Produktbild: Halterberg

Halterberg

12

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Gewicht

279 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-39022-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.09.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Gewicht

279 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-39022-5

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    sehr emotional und berührend

    Klapptext: Der Anruf seiner Mutter aus dem Pflegeheim lässt vergrabene Erinnerungen aus seiner Kindheit wieder erwachen. Frau Murer war einst eine gehässige und streitbare Nachbarin und ist nun im Pflegeheim aufgenommen worden. Gustavs Mutter fühlt sich von ihr bedroht. Erste Vorfälle scheinen dies zu bestätigen. Und Gustav durchlebt seine trostlose Kindheit und ein dramatisches Ereignis am Beginn der Pubertät noch einmal. Das Verbrechen, das er damals begangen hat, holt ihn wieder ein. Meine Meinung: Ich hatte große Erwartungen an diese Lektüre und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Mart Schreiber hat hier wirklich einen grandiosen Roman geschrieben. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich lernte Gustav kennen und ich erfuhr sehr viel von seinem Leben. Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders beeindruckt hat mich Gustav.Es hat mich alles sehr berührt und bewegt.Meine Gedanken waren bei Gustav.Welches Leid er in seiner Kindheit erfahren musste.Von den Eltern geschlagen,von den Nachbarn gepeinigt und gedemütigt.Ich wurde förmlich in die Geschichte hinein gezogen und habe einfach nur mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Der Autor hat es hervorragend verstanden Gefühle und Emotionen zum Ausdruck zu bringen.Es gab so viele herzberührende,traurige und schockierende Erlebnisse welche hautnah miterleben durfte.Die Handlung blieb durchweg einfach spannend.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Die Geschichte hat mich natürlich zum Nachdenken angeregt.Es ist traurig zu wissen das solche Erlebnisse in der Kindheit einen Menschen sein ganzes Leben verfolgen und ihn prägen können. Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Für mich rundet es das brilliante Werk ab. Ich hatte sehr berührende und emotionale Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.

  • rewa

    aus wien

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Für Gustav kommen viele…

    Für Gustav kommen viele schlimme Kindheitserinnerungen hoch als er erfährt, dass die verhasste Nachbarin von früher in das gleiche Pflegeheim einzieht in der nun seine Mutter lebt. Er erinnert sich an Dinge, die er bisher versucht hat zu verdrängen, aber die Vergangenheit holt ihn unaufhaltsam ein. Und so muss er sich wohl oder übel mit Erinnerungen auseinander setzen die geprägt sind von einem herzlosen Elternhaus, Mobbing der Nachbarskinder und erstes sexuelles Erwachen zu Vera der Nachbarstochter, die eines Tages spurlos verschwindet und er verdächtigt wird etwas damit zu tun zu haben. Der Roman ,,Halterberg“ ist eine spannende und sehr emotionale Reise in die 60er- und 70er Jahre wo der Autor Mart Schreiber es exzellent schafft, speziell die älteren Leser in ihre eigene Kindheit zurück zu versetzen. Gerade das ,,einfache“ Leben von damals wird dabei gut beschrieben und die bildhafte Sprache lässt den Leser wunderbar in die Welt von Gustav eintauchen. Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen, die sich ständig vermischen und somit einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt von Gustav bieten. Es ist interessant zu lesen, wie die Erinnerungen der verschiedenen Protagonisten sich voneinander unterscheiden. Gustav ist dabei der tragische Held, der vieles erdulden und erleiden musste und mit all seinen Problemen, Sorgen und Ängsten immer alleine war. Selbst im Erwachsenen Alter haben es nicht einmal die Geschwister von Gustav geschafft, dass sie sich Halt und Unterstützung geben. Viele widersprüchliche Erinnerungen von damals haben es nie wirklich zugelassen geschwisterliche Nähe und Zuneigung aufkommen zu lassen. Die Geschichte ist von viel Tragik, Boshaftigkeit und Hoffnungslosigkeit geprägt, die die Handlung sehr spannend und vor allem sehr lebhaft gemacht hat. Auch als Erwachsener schafft es Gustav nicht wirklich die Schatten seiner Vergangenheit abzuschütteln. Seine traumatischen Erlebnisse von Früher lassen auch ihn immer wieder anders handeln, als er im tiefsten Inneren eigentlich will. Das unerwartete Ende hat mich traurig gemacht, aber so soll ja ein guter Roman sein, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wie die Geschichte enden wird.

  • rewareni

    aus wien

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gustav

    Für Gustav kommen viele schlimme Kindheitserinnerungen hoch als er erfährt, dass die verhasste Nachbarin von früher in das gleiche Pflegeheim einzieht in der nun seine Mutter lebt. Er erinnert sich an Dinge, die er bisher versucht hat zu verdrängen, aber die Vergangenheit holt ihn unaufhaltsam ein. Und so muss er sich wohl oder übel mit Erinnerungen auseinander setzen die geprägt sind von einem herzlosen Elternhaus, Mobbing der Nachbarskinder und erstes sexuelles Erwachen zu Vera der Nachbarstochter, die eines Tages spurlos verschwindet und er verdächtigt wird etwas damit zu tun zu haben. Der Roman ,,Halterberg“ ist eine spannende und sehr emotionale Reise in die 60er- und 70er Jahre wo der Autor Mart Schreiber es exzellent schafft, speziell die älteren Leser in ihre eigene Kindheit zurück zu versetzen. Gerade das ,,einfache“ Leben von damals wird dabei gut beschrieben und die bildhafte Sprache lässt den Leser wunderbar in die Welt von Gustav eintauchen. Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen, die sich ständig vermischen und somit einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt von Gustav bieten. Es ist interessant zu lesen, wie die Erinnerungen der verschiedenen Protagonisten sich voneinander unterscheiden. Gustav ist dabei der tragische Held, der vieles erdulden und erleiden musste und mit all seinen Problemen, Sorgen und Ängsten immer alleine war. Selbst im Erwachsenen Alter haben es nicht einmal die Geschwister von Gustav geschafft, dass sie sich Halt und Unterstützung geben. Viele widersprüchliche Erinnerungen von damals haben es nie wirklich zugelassen geschwisterliche Nähe und Zuneigung aufkommen zu lassen. Die Geschichte ist von viel Tragik, Boshaftigkeit und Hoffnungslosigkeit geprägt, die die Handlung sehr spannend und vor allem sehr lebhaft gemacht hat. Auch als Erwachsener schafft es Gustav nicht wirklich die Schatten seiner Vergangenheit abzuschütteln. Seine traumatischen Erlebnisse von Früher lassen auch ihn immer wieder anders handeln, als er im tiefsten Inneren eigentlich will. Das unerwartete Ende hat mich traurig gemacht, aber so soll ja ein guter Roman sein, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wie die Geschichte enden wird.

  • Bewertung

    aus Beucha

    5/5

    26.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schlechtes Gewissen bis zuletzt

    Ich war von diesem Roman emotional sehr beeindruckt und auch geschockt. Ein Junge der von seinen Eltern nicht die Anerkennung bekommen hat, die er verdient hätte, löst in mir ein Gefühl der Wut aus. Auch die Murers fand ich sehr verletzend und es gleicht einem Psychoterror, den die Familie Möse ausgesetzt war. An eine wohlbehütete Kindheit war nicht zu denken. Das es eines Tages zu einer Tragödie kommen musste, war irgendwie vorprogrammiert. Mit einem schlechten Gewissen zu leben, muss furchtbar gewesen sein. Ein ständiger Kampf um Anerkennung und Liebe seiner Eltern blieb Gustav verwehrt. Der ständige Ärger mit der Mutter brachte keine Ruhe in sein Leben. Als er erfuhr, dass "Sie" noch lebt, viel ihm einerseits ein Stein vom Herzen, anderseits plagen ihn Ängste. Er konnte damit nicht wirklich umgehen und am Ende hätte er doch lieber professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollen. Was ihn dann zu dieser letzten Sache bewogen hat, war vielleicht doch ein Akt der Verzweiflung. Mit diesem Ende hätte ich persönlich nicht gerechnet. Es erschien mir zu abrupt. Aber man kann zweigeteilter Meinung sein. Das Buchcover zeigt einen traurigen Jungen der voller Sehnsucht aus dem Fenster schaut, was sehr passend gewählt wurde.

  • Bewertung

    4/5

    24.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben in Angst

    Gustav hat in seiner Pubertätszeit etwas Schlimmes gemacht, das keiner weiß. Es verfolgt ihn sein Leben lang. Gustav hatte Probleme mit den Nachbarn und hat sich viel auf dem Halterberg aufgehalten und gespielt. Nun ist er erwachsen und führt ein gutes Leben, doch die Vergangenheit holt ihn wieder ein. Ich habe mich von dem Buch gleich angesprochen gefühlt, denn der kleine Junge, der aus dem Fenster sieht, schaut so traurig aus, das ich wissen wollte, welche Geschichte dahinter steckt. Diese Geschichte ist eine sehr ungewöhnliche Geschichte. Gustav muss den Spagat schaffen zwischen gutem Leben mit seiner Freundin, seiner Mutter, seinen Geschwistern und dem Verbrechen von früher. Es darf keiner wissen, sonst ist sein schönes Leben zu Ende. Mich hat die Geschichte sehr berührt, denn was geht in einem Kind vor, das ein Verbrechen begangen hat, von dem keiner etwas weiß. Der Schreibstil von Mart Schreiber hat mich sehr berührt, es ist toll geschrieben und die Geschichte nimmt ein nicht vorhersehbares Ende. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, auch wenn solche Geschehnisse einen doch sehr berühren und nachdenkich zurück lassen.

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