Dramatisch und bildgewaltig: »Exodus 9414 – Der dunkelste Tag« ist der zweite und abschließende Band der Exodus-Serie von Science-Fiction-Bestseller-Autor Thariot. Die USS London ist ein interstellares Siedlungsschiff auf dem Rückweg zur Erde. Die Crew konnte das Alderamin-System nicht finden, ihre Mission ist gescheitert. 6.475 Jahre nach dem Start erreicht das Schiff unter Commander Jazmin Harper den Ort, an dem ihre Reise begonnen hat, die Erde, den Heimatplaneten der Menschheit. Doch was sie dort vorfindet, übertrifft ihre schlimmsten Erwartungen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Jörn Dehne
aus Osteel
5/5
22.11.2021
eBook (ePUB 3)
Genial
Das Buch ist sehr bildlich geschrieben, eher wie ein Drehbuch für ein Hollywood-Blockbuster.
Der Autor hat ein Talent zu erzählen.
Die Story ist wirklich gut und auch spannend umgesetzt.
Ich habe mich SUPER unterhalten gefühlt.
TOP!
Eegahnet
aus der Schweiz
4/5
05.10.2022
eBook (ePUB 3)
Besser als das erste Buch
Die Erzählsprache hier im Vergeich mit der im ersten Buch ist viel stabiler, subtile Bemerkungen stören die Lesbarkeit nicht mehr, sondern sorgen für Mehrschichtigkeit. Das Potenzial, das im ersten Buch unterdrückt zu sein scheint, hat sich hier entfaltet. Die verschiedene Erzählstränge sind miteinander und mit der Erzählung aus dem ersten Buch verflochten. Man findet einiges lesenswertes in diesem Buch, von Action bis leichte soziale Kritik. Ich bin froh, dass ich die beiden Bücher zusammen gekauft habe, sonst wäre ich bei der Enttäuschung durch das erste geblieben.
Julia Matos
4/5
01.09.2020
Buch (Taschenbuch)
Abenteuerlicher, dramatischer Band 2
Man wechselt diesmal kapitelweise zwischen vier Perspektiven an drei Orten und zwei Zeiten, die stückchenweise zusammengeführt werden: a) Jazmin Harper und Denis auf dem interstellaren Siedlungsschiff USS London 9414 / 9495 (Zeitdilatation macht’s möglich), b) Physiker und Navigator Maximilian Harper auf der USS Boston 3075, c) Historikerin und Professorin Isabella auf der Erde 3075.
Jazmin und Denis kennt man aus „Exodus 2727“. Die Fortsetzung knüpft gut an, sodass ich auch ohne Inhaltszusammenfassung direkt wieder drin war. Von Max hat man bis dato nur gehört. Für seine Perfektion und Beliebtheit könnte man ihn hassen und doch ist er mir aufgrund seiner lockeren, offenen Art auf Anhieb sympathisch. Zwar lässt sich mit den „jungen“ Harpers nicht vollumfänglich mitfühlen. Aber es sind coole Typen. Es bereitet Spaß, sie auf ihrer Odyssee kurz vorm jeweiligen Ziel zu begleiten. Mein liebster Charakter ist Neuzugang Isabella, die beruflichen Erfolg, Integrität und ein von Natürlichkeit geprägtes Leben in Einklang bringt.
In den Nebenrollen bin ich vernarrt in R2 und Donald. Schön, dass man in groben Zügen erfährt, was aus Finch, dem Bruder von Jazmin und Max, wurde. Das rundet den Vorgängerband nachträglich ab.
Wie man es es vom Autor kennt, werden auch hier von künstlicher Intelligenz Heldentum und Weltuntergang heraufbeschworen. Die Handlung bietet einen bunten, aufregenden Mix: Action, futuristischer Kampf, ein bisschen Agenten-, Wirtschafts-, Ethik- und Justiz-Thriller, ruhige Szenen rund um Selbstfindung, Beziehungen und Vertrauensfragen, Forschergeist, anschauliche technische Gimmicks, ernst und doch mit Humor. Unterhaltungsaspekte stehen im Vordergrund. Immer nah an den Hauptfiguren. Über den Weltenbau und die Entwicklung der Menschheit hätte ich gern etwas mehr erfahren.
Ich mag die aufgeworfenen Fragen, z. B. zu Rechten von Hybriden aus Mensch und Maschine.
Als positiv nehme ich wahr, dass Thariot dem Werk seinen persönlichen Stempel aufdrückt, indem er z. B. Gozo und Malta (seine Wahlheimat) rühmt und beiläufig die RWTH Aachen (familiäre Wurzeln) zur ultimativen Eliteuniversität erklärt. Zum Grübeln brachten mich Parallelen zu seiner Genesis-Reihe, z. B. in der Namensgebung. Ob er das extra macht, um Cross-Over-Spekulationen zu schüren?
Thariot schreibt flüssig, temporeich und für einen großen Adressatenkreis, auch für SF-Laien, verständlich. Durch den chronologischen Erzählstil und die Kapitelüberschriften lässt sich leicht der Überblick behalten. Zur Umgebung und zur Funktionsweise eingesetzter Technik erhielt ich lebhafte Eindrücke. Dies ist eins dieser Bücher, die man genüsslich verschlingt und dann traurig ist, dass immer weniger übrigbleibt.
Band 2 dieser Space-Thriller-Dilogie bietet ein gelungenes „echtes“ Ende, das die wichtigen Fragen rund um die Protagonisten beantwortet und ansonsten noch Raum für die eigene Vorstellungskraft lässt.
Die Reise geht weiter, diesmal nicht nur mit Jazmin Harper, sondern auch das Schicksal der USS Boston wird enthüllt. Spannend und emotional geschrieben mit einem stimmigen Ende.
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