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Produktbild: Das Kind mit den stummen Augen

Das Kind mit den stummen Augen Roman

21

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

20,1/13,3/2,7 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4128-7

Beschreibung

Rezension

»Der bildhafte Schreibstil der Autorin macht es unmöglich, dass die Augen trocken bleiben. Mit wie viel Herzblut sie dieses Epos erschaffen hat, liest man in jeder Zeile heraus.« ("Instagram")
»Ganz klare Leseempfehlung für alle, die Geschichten über Familie, Vergangenheit und verdrängte Wahrheiten lieben.« ("Instagram")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

20,1/13,3/2,7 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4128-7

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bewegendes Buch

    Mein Fazit: Schon beim Lesen vom Klappentext war klar, dass die Geschichte tief geht und im Wechselbad der Gefühle endet. Das Cover ist wunderschön gestaltet und macht neugierig auf das Buch. Welches Schicksal rankt sich um das bekannte Teehaus Drees und seine Bewohner? Welche tragische Geschichte verbirgt sich hinter dem Kinderkurheim im Teutoburger Wald? Die Autorin nimmt uns mit auf eine bewegende Reise in die Vergangenheit der beiden Schwestern Martha und Inga, die 1964 zur Kinderkurverschickung verbannt wurden . Wer ist Claire und was ist in diesem Heim so Schreckliches passiert, dass die Schwestern so lange nicht darüber reden konnten? Die ganze Zeit hatte ich diese Fragen im Kopf beim Lesen und die Antworten sind sehr erschütternd und bewegend. Warum mussten die Kinder erbrochenes Essen, nur dreimal am Tag auf die Toilette, das große Geschäft nur am Abend verrichten, die Nachrichten den Eltern nur zensiert übermitteln und warum waren die Betreuer so grausam zu den Kindern? Dieses Schicksal wird euch sehr traurig stimmen und noch lange beschäftigen. Die Kapitel 1964 beschreiben die Zustände im Heim, was sehr traurig macht und zum Nachdenken bringt. Haben die Eltern wirklich nicht gewusst, was für Grausamkeiten dort geschehen sind? Was diesen kleinen Kinderseelen zugemutet wurde, ist unfassbar! Der bildhafte Schreibstil der Autorin macht es unmöglich, dass die Augen trocken bleiben. Mit wie viel Herzblut sie dieses Epos erschaffen hat, liest man in jeder Zeile heraus. Die Geschichte ist berührend, sehr aufwühlend und spannend. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, sehr authentisch beschrieben, und vor allem Inga hat es mir angetan. Sie ist mutig und ihre Offenlegung der Tatsachen hat mich erschüttert. Ein Buch, das ich bestimmt nochmal lesen werde.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswert!

    Theresa Dormbach arbeitet im Teeladen ihrer Familie. Vor kurzem hat sie sich von ihrem Mann Lukas getrennt und nun versucht sie sich mit der Arbeit abzulenken. Doch im Teeladen läuft es immer schlechter und Neuerungen stehen Theresas Mutter Inga und ihre Tante Martha eher skeptisch gegenüber. Sie stimmen aber zu, einen Artikel über ihren kleinen Teeladen in der Zeitung zu veröffentlichen. Und so tritt der Journalist Jonas von Bergen in ihr Leben. Schnell zeigt sich, dass sie völlig unterschiedliche Ansichten über einen interessanten Artikel haben. Jonas möchte lieber eine interessante Familiengeschichte schreiben und Theresa ist es wichtig über Teekultur, Traditionen und Wirtschaftlichkeit zu schreiben. Bei ihrer Recherche finden Theresa und Jonas heraus,  dass Inga eine weitere Schwester hatte. Aber warum wurde diese nie erwähnt? Die drei Schwestern waren in den 60er Jahren in einem Kinderkurheim im Teutoburger Wald. Was mag dort passiert sein, dass weder Inga noch Martha darüber sprechen möchten? Mir hat das Buch richtig gut gefallen, auch wenn das Thema natürlich nicht so einfach ist. Auf jeden Fall ist die Geschichte sehr einfühlsam geschrieben und auch spannend.

  • Babara

    aus Au

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Theresa Dormbach arbeitet im…

    Theresa Dormbach arbeitet im Teeladen ihrer Familie. Vor kurzem hat sie sich von ihrem Mann Lukas getrennt und nun versucht sie sich mit der Arbeit abzulenken. Doch im Teeladen läuft es immer schlechter und Neuerungen stehen Theresas Mutter Inga und ihre Tante Martha eher skeptisch gegenüber. Sie stimmen aber zu, einen Artikel über ihren kleinen Teeladen in der Zeitung zu veröffentlichen. Und so tritt der Journalist Jonas von Bergen in ihr Leben. Schnell zeigt sich, dass sie völlig unterschiedliche Ansichten über einen interessanten Artikel haben. Jonas möchte lieber eine interessante Familiengeschichte schreiben und Theresa ist es wichtig über Teekultur, Traditionen und Wirtschaftlichkeit zu schreiben. Bei ihrer Recherche finden Theresa und Jonas heraus, dass Inga eine weitere Schwester hatte. Aber warum wurde diese nie erwähnt? Die drei Schwestern waren in den 60er Jahren in einem Kinderkurheim im Teutoburger Wald. Was mag dort passiert sein, dass weder Inga noch Martha darüber sprechen möchten? Mir hat das Buch richtig gut gefallen, auch wenn das Thema natürlich nicht so einfach ist. Auf jeden Fall ist die Geschichte sehr einfühlsam geschrieben und auch spannend.

  • Leseratte-Y

    5/5

    11.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    spannend, berührend und erschreckend zugleich

    Wow, was für eine emotionale Achterbahnfahrt … Eigentlich will Theresa nur das Teehandelshaus ihrer Familie retten, denn das läuft gerade nicht so gut. Sie beauftragt den Journalisten Jonas, einen Artikel über die Familiengeschichte des Teehauses zu schreiben. Plötzlich stoßen sie bei den Recherchen auf eine weitere Schwester ihrer Mutter. Doch noch nie wurde über sie gesprochen und auch jetzt hüllen sich ihre Mutter und auch ihre Tante in Schweigen … Es gibt Hinweise zu einem Kinderkurheim im Teutoburger Wald. Was ist damals passiert? Warum redet ihre Mutter nicht? Mit ihrem spannenden, emotionalen Schreibstil hat mich Lena Rohn von Anfang an in ihren Bann gezogen. Die Kapitel sind in zwei Zeitsträngen geschrieben, der Gegenwart und den Erlebnissen der Kinderkurverschickung 1964. Die Protagonisten mit ihren Erlebnissen und die Handlungsorte sind sehr authentisch dargestellt. Man kann sich hineinversetzen und mitfühlen, die Ängste und Sorgen spüren. Oft hatte ich tatsächlich Gänsehaut und konnte die Grausamkeiten kaum glauben, die man den Kindern angetan hat. Aber das Buch weglegen ging auch nicht. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, was mit der kleinen Schwester passiert war … In meiner Kindheit war ich selbst zur Kur und bin froh, dass ich so etwas Furchtbares nicht erleben musste. Es ist gut, dass solche Themen aufgearbeitet werden und hierzu hat die Autorin gekonnt beigetragen. „Das Kind mit den stummen Augen“ – der Titel ist sehr gut gewählt. Definitiv eine Leseempfehlung von mir.

  • clematis

    5/5

    11.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Alptraum Theresa führt mit…

    Alptraum Theresa führt mit ihrer Mutter Inga und ihrer Tante Martha das renommierte Teehandelshaus Drees, einen traditionellen Familienbetrieb in Emden. Allerdings bräuchte es dringend einiger Modernisierungen, möchte man nicht ewig nur auf den bestehenden Kundenstock bauen. Als Jonas von Bergen einen Zeitungsartikel über die Geschichte des Hauses verfassen soll, um neue Kunden anzulocken, stoßen Theresa und der eifrige Journalist auf Hinweise in Richtung eines Kinderkurheimes im nahen Teutoburger Wald. Dort soll Schreckliches passiert sein, ein Alptraum, der Inga und Martha bis heute verfolgt? Ein unheimliches Gedicht von Rainer Maria Rilke stimmt uns ein auf eine unfassbare Geschichte, und doch steckt so viel Wahrheit in diesem Roman, der uns schon beim Lesen Gänsehaut beschert. Aber von Anfang an: Wir lernen Theresa, Inga und Martha kennen und ihre Sorgen um das Teehaus, welches sich schon seit mehreren Generationen im Familienbesitz befindet. Beim Versuch, diesen an die heutige Zeit anzupassen, stößt Theresa vor allem bei ihrer Tante auf Ablehnung, aber auch ihre Mutter will lieber nach vorne blicken anstatt in der Vergangenheit zu wühlen. Warum, das erfahren wir mittels Rückblenden in den Winter 1964, in dem drei kleine Mädchen im Alter von vier, sechs und knapp neun Jahren aufbrechen in ein Kinderkurheim mit dem schönen Namen Waldesglück. Was sich dort zuträgt, ist heute zwar nichts Neues, erschüttert den Leser aber dennoch mit jeder einzelnen Zeile über menschenunwürdige Zustände und schlimmste Bestrafungen im Rahmen schwarzer Nachkriegspädagogik. Überaus lebendig schildert Lena Rohn die Geschehnisse auf beiden Zeitebenen, wobei natürlich die Vergangenheit noch viel eindrücklicher im Gedächtnis des Lesers hängen bleibt ob der Dramatik, die hier vorherrscht. Aber auch die Jetzt-Zeit mit Theresa hat ihre Berechtigung und bietet einen sehr schönen Rahmen, der schlussendlich Hoffnung gibt auf Versöhnung und Aufarbeitung, denn – wie schon im Buch erwähnt – hat es noch sehr lange gedauert, bis Gewalt an Kindern auch per Gesetz verboten worden ist. Ein berührendes und aufwühlendes Buch zum Thema Kinderheime in den 1960er-Jahren, das mit der Kulisse des Teehauses zu einem lesenswerten Ganzen verschmilzt und aufregende Lesemomente bereithält. Ich spreche eine Empfehlung aus für alle Interessierten, die sich auch mit schwierigen Szenen auseinandersetzen können und so den Kindern von damals eine Stimme verleihen.

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