Als wir Adler wurden

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Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.03.2020

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.03.2020

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

857 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783733603168

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Ein Kinderroman mit vielfältigen Diskussionsmöglichkeiten!

Bewertung am 03.04.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Uticha Marmon erzählt in ihrem Kinderbuch von Freunden, die zu Rivalen werden, als die Ablehnung ihre Gruppe spaltet. Alles beginnt mit einem Spiel, welches von Janniks großem Bruder Bo erfunden wird, dem unbeugbaren Weltverbesserer, Greenpeace-Aktivist und Gerechtigkeitskämpfer. Bo trägt knallbunte Haare, in seinem Zimmer hängt ein Plakat von Martin Luther King. An Janniks und Lonis elftem Geburtstag schenkt Bo ihnen ein Heft mit einem gezeichneten Adler auf dem Cover, denn: Ab heute sind sie Adler. Doch die Adler müssen ihre Bestimmung noch finden und entscheiden, ob sie auf die gute oder die böse Seite gehören. Als ein Ereignis die Bewohner ihrer Straße aus der Bahn wirft und die Wut nach und nach aus den Menschen bricht, eskaliert die Situation. Sowohl zwischen den Erwachsenen, als auch in der Adlerbande geht es fortan nur noch darum: Wer anders ist, der muss weg. Die Erzählung ist ein Abbild unserer Gesellschaft und der Ablehnung, die diese Gesellschaft auseinanderdriften lässt. Sie zeigt, wie schnell eine einzelne Person zum Sündenbock für das Versagen wirtschaftlicher und sozialer Mechanismen werden kann, wenn dem Zorn der Betroffenen kein Einhalt geboten wird und dieser ungebremst auf die angeblich Schuldigen trifft. Besonders deutlich wird, dass auch Kinder nicht davor verschont bleiben und wie grotesk es ist, wenn erwachsene, vernünftige Menschen plötzlich ein Kind ausgrenzen, obwohl es mit dem Geschehen gar nichts zu tun hat. Es ist schockierend, aber eigentlich logisch, dass die Freunde in der Adlerbande das Verhalten ihrer Eltern widerspiegeln und sich so auch zwischen den Kindern eine tiefe Kluft bildet. Und zwischen ihnen Loni, die Zielscheibe der von den Eltern aufgeschnappten Bemerkungen. Und Jannik, der zu Loni halten will, aber mehr und mehr von ihren Freunden und Bo verunsichert wird. Sehr skurril fand ich auch die absolute Abwesenheit eines rechtlichen Rahmens und der Polizei im Setting...Ich hatte fast den Eindruck, die "Milchstraße" (= die Straße, in der die Protagonisten wohnen und in der sich alles abspielt) ist eine Bühne und Akteure wie Ordnungshüter seien im Drehbuch einfach nicht vorgesehen. Meiner Meinung nach ist die Geschichte für Kinder im Alter zwischen 9-12 noch ziemlich schwierig zu verstehen. Gerade Themen wie "Gerechtigkeit" (in der Geschichte werden einige recht interessante, aber vielleicht kompliziert zu verstehende Unterhaltungen geführt), wer Martin Luther King war und warum dieses Plakat von ihm und Bos äußere Erscheinung eine zentrale Rolle in dem Roman spielen, muss zusammen mit den Kindern erarbeitet werden, damit sie die ganze Spannweite der Ereignisse verstehen können. Persönlich konnte ich viel aus dem Roman mitnehmen, da die Situation in der Adlerbande geschickt mit historischen Gegebenheiten und ihren Folgen verknüpft wurde - allerdings war dabei eben ausschlaggebend, dass ich schon einen gewissen Überblick über die deutsche Geschichte, u.a. den Nationalsozialismus, besaß. Deshalb denke ich, dass die Empfehlung "ab 9 Jahren" mit Vorsicht zu genießen ist und Kinder in diesem Alter den Roman mit ihren Eltern oder einem Lehrer lesen sollten, der ihnen die nötigen Hintergrundinformationen offen legt. Für den Unterricht in der Grundschule finde ich dieses Buch daher sehr geeignet. In mir ist die Geschichte noch lange nachgeklungen und hat mich tief erschüttert. Alles in allem finde ich sie sehr gelungen, klug aufgebaut und interessant abgerundet. Besonders herausragend finde ich jedoch die vielfältigen Anregungen zur Diskussion über Gerechtigkeit, Recht und Unrecht im Allgemeinen und dem "Anders sein", die auf Grundlage des Buches entstehen. Einen Punkt ziehe ich ab, da mir die Abwesenheit der Polizei und das seltsame Rechtsverständnis der Eltern manchmal sehr abwegig vorkamen.

Ein Kinderroman mit vielfältigen Diskussionsmöglichkeiten!

Bewertung am 03.04.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Uticha Marmon erzählt in ihrem Kinderbuch von Freunden, die zu Rivalen werden, als die Ablehnung ihre Gruppe spaltet. Alles beginnt mit einem Spiel, welches von Janniks großem Bruder Bo erfunden wird, dem unbeugbaren Weltverbesserer, Greenpeace-Aktivist und Gerechtigkeitskämpfer. Bo trägt knallbunte Haare, in seinem Zimmer hängt ein Plakat von Martin Luther King. An Janniks und Lonis elftem Geburtstag schenkt Bo ihnen ein Heft mit einem gezeichneten Adler auf dem Cover, denn: Ab heute sind sie Adler. Doch die Adler müssen ihre Bestimmung noch finden und entscheiden, ob sie auf die gute oder die böse Seite gehören. Als ein Ereignis die Bewohner ihrer Straße aus der Bahn wirft und die Wut nach und nach aus den Menschen bricht, eskaliert die Situation. Sowohl zwischen den Erwachsenen, als auch in der Adlerbande geht es fortan nur noch darum: Wer anders ist, der muss weg. Die Erzählung ist ein Abbild unserer Gesellschaft und der Ablehnung, die diese Gesellschaft auseinanderdriften lässt. Sie zeigt, wie schnell eine einzelne Person zum Sündenbock für das Versagen wirtschaftlicher und sozialer Mechanismen werden kann, wenn dem Zorn der Betroffenen kein Einhalt geboten wird und dieser ungebremst auf die angeblich Schuldigen trifft. Besonders deutlich wird, dass auch Kinder nicht davor verschont bleiben und wie grotesk es ist, wenn erwachsene, vernünftige Menschen plötzlich ein Kind ausgrenzen, obwohl es mit dem Geschehen gar nichts zu tun hat. Es ist schockierend, aber eigentlich logisch, dass die Freunde in der Adlerbande das Verhalten ihrer Eltern widerspiegeln und sich so auch zwischen den Kindern eine tiefe Kluft bildet. Und zwischen ihnen Loni, die Zielscheibe der von den Eltern aufgeschnappten Bemerkungen. Und Jannik, der zu Loni halten will, aber mehr und mehr von ihren Freunden und Bo verunsichert wird. Sehr skurril fand ich auch die absolute Abwesenheit eines rechtlichen Rahmens und der Polizei im Setting...Ich hatte fast den Eindruck, die "Milchstraße" (= die Straße, in der die Protagonisten wohnen und in der sich alles abspielt) ist eine Bühne und Akteure wie Ordnungshüter seien im Drehbuch einfach nicht vorgesehen. Meiner Meinung nach ist die Geschichte für Kinder im Alter zwischen 9-12 noch ziemlich schwierig zu verstehen. Gerade Themen wie "Gerechtigkeit" (in der Geschichte werden einige recht interessante, aber vielleicht kompliziert zu verstehende Unterhaltungen geführt), wer Martin Luther King war und warum dieses Plakat von ihm und Bos äußere Erscheinung eine zentrale Rolle in dem Roman spielen, muss zusammen mit den Kindern erarbeitet werden, damit sie die ganze Spannweite der Ereignisse verstehen können. Persönlich konnte ich viel aus dem Roman mitnehmen, da die Situation in der Adlerbande geschickt mit historischen Gegebenheiten und ihren Folgen verknüpft wurde - allerdings war dabei eben ausschlaggebend, dass ich schon einen gewissen Überblick über die deutsche Geschichte, u.a. den Nationalsozialismus, besaß. Deshalb denke ich, dass die Empfehlung "ab 9 Jahren" mit Vorsicht zu genießen ist und Kinder in diesem Alter den Roman mit ihren Eltern oder einem Lehrer lesen sollten, der ihnen die nötigen Hintergrundinformationen offen legt. Für den Unterricht in der Grundschule finde ich dieses Buch daher sehr geeignet. In mir ist die Geschichte noch lange nachgeklungen und hat mich tief erschüttert. Alles in allem finde ich sie sehr gelungen, klug aufgebaut und interessant abgerundet. Besonders herausragend finde ich jedoch die vielfältigen Anregungen zur Diskussion über Gerechtigkeit, Recht und Unrecht im Allgemeinen und dem "Anders sein", die auf Grundlage des Buches entstehen. Einen Punkt ziehe ich ab, da mir die Abwesenheit der Polizei und das seltsame Rechtsverständnis der Eltern manchmal sehr abwegig vorkamen.

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Sebastian Schuy

Thalia Mülheim - Rhein-Ruhr-Zentrum

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie reagiert man, wenn Ausgrenzung plötzlich sehr real wird? Loni gehört plötzlich wegen ihrer Hautfarbe nicht mehr zur Clique. Zuerst ist das Ganze noch eine Art Spiel, doch dieses kippt irgendwann. Ein mutiges und ehrliche Buch über ein brisantes Thema, für alle Leser ab 10.
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