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Produktbild: Zwischen zwei Monden

Zwischen zwei Monden Roman

6

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,8/3,5 cm

Gewicht

468 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Between Two Moons

Übersetzt von

Henriette Zeltner-Shane

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05108-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»ein spannender Einblick« ("Radio Bremen")
»ein wirklich lesenswerter Debütroman« ("buchlesenliebe")
»Der Debütroman von Aisha Abdel Gawad ist eine Wucht!« ("Altmühl Bote / Wochenanzeiger")
»›Zwischen zwei Monden‹ hat mich nicht mehr losgelassen und sich als kleines Jahreshighlight erwiesen. Ein grandioses Debüt in Form eines Porträts über eine Familie.« ("wort.bildung")
»Muss ich eigentlich noch einmal erwähnen, wie begeistert ich von dem Roman bin? Ich glaube nicht.« ("@fraedherike")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,8/3,5 cm

Gewicht

468 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Between Two Moons

Übersetzt von

Henriette Zeltner-Shane

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05108-2

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvoller und absolut ehrlicher Coming-of-Age-Roman

    „Die Leute schienen zu glauben, wenn man immer aufpasst, lässt sich drohendes Unheil abwenden. So wie wir in den Jahren, nachdem die Türme eingestürzt waren, alle beobachtet würden.“ Amira, gerade die Schule beendet und auf dem Weg ins College, mit Kopftuch. Lina, Amiras Zwilling, ebenso die Schule beendet, erfreut sich am Nachtleben. Sami, der ältere Bruder, der im Gefängnis war und endlich entlassen wird. Sie alle haben ihre Geheimnisse, sie alle haben den Wunsch nach Anerkennung und familiärer Liebe. Und doch driften ihre Leben immer weiter auseinander, auch wenn die Eltern alles daran setzen, sie zu schützen. Zu Beginn fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen. Die scheinbaren Widersprüche zwischen dem tagsüber praktizierten Beten und Fasten während des Ramadan und den abendlichen Partys mit Alkohol konnte ich nicht miteinander verbinden. Doch dann schlug die Handlung wie eine Wucht ein und entwickelte einen ganz eigenen Sog. Ich fand mich immer tiefer hineingezogen in Amiras Selbstreflexion, das Leben in ihrer Familie und die vielschichtigen Verstrickungen. „Es hielt nicht lange an, aber für eine kurze Weile kam unsere Familie mir total normal vor. [...] Ein paar Stunden lang wünschte ich mir nicht, irgendwo anders oder irgendwer anders zu sein.“ Aisha Abdel Gawads „Zwischen zwei Monden“ entfaltet sich als absolut ehrlicher Coming-of-Age-Roman in New York City, auf dem wir mehrere persönliche Lebenswege begleiten. Und dabei erhält man nur einen kurzen Einblick in das Leben der Charaktere, so wie es eben auch im echten Leben ist. Jemand, der gestern nicht gläubig war und gesündigt hat, kann sich morgen schon ganz anders verhalten. Es ist eine starke Geschichte über eine Beziehung zwischen Geschwistern und die Autorin beleuchtet diese in verschiedenen Facetten. Sie zeigt einen ehrlichen Einblick in das Leben, das von Ambivalenzen geprägt ist: das Leben von Teenagern. Diese Anforderungen, die an Amira und Lina gestellt werden, sind vielschichtig, denn sie leben in einer westlichen Gesellschaft in einem gläubigen Umfeld (die Anforderungen an junge Frauen sind btw wahrscheinlich in allen Religionen vergleichbar). Dieses Streben danach, einfach ein „normales“ Leben als Teenager zu führen, herauszuwachsen aus der Umgebung, den Regeln und auch aus sich, macht die Autorin sehr gut sichtbar. Dabei fügt sie noch eine weitere Komponente ein: das Leben als „Ausländer:innen“ in den USA. Am Ende habe ich noch einige offene Fragen, die leider im Buch nicht beantwortet werden - aber vielleicht wird dieses Gefühl von der Autorin auch bewusst provoziert. Aisha Abdel Gawad ist selbst in Bay Ridge aufgewachsen und ich sehe viele Parallelen zu Amira (zum Beispiel die Arbeit im Community Center). Diese Nähe zur Realität verleiht der Erzählung eine zusätzliche Tiefe, und ich frage mich, wie viel von der Geschichte autofiktional ist. Ein eindrucksvolles Buch, das einen in seinen Bann zieht, wenn man es zulässt!

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    10.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Guter Stil

    Zwischen zwei Monden ist der Debütroman der Autorin Aisha Abdel Gawad. Der Roman ist stilistisch gut gemacht. Dir Autorin zeigt an einer ägyptischen Familie, die Schwierigkeiten, das die Personen des Araberviertels in New York, während des Ramadan. Die Zwillingsschwestern Amira und Lina haben die Highscool beendet und erleben die Liebe. Amira erzählt von ihrer Beziehung zu Lina und zu ihrem Bruder Shami. Der ist gerade aus dem Gefängnis gekommen. Im Viertel gibt es viele Aktionen der Polizei. Es geht oft dramatisch zu. Die Autorin spielt stilistisch mit ihren Worten. Sie versteht es den Leser in die Geschichte ein zu beziehen. Einfach gut gemacht.

  • HeRu

    aus Regensburg

    4/5

    21.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiäre Bindungen, Identität und Einwanderungserfahrung

    Ein packender und emotionaler Coming-of-Age-Roman, der sich um familiäre Bindungen, Identität und die Einwanderungserfahrung dreht. "Zwischen zwei Monden" bietet mit seinen liebenswerten und authentischen Protagonistinnen, den Zwillingsschwestern Amira und Lina, einen ehrlichen und umfassenden Einblick. Die Handlung entfaltet sich im Sommer 2016 während des Fastenmonats und beleuchtet die Herausforderungen als zweite Generation einer ägyptisch-muslimischen Familie in New York City nach den Ereignissen vom 11. September. Die Mädchen stehen vor Rassismus, eigenen religiösen und kulturellen Identitätsfragen sowie wachsender Unsicherheit, während sie sich voneinander entfernen und wieder zueinander finden. Diese Geschichte ist eine Hommage an Einwanderereltern und ihre Kinder, die um Treue zu Traditionen ringen, aber auch ihre eigenen Identitäten und Ambitionen formen. Sie würdigt den Glauben und die Liebe, die sich verändern, aber niemals vollständig zerbrechen. Besonders beeindruckend ist die natürliche Darstellung der Familiendynamik. Diese Coming-of-Age-Erzählung ist unverzichtbar, dringend und von zeitloser Relevanz.

  • easymarkt3

    4/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erwachsen werden als Muslimin in NY

    Die Szenerie spielt in New York City, im muslimischen Emigrantenviertel Bay Ridge. Gezeichnet wird das Porträt einer ägyptischen Familie während des Monats Ramadan mit den 17-jährigen Zwillingen Amira und Lina, Sie verbringen einen heißen Sommer zusammen mit ihrem älteren Bruder Sami, der unerwartet vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, wieder in der warmherzigen Familie sichere Aufnahme findet. Thematisiert wird das Leben als unternehmungslustiger Teenager in Amerika und gleichzeitig als gläubige Muslimin voller Traditionen und Zwänge. Sehr interessant sind die vielen Details zum Ramadan mit Zeremonien wie z.B. Waschungen, Pflichtgebeten, Fasten, Speisen. Ebenso aufschlussreich sind auch die Überwachungsmechanismen und Arbeitsweisen des New York Police Departments, dokumentiert anhand der Reportagen im Roman: Ständig unter Beobachtung und ohne Haftbefehl werden amerikanische Muslime verhaftet. Der ehrliche Blick auf Rassismus, auf das feste Band der Schwestern und ihren Ängsten und ihrem Misstrauen innerhalb ihrer Community wird ergänzt durch Rückblenden der Eltern zu deren Auswanderungsgründen aus Ägypten. Die Hauptperson Amira Emam fühlt sich eingeengt zwischen zwei Monden: mit dem linken Arm zu dem blutigen Mond Samis, mit ihrem rechten Arm zum helleren Mond ihrer Zwillingsschwester Lina. Geschichten über Propheten wie Suleiman erinnern an 1001-Nacht. Insgesamt ein lebendiger, warmherziger, aber auch aufrüttelnder Roman über das Zusammenleben von Muslimen in NY nach 9/11.

  • J. Kaiser

    4/5

    20.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Gesellschagtsschichten

    In New York ist der Monat des Ramadan. Für die Zwillinge Amira und Lina liegen endlose 15 Stunden Fasten vor ihnen. Die beiden möchten vor dem Abschluss des Sommers noch was erleben bevor der Ernst des Lebens beginnt. Ihr Bruder wird aus dem Gefängnis entlassen. Sein Verhalten droht die Familienkonstellation aus der Bahn zu bringen. Nach einem Überfall braut sich etwas zusammen in Bay Ridge. Seine Entlassung hat Amira den Boden unter den Füssen weggezogen. Lina ist ihr bei diesem Problem keine Hilfe. Als Leser wird man von den zwei Welten, die hier geschildert werden, beeindruckt. Man liest, wie sich die beiden Schwestern bemühen dem Zwiespalt zwischen traditionellem/religiösem Bewusstsein gerecht zu werden. Die Beschreibung der Protagonisten ist sehr gut. Sehr gefallen hat mir die Beschreibung des Ramadan. Ich fand diesen Roman sehr eindrucksvoll geschildert. Das Lesen ist spannend und die Eindrücke der Protagonisten werden gut geschildert. Dieses Buch kann ich empfehlen.

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Bewertungen (6)

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    Markus Felsmann

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

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    4/5

    23.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hybridität und Überwachung: Debüt über junge Muslimas

    Aisha Abdel Gawad hat mit »Zwischen zwei Monden« ein vielschichtiges Debüt über das Leben junger Muslimas in New York City vorgelegt. Der Text, der sowohl Familien- als auch Coming-of-Age-Roman ist, thematisiert nicht nur die hybride Identität muslimischer Teenager, deren Eltern aus islamisch geprägten Ländern in die USA eingewandert sind, sondern er schildert außerdem, was es bedeutet, wenn eine ganze Bevölkerungsgruppe unter Generalverdacht steht und Opfer von strukturellem Rassismus wird: Dreh- und Angelpunkt des Plots ist die Überwachung der muslimischen Community in Bay Ridge durch das New York Police Department seit dem 11. September. Mit seiner präzisen Schilderung des Fastenmonats Ramadan gibt »Zwischen zwei Monden« zudem einen tiefen Einblick in die Riten und die Spiritualität des Islams. Gerade für westliche Leser*innen ist Gawads Erstlingswerk damit eine lehrreiche Lektüre, die niemals belehrt.

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