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Barbara stirbt nicht Roman

207

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Avocado

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00072-6

Beschreibung

Rezension

»So grandios Geschichten zu erzählen, wie es Alina Bronsky mit jedem ihrer Bücher macht, ist eine Kunst, die ihresgleichen sucht. ›Barbara stirbt nicht‹ liest man mit einem breiten Lächeln auf den Lippen sowie ganz feuchten Augen. Diese Balance aus Leichtigkeit und Schwermut, aus Humor und Ernst/Traurigkeit ist von größter Seltenheit zwischen zwei Buchdeckeln. Kein Wunder, dass dem Leser nach nur wenigen Sätzen regelrecht schwindelig ist von Bronskys Schreibkönnen. Dieses haut einen glatt um!« ("literaturmarkt.info")
»Der Autorin Alina Bronsky gelingt perfekt, Herrn Schmidts allmähliche Verwandlung zu beschreiben. Worte zu finden für einen, der tief im Herzen ein ganz anderer ist. Das liest sich kein bisschen rührselig, im Gegenteil. Oft ist es bitterböse, hat eine unglaublich schräge Situationskomik.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Eine anrührende und gleichzeitig urkomische Geschichte über die Beziehung eines alten Paares.« ("Evangelisches Literaturportal")
»Bronskys Satire erreicht ihre Schärfe durch den trockenen Humor, der hinter dem Beschriebenen zum Vorschein kommt.« ("vormagazin, Österreich")
»Rührend und nah am echten Leben.« ("Barbara")
»[K]lug, komisch, schräg und menschenfreundlich.« ("chrismon")
»[E]inmal mehr ein absoluter Kracher im Bücherregal.« ("literaturmarkt.info")
»Bronsky ist unterhaltsam und amüsant.« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»[Bronsky] kann federleicht erzählen und lässt einen doch immer wieder die Seelenlast spüren, die Herr Schmidt schon so lange mit sich herumträgt. [...] Die absonderlichen Szenen dieser Ehe mit feinem Gespür fürs Aberwitzige, fürs Absurde zu beschreiben ist ein literarisches Glanzstück.« ("stern")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/2,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Avocado

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00072-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unerwartet.

    Dieses Buch hat mich wirklich überraschen können. Humorvoll auf seine ganz eigene Art und absolut berührend. Aber auch unbequem und das vor allem durch Herrn Schmidt. Denn Herr Schmidt, unser Erzähler, ist ein durch und durch unsympathischer Mensch. Egozentrisch, unhöflich und schon fast abgestumpft. Er ist gegen alles, hat seine festgefahrenen Meinungen und hält daran fest. In Herrn Schmidts Ehe herrscht die klassische Rollenverteilung: der Mann verdient das Geld und die Frau ist für den Rest zuständig. Kinder, Haushalt, Garten, Einkaufen, Wäsche usw.. Als Barbara, die Frau von Herrn Schmidt, krank und bettlägerig wird, steht die Welt von Herrn Schmidt Kopf. Nun ist Herr Schmidt auf sich selbst gestellt. Muss die kleinen, alltäglichen Dinge selber verrichten, die er sonst seiner Frau überlassen hat. Eine völlig neue Welt eröffnet sich ihm und über so manch bissigen seiner Gedanken musste ich wirklich schmunzeln. Die Krankheit von Barbara erfahren wir nur indirekt, durch das Lesen zwischen den Zeilen. Auf seine ganz eigene Art liebt und sorgt Herr Schmidt sich um seine Frau. Auch wenn er ansonsten eine wandelnde „Red Flag“ ist. Ja, Herr Schmidt ist ein unbequemer Protagonist. Ein Mann der in veralteten, erlernten Strukturen festsitzt. Aber so ganz still und leise, hat er sich in mein Herz gegrummelt. Das Buch ist auf eine so unverblümte Art echt. Und so wunderbar. Es zeigt uns die Schattenseiten des Lebens. Wie wir als Menschen, so unterschiedlich wir sind, auch unterschiedlich auf bestimmte Ereignisse reagieren. Immer richtig? Oder auch mal falsch? Und wer sagt eigentlich, was richtig und was falsch ist? Und wer legt fest, wie wir mit bestimmten Dingen umzugehen haben? Dieses Buch hat mir einfach gut getan. Einfach weil es zeigt, wie unterschiedlich wir Menschen sind. Wie wir an manchen Dingen scheitern und an anderen über uns hinauswachsen. Und das alles mit einem leichten Zwinkern auf das alltägliche Leben. Von mir gibt es für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    26.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Plötzlich ist alles anders

    Ich habe schon lange kein so witziges Buch mehr gelesen! Mehr als einmal musste ich laut auflachen, das ernste Thema wird super behandelt und mit viel Witz und Komik gekonnt nahbar gemacht. Absolut klasse!

  • Susanne Poehls

    5/5

    22.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührender Roman

    Dieses Buch ist das Porträt einer Ehe, wie es sie über viele Generationen tatsächlich gegeben hat. Der Mann kümmert sich um das Geldverdienen, die Frau versorgt den Haushalt und die Kinder, wo der Mann nicht einen Handschlag tut. Interessant auch die Sprache, die wunderbar zu der Geschichte passt, so ist Walter Schmidt in dem Buch fast immer "Herr Schmidt". Das passt sehr gut zu seiner distanzierten Art den Mitmenschen gegenüber. Tapfer lernt Herr Schmidt Dinge im Haushalt, als seine Frau sich plötzlich nicht mehr um den Haushalt kümmern kann. Viele andere Themen werden am Rande angeschnitten, wie die Ehe mit einer "Zugezogenen" überhaupt zustande gekommen ist, auch für die Kinder war er anscheinend nicht gerade der warmherzige Vater. In der jetzigen Situation ist es komisch zu lesen, wie er mit den Köchen im Internet kämpft, um an Rezepte zu kommen, gleichzeitig ist es tragisch zu erleben, wie er die schwere Krankheit seiner Frau nicht wahrhaben will. Dieses Buch bietet sehr vieles. Familiendrama, einen Blick in die Familien der Generation unserer Eltern und Großeltern, und komische Momente, wenn Herr Schmidt mit dem Internet oder ungebetener Hilfe kämpft. Dabei ist es sehr flüssig zu lesen und für mich auch bildhaft geschrieben, so habe ich ein klares Bild von der Familie im Kopf. Eine klare Leseempfehlung, vielleicht nicht für junge Erwachsene, die mit diesem Familienbild nichts mehr anfangen können, für alle anderen auf jeden Fall.

  • Gerhard S.

    aus Erlangen

    5/5

    31.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man muss nicht über alles reden

    Herr Schmidt ist kein Netter, nörgelt herum, macht alles allein, kocht und kümmert sich die ganze Zeit. Doch seine Barbara ist nicht ganz gesund im Moment und isst nicht mehr. Meinung: Alles hat Grenzen.

  • Wortschätzchen

    aus Kreis Heidelberg

    5/5

    15.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als ein halbes Jahrhundert nichts dazugelernt

    Walter Schmidt ist ein ganz besonderes Kaliber. An seiner Seite immer Barbara. Aber die steht eines Tages nicht mehr auf. Für Walter Schmidt eine völlig undenkbare Situation, die er nicht so leicht meistern kann. Aber er kämpft sich durch … Ist dies ein schönes Buch? Nein. Ist dies ein gutes Buch? Ja! Ist dies ein wichtiges Buch? Ich finde schon! Allerdings finde ich den Werbetext nur bedingt stimmig. „Urkomisch“ ist es meiner Meinung nach nicht. Ja, es hat Stellen, bei denen man schmunzeln kann. Aber ab dem Moment, in dem einem klar wird, was wirklich läuft und was gelaufen ist, finde ich gar nichts mehr komisch. Das macht das Buch aber nicht schlecht, im Gegenteil. Gerade diese nicht schönen und nicht witzigen Dinge sind es, die viel zu selten angesprochen werden und hier endlich mal genannt und gezeigt werden. Im Grunde ist Walter Schmidt nämlich ein noch weniger netter Mann, als es schon auf den ersten Seiten zu erkennen ist. Er ist ein böser Mann in meinen Augen, ein schrecklicher Mann. Warum ihm alle alles durchgehen lassen, warum man ihm sogar hilft und beisteht, obwohl alle – außer dem Leser – Bescheid wissen, erschließt sich mir nicht so ganz. Wenigstens ein, zwei Figuren hätten mal auf den Tisch hauen müssen, Tacheles reden, den alten Mann zurechtweißen, ihm ins Gesicht knallen, was für ein Scheusal er ist. Am Ende bleibe ich traurig zurück. Traurig aus vielen Gründen. Auch über mich selbst, weil ich nicht so großherzig sein kann, wie die Figuren im Buch. Weil mir Barbara unendlich leid tut. Weil sich dieses Leidtun nicht auf die aktuelle Situation, sondern ihr ganzes Leben bezieht. Ganz klar – das Buch muss man verkraften und verdauen. Es geht unter die Haut. Alles, was nicht schön ist, kommt hier auf den Tisch. Dinge, die in unserer Zeit längst gar nicht mehr existieren sollten. Einstellungen, die enorm vorgestern sind. Und all das zusammen beutelt, packt, bewegt. Nein, man mag dieses Buch nicht. Aber es ist genial. Fünf Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (207)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von M. Meister

    M. Meister

    Thalia Kassel – Bebelplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schön leicht und dennoch tiefgehend.

    Großartig. Dieses Buch geht zwischen den Zeilen unter die Haut. Man erwartet eine etwas böse, witzige Geschichte und dann wird man hineingezogen in Verantwortung, Schuld und Gewissen. Das Buch zog mich mit den ersten Zeilen schon in seinen Bann. Ratzfatz hat man es durch gelesen, weil es dennoch auch sehr witzige Stellen hat und man Herrn Schmidt irgendwie auch lieb gewinnt. Trotz allem. Barbara liegt eines morgens im Bad und kommt nicht mehr auf die Beine. Ab da an muss Herr Schmidt sich um alles kümmern. ALLES! Vom Kaffee am Morgen, über Mittagessen, putzen, Garten...Himmel noch eins! Wie soll eine Person das alles schaffen?! Langsam dämmert es ihm, was seine Frau all die Jahre stillschweigend geleistet hat. All die kleinen Selbstverständlichkeiten. Nach und nach bekommt man Einblicke in die Vergangenheit und oftmals hat man einfach Mitleid mit Barbara. Herr Schmidt wächst an seiner Aufgabe und der grummelige, alte, hilflose Mann wird einem doch sympathisch. Trotz allem. Gemischte Gefühle bleiben am Ende zurück. Auch Traurigkeit ist dabei. Man ist nachdenklich und die Geschichte begleitet einen noch etwas. Sehr lesenswert! Schön leicht und dennoch tiefgehend.
  • Zum Bewerterprofil von Meike Preisl

    Meike Preisl

    Thalia Mayersche Viersen

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    skurril und herzlich

    Jeden Morgen steigt Walter Schmidt der Duft von frischem Kaffee in die Nase. Nur an diesem einen Morgen nicht. Seit diesem Tag muss Walter, ein Mann der alten Schule, jeden Tag über sich selbst hinauswachsen. Denn seine Frau Barbara, die sich sonst um den Haushalt kümmert und an sich sehr gesellig ist, steht seit diesem einen Tag nicht mehr auf. Bei diesem Buch habe ich mit Walter mitgefiebert und auch des öfteren über ihn den Kopf geschüttelt. Mit seiner rauen Schale und auch oftmals rauen Kern schlich er sich dennoch Stück für Stück in mein Herz.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Behrens

    Sandra Behrens

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch ist gut geschrieben und...

    Das Buch ist gut geschrieben und viele Situationen haben mich zum Lachen gebracht. Trotzdem ist es um ein Vielfaches ernster als ich es ursprünglich erwartet hatte. Es hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Walter Schmidt und Barbara führen...

    Walter Schmidt und Barbara führen eine langjährige Ehe nach altem Rollenverständnis, bis alles ganz anders wird als Barbara erkrankt. Walter Schmidt vom Charakter her ist kein Sympathieträger und schon sehr speziell. Köstlich erzählt mit einer Prise Boshaftigkeit. Sehr lesenswert
  • Zum Bewerterprofil von Kirsten Eden-Hitzschke

    Kirsten Eden-Hitzschke

    Thalia Leer – Emspark

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist man zu Beginn des Romans noch...

    Ist man zu Beginn des Romans noch amüsiert, wird man nach und nach in die immer düsterer werdende Geschichte reingezogen und von ihr gefesselt. Rollenklischees, Kleinkariertheit, und einsehen müssen, dass man doch nicht immer Recht hat. Geht ans Herz!

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