Produktbild: Atlas unserer spektakulären Körper

Atlas unserer spektakulären Körper

9

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.01.2023

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,6/15,2/3,2 cm

Gewicht

630 g

Auflage

1

Übersetzt von

Maria Meinel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01516-4

Beschreibung

Rezension

»Überraschend gewitzter Roman über eine junge Frau, erzählt aus der Perspektive eines Tumors, der sich seinen Weg durch ihren Körper bahnt.« ("ZEIT Magazin")
»Mit überbordendem sprachlichen, formalen und typographischen Experimentiergeist bringt Mortimer uns die Details des Sterbens und den Klang des Todes nahe.« ("Welt am Sonntag")
»Ein lyrischer Roman über Krankheit, ein Meisterwerk.« ("Brigitte")
»Es ist ein must-read für alle diejenigen die Postmoderne Kunst lieben und sich gerne in schillernde Welten mitreißen lassen.« ("MDR Kultur")
»[Maddie Mortimers] brillanter Text ist Trost, Halt und Frieden. Für sich, für uns. Atemberaubend.« ("NDR Kultur")
»Hier ist eine junge Schriftstellerin, die mit Verve und Ambition Experimente wagt und der man die Freude am unkonventionellen, herausfordernden Erzählen auf jeder Seite anmerkt.« ("SR 2")
»Maddie Mortimers Debüt strotzt vor Körperlichkeit.« ("Magazin Buchkultur")
»Wenn eine junge Autorin rauskommt und uns hier so ein Ding um die Ohren haut, stehe ich auf und applaudiere.« ("Papierstau Podcast")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.01.2023

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,6/15,2/3,2 cm

Gewicht

630 g

Auflage

1

Übersetzt von

Maria Meinel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01516-4

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • katthi

    aus Leipzig

    4/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Maddie Mortimer, deren Mama…

    Maddie Mortimer, deren Mama selbst an Krebs erkrankt und verstorben ist, nimmt den Leser auf schonungslose Weise mit in das Leben von Lia – Lia als junges Mädchen, Lia als Ehefrau und Mutter und Lias Körper, in dem eine bedrohliche und tückische Krankheit lauert. Der Roman erzählt, genauso verwirrend, wie eine solche Diagnose und das Leben mit einer derart heimtückischen Krankheit sind, in verschiedenen Erzählsträngen von Vergangenheit und Gegenwart, Innen und Außen einer Frau, die einst hoffte, den Krebs besiegt zu haben, nun aber alles hinter sich lassen muss, was sie und ihr Leben ausmacht. Durchaus keine leichte Kost, und wer hier einen seichten Schmöker erwartet, wird enttäuscht sein. Wer sich aber auf diesen Roman einlässt und auf all die Wirrungen, die sich in der Protagonistin abspielen, der erlebt ein poetisches Werk fernab des Mainstreams.

  • Red-Sydney

    4/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnliche Perspektiven…

    Ungewöhnliche Perspektiven mit einem ungewöhnlichen Schreibstil "Atlas unserer spektakulären Körper" ist kein gewöhnlicher Roman. Sowohl die Sprache als auch die wechselnden Perspektiven waren für mich am Anfang schon gewöhnungsbedürftig. Allerdings haben mich die teils sehr poetischen und kaum mit etwas Anderem vergleichbaren Formulierungen gleich fasziniert. Vor allem die sehr bildhaften Stellen habe ich mehrmals gelesen, weil die Wortwahl streckenweise so unerwartet und trotzdem so passend war. In dem Buch geht es um Lia und ihre Familie. Und den Krebs, der Lia befallen hat. Das allein schon hätte viel Erzählstoff für eine dramatische oder rührseelig-kitschige Story werden können, doch das Buch ist nichts davon. Durch den Schreibstil wirken das Geschehen und die Figuren sogar manchmal seltsam distanziert und unterkühlt, als würde man einen medizinischen Bericht lesen. Und trotzdem schafft es die Autorin, den Charakteren genügend Leben einzuhauchen, um den ganzen Schmerz, die Wut und die Verzweiflung zu transportieren. Das Ganze wird unterstützt durch zahlreiche Rüchblenden aus Lias Vergangenheit, die der Geschichte noch mehr Tiefe verleihen. Dadurch entsteht eine Intensität, die den Text zu etwas Besonderem machen. Man rätselt, fühlt und hofft mit. Das schaffen nur wenige solcher Romane, die eher auf die Kunst der Sprache ausgelegt sind.

  • Euterpe

    3/5

    08.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lia hat Krebs, er ist…

    Lia hat Krebs, er ist zurückgekehrt, nachdem er schon als besiegt gegolten hat. Lia ist verheirate, hat eine Tochter und beginnt ein weiteres Mal den Kampf gegen das Wüten in ihrem Körper. Dabei streift der Leser mit ihr durch ihre Vergangenheit, der Gegenwart und auch ihren Körper. Das Buch ist intensiv, stellenweise unerträglich und fordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers ein. Es ist eine Aneinanderreihung von Geschehnissen aus der Gegenwart und der Vergangenheit und der Krankheit, die Lia wieder eingeholt hat. Ich muss zugeben, dass es mich so manches Mal Überwindung gekostet hat, weiterzulesen. Das Buch ist poetisch und doch brutal direkt, es verwirrt und gibt doch Klarheit, man kämpft sich durch, erlangt doch wenig Erkenntnis. Es erfordert Geduld und Überwindung und zugeben zum Ende hin konnte ich es nicht mehr ertragen. Ein etwas anderes Buch. Wer sich gerne auf eine Reise durch den Körper, die Vergangenheit und die Gegenwart begeben möchte und das auf eine poetische und verstörende Art, der sollte zugreifen. Wer aber, eher von einem poetisch anmutenden, blumigen Schreibstil abgeneigt ist, der sollte lieber die Hände davonlassen.

  • anonymus

    aus Norddeutschland

    3/5

    30.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einen Roman wie diesen,…

    Einen Roman wie diesen, basierend auf experimentellem Schreiben, habe ich zuvor noch nie gelesen, so dass ich mich erst auf ihn einlassen musste. Es wechselt sich wiederkehrend der eigentliche Handlungsstrang ab mit Passagen, in denen sich ein Wesen durch die Körperteile der Protagonistin Lia bewegt und der Krebs selbst zu Wort kommt. In der Sache selbst geht es um die Kinderbuchillustratorin Lia, deren vor einigen Jahren besiegt geglaubter Brustkrebs in andere ihrer Organe gestreut hat, so dass sie sich jetzt erneut einer Chemotherapie unterziehen muss. Ihre Kindheit und Jugend als Atheistin in einem streng konservativen Pfarrhaus werden geschildert, ihr zerrüttetes Verhältnis zur Mutter, ihre toxische Beziehung zu einem Jungen, den ihre Eltern wie einen Sohn aufgenommen haben, ihr späteres glückliches Familienleben mit Mann und Tochter und immer wieder ihr gesundheitlicher Leidensweg. Dabei erhalten auch immer wieder die Personen aus ihrem engen Umfeld das Wort. Leicht ist der Roman nicht zu lesen und entsprechend stark sollte man sein. Denn nicht nur die zerstörerische Krankheit nimmt großen Raum ein, auch Lias große Schuldgefühle, die meint, den Krebs in ihr Leben eingeladen zu haben. Wer sich einmal an andere als die gängige Literatur heranwagen will, ist mit diesem Buch gut bedient.

  • Harakiri

    aus Ostalb

    3/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hmm, ein Buch, das mich etwas…

    Hmm, ein Buch, das mich etwas ratlos zurücklässt. Was will die Autorin mir damit sagen? Die Geschichte könnte so einfach sein: Lia hat Krebs, Lia macht Therapie, was macht der Krebs mit Lias Familie? Aber irgendwie wollte die Autorin wohl mal etwas anderes versuchen. Der Krebs, bzw. Lias Körper spricht - am Ende weniger, am Ende mehr. Schon ungewöhnlich und hätte er nicht so eine poetische Ader, hätte das Buch für mich vielleicht doch noch funktioniert. So fand ich die Stellen eher etwas abschreckend. Wobei ich sagen muss, dass mich Lias Geschichte schon sehr berührt hat. Ihre Kindheit, die nicht einfach war, ihre Liebe zu Matthew, die die Eltern nicht tolerieren, dann ihre Erkrankung. Kein leichtes Leben und das bringt die Autorin auch so rüber. Der Atlas ist also ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Da ich mit preisgekrönten Büchern immer nicht so viel anfangen kann, war es für mich eher kein Buch. Viele andere finden es aber sicher super

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