Produktbild: Frauen, an die ich nachts denke

Frauen, an die ich nachts denke Auf den Spuren meiner Heldinnen

5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2022

Abbildungen

18 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/4,3 cm

Gewicht

509 g

Farbe

Mint / Dunkelgrün

Originaltitel

Naiset joita ajattelen öisin

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71935-8

Beschreibung

Rezension

»Mia Kankimäkis oft humorvolle Mischung aus Geschichtsbuch, Biografiensammlung und Reisebericht ist ein guter Begleiter, nachts im Bett genau wie draußen in der Welt.« ("Donna")
»Das Buch hat eine ansteckende Fröhlichkeit und animiert, weier nach Vorbildern zu suchen.« ("Yoga! Das Magazin")
»Eine inspirierende innere Reise!« ("BerlinFaces")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2022

Abbildungen

18 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/4,3 cm

Gewicht

509 g

Farbe

Mint / Dunkelgrün

Originaltitel

Naiset joita ajattelen öisin

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71935-8

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    interessantes Lesevergnügen

    Es gibt unzählige Dinge, die man Frauen in der Vergangenheit weder erlaubt, noch zugetraut hat. Reisen ist eines davon. Mia Kankimäki erzählt von 14 starken Frauen die sich durch nichts von ihren Träumen abbringen ließen. Gegen alle Widerstände machen sie sich auf, alleine die Welt zu bereisen und zu erforschen. Der Mut dieser Frauen ist auch für Mia Kankimäki Inspiration und Kraftquelle.

  • Bewertung

    5/5

    30.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Auf den Spuren weiblicher Reisenden

    Welch originelles, unterhaltsames, spannendes, intelligentes Buch entdeckte ich da zufällig in der Buchhandlung! Das Titelbild sprach mich an und hielt, was es zu versprechen schien. Mia Kankimäki hat mir mit "Frauen, an die ich nachts denke" die packendste, bewegendste und witzigste Lektüre seit langem beschert. Die finnische Literaturwissenschaftlerin (1971) setzt sich, beflügelt durch ihre eigenen Lebensbetrachtungen, intensiv mit dem Leben von Frauen in unterschiedlichen Jahrhunderten auseinander, die eher ungewöhnliche Interessen hatten und sich für Frauen unüblichen Unterfangen widmeten. Auf der Grundlage von Tagebüchern oder Reiseberichten dieser Frauen sowie Biografien und Artikel über sie und ihren eigenen Gedanken in der Auseinandersetzung mit diesen Pionierinnen nimmt Kankimäki ihre Leser:innen mit auf Weltreise, auf den Spuren ihrer Heldinnen, die im 19. oder im frühen 20. Jahrhundert in Afrika lebten (Karen Blixen), in 72 Tagen um die Welt reisten (Nellie Bly), Ende des 19. Jahrhunderts als Reiseschriftstellerinnen von England aus nach Australien reisten oder durch die Rocky Mountains ritten (Isabella Bird) oder in Afrika forschten (Mary Kingsley). Nebst Afrikareisenden und Forschungsreisenden führt Mia Kankimäki ihre Leser:innen auch in die Welt weiblicher Künstlerinnen wie Artemisia Gentileschi oder Yayoi Kusama. Auf ungewöhnliche, persönliche und humorvolle Weise schreibt sie über Reise- und Lebensumstände, Begleiterscheinungen schöner und weniger schöner Art, Befindlichkeiten, Reisebegleiter:innen oder Strapazen, stellt sich Fragen, teilweise auch direkt an die Protagonistinnen gerichtet, macht sich Gedanken über ihr eigenes (Reise)leben und holt Lebensratschläge von ihren Heldinnen, die sie nachts bittet, ihr den Weg zu weisen. In meinem Kopf reiste ich mit, ich litt mit, freute mich mit, konnte Entscheidungen, Handlungen und Gefühle äusserst gut nachvollziehen, ich lachte, ich nickte zustimmend, an meine eigenen Reiseerfahrungen denkend, dachte über Feminismus nach und stellte mir Grundsatzfragen. Und immer wieder war ich begeistert darüber, wie Mia Kankimäki das alles auf ihre ganz eigene Art in diesem Buch auf den Punkt gebracht hat. Danke, Mia Kankimäki, für all die Recherchen, die liebevolle und würdige Auseinandersetzung mit diesen wunderbaren Frauen, die Gedanken zum Leben und zum Reisen und zum Schreiben. Ich freue mich auf Ihr nächstes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    " Geh deinen eigenen Weg" Was zehn Frauen an Ungewöhnlichem geschafft haben, können Sie auch!!!

    Mia, Anfang 40, alleinstehend, denkt in ihren schlaflosen Nächten über den Sinn ihres Lebens nach. In diesen wachen Momenten begegnet sie zehn mutigen Frauen, die in den letzten Jahrhunderten lebten, darunter Entdeckerinnen, Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, die trotz aller Konventionen ihren Weg gegangen sind. Sie entscheidet sich, die " Zelte hier abzubrechen" und deren Spuren zu folgen. Wenn diese Frauen unter teils sehr widrigen Umständen es geschafft haben ihrer Stimme zu folgen und das zu tun, wozu sie sich berufen fühlten, warum sollte ihr das dann nicht gelingen? In einer wunderbar warmen Sprache beschreibt Mia Kankimäki zehn Frauen aus den vergangenen sechs Jahrhunderten und flicht auch Auszüge aus Originalbriefen und Fotos mit ein. Jede dieser "Nachtfrauen" hinterlässt für sie eine Lebensweisheit, die ihr weiterhilft. Es ist ein besonderes, mutmachendes Buch, das uns lehrt, dass es auch in schwierigen Zeiten immer einen Weg zur Selbstverwirklichung gibt, was nicht heißen soll, dass dann alles leicht ist.

  • YukBook

    aus München

    5/5

    05.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ich beneide Mia Kankimäki.…

    Ich beneide Mia Kankimäki. Statt nachts im Bett Probleme zu wälzen, denkt sie an außergewöhnliche Frauen und ihre Pioniertaten. Welche genau, verrät sie in diesem Buch. Eine von ihnen ist Karen Blixen, deren Spuren sie bis nach Nairobi gefolgt ist. Während ihrer Reise und Recherchen kommt die Autorin mehrmals in die Lage, ihr bisheriges Bild ihrer „Heldin“ zu hinterfragen. Dieser selbstkritische Blick macht sie sympathisch. Auch bei Forschungsreisenden wie Ida Pfeiffer oder Mary Kingsley schwingen sowohl große Bewunderung für deren Mut und Willensstärke als auch Unverständnis dafür, dass sie nach der Rückkehr wieder in ihre alten Rollenmuster zurückfielen, mit. Während ich über diese Pionierinnen schon Manches gelesen habe, brachte mir Mia Kankimäki auf ihrer Reise nach Florenz drei mir noch völlig unbekannte, sehr erfolgreiche Malerinnen der Renaissance nahe. Wie die Autorin mit all den Frauen in Dialog tritt, Parallelen und Unterschiede zu ihrem eigenen Leben oder der heutigen Zeit herausstellt und Inspirationen und praktische Ratschläge für sich und die Leser auflistet, hat mir wie schon in ihrem Vorgängerroman "Dinge, die das Herz höher schlagen lassen" besonders gut gefallen. Ich bin sowohl den Spuren ihrer Nachtfrauen als auch ihren eigenen Entdeckungsreisen und Gedanken sehr gern gefolgt.

  • Redfox7797

    aus Hannover

    4/5

    19.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Frauen, an die ich nachts denke" - Nicht das, was man zuerst denken könnte!

    "Frauen, an die ich nachts denke" ist ein Buch, auf das ich persönlich niemals gekommen wäre. Ich habe es als Geburtstagsgeschenk erhalten und bin froh, es gelesen zu haben. Die Hauptfigur M.K. beschreibt dort, wie verschiedene (reelle) Damen in verschiedenen Jahrhunderten gelebt haben und was sie Großes bewirkt haben. Eine Zeitreise beginnt... aber auch die Haupfigur Mia/M.K. verreist an die Orte, an denen ihre sog. "Nachtfrauen" gelebt haben, darunter Afrika, Japan und Italien (Rom, Florenz etc.). In dem Buch beschreibt die Hauptfigur Mia ausschließlich "Super-Power-Frauen", die selbst viel gereist sind und was sie dabei Unglaubliches erlebt haben. Es ist zweifellos interessant, was Frauen in verschiedenen Jahrhunderten gelebt und bewirkt haben. Es ist aber auch anzumerken, dass dieses Buch nicht jedermanns Sache ist. Hauptsächlich wird das Leben von Karen Blixen und co. beschrieben, am Anfang noch sehr ausführlich und zum Ende hin immer kompakter. Und zwischendrin beschreibt die Hauptfigur ihr eignes Leben und den Schreibprozess des Buches. Es stellt eine Autobiografie dar, wie das 2. Buch der Autorin entstanden ist und welche Herausforderungen das Leben als Autorin mitsichziehen. Die "Nachtfrauen", die sie sich ausgesucht hat, sind nicht unbekannt allseits bekannt. Der Lesende sollte also grundsätzlich Interesse an historischen Figuren haben. Am Ende einer Erzählung zieht die Hauptfigur Mia dann ein Fazit und verfasst einen Rat, den sie von der Nachtfrau und ihrem Abendteuer erhalten hat. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch meinen Geschmack getroffen hat und viel Wissen vermittelt hat. Es ist aber sehr schwierig festzustellen, ob das Buch für jemanden geeignet ist oder eher nicht.

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Unsere Meinungen

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    Z. Glaw

    Thalia Flensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    vergessene Frauen, Frauen, deren Geschichte nicht oder überschrieben wurden.

    Wenn M. nicht schlafen kann, denkt sie an die Nachtfrauen- „und das hat nichts mit Sex zu tun.“ M.‘s Nachtfrauen sind Reisende. Frauen, die mehr wollen als Heim und Herd und immer wieder: vergessene Frauen, Frauen, deren Geschichte nicht oder überschrieben wurden. Kennt ihr Isabella Bird? (Die, die allein auf dem Pferd durch die Rocky Mountains ritt?) Oder Ida Pfeiffer? (Die, die als erste europäische Frau Borneo durchquerte und mehrmals um die Welt reiste?) Nein? Nun, M. (Oder Mia Kankimäki?) treibt eine tiefe Sehnsucht nach den Leben und Reisen dieser Frauen um. „Es kommt mir vor, als läge die Bedeutung des ganzen Reisens genau hierin: im Sehen und Aufzeichnen dessen, was man gesehen hat. Denn auf seltsame Weise verändert sich doe Welt und word erstaunlicher und bedeutungsvoller, wenn man über sie schreibt. Erst beim Schreiben fängt man an, zu verstehen. Ratschläge der Nachtfrauen: Schreibe jeden Abend. Ich weiß, ich weiß. Zwinge dich dazu.“ Und M. schreibt. Sie macht die Leben dieser reisenden, schreibenden Frauen wieder lebendig, die mit ihren Büchern versuchten, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie schreibt über deren Rückschläge (Verlagsablehnungen, Pseudonyme), aber auch darüber, dass diese Frauen nicht aufgegeben haben. M.‘s Nachtfrauen sind auch Künstlerinnen, wie sie selbst eine ist. Die reist nach Italien, entdeckt Sofonisba Anguissola, Lavinia Fontana, Artemisia Gentileschi. Künstlerinnen, die mit ihren (Auftrags-) Arbeiten sich, ihre Kunst und ihre Familien ernährten. Kanntet ihr die? Sofonisba? Lavinia? Artemisia? M. schreibt sie in mein Herz, sie werden Freundinnen, Lehrerinnen, Vorbilder. Sie waren Frauen, die sich (bewusst und unbewusst) nicht davon haben einschränken lassen, dass sie Frauen ihrer Zeit waren. Sie waren immer da, ihre Stimmen. Wir wurden nur nicht gelehrt, sie zu hören.

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