Produktbild: Halterberg

Halterberg

12

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,2 cm

Gewicht

378 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-39023-2

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,2 cm

Gewicht

378 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-39023-2

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Bewertung

    5/5

    02.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglückliche Kindheit die Erinnerungen dazu

    In dieser Geschichte geht es um Gustav Mösa, der sich jetzt in seinen vierziger Jahren befindet und es geht um seine Vergangenheit..Er lebt als Kind mit seinen Geschwistern und Eltern in einer nicht besonders schönen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die Eltern sind berufstätig um die Familie zu versorgen. Jedoch werden werden diese armen drei Kinder regelmäßig von den Eltern geschlagen. Überhaupt sind die Lebensverhältnisse sehr ärmlich und die umliegenden Nachbarn sind einfach furchtbar zur Familie Mösa.Und da gibt es auch die Familie Murer, die die Familie Mösa immer nur schikaniert. Vera Murer verschwindet jedoch eines Tages und taucht auch nicht wieder auf, danach zieht die Familie aus diesem Mehrparteienhaus weg. Nun in der jetzt stattfindenden Gegenwart ist Gustav ein erfolgreicher Unternehmer und lebt mit einer Ärztin zusammen. Seine Schwester lebt auf Teneriffa, sein Bruder ist Konzertmusiker und unterwegs und sein Vater ist bereits verstorben.  Seine Mutter lebt in einem Pflegeheim und Gustav ist ihr einziger Kontakt.Jedoch man glaubt es kaum, lebt auch Frau Murer jetzt in diesem Pflegeheim und Gustavs Mutter fühlt sich von ihr bedroht... In diesem Buch wird Gustav mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Er kann diese schlimme Vergangenheit nur lösen, wenn er sie auch endlich aufarbeitet. Sind aber diese Qualen seiner Kindheit, die er nun durchlebt, genau für das eigentlich was er getan hat?Man bekommt Mitleid mit Gustav.Doch ist alles so, wie es scheint? Nun, mir gefällt das Buch sehr gut.Mir gefällt auch der Schreibstil sehr gut. Das Buch läßt sich sehr gut lesen.Die ganze Geschichte ist packend erzählt. Der Protagonist ist sehr gut und vielschichtig beschrieben. Auch die Bewältigung von Schuld und Erinnerungen sind sehr gut beschrieben. Aber es ist keine leichte Buchlektüre. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, daher eine klare Weiterempfehlung.

  • Gabriela

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    15.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Belastende Kindheit

    Vergangenheit: Gustav Mösa lebt mit seiner älteren Schwester, seinem älteren Bruder und seinen Eltern in einer unkomfortabelen Wohnung in einem Mehrfamilienhauses. Die Mutter arbeitet als Treppenhausreinigungsfrau, der Vater ist Tankwart. Die Kinder werden von den Eltern schikanierten geschlagen. Die Lebensverhältnisse sind ärmlich und die Nachbarschaft überheblich! Die Familie Murer schikaniert die Familie, wo sie nur kann. Auch deren Kinder sind zu Gustav alles andere als freundlich. Als Vera Murer eines Tages nach einem heftigen Gewitter verschwunden ist und nicht wieder auftaucht, zieht die Familie weg. Gegenwart: Gustav ist erfolgreicher Unternehmer und lebt mit einer Ärztin zusammen. Seine Schwester lebt auf Teneriffa, sein Bruder ist Konzertpianist und der Vater verstorben. Seine Mutter ist im Pflegeheim und er ist ihr einziger Kontakt. Sie ruft Gustav eines Tages an und verlangt von ihm, sie aus dem Heim rauszuholen. Frau Murer ist jetzt auch in dem Heim und sie fühlt sich von ihr bedroht. Mein Fazit: dieses Buch paßt so gar nicht in eine der üblichen Kategorien. Die Geschichte ist sehr interessant geschrieben und nimmt den Leser gefangen. Der Protagonist ist eine bedauernswerte Person, wo ich viel Mitleid hatte. Und doch ist nichts, wie es scheint! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung !

  • Daggy

    4/5

    05.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebenslange Schuld

    Gustav ist erfolgreicher Unternehmer und lebt mit einer Ärztin zusammen. Da seine Schwester bei ihrem neuen Mann auf Teneriffa lebt und sein älterer Bruder sich aufgrund seiner Arbeit als Geiger in einem Orchester nicht um die Mutter kümmert, geht er regelmäßig zu ihr ins Heim. Gustav tut das aus Pflichtgefühl, denn er hat keine guten Erinnerungen an seine Kindheit und seine Eltern. Zunächst lebte die Familie in einer winzigen Kellerwohnung, dann zogen sie in ein Gemeindehaus in dem die Mutter als Hausbesorgerin tätig war. Als die Familie Murer, die sich trotz der Kinder einen Ford leisten können, einzieht, gibt es immer wieder Ärger. Da Gustav Mutter aus den Bergen kommt, fühlt sie sich nicht wohl und wird von den anderen ständig schikaniert. Gustav ist ein kluger Kopf, kann schon früh lesen und spart sich sein Geld durch Ministrieren zusammen. Auch er wird immer wieder von den Murer-Kindern gehänselt und traut sich nicht mehr auf den Halterberg, wo er gerne die Höhlen erforscht hat. Erst mit Beginn der Pubertät erwacht sein Interesse an Vera Murer, die seine Mutter als Hure bezeichnet. Doch dann ist Vera nach einem heftigen Gewitter plötzlich verschwunden und der Verdacht fällt auf Gustav. Im Rückblick erfahren wir von Gustavs Kindheit und Jugend, die geprägt waren von Demütigungen und Boshaftigkeit. Als die alte Frau Murer dement und im Rollstuhl sitzend im Heim der Mutter auftaucht, fürchtet die Mutter um ihre Leben. Es wird nicht wirklich klar, ob Gustavs Vergangenheit wirklich so war, wie er es beschreibt, denn er hat weder Freunde noch vertraut er seiner Lebensgefährtin oder der Therapeutin zu erlange ging. Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, baut aber keine besondere Spannung auf. Der Protagonist Gustav wird nicht sympathisch und ich hatte wenig Mitleid mit ihm.

  • Bewertung

    aus Winden am See

    4/5

    28.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Halterberg wird vom Abenteuerspielplatz zum Ort des Schreckens

    Der Roman beschreibt das Leben von Gustav Mösa. Als seine Eltern von der Kellerwohnung in einen Gemeindebau ziehen, entdeckt er bei seinen Streifzügen den Halterberg mit seinen Höhlen als Abenteuerspielplatz. Im Lauf der Geschichte bekommt dieser Ort noch eine ganz andere Bedeutung, es wird ein Ort des Schreckens, was sich dort ereignet, wird Gustav ein Leben lang begleiten. Seine Familie bietet dem Buben keinen Schutz, er ist den Quälereien der Kinder, aber auch der Mutter einer Familie, die im selben Gemeindebau wohnt, hilflos ausgesetzt. Als er sich in die Tochter dieser Familie verliebt, nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung. Gustav wird sein Leben lang nie über diese Ereignisse sprechen. Die Geschichten der Familien Mösa und Murer sind auf verschiedenen Ebenen miteinander verwoben. Die Situation spitzt sich noch einmal zu, als Frau Murer ausgerechnet in jenes Pflegeheim zieht, in dem auch Gustavs Mutter wohnt. Als Frau Murer stirbt, fällt Gustavs Blick zufällig auf die Parte, die im Pflegeheim ausgehängt ist. Als er den Namen der totgeglaubten Tochter liest, beschließt er, zu Frau Murers Begräbnis zu gehen. Noch einmal nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung. Eine gute Geschichte, ich leide mit Gustav, erschrecke dennoch über seine Wut, ärgere mich über seinen Vater und seinen Bruder, empöre mich über die Murers. Ein sorgfältiges Lektorat hätte das Lesevergnügen noch gesteigert.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    sehr emotional und berührend

    Klapptext: Der Anruf seiner Mutter aus dem Pflegeheim lässt vergrabene Erinnerungen aus seiner Kindheit wieder erwachen. Frau Murer war einst eine gehässige und streitbare Nachbarin und ist nun im Pflegeheim aufgenommen worden. Gustavs Mutter fühlt sich von ihr bedroht. Erste Vorfälle scheinen dies zu bestätigen. Und Gustav durchlebt seine trostlose Kindheit und ein dramatisches Ereignis am Beginn der Pubertät noch einmal. Das Verbrechen, das er damals begangen hat, holt ihn wieder ein. Meine Meinung: Ich hatte große Erwartungen an diese Lektüre und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Mart Schreiber hat hier wirklich einen grandiosen Roman geschrieben. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich lernte Gustav kennen und ich erfuhr sehr viel von seinem Leben. Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders beeindruckt hat mich Gustav.Es hat mich alles sehr berührt und bewegt.Meine Gedanken waren bei Gustav.Welches Leid er in seiner Kindheit erfahren musste.Von den Eltern geschlagen,von den Nachbarn gepeinigt und gedemütigt.Ich wurde förmlich in die Geschichte hinein gezogen und habe einfach nur mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Der Autor hat es hervorragend verstanden Gefühle und Emotionen zum Ausdruck zu bringen.Es gab so viele herzberührende,traurige und schockierende Erlebnisse welche hautnah miterleben durfte.Die Handlung blieb durchweg einfach spannend.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Die Geschichte hat mich natürlich zum Nachdenken angeregt.Es ist traurig zu wissen das solche Erlebnisse in der Kindheit einen Menschen sein ganzes Leben verfolgen und ihn prägen können. Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Für mich rundet es das brilliante Werk ab. Ich hatte sehr berührende und emotionale Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.

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