Deutschland unter Strom

Inhaltsverzeichnis

Energiewende Made in Germany: Vorwort von Eckart von Hirschhausen

Einleitung

Teil 1 | Die Grundlagen

1 Kleine Einführung in Begriffe und Technik

2 Warum Strom zur Leitenergie wird

3 Warum wir die Technik gegen die Klimakrise schon längst haben

4 Warum die Technik gegen die Klimakrise nicht schon längst stärker genutzt wird (und wie wir das ändern)

5 Warum der Strom nicht ausfällt – oder was wir tun, wenn Nacht und Flaute herrschen

6 Warum neue Atomkraftwerke das Klima nicht schützen können – nicht in Deutschland und auch nicht anderswo

7 Warum wir Verbraucher:innen für Strom die höchsten Preise der Welt bezahlen – und manche Unternehmen dafür entlohnt werden, wenn sie Strom abnehmen

8 Wie Strom zur billigsten Energieform werden kann

9 Warum Kohlekraftwerke Geldvernichtungsmaschinen geworden sind, von denen sich die Energiekonzerne lieber heute als morgen trennen

Teil 2 | Wie wir Land und Leben ändern werden

10 Wie wir unsere Häuser ohne Öl und Gas heizen und sie sowohl gemütlicher als auch wertvoller machen

11 Warum wir Elektroautos lieben werden und wie sie der Energiewende helfen können

12 Warum wir keinen Wind- und Solarstrom bestellen können – und wie sich das ändern lässt

13 Warum wir unseren eigenen Strom erzeugen, verkaufen und trotzdem nicht autark sein wollen

14 Warum ein Arbeitsplatz bei einem Unternehmen, das klimaschädliche Produkte herstellt, unsicher ist

15 Warum das Land wieder wichtig wird und die Landschaft sich ändert

16 Was passieren muss, damit Bayern von Stromautobahnen und Windparks gar nicht genug bekommen kann

17 Warum die Energiewende in Deutschland überall auf der Welt Nachahmer findet

18 Warum Ursula von der Leyen, die deutsche Präsidentin der EU-Kommission, Europa beim Klimaschutz antreibt

19 Wind- und Solarstrom verändern nicht nur unser Land, sondern auch unser Wirtschaftssystem

Dank

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Deutschland unter Strom

Unsere Antwort auf die Klimakrise

Buch (Taschenbuch)

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Deutschland unter Strom

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Beschreibung


DIE PUZZLETEILE FÜR DEN KLIMASCHUTZ LIEGEN AUF DEM TISCH - SETZEN WIR SIE ZUSAMMEN!

Alles, was wir brauchen, um die Erderwärmung aufzuhalten, haben wir schon längst: Wind- und Solaranlagen, Stromspeicher, Übertragungsleitungen, Elektroautos, Wärmepumpen, digitale Vernetzung – die Puzzleteile für den Kampf gegen die Klimakatastrophe liegen bereit. Dieses Buch zeigt, wie man sie zusammensetzt zu einer überzeugenden politischen Agenda für den Klimaschutz.

Die Bundesregierungen seit den 1990er Jahren haben sich lange verhalten wie unmotivierte Schüler. Sie haben Vokabeln gepaukt – die Auswirkungen des Klimawandels erforschen lassen ebenso wie die Technologien zum Klimaschutz –, aber sie haben nicht gelernt, daraus Sätze und Texte – eine glaubwürde Klimapolitik – zu bilden. Christoph Podewils benennt die Versäumnisse, formuliert konkrete Erwartungen an die nächste Regierung, betont aber auch die Gunst der Stunde. Durch den Lockdown haben wir Dinge entdeckt, die wir gut finden und weiterpflegen: Videokonferenzen statt Dienstreisen, Homeoffice statt Stau im Berufsverkehr, mehr Zeit für die Familie und weniger Konsum. Ähnliche Nebeneffekte wird es auch beim Kampf gegen die Klimakatastrophe geben – weniger Lärm in den Städten, weil Elektroautos leiser sind, oder auch eine Revitalisierung der ländlichen Gegenden, weil dort die Energie der Zukunft geerntet wird.


  • Eine politische Agenda für den Klimaschutz

  • Die technologischen Voraussetzungen für die Klimawende gibt es längst - ihre Anwendung ist eine Frage des politischen Willens


Details

Verkaufsrang

43165

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2021

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

253

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

43165

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2021

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

253

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,2 cm

Gewicht

321 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77537-6

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Energie-Revolution

S.A.W aus Salzburg am 14.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Podewils prophezeit und eine Energie-Revolution durch die erneuerbare Stromproduktion, die schnell kommen wird und die Wirtschaft so umkrempeln, wie es bereits das Internet getan hat. So nebenbei werden wir damit auch den Klimaschutz bis 2050 schaffen. Klingt zu optimistisch, weil es die vielen Einwände der Gegner nicht berücksichtigt? Doch eben diese Einwände sind längst hinfällig und nur die Folgen antiquierter Gesetze, die den Strommarkt unnötig durch fossile Energie verteuern. Denn bis zur Atomwende 2010 war Deutschland weltweit führend bei den Erneuerbaren und hat deren Produktionsverbesserungen entwickelt, die heute alle Länder, vor allem China, nutzen. Bei der Atomwende entschloss man sich aber, Kohlekraftwerke als Ersatz für den Atomstrom zu bauen. All diese Kohlekraftwerke sind heute Stranded Investments, sie sind unrentabel, bevor die Baukosten abbezahlt sind. Daraus erklärt sich der Widerstand der Stromindustrie gegen die Erneuerbaren. Diese sind zwar viel rentabel, da Wind und Sonne null Grenzkosten hat und sich daher bald so rapide ausbreiten wird wie vor Jahren das Handy. Dann drohen aber viele Großkonzerne bankrott zu gehen, weil sie auf ihren Baukosten für die Kohlekraftwerke sitzen bleiben. Deswegen fahren sie Desinformationskampanien gegen die scheinbar unfinanzierbaren und hässlichen Wind- und Sonnenkraftwerke. Erschwert wird dies zusätzlich durch einen Strommarkt, der über Gebietsmonopole den Netzbetreibern erlaubt, den regionalen Strompreis zu diktieren. Die Stromrechnung ist ein undurchdringlicher Dschungel, der dem Staat Steuern schenkt und den Monopolisten Gewinne. Der Strommarkt braucht also dringend eine Deregulierung, wo die Großkonzerne mit den dezentralen Ökostromplattformen in Konkurrenz stehen, dann wird Strom sehr schnell sehr billig werden und die Wirtschaft der Zukunft beflügeln. Den Ökostrom hat alle Vorteile auf seiner Seite. Es gibt keine Grenzkosten, viel weniger Wartungskosten, keine Abhängigkeit vom Ausland, regionale Nutzung und Wertschöpfung. Mit ökostrombetriebenen Wärmepumpen, die die Wärme aus dem Boden in die Gebäude leiten, wird Heizen billig und ökologisch. Bald wird es nur mehr Elektroautos geben, denn diese haben weniger Verschleiß, weniger Wartung, höhere Effizienz und werden bald billiger, weil sie leicht zu bauen sind und es daher viel Konkurrenz gibt. Preis und Effizienz der Batterien steigern sich ähnlich schnell wie in den letzten Jahren die Effizienz der Mikrochips für Computer. Durch Smart Grid können die Autobatterien die Stromspitzen ausgleichen, in Summe haben sie mehr Ladekapazität als sämtliche Spitzenstromreservekraftwerke derzeit, die sind dann nicht mehr notwendig. Mit eigenen Solarpaneelen am Garagendach speichern die Autos Sonnenstrom und geben ihn in der Nacht ans Netz ab. Technisch sind längst alle Lösungen da. Die Energierevolution durch Ökostrom wird die Welt in den nächsten 10 Jahren total umkrempeln und Wirtschaft und Privathaushalten billige Energiekosten zur Verfügung stellen. Gebremst wird dieser Prozess noch von veralteten Gesetzen und Lobby-Interessen, aber bald wird der Kipppunkt erreicht sein. BP und Shell steigen schon auf Stromerzeugung um und entlassen alle Öl-Such-Fachleute, die nicht mehr gebraucht werden. Wer sich jetzt nicht umstellt, wird in 5 Jahren vom billigen Ökostrom hinweggefegt werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „2100 Die neue Welt. So retten wir die Zukunft“

Energie-Revolution

S.A.W aus Salzburg am 14.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Podewils prophezeit und eine Energie-Revolution durch die erneuerbare Stromproduktion, die schnell kommen wird und die Wirtschaft so umkrempeln, wie es bereits das Internet getan hat. So nebenbei werden wir damit auch den Klimaschutz bis 2050 schaffen. Klingt zu optimistisch, weil es die vielen Einwände der Gegner nicht berücksichtigt? Doch eben diese Einwände sind längst hinfällig und nur die Folgen antiquierter Gesetze, die den Strommarkt unnötig durch fossile Energie verteuern. Denn bis zur Atomwende 2010 war Deutschland weltweit führend bei den Erneuerbaren und hat deren Produktionsverbesserungen entwickelt, die heute alle Länder, vor allem China, nutzen. Bei der Atomwende entschloss man sich aber, Kohlekraftwerke als Ersatz für den Atomstrom zu bauen. All diese Kohlekraftwerke sind heute Stranded Investments, sie sind unrentabel, bevor die Baukosten abbezahlt sind. Daraus erklärt sich der Widerstand der Stromindustrie gegen die Erneuerbaren. Diese sind zwar viel rentabel, da Wind und Sonne null Grenzkosten hat und sich daher bald so rapide ausbreiten wird wie vor Jahren das Handy. Dann drohen aber viele Großkonzerne bankrott zu gehen, weil sie auf ihren Baukosten für die Kohlekraftwerke sitzen bleiben. Deswegen fahren sie Desinformationskampanien gegen die scheinbar unfinanzierbaren und hässlichen Wind- und Sonnenkraftwerke. Erschwert wird dies zusätzlich durch einen Strommarkt, der über Gebietsmonopole den Netzbetreibern erlaubt, den regionalen Strompreis zu diktieren. Die Stromrechnung ist ein undurchdringlicher Dschungel, der dem Staat Steuern schenkt und den Monopolisten Gewinne. Der Strommarkt braucht also dringend eine Deregulierung, wo die Großkonzerne mit den dezentralen Ökostromplattformen in Konkurrenz stehen, dann wird Strom sehr schnell sehr billig werden und die Wirtschaft der Zukunft beflügeln. Den Ökostrom hat alle Vorteile auf seiner Seite. Es gibt keine Grenzkosten, viel weniger Wartungskosten, keine Abhängigkeit vom Ausland, regionale Nutzung und Wertschöpfung. Mit ökostrombetriebenen Wärmepumpen, die die Wärme aus dem Boden in die Gebäude leiten, wird Heizen billig und ökologisch. Bald wird es nur mehr Elektroautos geben, denn diese haben weniger Verschleiß, weniger Wartung, höhere Effizienz und werden bald billiger, weil sie leicht zu bauen sind und es daher viel Konkurrenz gibt. Preis und Effizienz der Batterien steigern sich ähnlich schnell wie in den letzten Jahren die Effizienz der Mikrochips für Computer. Durch Smart Grid können die Autobatterien die Stromspitzen ausgleichen, in Summe haben sie mehr Ladekapazität als sämtliche Spitzenstromreservekraftwerke derzeit, die sind dann nicht mehr notwendig. Mit eigenen Solarpaneelen am Garagendach speichern die Autos Sonnenstrom und geben ihn in der Nacht ans Netz ab. Technisch sind längst alle Lösungen da. Die Energierevolution durch Ökostrom wird die Welt in den nächsten 10 Jahren total umkrempeln und Wirtschaft und Privathaushalten billige Energiekosten zur Verfügung stellen. Gebremst wird dieser Prozess noch von veralteten Gesetzen und Lobby-Interessen, aber bald wird der Kipppunkt erreicht sein. BP und Shell steigen schon auf Stromerzeugung um und entlassen alle Öl-Such-Fachleute, die nicht mehr gebraucht werden. Wer sich jetzt nicht umstellt, wird in 5 Jahren vom billigen Ökostrom hinweggefegt werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „2100 Die neue Welt. So retten wir die Zukunft“

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    6 Warum neue Atomkraftwerke das Klima nicht schützen können – nicht in Deutschland und auch nicht anderswo

    7 Warum wir Verbraucher:innen für Strom die höchsten Preise der Welt bezahlen – und manche Unternehmen dafür entlohnt werden, wenn sie Strom abnehmen

    8 Wie Strom zur billigsten Energieform werden kann

    9 Warum Kohlekraftwerke Geldvernichtungsmaschinen geworden sind, von denen sich die Energiekonzerne lieber heute als morgen trennen

    Teil 2 | Wie wir Land und Leben ändern werden

    10 Wie wir unsere Häuser ohne Öl und Gas heizen und sie sowohl gemütlicher als auch wertvoller machen

    11 Warum wir Elektroautos lieben werden und wie sie der Energiewende helfen können

    12 Warum wir keinen Wind- und Solarstrom bestellen können – und wie sich das ändern lässt

    13 Warum wir unseren eigenen Strom erzeugen, verkaufen und trotzdem nicht autark sein wollen

    14 Warum ein Arbeitsplatz bei einem Unternehmen, das klimaschädliche Produkte herstellt, unsicher ist

    15 Warum das Land wieder wichtig wird und die Landschaft sich ändert

    16 Was passieren muss, damit Bayern von Stromautobahnen und Windparks gar nicht genug bekommen kann

    17 Warum die Energiewende in Deutschland überall auf der Welt Nachahmer findet

    18 Warum Ursula von der Leyen, die deutsche Präsidentin der EU-Kommission, Europa beim Klimaschutz antreibt

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