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Sanctuary – Flucht in die Freiheit Ein dystopischer Jugendroman über die Sehnsucht nach Freiheit und Zuflucht – packend und hochaktuell

Aus der Reihe Sanctuary
34

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47485

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.05.2023

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

352

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Seidengrau / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Stefanie Frida Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-551-32135-0

Beschreibung

Rezension

"Eine dystopische Geschichte, die unter die Haut geht."

Produktdetails

Verkaufsrang

47485

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.05.2023

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

352

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Seidengrau / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Stefanie Frida Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-551-32135-0

Herstelleradresse

Carlsen Verlag GmbH
Völckersstr. 14-20
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@carlsen.de

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  • Bewertung

    3/5

    08.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnder Jugendroman, der leider teilweise seine Tiefe verliert

    Inhalt: "Sanctuary – Flucht in die Freiheit" ist ein dystopischer Jugendroman von Paola Mendoza und Abby Sher, der im Jahr 2032 in den USA spielt. In dieser Zukunft werden alle Bürger*innen durch ID-Chips überwacht, was ein undokumentiertes Leben nahezu unmöglich macht. Die 16-jährige Valentina "Vali" González Ramirez lebt mit ihrer Familie illegal in Vermont, nachdem sie aus Kolumbien geflohen sind. Als der ID-Chip ihrer Mutter versagt und ihre Stadt nach Undokumentierten durchsucht wird, müssen sie fliehen. Ihr Ziel ist Kalifornien, der einzige Bundesstaat, der sich der Kontrolle entzogen hat. Als Valis Mutter festgenommen wird, muss sie allein mit ihrem siebenjährigen Bruder Ernie die gefährliche Reise quer durchs Land antreten. Der Roman wird aus Valis Ich-Perspektive erzählt, was eine tiefe emotionale Bindung zur Protagonistin ermöglicht. Ihre Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, ein normales Teenagerleben zu führen, und der ständigen Angst vor Entdeckung wird authentisch dargestellt. Valis Mut und ihre Verantwortung gegenüber ihrem Bruder stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Die Autoren zeichnen ein erschreckend realistisches Bild einer Gesellschaft, in der Überwachung und Ausgrenzung allgegenwärtig sind. Die Flucht der Geschwister wird schonungslos und beklemmend geschildert, wobei sie auf ihrem Weg sowohl auf wohlgesonnene als auch auf gefährliche Menschen treffen. Der flüssige Schreibstil und die Nähe zur Realität ermöglichen es den Leserinnen, tief in die Geschichte einzutauchen und mit den Protagonistinnen mitzufiebern. Zu bemängeln habe ich leider dass die Nebenfiguren eher blass bleiben und der ID-Chip, obwohl zentrales Element der Überwachung, keine größere Rolle spielt. Außerdem finde ich, dass die Geschichte an einigen Stellen weniger dystopisch wirkt, sondern erschreckend real ist und aktuelle Themen wie Rassismus, Verzweiflung, Schmerz, Trauer, Gewalt, Missbrauch, Tod und Mord behandelt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    17.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Botschaft die es in sich hat

    Sanctuary von Paola Mendoza und Abby Sher ist ein dystopischer Jugendroman, der in den USA des Jahres 2032 spielt, wo alle Bürger durch einen ID-Chip überwacht werden. Die 16-jährige Vali lebt undokumentiert mit ihrer Familie, doch als ihre Mutter festgenommen wird, muss Vali allein mit ihrem kleinen Bruder quer durch das Land fliehen, um der drohenden Abschiebung zu entkommen. Die Autorinnen schaffen hier eine fesselnde Geschichte, die von Seite zu Seite spannender wird. Die Angst und die Hoffnungen sind so greifbar, sodass ich als Leserin einen tiefen Einblick hatte in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Vali und ihr Bruder Ernie sind mir extrem ans Herz gewachsen und was in dieser dystopischen Geschichte erzählt wird, macht wirklich Angst, denn so weit von der Realität sind wir nicht entfernt. Nicht nur Spannend ist das Buch, sondern in meinen Augen auch sehr emotional. Vali und Ernie sind sehr authentisch und man fiebert mit ihnen mit, während sie versuchen, in einer Welt zu überleben, in der sie als Aussenseiter gelten. Für mich ist dieses Buch etwas Besonderes, denn es greift Themen auf wie Diskriminierung, Flucht und Familie. Es zeigt die brutale Realität von Menschen, die aufgrund ihres Status oder ihrer Herkunft verfolgt werden, und gleichzeitig macht es Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ob ich das Buch in die Kategorie «Jugendbuch» stecken würde, weiss ich nicht. Es gab einige Stellen die sehr in meinen Augen brutal waren.  Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Dystopien und Geschichten mit Herz.

  • Elina

    5/5

    30.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Meisterwerk der modernen Jugendliteratur

    Im Jahre 2032 werden in den USA alle Menschen mit einem ID-Chip überwacht. Vali's Familie ist vor Jahren von Kolumbien in die USA geflohen. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr werden die undokumentierten Immigrantinnen und Immigranten regelrecht gejagt. Die 16-jöhrige Vali ist eine von ihnen. Als der Chip ihrer Mutter aufhört zu funktionieren, muss Vali für sich und ihren kleinen Bruder kämpfen. Denn es gibt nur einen sicheren Bundestaat: Kalifornien. Doch das liegt am anderen Ende des Landes. Vali ist eine inspirierende junge Frau und gehört definitiv auf jede Liste mit starken fiktionalen Charakteren. Sie ist so jung, so stark und hat so viel durchgemacht. Sie kämpft und kämpft. Auch wenn der Staat und die Natur sie in die Knie zwingen wollen, findet sie einen Weg nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen um sich herum Kraft zu geben. Genau das ist einer der Gründe weshalb sie eine gute Anführerin ist. Ich könnte euch genau sagen and welchen Stellen sie bewusst oder unterbewusst zur Anführerin wird. Davor habe ich riesigen Respekt. (Mein Gefühl sagt mir, dass sie im zweiten Band grosses leisten wird und ich freue mich unglaublich darauf das zu sehen) Trotzdem ist sie noch eine ganz normale Jugendliche, die sich mit den Problemen des Teenager-Daseins herumschlagen muss - zumindest zu Beginn. Auch die Nebencharaktere sind unvergesslich: die alte Frau, die so viel für undokumentierte Flüchtlinge tut; die Mütter, die alles für ihre Kinder geben; der zähe Mann mit dem weichen Kern; die Kinder, die plötzlich erwachsen werden müssen; der junge Mann, der den Sternen folgt... Ausserdem sind alle Charaktere wirklich divers: Es gibt sie in allen Grössen, Formen und Farben. Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt: Foreshadowing (falls jemand weiss, wie man das im Deutschen nennt, lasst es mich wissen). Schon recht früh gibt es diese kleinen Hinweise darauf was später geschehen wird und wie Vali sich entwickeln wird. Das heisst aber nicht, dass das Buch langweilig war. Im Gegenteil sogar. Für mich hat es das nur noch interessanter gemacht. Dieses Buch ist von Anfang bis Ende grossartig geschrieben und übersetzt. Es werden Themen wie Immigration, Rassismus und Ausländer*innenfeindlichkeit, Propaganda und (Existenz-) Angst behandelt. Aber auch Klimawandel, Kontrolle durch den Staat, Trauma und Traumabonding, der Umgang mit Flüchtlingen und Hoffnung spielen eine wichtig Rolle. Paola und Abby haben einen wirklich tollen Schreibstil. Ich liebe es, wie sie (vor allem am Anfang des Buches) Idyllen erschaffen und diese sogleich wieder zerstören oder wie sie direkte und indirekte Rede mischen, um lebendige Dialoge zu schaffen. Stefanie hat bei der Übersetzung des Buches grossartige Arbeit geleistet. Besonders gefällt mir ihre Entscheidung, dass Vali gendert. Das habe ich so vorher noch nie in einem Roman gelesen und mich entsprechend darüber gefreut. Jedes Wort in diesem Buch ist präzise ausgewählt und sorgfältig übersetzt worden. Es spiegelt das Thema Propaganda wider, das eine sehr zentrale Rolle in dem Buch spielt. In meinen Augen zeigt das, welche Macht Worte haben. Auch die Formatierung des Textes ist sehr interessant. Das Buch spielt mit kursiv und fett gedruckten Worten, die dem Text noch mehr Tiefe verleihen. Ich denke, um alle Nuancen des Textes zu finden, muss man ihn mehrere Male lesen. Ich empfehle dieses Buch allen, die auf der Suche nach Hoffnung in dieser Welt aus Krieg und Zerstörung sind und jene , die Dystopien mögen und/oder Bücher mit starken weiblichen Protagonistinnen.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine beschwerliche Reise

    "Sanctuary" spielt in einem dystopischen USA der nahen Zukunft. Es wurde eine Mauer an der mexikanischen Grenze errichtet und Bürger*innen werden per Id-Chip in ihrem Handgelenkt konstant überwacht. Wir begleiten die 16-jährige Valis, die als undokumentierte Einwanderin aus Kolumbien als Kind in die USA gekommen ist, und ihren Bruder Ernie auf einer beschwerlichen Reise durch das Land auf der Suche nach Zuflucht. Ein spannender Jugendroman der aktuelle Problematiken aufgreift und sie in einer packenden Geschichte mit interesannten Charakteren aufbereitet.

  • gemuesebuergerin

    5/5

    12.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schlichtweg atemberaubender Appell

    Valis und Ernies Geschichte brennt und wütet, sie erzählt von Ausweglosigkeit und Tod, aber auch vom unerschütterlichen Glauben an die Kraft der Selbstermächtigung, von unauslöschlichem Überlebenswillen und überlebensgroßem Mut, von Revolution und Sichtbarmachung und Kampf gegen unermessliches Leid und Unterdrückung. Wenn Paola Mendoza, selbst Aktivistin für Menschenrechte, im Nachwort des Romans erwähnt, dass "dieses Buch [...] eine Dystopie werden [sollte]. Vielleicht sogar eine Allegorie...", und beim Schreiben feststellt, dass selbst ihre düsterste, erdachte Zukunft von aktuellen, politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Entwicklung überholt wird, liest sich ihr ungeschönter Roman (den ich tatsächlich in der Kinder- und Jugendbuchabteilung kaufte) noch eindringlicher. Diese Geschichte geht nicht unter die Haut, sie schält sie regelrecht ab. Das als einziger Hinweis vorweg. Jeder weitere würde die Wucht dieser Bruder-Schwester-Überlebensgeschichte mindern. Ein Buch, dem ich einen Klassikerstatus wünsche.

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Bewertungen (34)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silke Reith

    Silke Reith

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wow! Dieses Buch hat mich beeindruckt....

    Wow! Dieses Buch hat mich beeindruckt. Nur wer ein Chip im Arm hat, darf bleiben. Ein Überlebenskampf und Wettrennen zum nächsten sicheren Unterschlupf beginnt. Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und Handeln aufruft. Beängstigend realistisch!
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Dystopie, die gar nicht so...

    Eine Dystopie, die gar nicht so abwegig klingt. Der Präsident in den USA geht gegen alle Illegalen vor, die nicht in den USA geboren worden sind. Eine Hetzjagd beginnt, denn jeder Bürger hat einen Chip unter der Haut. Die Geschichte lässt einen nicht kalt und hallt lange nach.
  • Zum Bewerterprofil von Meike Schnittfeld

    Meike Schnittfeld

    Thalia Mayersche Dortmund

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Dystopie, erschreckend nah an der Wirklichkeit.

    Dieses Buch ist eine Dystopie, allerdings verdammt nah an der Wirklichkeit. Wie eine der Autorinnen sagt ist es eher eine "was wäre wenn...." Story. Es geht um die Klimaveränderung, um Flüchtlinge, um Illegale und um Familie und Freundschaft. Eine erschreckende Beschreibung die trotzdem ein bisschen Hoffnung macht. Absolut lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von L. Teichmann

    L. Teichmann

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

    5/5

    19.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    An vielen Stellen zu wahr um schön...

    An vielen Stellen zu wahr um schön zu sein.. Eine absolut grandiose, dystopische Zukunftsvision in Buchform ist es aber trotzdem. Ab der ersten Seite hochspannend und brutal ehrlich. I love it!!
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    14.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Obwohl das Buch offiziell eine...

    Obwohl das Buch offiziell eine Dystopie ist, ist die Geschichte erschreckend nah an unserer Wirklichkeit. Die Geschichte ist wahnsinnig fesselnd und so spannend, dass man sich kaum traut, zu atmen, wenn Vali sich auf der Flucht in einem Gebüsch versteckt. Hammer

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Bewertungen (5)

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