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Bleibt Oma jetzt für immer?

Roman

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Beschreibung


Omas Geschichte oder Wenn man sich im eigenen Leben verirrt

Eigentlich sollte Oma nur so lange zu Klaras Familie ziehen, bis ihr gebrochener Fuß wieder heil ist. Doch etwas stimmt nicht: Ist Oma nur schusselig, oder verbirgt sich hinter ihrem manchmal seltsamen Verhalten mehr? Bald wird zur Gewissheit: Oma ist an Demenz erkrankt. Alle müssen sich auf den veränderten Alltag einstellen und erleben dabei verwirrende, aber auch traurig-komische und sogar schöne Momente. Denn obwohl Omas Krankheit fortschreitet, bleibt immer etwas von ihrer alten, ganz eigenen Persönlichkeit, ihrem Witz und ihrem Charme erhalten. Das Jahr mit ihr geht allen unter die Haut und ist doch tröstlich, weil es zeigt: Ein würdevoller Umgang mit einem dementen Menschen ist möglich.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Illustrator

Thomas M. Müller

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Illustrator

Thomas M. Müller

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/2,4 cm

Gewicht

489 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-64096-1

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Auch mit Demenz Teil der Familie sein!

Bewertung am 27.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch erzählt Friedbert Stohner aus der Perspektive von Enkelkind Klara, wie Ihre Oma zu ihnen zieht und sich langsam verändert, weil sie an Demenz erkrankt ist. Die ersten Vergesslichkeiten und kleineren Missgeschicke werden nicht thematisiert oder mit Humor genommen. Oma verändert sich, aber bleibt doch die gleiche und vor allem Teil der Familie. Diese Kunst, den geliebten Menschen auch in seiner Veränderung anzunehmen und in der Familie aufzufangen, beschreibt Friedbert Stohner so gut, dass ich in vielen Situationen meine eigenen an Demenz erkrankten Großeltern wiedererkenne: der kleine Witz, um die ersten Gedächtnislücken zu verbergen, ‚Eichhörnchenblick‘, wenn das Vergessen sie verunsicherte, die unerwartete Wanderung zum ehemaligen, längst verlassenen Zuhause, aber auch das geistesabwesende Lächeln, wenn sie irgendwie ganz weit weg waren und wir sie nicht erreichen konnten…. Das Buch finde ich daher wirklich äußerst gelungen, weil es die Kinder auf viele Situationen vorbereitet, die sie mit ihren demenzerkrankten Großeltern erleben können ,und ihnen hilft, die Dinge zu benennen. Zugleich vermittelt es eine positive Grundstimmung und eine Vorstellung davon, wie es hoffentlich gelingen kann, sich auch in dieser Lebensphase mit Humor und Liebe zu begegnen und den Großeltern den Halt zu geben, den sie in dieser Lebensphase so dringend brauchen.

Auch mit Demenz Teil der Familie sein!

Bewertung am 27.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch erzählt Friedbert Stohner aus der Perspektive von Enkelkind Klara, wie Ihre Oma zu ihnen zieht und sich langsam verändert, weil sie an Demenz erkrankt ist. Die ersten Vergesslichkeiten und kleineren Missgeschicke werden nicht thematisiert oder mit Humor genommen. Oma verändert sich, aber bleibt doch die gleiche und vor allem Teil der Familie. Diese Kunst, den geliebten Menschen auch in seiner Veränderung anzunehmen und in der Familie aufzufangen, beschreibt Friedbert Stohner so gut, dass ich in vielen Situationen meine eigenen an Demenz erkrankten Großeltern wiedererkenne: der kleine Witz, um die ersten Gedächtnislücken zu verbergen, ‚Eichhörnchenblick‘, wenn das Vergessen sie verunsicherte, die unerwartete Wanderung zum ehemaligen, längst verlassenen Zuhause, aber auch das geistesabwesende Lächeln, wenn sie irgendwie ganz weit weg waren und wir sie nicht erreichen konnten…. Das Buch finde ich daher wirklich äußerst gelungen, weil es die Kinder auf viele Situationen vorbereitet, die sie mit ihren demenzerkrankten Großeltern erleben können ,und ihnen hilft, die Dinge zu benennen. Zugleich vermittelt es eine positive Grundstimmung und eine Vorstellung davon, wie es hoffentlich gelingen kann, sich auch in dieser Lebensphase mit Humor und Liebe zu begegnen und den Großeltern den Halt zu geben, den sie in dieser Lebensphase so dringend brauchen.

Ernste Thematik

Anja am 26.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als alles anfängt, ist Klara 11. Ihr Bruder Anton ist zwei Jahre jünger. Eigentlich sollte ihre Oma nur vorrübergehend bei der Familie einziehen, bis ihr gebrochener Fuß wieder heil ist. Doch in der gemeinsamen Zeit merkt die Familie, dass zwar der Fuß wieder in Ordnung kommt, ihre Oma aber dennoch nicht mehr „die alte“ ist. Bald steht die Diagnose Demenz im Raum und die Familie muss sich auf diese neue Situation einstellen – mit einer Oma, die mal völlig klar ist und dann wieder die verrücktesten Sachen anstellt… Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht: Demenz ist ja ein Thema, mit dem Kinder beispielsweise im Umgang mit ihren Großeltern durchaus konfrontiert werden können. Nun handelt es sich hierbei keineswegs um ein Sachbuch, dass Kindern die Krankheit im Detail näher bring. Ganz im Gegenteil: Letztlich wird relativ wenig explizit erklärt – es wird dafür aber ganz viel erlebt. Viele Alltagssituationen zeigen den schleichenden Prozess des sich verschlechternden Gesundheitszustandes. Zudem werden über teils skurrile Situationen auch Probleme im Umgang mit dementen Menschen aufgezeigt: Wenn Klaras Großmutter beispielsweise in Socken nach draußen läuft oder den Herd zu hoch dreht, sodass sich die Familie eigentlich gezwungen sieht, sie ununterbrochen im Auge zu behalten, ohne sie dabei aber einzusperren oder ihr das Gefühl zu geben, sie müsse beaufsichtigt werden und dürfe nichts allein tun. Auch wenn viele witzige Situationen in de Handlung eingewoben sind, immer mal wieder freche Sprüche fallen – sowohl von der Oma als auch von den Kindern – und sie viele spaßige und gemütliche Stunden miteinander erleben, wird letztlich nichts beschönigt. Beide Kinder nehmen die Veränderungen ihrer Großmutter wahr, sind manchmal ratlos und hilflos. Aber besonders Anton gelingt es immer wieder, seine Oma mit kleinen Fragen und Geschichten zum Reden zu bringen und Erinnerungen hervorzukitzeln. Über Gespräche, die Klara und ihre Familie führen, wird dennoch ein wenig Hintergrundwissen in die Handlung gepackt, wenn der Vater beispielsweise in kindgerechten Worten wiedergibt, was er von der behandelnden Ärztin erfahren hat. Dabei werden stets sehr bildhafte Vergleiche benutzt. Hierzu muss allerdings erwähnt werden, dass die Großmutter noch weitere gesundheitliche Probleme hat, sodass die Kinder noch mit weiteren Themen konfrontiert werden. Die Sprache ist kindgerecht und einfach gehalten. Ich-Erzählerin Klara schildert lebhaft von ihrem Alltag – mit ihrer Oma, Neckereien mit ihrem Bruder, aber berichtet auch vom Urlaub und Erlebnissen mit ihrer Freundin. Dadurch wird der Fokus nicht nur auf „das Problem mit Oma“ gerichtet, sondern es gibt Handlung drumherum, die sich aber letztlich ein wenig im Sand verläuft… Schwierige Begriffe werden auf angenehme Art in Klaras Erzählungen erklärt – vieles wusste sie nämlich selbst nicht und musste auch nachfragen, bevor sie nun davon berichten kann. Nur die Erzählweise empfand ich manchmal als etwas anstrengend, wenn Klara sehr unstrukturiert von den Ereignissen berichtet und in ihren Schilderungen hin und her springt: „Aber das kam erst später … was ich vorher noch erzählen wollte …. Das war danach, aber vorher…“ Fazit Kindgerecht erzählte Alltagssituationen über das Leben mit einer demenzkranken Oma, die mal klare Momente hat und im nächsten Moment kommentarlos verschwunden ist. Spaßige Situationen wechseln sich mit ernsten Gesprächen oder sorgenvollen Momenten ab. Der schleichend fortschreitende Prozess wird dabei ebenso nachvollziehbar und sensibel geschildert, wie die Sorgen und Ängste der gesamten Familie.

Ernste Thematik

Anja am 26.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als alles anfängt, ist Klara 11. Ihr Bruder Anton ist zwei Jahre jünger. Eigentlich sollte ihre Oma nur vorrübergehend bei der Familie einziehen, bis ihr gebrochener Fuß wieder heil ist. Doch in der gemeinsamen Zeit merkt die Familie, dass zwar der Fuß wieder in Ordnung kommt, ihre Oma aber dennoch nicht mehr „die alte“ ist. Bald steht die Diagnose Demenz im Raum und die Familie muss sich auf diese neue Situation einstellen – mit einer Oma, die mal völlig klar ist und dann wieder die verrücktesten Sachen anstellt… Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht: Demenz ist ja ein Thema, mit dem Kinder beispielsweise im Umgang mit ihren Großeltern durchaus konfrontiert werden können. Nun handelt es sich hierbei keineswegs um ein Sachbuch, dass Kindern die Krankheit im Detail näher bring. Ganz im Gegenteil: Letztlich wird relativ wenig explizit erklärt – es wird dafür aber ganz viel erlebt. Viele Alltagssituationen zeigen den schleichenden Prozess des sich verschlechternden Gesundheitszustandes. Zudem werden über teils skurrile Situationen auch Probleme im Umgang mit dementen Menschen aufgezeigt: Wenn Klaras Großmutter beispielsweise in Socken nach draußen läuft oder den Herd zu hoch dreht, sodass sich die Familie eigentlich gezwungen sieht, sie ununterbrochen im Auge zu behalten, ohne sie dabei aber einzusperren oder ihr das Gefühl zu geben, sie müsse beaufsichtigt werden und dürfe nichts allein tun. Auch wenn viele witzige Situationen in de Handlung eingewoben sind, immer mal wieder freche Sprüche fallen – sowohl von der Oma als auch von den Kindern – und sie viele spaßige und gemütliche Stunden miteinander erleben, wird letztlich nichts beschönigt. Beide Kinder nehmen die Veränderungen ihrer Großmutter wahr, sind manchmal ratlos und hilflos. Aber besonders Anton gelingt es immer wieder, seine Oma mit kleinen Fragen und Geschichten zum Reden zu bringen und Erinnerungen hervorzukitzeln. Über Gespräche, die Klara und ihre Familie führen, wird dennoch ein wenig Hintergrundwissen in die Handlung gepackt, wenn der Vater beispielsweise in kindgerechten Worten wiedergibt, was er von der behandelnden Ärztin erfahren hat. Dabei werden stets sehr bildhafte Vergleiche benutzt. Hierzu muss allerdings erwähnt werden, dass die Großmutter noch weitere gesundheitliche Probleme hat, sodass die Kinder noch mit weiteren Themen konfrontiert werden. Die Sprache ist kindgerecht und einfach gehalten. Ich-Erzählerin Klara schildert lebhaft von ihrem Alltag – mit ihrer Oma, Neckereien mit ihrem Bruder, aber berichtet auch vom Urlaub und Erlebnissen mit ihrer Freundin. Dadurch wird der Fokus nicht nur auf „das Problem mit Oma“ gerichtet, sondern es gibt Handlung drumherum, die sich aber letztlich ein wenig im Sand verläuft… Schwierige Begriffe werden auf angenehme Art in Klaras Erzählungen erklärt – vieles wusste sie nämlich selbst nicht und musste auch nachfragen, bevor sie nun davon berichten kann. Nur die Erzählweise empfand ich manchmal als etwas anstrengend, wenn Klara sehr unstrukturiert von den Ereignissen berichtet und in ihren Schilderungen hin und her springt: „Aber das kam erst später … was ich vorher noch erzählen wollte …. Das war danach, aber vorher…“ Fazit Kindgerecht erzählte Alltagssituationen über das Leben mit einer demenzkranken Oma, die mal klare Momente hat und im nächsten Moment kommentarlos verschwunden ist. Spaßige Situationen wechseln sich mit ernsten Gesprächen oder sorgenvollen Momenten ab. Der schleichend fortschreitende Prozess wird dabei ebenso nachvollziehbar und sensibel geschildert, wie die Sorgen und Ängste der gesamten Familie.

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Ein besonderes Buch zum Thema Alter, Krankheit und Tod. Aus rückblickender Kindersicht erzählt, was den Umgang mit dem Schweren leichter macht. Ein schönes, trauriges Buch, bitte lesen!
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