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Barbara stirbt nicht

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

20,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Herr Schmidt taut auf.

Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders.

Mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit zugleich erzählt Alina Bronsky, wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss: als Pflegekraft, als Hausmann und fürsorglicher Partner, der er nie gewesen ist in all den gemeinsamen Jahren mit Barbara. Und natürlich geht nicht nur in der Küche alles schief. Doch dann entdeckt Walter den Fernsehkoch Medinski und dessen Facebook-Seite, auf der er schon bald nicht nur Schritt-für-Schritt-Anleitungen findet, sondern auch unverhofften Beistand. Nach und nach beginnt Walters raue Fassade zu bröckeln – und mit ihr die alten Gewissheiten über sein Leben und seine Familie.

»Barbara stirbt nicht« ist das urkomische Porträt einer Ehe, deren jahrzehntelange Routinen mit einem Schlag außer Kraft gesetzt werden, und ein berührender Roman über die Chancen eines unfreiwilligen Neuanfangs.

»Barbara war perfekt, dachte er überrascht. Natürlich gab es auf der Welt noch mehr alte Frauen, schon wegen der Statistik, aber Herr Schmidt hatte sie alle gesehen: kein Vergleich zu Barbara.«

»So grandios Geschichten zu erzählen, wie es Alina Bronsky mit jedem ihrer Bücher macht, ist eine Kunst, die ihresgleichen sucht. ›Barbara stirbt nicht‹ liest man mit einem breiten Lächeln auf den Lippen sowie ganz feuchten Augen. Diese Balance aus Leichtigkeit und Schwermut, aus Humor und Ernst/Traurigkeit ist von größter Seltenheit zwischen zwei Buchdeckeln. Kein Wunder, dass dem Leser nach nur wenigen Sätzen regelrecht schwindelig ist von Bronskys Schreibkönnen. Dieses haut einen glatt um!« ("literaturmarkt.info")
»Bissige Tragikömodie mit Herz.« ("booknerds.de")
»Der Autorin Alina Bronsky gelingt perfekt, Herrn Schmidts allmähliche Verwandlung zu beschreiben. Worte zu finden für einen, der tief im Herzen ein ganz anderer ist. Das liest sich kein bisschen rührselig, im Gegenteil. Oft ist es bitterböse, hat eine unglaublich schräge Situationskomik.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Eine anrührende und gleichzeitig urkomische Geschichte über die Beziehung eines alten Paares.« ("Evangelisches Literaturportal")
»Rührend und nah am echten Leben.« ("Barbara")
»Bronskys Satire erreicht ihre Schärfe durch den trockenen Humor, der hinter dem Beschriebenen zum Vorschein kommt.« ("vormagazin, Österreich")
»[K]lug, komisch, schräg und menschenfreundlich.« ("chrismon")
»[E]inmal mehr ein absoluter Kracher im Bücherregal.« ("literaturmarkt.info")
»Bronsky ist unterhaltsam und amüsant.« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»[Bronsky] kann federleicht erzählen und lässt einen doch immer wieder die Seelenlast spüren, die Herr Schmidt schon so lange mit sich herumträgt. [...] Die absonderlichen Szenen dieser Ehe mit feinem Gespür fürs Aberwitzige, fürs Absurde zu beschreiben ist ein literarisches Glanzstück.« ("stern")

Details

Verkaufsrang

21959

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

21959

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,7 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00072-6

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Ein Buch das nachhallt

Mops aus Chemnitz am 26.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch erhält von mir volle Leseempfehlung. Es ist so packend geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Und das obwohl die Hauptfigur eigentlich kein großer Symphatieträger ist - zu cholerisch, zu rassistisch, zu unselbstständig.Und dennoch leidet man mit ihm mit. Dass er alles schlimme einfach verdrängt und versucht das Gefüge in seinem Zuhause aufrecht zu erhalten. Das weckt viele Emotionen. Allerdings lässt die Autorin den/die Leser:in bei manchen Dingen sehr im unklaren: Was hat Barbara? Warum greift niemand ein und nötigt sie zu mehr als diesem einen Arztbesuch? Was hat es mit diesem Harry auf, der urplötzlich auftaucht und scheinbar eine wichtige Rolle in Barbaras Leben spielt? Warum wird erst sehr spät Artur erwähnt; kennen seine Geschwister ihn überhaupt? Alles Fragen, die vielleicht nicht superelementar für die Story sind, aber dennoch... Aber wie gesagt, kann ich das Buch weiterempfehlen. Es ist anders und das macht es lesenswert.

Ein Buch das nachhallt

Mops aus Chemnitz am 26.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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Berührender Roman

Susanne Poehls am 22.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist das Porträt einer Ehe, wie es sie über viele Generationen tatsächlich gegeben hat. Der Mann kümmert sich um das Geldverdienen, die Frau versorgt den Haushalt und die Kinder, wo der Mann nicht einen Handschlag tut. Interessant auch die Sprache, die wunderbar zu der Geschichte passt, so ist Walter Schmidt in dem Buch fast immer "Herr Schmidt". Das passt sehr gut zu seiner distanzierten Art den Mitmenschen gegenüber. Tapfer lernt Herr Schmidt Dinge im Haushalt, als seine Frau sich plötzlich nicht mehr um den Haushalt kümmern kann. Viele andere Themen werden am Rande angeschnitten, wie die Ehe mit einer "Zugezogenen" überhaupt zustande gekommen ist, auch für die Kinder war er anscheinend nicht gerade der warmherzige Vater. In der jetzigen Situation ist es komisch zu lesen, wie er mit den Köchen im Internet kämpft, um an Rezepte zu kommen, gleichzeitig ist es tragisch zu erleben, wie er die schwere Krankheit seiner Frau nicht wahrhaben will. Dieses Buch bietet sehr vieles. Familiendrama, einen Blick in die Familien der Generation unserer Eltern und Großeltern, und komische Momente, wenn Herr Schmidt mit dem Internet oder ungebetener Hilfe kämpft. Dabei ist es sehr flüssig zu lesen und für mich auch bildhaft geschrieben, so habe ich ein klares Bild von der Familie im Kopf. Eine klare Leseempfehlung, vielleicht nicht für junge Erwachsene, die mit diesem Familienbild nichts mehr anfangen können, für alle anderen auf jeden Fall.

Berührender Roman

Susanne Poehls am 22.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist das Porträt einer Ehe, wie es sie über viele Generationen tatsächlich gegeben hat. Der Mann kümmert sich um das Geldverdienen, die Frau versorgt den Haushalt und die Kinder, wo der Mann nicht einen Handschlag tut. Interessant auch die Sprache, die wunderbar zu der Geschichte passt, so ist Walter Schmidt in dem Buch fast immer "Herr Schmidt". Das passt sehr gut zu seiner distanzierten Art den Mitmenschen gegenüber. Tapfer lernt Herr Schmidt Dinge im Haushalt, als seine Frau sich plötzlich nicht mehr um den Haushalt kümmern kann. Viele andere Themen werden am Rande angeschnitten, wie die Ehe mit einer "Zugezogenen" überhaupt zustande gekommen ist, auch für die Kinder war er anscheinend nicht gerade der warmherzige Vater. In der jetzigen Situation ist es komisch zu lesen, wie er mit den Köchen im Internet kämpft, um an Rezepte zu kommen, gleichzeitig ist es tragisch zu erleben, wie er die schwere Krankheit seiner Frau nicht wahrhaben will. Dieses Buch bietet sehr vieles. Familiendrama, einen Blick in die Familien der Generation unserer Eltern und Großeltern, und komische Momente, wenn Herr Schmidt mit dem Internet oder ungebetener Hilfe kämpft. Dabei ist es sehr flüssig zu lesen und für mich auch bildhaft geschrieben, so habe ich ein klares Bild von der Familie im Kopf. Eine klare Leseempfehlung, vielleicht nicht für junge Erwachsene, die mit diesem Familienbild nichts mehr anfangen können, für alle anderen auf jeden Fall.

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Ulrike Walther

Thalia Gotha

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Herr Schmidt vermisst den Kaffeeduft...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eigentlich geht es in diesem Roman um Walther. Wer kennt sie nicht, die Walthers dieser Welt. Seit 52 Jahren verheiratet, lebend in einem gemütlichen Heim, umsorgt von der braven Ehefrau. Doch nun ist Barbara schwerkrank und Walther muss sich mit den Tücken des Alltags und ihm fremden Haushalts auseinandersetzen. Auf ihre ganz eigene Art erzählt Alina Bronski von Beziehungen, die nichts so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen oder von außen wahrgenommen werden. Gute deutsche Literatur, die unterhält, ohne seicht zu sein.
4/5

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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Katrin Höffler

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"Barbaras Im-Bett-Herumliegen"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sie mochten " Ein Mann namens Ove"? Dann wird Ihnen auch Walter ans Herz wachsen. Erst ein grantiger Zeitgenosse, taut er auf...alles, im wahrsten Sinne des Wortes ;-) Liebe geht bekanntlich durch den Magen und dann wird er auch noch von einem Fernsehkoch entdeckt! Eine große Geschichte in kleiner Form. Voller Herz und Witz erzählt die Autorin, ebenso wie in ihren anderen Büchern, von einem ernsten Thema in lockerem Stil und doch mit Tiefe zwischen den Zeilen. Sehr bewegend und unglaublich komisch!
5/5

"Barbaras Im-Bett-Herumliegen"

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