Stephen Hawking

Genie des Universums

Charles Seife

Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
21,99
21,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

28,00 €

Accordion öffnen
  • Stephen Hawking

    C.H.Beck

    Sofort lieferbar

    28,00 €

    C.H.Beck

eBook

ab 21,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Als Stephen Hawking in den frühen 1960er Jahren mit seiner Forschung begann, war sein Fach, die Kosmologie, eine verschlafene Disziplin. Als er 2018 starb, war sie das wohl aufregendste Forschungsgebiet der Physik, das einen Nobelpreis nach dem anderen einheimste. Und Stephen Hawking galt weithin als der beste Physiker, wenn nicht sogar als der klügste Mensch der Welt. Diese aufregende, zuweilen beunruhigende Biographie zeigt, wie es dazu kam.
In seiner Doktorarbeit von 1965 wies Hawking nach, dass der Urknall, aus dem das Universum entstand, ein unendlich kleiner Punkt sein muss, für den die Gesetze der Physik nicht gelten. Dieses «Singularitätstheorem» beflügelte seine Karriere. Anschließend gelangen ihm spektakuläre Entdeckungen über Schwarze Löcher und die Frühzeit des Universums, die die Kollegen verblüfften. Aufgrund von amyotropher Lateralsklerose begannen seine Kräfte zu schwinden; seit den achtziger Jahren war er vollständig gelähmt und konnte nicht mehr sprechen. Glücklicherweise war er eine internationale Berühmtheit und Autor des Bestsellers Eine kurze Geschichte der Zeit von 1988 geworden; denn nur ein reicher Mann konnte sich die Armee von Betreuern leisten, die es ihm ermöglichten, zu Hause zu leben, zu arbeiten, zu kommunizieren, Kontakte zu pflegen und die Welt zu bereisen. Die Öffentlichkeit und die Medien ignorierten weithin seine Entdeckungen, waren aber besessen von seiner Behinderung, seinem Privatleben und seinen «Äußerungen». Jeder Skandal, wie etwa seine Vorliebe für Swingerclubs, trug zur Legende bei. Der Wissenschaftsjournalist Charles Seife erklärt nicht nur Hawkings komplexe Wissenschaft anschaulicher als dieser selbst, sondern zeichnet auch das verstörende Porträt einer vorsätzlichen Mythenbildung.

Charles Seife hat Mathematik und Journalismus in Princeton, Yale und an der Columbia University studiert und lehrt heute Journalismus an der New York University. Er ist Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher und hat als Journalist u.a. für die "New York Times" und "Scientific American" gearbeitet.

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 16.09.2021
Verlag C. H. Beck
Seitenzahl 488 (Printausgabe)
Dateigröße 5006 KB
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Judith Elze, Enrico Heinemann
Sprache Deutsch
EAN 9783406775291

Das meinen unsere Kund*innen

4.5/5.0

2 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Eine faszinierende Persönlichkeit

Eine Kundin/ein Kunde aus Ahrensburg am 06.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Mit dem Namen Stephen Hawking kann im Prinzip jeder etwas anfangen. Doch wer war Stephen Hawking wirklich? Der als Astrophysiker berühmt gewordene Autor hat es nicht nur geschafft ein Teil der Popkultur zu werden (man denke nur an seine Auftritte in der Fernsehserie "Big Bang Theory"), sondern auch das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken. Ich denke er hat einen großen Beitrag dazu geleistet das es "cool" wurde sich z.B. mit Physik zu beschäftigen oder ein "Nerd" zu sein. Bereits zu seinen Lebzeiten wurde er zur Legende und er selbst erschuf einen Mythos um sich herum der es doch recht schwer macht den Menschen hinter diesem erschaffenen Image zu entdecken und kennenzulernen. Diese Biografie hat mir einen ganz besonderen Einblick auf ein ganz außergewöhnliches Leben gegeben. Ein Leben voller Höhen und Tiefen, voller Erfolge und Niederlagen. Wobei ich sagen muss das ich vor allem die Gliederung des Buches sehr gelungen finde. Der Autor lässt sozusagen die Uhr rückwärts laufen und nimmt den Leser auf eine ganz besondere Art von Zeitreise mit. Dieses Buch hat mir einen Mann präsentiert der mir nicht immer sympathisch war, vor dessen beruflichen Erfolgen ich aber nur den Hut ziehen kann. Der wahre Mensch wird hier behutsam und höchst respektvoll präsentiert und ich muss sagen das mir dieses Porträt unglaublich gut gefallen hat. Stephen Hawking hat eine ganze Generation auf seine Weise beeinflusst und auch die kommenden Generationen werden dem Physiker ihren Respekt entgegen bringen. Der Schreibstil des Buches ist so angenehm und flüssig, das man auch als "Nicht-Biografie-Leser" unterhaltsame und anregende Lesestunden hat. Meiner Meinung nach ist dies die beste Biografie die ich bisher über Stephen Hawking lesen durfte und ich kann dieses Buch daher nur wärmstens weiterempfehlen. Wer das Genie Stephen Hawking einmal näher kennen lernen möchte, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

5/5

Eine faszinierende Persönlichkeit

Eine Kundin/ein Kunde aus Ahrensburg am 06.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Mit dem Namen Stephen Hawking kann im Prinzip jeder etwas anfangen. Doch wer war Stephen Hawking wirklich? Der als Astrophysiker berühmt gewordene Autor hat es nicht nur geschafft ein Teil der Popkultur zu werden (man denke nur an seine Auftritte in der Fernsehserie "Big Bang Theory"), sondern auch das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken. Ich denke er hat einen großen Beitrag dazu geleistet das es "cool" wurde sich z.B. mit Physik zu beschäftigen oder ein "Nerd" zu sein. Bereits zu seinen Lebzeiten wurde er zur Legende und er selbst erschuf einen Mythos um sich herum der es doch recht schwer macht den Menschen hinter diesem erschaffenen Image zu entdecken und kennenzulernen. Diese Biografie hat mir einen ganz besonderen Einblick auf ein ganz außergewöhnliches Leben gegeben. Ein Leben voller Höhen und Tiefen, voller Erfolge und Niederlagen. Wobei ich sagen muss das ich vor allem die Gliederung des Buches sehr gelungen finde. Der Autor lässt sozusagen die Uhr rückwärts laufen und nimmt den Leser auf eine ganz besondere Art von Zeitreise mit. Dieses Buch hat mir einen Mann präsentiert der mir nicht immer sympathisch war, vor dessen beruflichen Erfolgen ich aber nur den Hut ziehen kann. Der wahre Mensch wird hier behutsam und höchst respektvoll präsentiert und ich muss sagen das mir dieses Porträt unglaublich gut gefallen hat. Stephen Hawking hat eine ganze Generation auf seine Weise beeinflusst und auch die kommenden Generationen werden dem Physiker ihren Respekt entgegen bringen. Der Schreibstil des Buches ist so angenehm und flüssig, das man auch als "Nicht-Biografie-Leser" unterhaltsame und anregende Lesestunden hat. Meiner Meinung nach ist dies die beste Biografie die ich bisher über Stephen Hawking lesen durfte und ich kann dieses Buch daher nur wärmstens weiterempfehlen. Wer das Genie Stephen Hawking einmal näher kennen lernen möchte, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

4/5

Theorie auf tönernen Füßen...

S.A.W aus Salzburg am 08.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Diese Hagiographie über den neuen Einstein, das Genie des Universums, ging wohl etwas daneben, so wie die meisten Bücher Stephen Hawkings mit Ausnahme seines ersten. Von der kurzen Geschichte der Zeit war ich vor 30 Jahren begeistert, denn da stellte Hawking ein stringentes Modell der modernen Kosmologie vor, das vieles erklärte und die große Theorie für Alles ankündigte. Schon „Das Universum in der Nussschale“ war aber eine maßlose Enttäuschung, nicht nur für mich, sondern für viele, da gab es nichts Neues, nur eine Reihe von unbewiesenen Spekulationen. Seitdem kommt auch nichts Neues; im Gegensatz zu Einstein hat Hawking keine Theorie, die sich immer mehr bestätigt, sondern nur sich ständig ändernde Hypothesen, die im Bereich des Unbeweisbaren angesiedelt sind. Genial ist er nur im Umgang mit den Medien, die ihn zum Science-Popstar aufgebaut haben, an dessen Lippen man hängt, auch wenn da nichts Neues kommt. Ähnlich auch dieses Buch: Der Autor verspricht, die Hawking-Physik verständlich zu erklären und es liest sich auch als leichte Zusammenfassung der Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Gewürzt wird es mit intimen Details über Hawkings Privat- und Sexleben, die zwar ein voyeuristisches Bedürfnis befriedigen, nicht aber den Hunger nach Wissen und Wahrheit. So bleibt auch außen vor, wie denn die Streitigkeiten der Physiker über diverse unbewiesene Modelle und unbeobachtbare Phänomene nun ausgehen werden. Ich bin nur Naturwissenschaftler, kein Physiker, dennoch verdichtet sich seit Jahren mein Eindruck, dass die Physik seit der Entdeckung der Elementarteilchen auf der Stelle tritt und zu keinen neuen Fakten kommt, was sie mit immer fantastischeren Universums-Modellen zu übertünchen versucht. Somit befürchte ich, dass die Genie-Reihe Galilei, Newton, Einstein mitnichten mit Hawking fortgesetzt werden wird, wenn sich erst die kosmischen Nebel über den Ursprung der Welt gelichtet haben werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das geistige Universum. Warum es ein neues Bewusstsein braucht“

4/5

Theorie auf tönernen Füßen...

S.A.W aus Salzburg am 08.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Diese Hagiographie über den neuen Einstein, das Genie des Universums, ging wohl etwas daneben, so wie die meisten Bücher Stephen Hawkings mit Ausnahme seines ersten. Von der kurzen Geschichte der Zeit war ich vor 30 Jahren begeistert, denn da stellte Hawking ein stringentes Modell der modernen Kosmologie vor, das vieles erklärte und die große Theorie für Alles ankündigte. Schon „Das Universum in der Nussschale“ war aber eine maßlose Enttäuschung, nicht nur für mich, sondern für viele, da gab es nichts Neues, nur eine Reihe von unbewiesenen Spekulationen. Seitdem kommt auch nichts Neues; im Gegensatz zu Einstein hat Hawking keine Theorie, die sich immer mehr bestätigt, sondern nur sich ständig ändernde Hypothesen, die im Bereich des Unbeweisbaren angesiedelt sind. Genial ist er nur im Umgang mit den Medien, die ihn zum Science-Popstar aufgebaut haben, an dessen Lippen man hängt, auch wenn da nichts Neues kommt. Ähnlich auch dieses Buch: Der Autor verspricht, die Hawking-Physik verständlich zu erklären und es liest sich auch als leichte Zusammenfassung der Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Gewürzt wird es mit intimen Details über Hawkings Privat- und Sexleben, die zwar ein voyeuristisches Bedürfnis befriedigen, nicht aber den Hunger nach Wissen und Wahrheit. So bleibt auch außen vor, wie denn die Streitigkeiten der Physiker über diverse unbewiesene Modelle und unbeobachtbare Phänomene nun ausgehen werden. Ich bin nur Naturwissenschaftler, kein Physiker, dennoch verdichtet sich seit Jahren mein Eindruck, dass die Physik seit der Entdeckung der Elementarteilchen auf der Stelle tritt und zu keinen neuen Fakten kommt, was sie mit immer fantastischeren Universums-Modellen zu übertünchen versucht. Somit befürchte ich, dass die Genie-Reihe Galilei, Newton, Einstein mitnichten mit Hawking fortgesetzt werden wird, wenn sich erst die kosmischen Nebel über den Ursprung der Welt gelichtet haben werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das geistige Universum. Warum es ein neues Bewusstsein braucht“

Unsere Kund*innen meinen

Stephen Hawking

von Charles Seife

4.5/5.0

2 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • artikelbild-0