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Produktbild: Der fliegende Berg
Artikelbild von Der fliegende Berg
Christoph Ransmayr

1. Der fliegende Berg

Der fliegende Berg

Gesprochen von
6
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christoph Ransmayr

Spieldauer

9 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732404209

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christoph Ransmayr

Spieldauer

9 Stunden und 24 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732404209

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • buch_akzente

    5/5

    10.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Oh Mann, ich finde kaum…

    Oh Mann, ich finde kaum Worte, um zu beschreiben, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Es beinhaltet das, was ich in Büchern suche: eine Einheit von Sprache, Form und Inhalt in ihrer schönsten Version ♥️. Dieser Bücherschrankfund ist für mich eine absolute Überraschung. Schon nach wenigen Seiten stellte ich fest, wie gut der im Flattersatz geschriebene Text zu lesen war. Es entstand eine Art Rhythmus, der mich immer weiter lesen ließ und die Welt um mich herum ausschaltete. Und gleich der erste Satz haute mich aus den Socken:“Ich starb 6840 m über dem Meeresspiegel am 04. Mai im Jahr des Pferdes.“ Doch Liam, der Bruder des Ich-Erzählers Gereint, findet ihn in letzter Sekunde und holt ihn mit seiner Stimme zurück. Nur zwei Tage später wird der Retter von einer Lawine erfasst. So startet der Roman, aus der Zukunft erzählt, um uns anschließend an der Vorgeschichte teilhaben zu lassen. Rückblicke auf die Kindheit und Jugend der Brüder an der Küste des Atlantiks sind geprägt durch den Weggang der Mutter mit ihrem Geliebten und die regelmäßigen Kletterausflüge in die nahen Berge mit dem gebrochenen Vater. Durch das Teilhaben an den Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen des Ich-Erzählers kam ich ihm sehr nahe. Ich fühlte und fieberte mit ihm und bangte um ihn. Genauso gewährt uns Gereint Einblicke in die Zukunft, in die Zeit, aus der er uns die Geschichte erzählt. Die Zeit, in der er alles ordnet, sowohl in der realen Welt, als auch in seinem Kopf und in der er eine Entscheidung fällt, die sein ganzes Leben verändern wird. Durch die Wortgewalt des Autors erstand vor meinem inneren Auge eine Bergwelt von unbeschreiblicher, ehrfurchtsgebietender Schönheit und Erhabenheit, aber auch voller unberechenbarer Gefahren. Ein Nomadenstamm, auf ihrem Weg mit ihren Yaks in die Hochtäler, nimmt die Brüder auf. Sie sind vollkommen unterschiedlich. Liam ist homosexuell, lebt fast wie ein Eremit und ist ein Alleskönner, ein Vorreiter. Gereint ist eher unsicher, mag es aber, unter Menschen zu sein. Er traut sich nicht viel zu und steht im Schatten seines Bruders. Wir erfahren, wie die Nomaden leben (auch durch die Stimme von Nyema, in die Gereint sich verliebt), und zwar in Einheit mit der Natur, ohne sie bezwingen zu wollen. Zwischen ihnen und der gewaltigen Bergwelt des Transhimmalayas besteht eine spirituelle Verbindung, die buddhistisch geprägt ist. Und so bekommen die Brüder die Chance, diese Welt zu verstehen und dadurch zu sich selbst zu finden. Die Schönheit der Sprache in ihrer Einheit mit Versmaß und Textinhalt hat mich tief berührt, mit Höhepunkten bei den Beschreibungen der archaischen Bergwelt, der traumgleichen Besteigungen der Berge und des spirituellen, naturnahen Lebens der Nomaden. Das erste, wie auch das letzte Kapitel las ich bereits mehrmals, wie auch einige Verse zwischendurch und doch war der Sog weiterhin spürbar. Während ich las, fühlte ich mich an einen meiner Lieblingsfilme erinnert, 'Und in der Mitte entspringt ein Fluss' mit Brad Pitt. Auch dies ist eine Geschichte über zwei Brüder, von denen einer stirbt. Es herrscht überwiegend die gleiche Atmosphäre, wie in der hier besprochenen Geschichte, die durchdrungen ist von ambivalenten Gefühlen zwischen zwei Brüdern, von der Suche nach sich selbst, Liebe und Tod und von der Erhabenheit und Schönheit der Natur. Für mich ein Lebenshighlight! Ich sage nur lesen. lesen, lesen!!!

  • Bewertung

    aus Arosa

    5/5

    24.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswert

    Wer Christoph Ransmayr noch nicht kennt, sollte es mit diesem Roman unbedingt tun. Ein solch monumentales Leseerlebnis sollte sich kein/e passionierte LeserIn entgehen lassen. Seine Sprache und sein Gestaltungsreichtum gehören zum Faszinierendsten der zeitgenössischen Literatur. Sehr zu empfehlen.

  • Chitina

    aus Innsbruck

    5/5

    18.12.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unsagbar schöne Sprache...

    Christoph Ransmayr besticht auch in diesem Werk durch eine unglaublich schöne, klare und beeindruckende Sprache.

  • Gerhard Kofler

    aus Wien

    5/5

    14.12.2007

    Buch (Taschenbuch)

    fettlos ....

    Ehrlich gesagt habe ich erst vor, dieses Buch zu lesen. Aber seine anderen Werke haben mich alle fasziniert. Seine Sprache ist "ohne jegliches Fett", klar und präzise. Es ist ein Genuss, sich jeden einzelnen seiner Sätze tief ins Innere zu ziehen - wie frische Bergluft.

  • Thomas Zörner

    aus Lentia

    5/5

    06.12.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Der fliegende Satz am fliegenden Berg

    Christoph Ransmayr gehört zu den großen österreichischen Autoren neben Gerhard Roth oder Thomas Glavinic. Sein neuestes Werk führt den Leser diesmal aber nicht in die Tiefen des Meeres sondern in die luftigen Höhen des Himalaya. Ransmayr erzählt die Geschichte zweier irischer Brüder, die mit dem Willen einen weißen Fleck auf der Landkarte aufzudecken losziehen, um den fliegenden Berg zu besteigen, der im Himalaya liegt und höher als der Mount Everest sein soll. Hierbei begegnen sie beide auf unterschiedliche Art und Weise dem Tod und erleben die Grundsätze des Lebens: Freundschaft, Liebe und Schicksal. Ransmayrs Roman besticht neben seiner wunderschönen Sprache und der ergreifenden Handlung vor allem durch seine Satzform. Der Autor schreibt in fliegenden Sätzen, die auf den ersten Blick wie eine Gedichtform wirken, jedoch nicht gereimt sind sondern lediglich "gespaltene" Absätze, die aber der Geschichte auf ihre Art und Weise noch mehr Tiefe verleihen und im dem Leser bei belieben auch eine Art Erzählrhythmus vorgeben. Ein Glanzstück österreichischer Literatur.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexander S.

    Alexander S.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unfassbar gutes Buch!

    Von einer abgeschiedenen Insel aus brechen zwei Brüder in das abgeschiedene Land Kahm auf, um dort als erste Menschen einen abgeschiedenen, noch nie zuvor bestiegenen Berg zu erklimmen. In dieser Abgeschiedenheit … Spaß bei Seite. Ich LIEBE dieses Buch, das zwischen Meeresküste und Transhimalaya, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Leben und Tod hin und her flattert und uns dabei emotional so unglaublich viel abverlangt und wieder zurückgibt, dass man in einen literarischen Höhenrausch gerät, wie ihn nur sehr wenige Autor:innen kreieren können. Christoph Ransmayr ist einer von ihnen und seine Geschichte vom fliegenden Berg ist ein fantastischer, sehr übersichtlicher Roman, der aus seiner sprachlichen Tiefe heraus gigantische Kulissen und hauchzarte Gefühle entstehen lässt. Ein intensives Buch, das die Fantasie genauso sehr beansprucht wie das Herz und mich in meiner Meinung bestärkt, dass Ransmayr zu den besten deutschsprachigen Schriftstellern der Gegenwart gehört.

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