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Produktbild: Die Blaue Reiterin

Die Blaue Reiterin Ein Oberammergau-Krimi

Aus der Reihe Servus Krimi
16

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

Servus

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7104-0237-1

Beschreibung

Rezension

"Sehr unterhaltsam, ohne flach zu werden, mit viel Lokalkolorit und Lebensart - so machen auch Regionalkrimis, die in der bundesdeutschen Ferne spielen, sehr viel Spaß." *worldwidewave

"Die gelungene Mischung aus Spannung und Unterhaltung mit einem guten Schuss Sarkasmus macht diesen zutiefst bayerischen Krimi zu einem unvergesslichen Lesevergnügen für alle Krimi-Fans!" *Leben mit Stil

„Ein bayerischer Krimi, der eher leise daherkommt, auch zum Nachdenken anregt, aber vor Spannung strotzt und ungemein fesselt!

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

Servus

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7104-0237-1

Herstelleradresse

Servus
Halleiner Landesstr 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

Email: info@servus-buch.at

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  • Melanie Schultz

    5/5

    28.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Emotionaler und spannender Oberammergau-Krimi

    DIE BLAUE REITERIN von Monika Pfundmeier ist im März 2021 im Servus Verlag erschienen. Es ist der zweite Band um die Metzgerin Theres Hack, die gerne auch mal selbst ermittelt, so auch in diesem Fall. Hanna, eine sehr gute Freundin der Familie Hack wird im Murnauer Moos tot aufgefunden. Da es keine gegenteiligen Beweise gibt, gehen die Kommissare von einem natürlich Tod bzw. einem Unfall aus. So nicht Theres. Sie glaubt nicht an diese Theorie und fängt kurzerhand selbst an zu ermitteln und zu forschen. Zur Seite stehen ihr natürlich ihr Vater Josef und der Pfarrer Paul. Da Hanna eine Familiengeschichte aus ihrer Vergangenheit veröffentlichen wollte, kann es aus Theres Sicht nur etwas damit zu tun haben. Alleine schon das schöne Cover und der grüne Buchschnitt haben mein Herz höher schlagen lassen. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal im hier und jetzt, einmal aus Hannas Kindheit bzw. Jugend. So können wir auch einiges aus Hannas Vergangenheit erfahren und wie sie bei der bekannten Künstlerin "Gabriele Münter" Malunterricht hatte. Man hat also nicht nur Krimi-Spannung sondern erfährt noch etwas von der Künstlervereinigung "Blauer Reiter". Geschickt werden hier Fiktion und Historisches verknüpft. Die Geschichte ist durch den flüssigen und manchmal auch leichten ironischen Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man ist traurig, wenn das Buch zu Ende ist. Wir werden durch die detailreichen bildlichen Vorstellungen direkt nach Oberammergau versetzt. Mir hat der Lokalkrimi sehr gut gefallen und ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus ! EIN REGIONALKRIMI MIT BISS UND HERZ !

  • Streiflicht

    5/5

    28.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Voller Spannung und poetischer Sprache

    Bereits das erste Buch der Regionalkrimi-Reihe um Theres Hack, Kreizkruzefix, hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Daher musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht mit der Jägerin, Metzgerin und Hobbyermittlerin aus Oberammergau! Und wieder bin ich begeistert. Die Geschichte hat mir noch besser gefallen als die erste und erneut hat mir die poetische Sprache wieder große Freude bereitet. Monika Pfundmeier beschreibt die Szenerien und die Natur so treffend und gleichzeitig so schön, dass ich immer wieder in diesen Sätzen schwelgen kann. Mein absoluter Lieblingssatz: Der Tag packte zusammen, schlurfte davon in den Schatten der Berge. Hach… Abgesehen von der tollen Schreibweise, die mich so sehr anspricht, hat mich auch die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich mag es, wenn Geschichten auf mehreren Zeitebenen spielen und sich die Erzählstränge im Laufe des Buchs mehr und mehr miteinander verweben, bis plötzlich ein Muster erkennbar ist. Hanna, die heimliche Hauptfigur, die bereits in den ersten Seiten des Buches sterben muss, ist eine unglaublich spannende und zugleich starke Frau, die ihren Weg geht, so hart er auch sein mag. Dabei ist sie selbst weich und liebevoll geblieben – ein absolut liebenswerter Mensch. Dass sie so früh gehen musste, erschüttert nicht nur Theres und ihren Vater. Dann aber wird klar, dass die Familie der Toten wahre Rätsel aufgibt und düstere Geheimnisse birgt. Mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet, aber es passte herrlich. Ein Buch, von Anfang bis zum Ende rund und gelungen, so spannend erzählt, dass man es am liebsten überhaupt nicht mehr zur Seite legen würde! Bleibt zu hoffen, dass es möglichst bald einen dritten Teil geben wird.

  • Minzeminze

    aus Dresden

    5/5

    28.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

    Der Autorin Monika Pfundmeier ist es gelungen mich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit der Hauptprotagonistin Hannah zu nehmen. Sie wollte sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen und offen darüber reden , dies gefiel nicht jeden. Ihre Freunde machen sich auf die Suche nach ihrem Mörder und stoßen dabei auf einige Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit. Das ganze ist spannend und detailreich geschrieben , da befindet man sich beim lesen sofort mit in der Geschichte und begleitet die interesanten Charaktäre beim herausfinden wer der Mörder ist. Besonders ist auch der Dialekt der das ganze bereichert und so manch einen ausmacht. Wer mal was nicht versteht findet am Ende ein Glossar.

  • Streiflicht

    5/5

    18.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Voller Spannung und poetischer…

    Voller Spannung und poetischer Sprache Bereits das erste Buch der Regionalkrimi-Reihe um Theres Hack, Kreizkruzefix, hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Daher musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht mit der Jägerin, Metzgerin und Hobbyermittlerin aus Oberammergau! Und wieder bin ich begeistert. Die Geschichte hat mir noch besser gefallen als die erste und erneut hat mir die poetische Sprache wieder große Freude bereitet. Monika Pfundmeier beschreibt die Szenerien und die Natur so treffend und gleichzeitig so schön, dass ich immer wieder in diesen Sätzen schwelgen kann. Mein absoluter Lieblingssatz: Der Tag packte zusammen, schlurfte davon in den Schatten der Berge. Hach… Abgesehen von der tollen Schreibweise, die mich so sehr anspricht, hat mich auch die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich mag es, wenn Geschichten auf mehreren Zeitebenen spielen und sich die Erzählstränge im Laufe des Buchs mehr und mehr miteinander verweben, bis plötzlich ein Muster erkennbar ist. Hanna, die heimliche Hauptfigur, die bereits in den ersten Seiten des Buches sterben muss, ist eine unglaublich spannende und zugleich starke Frau, die ihren Weg geht, so hart er auch sein mag. Dabei ist sie selbst weich und liebevoll geblieben – ein absolut liebenswerter Mensch. Dass sie so früh gehen musste, erschüttert nicht nur Theres und ihren Vater. Dann aber wird klar, dass die Familie der Toten wahre Rätsel aufgibt und düstere Geheimnisse birgt. Mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet, aber es passte herrlich. Ein Buch, von Anfang bis zum Ende rund und gelungen, so spannend erzählt, dass man es am liebsten überhaupt nicht mehr zur Seite legen würde! Bleibt zu hoffen, dass es möglichst bald einen dritten Teil geben wird.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    27.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die Vergangenheit im Dunkeln bleiben soll

    „...Weder Vergangenheit noch Zukunft werden besser, je größer die Lügen und dunklen Geheimnisse sind, die man hinter sich herschleift oder unter den Teppich zu kehren versucht...“ Diese Worte sagt die 71jährige Hanna zu ihrem mir unbekannten Begleiter. Sie will Versöhnung mit der Familie. Doch dazu kommt es nicht. Hanna wird den gemeinsamen Spaziergang nicht überleben. Am gleichen Tag wartet Josef Hack im Café auf Hanna. Seine Unruhe ist in jeder Zeile spürbar. Noch nie hat sie ihn versetzt. Auch seine Tochter Theres erscheint. Sie wollte mit Hanna die letzte Absprachen für die geplante Ausstellung treffen. Vor Hannas Haus versucht Klara, ihre Enkelin, verzweifelt, Eintritt zu bekommen. Auch sie waren verabredet. Im Gegensatz zu den Protagonisten weiß ich als Leser schon, was passiert ist. Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen ist Theres nicht bereit, Hannas Tod als Unfall zu akzeptieren und sie schließt sich deshalb nicht nur mit der Polizei kurz. Zum anderen erhalte ich einen Einblick in Hannas Vergangenheit. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Er ist abwechslungsreich und an manchen Stellen mit örtlichen Dialekt durchsetzt. Wie oben schon angedeutet, ist Hanna Malerin. Die Grundlagen wurden in ihrer Kindheit gelegt. Als sie nach dem Tod der Eltern bei den Großeltern in Murnau aufwuchs, wurde sie von der Malerin Gabriele Münter unterrichtet. Sie gehörte zur Künstlergruppe „Die blauen Reiter“. Ihr Lebensmotto gibt sie dem Mädchen mit: „...Aber Leben – zu leben bedeutet, das zu tun, was aus dem Herzen kommt...“ Lange darf das Kind nicht bei der Großmutter bleiben. Der Onkel sorgt dafür, dass sie in sein Haus kommt. Gabriele ahnt, was dies bedeutet. Sie vergleicht den Vater von Hanna mit dessen Bruder: „...Wie können zwei Früchte vom selben Baum so unterschiedlich sein – die eine Frucht recht und gut, die andere verdorben und übel...“ Damit sind die Malstunden vorbei. Für ihren Onkel ist die Malerin ein rotes Tuch. Er lebt nach wie vor seine Gesinnung des Dritten Reiches aus. Für Hanna beginnen dunkle Jahre. Zu den intensivsten Szenen im Geschehen der Vergangenheit gehört ein Gespräch zwischen Gabriele und der etwa 13jährigen Hanna, die sie heimlich besucht hat. Es geht darum, warum die Schuldigen nach 1945 fast unbeschadet weiter machen konnten und oft noch das Sagen im Dorf hatten. Hier ein einzelnen Zitat heraus zugreifen, würde dem Gespräch nicht gerecht. Bei der Polizei, den zwei Tonis, wie sie von der Bevölkerung liebevoll genannt werden, gibt es Unstimmigkeiten, ob man ermitteln soll oder nicht. Mir gefällt der Humor Beispiel gefällig? „...“Wie war noch mal die Stellenbeschreibung für deinen Job?“ „Die Anweisungen meines Vorgesetzten wortgetreu ignorieren, die Bevölkerung vor so viel Kaffee wie möglich schützen und – sofern machbar – den Schreibtisch um jeden Preis verteidigen.“...“ Sehr detailliert werd ich auch mit den Handlungsorten bekannt gemacht. Nicht nur treffende Metapher, auch besondere Wortspiele machen das Lesen zum Vergnügen. „...In den Fenstern glomm Licht, die regennassen Straßen waren wie leer gespült. Der Tag packte zusammen, schlurfte davon in den Schatten der Berge...“ Da ich zwar weiß, wie Hanna zu Tode kam, aber nicht durch wen, kann mich die Autorin durch geschickte Informationen immer wieder auf Umwege führen. Sohn und Enkelin verhalten sich seltsam. Der Cousin und seine Ehefrau eher nicht. Die haben bis hin zu ihrem Sohn die Gesinnung des Onkels konserviert. „...Alleine bleiben nur Frauen ohne Ehre und Pflichtgefühl...“ Wo leben wir denn? Theres und der Pfarrer gehen akribisch allen Spuren nach. Am Ende wird der Fall geklärt, logisch und konsequent und auf eine von mir so nicht erwartete Weise. Ein Nachwort, Information über Gabriele Münter und ihr Wirken für die Blauen Reiter sowie ein Quellenverzeichnis ergänzen das Buch. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Gern mehr davon!

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