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  • Produktbild: Das weite Herz des Landes
  • Produktbild: Das weite Herz des Landes

Das weite Herz des Landes Roman

8

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,5 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Altrosa / Tabak

Originaltitel

Medicine Walk

Übersetzt von

Ingo Herzke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42633-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,5 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Altrosa / Tabak

Originaltitel

Medicine Walk

Übersetzt von

Ingo Herzke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42633-7

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB)

    Für sein indianisches Erbe hatte Eldon nie Zeit oder Kraft, denn "der Bauch voller Bohnen gewinnt immer gegen den Kopf voller Gedanken". Jetzt ist er alt, krank vom zu vielen Trinken und er möchte nach altem indianischem Brauch beerdigt werden. Dazu braucht er seinen Sohn Frank, dem er nie ein Vater war. Widerwillig begleitet Frank ihn auf seinem letzten Weg. Damit beginnt eine Reise in ein weites wildes Land und nicht zuletzt in ihre eigene Geschichte. Eindrücklich zeigt Wagamese, wieviel Kraft einem die kulturelle Identität geben kann und im Gegenzug, wie schwer der Verlust wiegt. Trifft mitten ins Herz, dieses Buch!

  • Bewertung

    aus Schaan

    5/5

    24.05.2021

    eBook (ePUB)

    Überwältigend

    Selten hat mich ein Buch sprachlich und inhaltlich so gepackt.

  • Bewertung

    5/5

    03.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesehighlight

    5 Sterne reichen für dieses Buch einfach nicht aus. Ich bin sprachlos. Wagamese hat mich mit diesem Buch eine Gefühlspalette durchleben lassen. Wahrlich - er ist der geborene Geschichtenerzähler (Nachwort). Wut, innere Ruhe, Trauer, Leid.. all das und viel mehr lässt diese Geschichte einen spüren. Wagamese schreibt so bildlich und lyrisch. Ich konnte mir alles perfekt vorstellen. Die Landschaft, das Geschehen. Es war ein Genuss. Ein Buch über das Sein und Verzeihen. Über den Lauf des Lebens, die Natur und das alles im Rahmen der indigenen Kultur. Ein Meisterwerk durch und durch.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    27.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte und vieles mehr...

    „Das weite Herz des Landes“ erschien 2014 im Original und ist eines der letzten Bücher des kanadischen Autors, der 2017 mit nur 62 Jahren verstorben ist. Richard Wagamese sah sich innerhalb seines Volkes, dem Stamm der Ojibwe, als Geschichtenerzähler und nach der Lektüre dieses Romans weiß man auch warum. Er ist sogar ein begnadeter Geschichtenerzähler, dem man gebannt lauscht und in dessen Geschichte man sich gern fallen lässt. Eldon ist von den Folgen seines langjährigen Alkoholkonsums gezeichnet und sehr krank. Er spürt, dass er bald sterben wird und möchte nach Art seiner Vorfahren auf dem Ojibway-Kriegerweg mit Blick nach Osten bestattet werden. Auf der Reise dorthin begleitet ihn auf seinen Wunsch hin sein 16-jähriger Sohn Frank, der mutterlos bei einem alten Farmer aufgewachsen ist. Diese letzte gemeinsame Reise durch das raue Herzland British Columbias, auf der dem Leser auch die Schwierigkeiten der indigenen Bevölkerung und die beeindruckende Wildnis Kanadas bildhaft vor Augen geführt wird, wird eine ganz besondere Unternehmung für die beiden Männer. Frank erfährt viel Neues und bis dahin Unbekanntes von seinem ihm nahezu fremden Vater und die beiden kommen einander (wieder) näher. Wir erfahren vom nicht gerade einfachen Verhältnis eines Jungen zu seinem alkoholkranken Vater, von leeren Versprechungen und großen Enttäuschungen. Wir erleben mit, wie dieser Junge bzw. junge Mann seinem Vater trotzdem einen Wunsch erfüllt, wodurch er endlich das Geheimnis seiner Wurzeln und Herkunft erfährt. Es ist die erste und letzte gemeinsame Reise von Vater und Sohn, eine Reise zu sich (Frank) selbst und eine Reise in die Vergangenheit … und ich hatte das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Der 1955 in Kanada geborene Richard Wagamese ist, wie bereits oben erwähnt, ein begnadeter Geschichtenerzähler, der mich von Anfang an mit seiner Art zu erzählen in seinen Bann zog und mit „Das weite Herz“ einen berührenden, ergreifenden, klugen und literarisch überzeugenden Roman über eine Vater-Sohn-Beziehung geschrieben hat. Auf den ersten Blick scheint es eine recht einfache und melancholische Geschichte zu sein, aber nach einem Blick hinter die Kulissen erkennt man eine Tiefe, die fesselt, ergreift und beeindruckt. Umso mehr, weil es u. a. ums Sterben und „klar Schiff machen“ geht und der Roman einer der letzten vor Richard Wagameses eigenem Tod ist. Für mich ist dieser abenteuerliche, tiefgründige und auch philosophisch angehauchte „Roadmovie“, der an autobiographische Details angelehnt ist, ein faszinierendes Highligt, dessen beide Hauptcharaktere gekonnt, äußerst feinfühlig und in all ihrer Vielschichtigkeit und Komplexität gezeichnet werden. Frank und Eldon werden fassbar und begreifbar, kommen uns nahe und berühren. Richard Wagamese unterhält uns prächtig und niveauvoll, regt zum Mit- und Nachdenken an, schreibt flüssig und erweitert mit seinem Text den Horizont. Wenn man Interesse an differenziert beschriebenen Vater-Sohn-Beziehungen und indigenen Völkern hat und gerne tiefgründig und glaubhaft erzählte Lebensgeschichten, spannende Abenteuerromane und interessante Roadmovies liest, wird man hier sein Lesevergnügen haben. Ich freue mich schon auf „Der gefrorene Himmel“, einen weiteren Roman von Richard Wagamese, der im Frühjahr 2021 im Karl Blessing Verlag erscheinen wird.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    04.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ruhiges aber sehr kraftvolles...

    Ein ruhiges aber sehr kraftvolles Lesehighlight! Berührend, voll kluger Weisheiten, in seiner Erzählweise jedoch unaufdringlich. Intensive Landschaftsbeschreibungen und authentische Figuren. Ein rundum toller Roman für BelletristikleserInnen. Empfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Georg Unger

    Georg Unger

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise durch das wilde Kanada und zu den eigenen Wurzeln

    Richard Wagamese war das literarische Sprachrohr der indigenen Bevölkerung Kanadas." Das weite Herz des Landes" erzählt die Geschichte Frank Starlights, der auf einer abgeschiedenen Farm bei seinem liebevollen Ziehvater aufwächst. Seinen Vater kennt er kaum und an seine Mutter hat er keine Erinnerung. Als er eines Tages von seinem Vater gebeten wird, ihn auf einer Reise, zu einem heiligen Ort seines Stammes, zu begleiten, beginnt für Frank auch eine Reise zu seinen eigenen Wurzeln. Wagamese vereint Abenteuerroman, Vater-Sohn-Geschichte und die Erzählung einer Selbstfindung zu einem packenden Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Hengelhaupt

    Andrea Hengelhaupt

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Der 16jährige Franklin, bei einem Pflegevater aufgewachsen, hatte kaum Gelegenheit, seinen biologischen Vater kennenzulernen. Die paar Male, die die beiden sich begegnet sind, haben nicht gerade zu einem guten Verhältnis beigetragen. Umso erstaunlicher für Franklin, dass ihn sein Vater, vom Alkohol gezeichnet und sterbenskrank, eines Tages zu sich ruft, um ihn an einen Ort zu bringen, an dem er begraben werden möchte, und zwar in der Art eines indianischen Kriegers. Franklin lässt sich dann doch überreden, seinen Vater auf dieser letzten Reise zu begleiten. Die beiden machen sich auf den Weg durch die weiten Wälder Kanadas, in denen Franklin sich bestens auskennt. Er hat gelernt, alleine in der Natur zurechtzukommen. Egal ob es darum geht, etwas zu essen aufzutreiben, oder darum, wie man Begegnungen mit Bären überlebt: seine Kenntnisse und Fähigkeiten sind überlebenswichtig, denn sein Vater wäre zu dieser Reise alleine nicht mehr imstande. In der Zeit, die sie nun miteinander verbringen, erfährt Franklin nach und nach die Geschichte seiner Herkunft, seiner Familie, die er nie kennenlernen konnte.Richard Wagamese erzählt in eindrücklichen Bildern eine Vater-Sohn-Geschichte, die unheimlich spannend beschrieben wird und auf seinem eigenen Leben aufbaut. Der Autor gehörte zu den bedeutendsten Schriftstellern Kanadas und indigenen Stimmen der First Nations. Er selbst war in Heimen und Pflegefamilien aufgewachsen, die ihm eine Beziehung zu seinen indigenen Wurzeln verboten. Das Thema der Herkunft, der Familie, spielt auch in diesem Roman eine tragende Rolle.
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Respekt und Liebe zur Natur...

    Mit Respekt und Liebe zur Natur wächst, der 16jährige Ojibe-Junge Frank bei seinem Ziehvater auf. Aber erst durch das späte Wissen um seine Herkunft, seine Wurzeln, schließt sich für ihn der Kreis.Eine Geschichte aus tiefer Liebe zur Natur und den Menschen geschrieben. Schön !!
  • Zum Bewerterprofil von Sebastian Kretzschmar

    Sebastian Kretzschmar

    OSIANDER Stuttgart-Bad Cannstatt

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Glück gibt es sie noch, die Literaturperlen abseits der Bestsellerlisten und Feuilletons. Solch eine Perle ist dieses Buch mit seiner auf den ersten Blick klassischen Vater-Sohn-Geschichte, die jedoch um einiges tiefer geht, als wir das sonst gewohnt sind. Die schöne Sprache voller Bilder und seine ineinander verwobenen Geschichtenstränge haben mich gefesselt, wie seit langem kein Buch. Und es ist auch ein lehrreiches Buch über die Dinge, die uns gerade oft fehlen: Respekt und Verantwortung anderen, sich selbst und der Umwelt gegenüber.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Letzte Reise nach Gaagige Minawaanigozigiwining

    Der Ojibwe Eldon Starlight liegt im Sterben. Entsprechend der Tradition (die Ojibwe begraben ihre Toten in Grabhügeln) will er seinen Körper der Erde zurückgeben. Sein sechzehnjähriger Sohn Franklin soll ihn auf dieser, seiner letzten Reise begleiten. Franklin lebt seit seiner Geburt auf der Farm seines Ziehvaters. Erst knapp siebenjährig erfährt er, dass der Mann der ihn großzieht, nicht sein leiblicher Vater ist. Eldons Kontaktaufnahme zu Franklin erfolgt über die Jahre sporadisch. Der Aufbau einer emotionalen Bindung scheitert vor allem an Eldons Alkoholsucht und Unzuverlässigkeit. Obwohl Franklins Gefühle für seinen Vater negativ behaftet und sie sich fremd sind, erfüllt er ihm diesen letzten Wunsch, ist unterwegs umsichtig und fürsorglich. Die Route führt durch unberührte Natur zur letzten Ruhestätte und nach innen - das weckt nicht nur Erinnerungen, sondern Verständnis und Akzeptanz, ermöglicht einen friedvollen Abschied. Eine berührende Seelenreise mit traurigen Wahrheiten, in ansprechendem Stil, oft poetisch, immer einnehmend. Mich hat diese Geschichte sehr neugierig gemacht auf das Volk der Ojibwe und auf weitere Werke dieses großartigen Autors. Katja Sarkowsky, Professorin für Amerikanistik an der Universität Augsburg, hat das Nachwort zum Roman verfasst, informiert feinfühlig über Leben, Wirken und Beweggründe des Autors. Sie schließt mit: “Wagameses Roman macht seinen Leserinnen und Lesern ein Angebot, mitzufühlen, zuzuhören, zu lernen und sich selbst zu hinterfragen. Es ist an uns, dieses Angebot anzunehmen.” Deshalb meine Bitte: nehmen Sie sich Zeit für dieses bereichernde Buch - es hat Ihnen viel zu geben.

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