzschel verzichtet in seinem Roman auf Klischees über den Osten, so gelingt es ihm eine überzeugende und vor allem realistisch wirkende Geschichte zu erzählen. Lediglich die oft sehr distanzierte und nüchterne Sprache, die zwar dafür sorgt, weitestgehend wertfrei zu erzählen, hat mich beim Lesen ab und an etwas den Wind aus den Segeln genommen. Die Geschichte jedoch ist nachvollziehbar und mitreißend,alles in allem ein starkes und wertvolles Debut!

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dennis Tinnefeld

    Dennis Tinnefeld

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterliches Porträt einer Jugend ohne Ziel

    Lukas Rietzschel versteht es meisterhaft, die Perspektivlosigkeit und alltägliche Langeweile einer Jugend in den 90er-Jahren in den Nachwendejahren Ostdeutschlands in eine einfühlsame und poetische Sprache zu verpacken - bei aller gleichzeitigen Härte der Handlung. Ohne Vorurteile, präzise, zu jeder Zeit mitreißend.
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wütend, resignierend, schlagend.

    Lukas Rietzschels Buch wird seinem Titel mehr als gerecht. Es ist ein Faustschlag - und gleichzeitig Erklärung für so vieles, was in den letzten Jahren geschah. Es ist ein Buch über Wut und Resignation, über die Perspektivlosigkeit des Ostens, ohne dass es sich im Rumjammern verliert. Rietzschel schriebt mit seiner eigenen Wut, aber auch mit seiner Intelligenz. Eine Mischung, die großes entstehen lässt.
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.10.2018

    eBook (ePUB 3)

    Mit dem Osten über den Osten Reden

    " Ich bin nicht der Ost-Erklärer oder der Wende-Erklärer, aber ich kann eine andere Perspektive geben als etwa der Journalismus." " Man kann mit dem Osten reden. Und über den Osten mit dem Osten reden" Lukas Rietzschel Das wäre ein guter Anfang. Lesen Sie das vielbeachtete Debüt des jungen Autoren.
  • Zum Bewerterprofil von N.B.

    N.B.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    24.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Lohnenswerte Darstellung von der Radikalisierung zweier ostdeutscher Brüder

    Der Roman schildert auf eine interessante und neuartige Weise in geradezu nüchternem Ton die fortschreitende Radikalisierung zweier Brüder, dessen Verbitterung über ihr trostloses Leben sowie die fehlende Kommunikation mit Familie und Bekannten zu einer Wut auf Fremde führt. Der Roman schafft es, die trostlose Stimmung im ostdeutschen Dorf einzufangen und überzeugt gerade durch seine Darstellung der teils naiven, orientierungslosen kindlichen Perspektive, die zu einem verbitterten erwachsenen Hilfeschrei mutiert.

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Bewertungen (4)

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