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Produktbild: Geheimnisse in der Grünen Mark
Band 1

Geheimnisse in der Grünen Mark Historischer Kriminalroman

9

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,1 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1870-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,1 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1870-8

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Eliza

    5/5

    22.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Süffisanten Anekdoten des Kuralltags

    Ein sehr differenziertes Ermittler-Duo in einem verzwickten Mordfall, der mit süffisanten Anekdoten des Kuralltags in der damaligen Zeit für ein kurzweiliges Lesevergnügen sorgt. In Frohnleiten im Jahr 1897 wird der Allgemeinmediziner Titus auf einen verschollenen Kurgast aufmerksam gemacht und nach kurzer Suche wird dieser tot aufgefunden. Er hat kurz vorher seinen ehemaligen Klassenkameraden Franz in einer sonderbaren Situation wieder getroffen. Widerspenstig erklärt er sich bereit seinem ehemaligen Kameraden zu helfen. Die Antipathie der beiden Protagonisten sorgt dabei für eine unterhaltsame Reise durch die Kur-Welt in Frohnleiten auf der Suche nach den Tätern. Untersuchungsrichter Franz ist ein leicht impulsiver Charakter, der durchaus schnell aufbrausend und manchmal etwas unbedacht in Situationen agiert. Titus dagegen wirkt wesentlich ruhiger und abgeklärter, auch wenn er manchmal emotional sehr unsicher agiert. Diese gute Mischung der beiden ermittelnden Personen sorgt für eine gute Abwechslung bei der Entwicklung der Story. Auch die Nebencharaktere sind gut gewählt und ich konnte für einige durchaus Sympathie entwickeln. Der Schreibstil der Autorin ist mit einer Sprachfärbung der damaligen Zeit gewählt mit österreichischem Einschlag. An der ein oder anderen Stelle verwendet die Autorin Begrifflichkeiten, die in der heutigen Zeit so nicht mehr im allgemeinen Sprachgebrauch ihre Anwendung finden, aber für die Authentizität der Story habe ich das im Wesentlichen als korrekt empfunden. Die Spannung der Erzählung ist gut und wer aufpasst kann eventuell auf die Täter kommen, ich habe es trotz Konzentration aber nicht geschafft. Sehr gut hat mir die allgemeine geschriebene Atmosphäre in der Geschichte gefallen. Ich konnte mir die Umgebung, sowie das allgemeine Verhalten und Handlungsgeschehen der Protagonisten ziemlich gut vorstellen. Ein zwei Turns hätte ich mir in der Geschichte noch gewünscht, aber das ist nur eine kleine Anmerkung, an der in sich sehr gut konstruierten, sehr schön erzählten und auch durchaus humorvollen Kriminalstory.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    11.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender historischer Krimi

    Geheimnisse in der Grünen Mark“ von Gudrun Wieser ist ein historischer Kriminalroman, der in der Steiermark des Jahres 1897 spielt. Der Arzt Titus Pyrner verbringt seine Sommerfrische wiederholt in der Kaltwasserheilanstalt von Frohnleiten, auf die Rückkehr einer jungen Dame hoffend, die er im Vorjahr kennengelernt hat. Als ein Kurgast spurlos verschwindet und wenig später tot aufgefunden wird, beginnt Pyrner, zusammen mit dem jungen Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum, den Fall zu untersuchen. Dabei stoßen sie auf Gerüchte über verschwundene Kinder und werden mit den Vorurteilen der bürgerlichen Gesellschaft konfrontiert. Der Krimi hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Handlung ist bis zum Schluss spannend und voller unerwarteter Wendungen. Kurz vor dem Ende hatte ich eine Vermutung, wer der Mörder sein könnte, doch die wahren Beweggründe haben mich überrascht. Der Fall ist perfekt konstruiert und hält den Leser kontinuierlich in Atem. Besonders schön, fand ich die Entwicklung der Beziehung zwischen Titus Pyrner und Franz Stahlbaum. Beide kennen sich aus der Schulzeit, waren damals aber keine Freunde, weil Stahlbaum sich permanent über Pyrner lustig gemacht hat. Während der gemeinsamen Ermittlungen wachsen sie nun aber zusammen und werden zu einem starken Team. Beide sind sympathische und tiefgründig beschriebene Charaktere, deren Gedanken und Gefühle absolut nachvollziehbar sind. Ich habe mit ihnen mitgefiebert, gehofft und gebangt, dass ihre privaten Sehnsüchte und ihre Ermittlungsarbeit ein positives Ende finden. Gudrun Wieser gelingt es zudem meisterhaft, sozialkritische Themen und die Vorurteile der bürgerlichen Gesellschaft jener Zeit in die Geschichte einzuflechten. Dabei zeigt sie auch, dass es Menschen gab, die sich diesen Vorurteilen widersetzten. Die Orts- und Landschaftsbeschreibungen sind so lebendig, dass sie in mir die Sehnsucht geweckt haben, die mir bekannte Steiermark erneut zu besuchen. Der Schreibstil der Autorin ist authentisch und atmosphärisch dicht. Durch die Verwendung historischer Ausdrücke und lokaler Sprache fühlt man sich direkt in die Kaiserzeit versetzt. Humorvolle Einschübe lockern die ernste Thematik auf und machen das Buch zu einem wahren Lesevergnügen.

  • Dave

    5/5

    16.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gudrun Wiesers "Geheimnis in…

    Gudrun Wiesers "Geheimnis in der Grünen Mark " entführt die Leser*innen auf eine faszinierende Reise in die Steiermark Ende des 19. Jahrhunderts. Der historische Krimi verwebt geschickt die Atmosphäre des kaiserlichen Österreichs mit einem spannenden Mordfall, der die Leser*innen bis zur letzten Seite in Atem hält. Die Geschichte beginnt mit dem Verschwinden eines Kurgastes in der Kuranstalt Frohnleiten. Zufällig ist auch Dr. Titus Pyrner vor Ort auf Kur. Der hiesige Arzt bittet Titus in Erfahrung zu bringen, wo der verschollene Kurgast verblieben sein könnte. Nach einigen Recherchen trifft Titus auf den jungen Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum, mit dem er bereits die Schulbank gedrückt hat. Beide ermitteln schnell Hand in Hand im Fall des verschollenen Kurgastes und aus ehemaligen Rivalen werden schnell Partner und "Freunde". Als dann die Leiche des Kurgastes auftaucht und seine Ehefrau vor der Tür der Anstalt steht, beginnt ein Strudel voller Intrigen und Geheimnisse die den jungen Arzt zu verschlingen drohen. Was "Geheimnisse in der Grünen Mark" besonders macht, ist Oswalds meisterhafte Darstellung der Epoche. Die detaillierte Recherche und die lebendige Beschreibung der historischen Schauplätze versetzen den Leser direkt ins Herz der Steiermark. Von der mondänen Kurstadt bis zu den düsteren Ufern der Mur– jede Szene ist mit historischer Genauigkeit und einem Hauch von Nostalgie eingefangen. Die Charaktere sind ebenfalls überzeugend dargestellt. Dr. Titus Pyrner ist ein vielschichtiger Protagonist, der sehr sympathisch den Leser*innen vermittelt wird. Auch Franz Stahlbaum wird schnell von der Leser*innen ins Herz geschlossen werden. Beide Figuren sind ein unschlagbares Team und ich könnte mir durchaus noch mehrere Geschichte mit den beiden Männern vorstellen und hoffe auf Fortsetzung. Der Kriminalfall selbst ist geschickt konstruiert und lässt die Leser*innen bis zum Schluss im Dunkeln tappen. Mit unerwarteten Wendungen führt Gudrun Wieder die Leser*innen auf falsche Fährten, bevor die Wahrheit "zufällig" entdeckt wird. Leider hat mir so ein bisschen der Weg zu einer Lösung des Falls gefehlt. Es werden viele Fäden aufgenommen, doch letztendlich kommen die beiden Ermittler durch Zufall auf den Täter, welcher einfach nur zur falschen Zeit, am falschen Ort war. Ich würde mir wünschen, dass in einer Fortsetzung die beiden Männer nochmal eine Chance bekommen ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und wer weiß, vielleicht gibt es wieder die ein oder andere weibliche Unterstützung. Insgesamt ist "Geheimnisse in der grünen Mark" ein gemütlicher und kurzweiliger historischer Krimi, der sowohl Krimifans als auch Liebhaber historischer Romane gleichermaßen begeistern wird. Gudrun Wieser beweist mit diesem Roman ihr Talent für fesselnde Geschichten und ihre Liebe zum Detail, und hinterlässt bei den Leser*innen ein dringendes Verlangen, mehr von Titus und Franz zu erfahren.

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner Ausflug ins 19. Jh.

    Wunderbar recherchierter Roman mit sympathischen, glaubwürdigen Figuren und einer spannenden Story, mit Witz und Eloquenz erzählt. Ist schon das dritte Buch, das ich von dieser Autorin lese, und ich hoffe auf viele weitere.

  • Daniela Weigel

    4/5

    13.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Solider historischer Krimi mit interessanten Ermittlern

    Der Arzt Titus Pyrner weilt zur Sommerfrische in der Kaltwasserheilanstalt Frohnleiten. Als jemand, der nicht Nein sagen kann, wird er ungewollt in den Fall eines spurlos verschwundenen Kurgastes verwickelt. Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum leitet die Ermittlungen, ausgerechnet er. Ein alter Schulfreund von Titus, der ihn wegen seiner roten Haare und Sommersprossen immer Titus Feuerfuchs genannt hat. Werden die beiden es schaffen, zusammenzuarbeiten und den Fall zu lösen? Die beiden Detektive haben mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Es gibt immer wieder Wendungen, so dass es durchgehend spannend bleibt. Der Schreibstil ist angenehm, der Dialekt gibt dem Ganzen ein besonderes Flair. Ein Kapitel umfasst immer einen Tag, das gefällt mir sehr gut. Auch die Zitate am Anfang der Kapitel finde ich toll. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden, aber das hat sich dann gelegt. Der Krimi hat mir gut gefallen. Das Setting und die Zeitepoche hat die Autorin gut vermittelt, auch die Prise Humor hat mir gut gefallen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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