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Produktbild: Das Kind mit den stummen Augen
Artikelbild von Das Kind mit den stummen Augen
Lena Rohn

1. Das Kind mit den stummen Augen

Das Kind mit den stummen Augen

Gesprochen von
21
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

4645

Gesprochen von

Chris Nonnast

Spieldauer

7 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

127

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757015312

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

4645

Gesprochen von

Chris Nonnast

Spieldauer

7 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

127

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757015312

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  • Martina

    aus Eschweiler

    5/5

    14.05.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Spannend und emotional

    Das Cover ist sehr liebevoll gestaltet und passt hervorragend zum Titel und der Geschichte. Die Hörbuchsprecherin kannte ich schon als Schauspielerin und ich muss sagen, dass sie mir als Hörbuchsprecherin auch sehr gut gefällt. Sie hat mich ganz tief in die Geschichte reingezogen, so dass ich manchmal gemeint habe, ich sässe neben den Protagonisten. Die Geschichte als solche spielt in der Vergangenheit und der damaligen Gegenwart. Das Zusammenspiel zwischen den Zeiten wurde hier perfekt gelöst, so dass man zum einen die Geschichte der Mutter der Hauptprotagonistin Theresa kennen lernte als auch die heutige Zeit, wo sie ein Teehandelshaus mit ihrer Mutter und Tante betreibt. Als sie dan den Journalisten kennenlernt, der Werbung für das Teehandelshaus betreiben soll, kommt nach einiger Zeit eine unglaubliche Geschichte heraus, die auch ich nicht so erwartet habe. Ich gebe hier eine 100%ige Hör- und Leseempfehlung, an alle, die einen Roman lesen/hören möchten, der spannend und sehr emotinal ist.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    10.11.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die Wahrheit kommt ans Licht

    Um es gleich vorweg zu nehmen, dieses Buch/Hörbuch verlangt der Leserschaft/Hörerschaft so einiges ab. An sich bin ich recht hart im Nehmen, doch hier machte mich das Gehörte fassungslos, oft war ich den Tränen nah und die Geschichte hat mich tief, wirklich sehr tief berührt. Vor allen Dingen mit dem heutigen Wissen, dass es sich das hier Geschriebene so ereignet haben könnte. Aber worum geht es: Theresa führt zusammen mit ihrer Mutter Inga und ihrer Tante Martha einen Teeladen in Emden. Das Geschäft läuft immer schlechter. Theresa plant Modernisierungen, doch ihre Mutter und ihre Tante sträuben sich. Zunächst soll ein Zeitungsartikel über das Traditionsgeschäft auf den Laden aufmerksam machen und neue Kundschaft anwerben. Der junge Journalist von Bargen soll den Artikel schreiben und Theresa und er beginnen in der Vergangenheit zu graben und decken dabei unfassbare Dinge auf. Im Handlungsstrang der Vergangenheit geht es zurück in die 60er Jahre. Die Schwestern Inga, Martha und Clara werden von ihren Eltern für sechs Wochen in ein Erholungsheim in den Teutoburger Wald geschickt. Dort sollen Sie eine gute Zeit verbringen, so glauben und versprechen es die Eltern den Kindern. Inga ist acht, Martha sechs und Clara erst vier Jahre alt. Schon auf der Busfahrt ins Heim wird klar, dass die sogenannten Tanten und Krankenschwestern fies und garstig sind. Was die Drews-Schwestern und die anderen Kinder dann im Heim erleiden und erdulden müssen ist unbegreiflich. Die schwarze Pädagogik der NS-Zeit ist hier immer noch das Gebot der Stunde und auch als es zu einem Unglück kommt, wird den Kindern kein Gehör verschafft. Die Autorin Lena Roth hat mit diesem Roman ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte aufgegriffen. Sie tut gut daran, all diesen Kindern von damals eine Stimme zu geben. Viele Jahrzehnte wurden diese Machenschaften totgeschwiegen. Mittlerweile wird aufgeklärt und die Medien berichten darüber. Leider viel zu spät, denn viele Täter und Täterinnen, ja, genauso muss man sie benennen, sind mittlerweile gestorben und können nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Aber es kann einfach nicht genug darüber berichtet werden, und auch dieser Roman trägt dazu bei, aufzuklären. Immer wieder frage ich mich, wie konnten Menschen zu so etwas fähig sein, ihnen anvertraute Kinder so zu quälen. Diese Unmenschlichkeit ist einfach nicht zu fassen. Die Autorin trifft genau den richtigen Ton und Schärfe. Nichts wird beschönigt. Die Zeitebenen wechseln sich ab, so gelang es mir, in der Gegenwartsebene aufzuatmen, denn der Vergangenheitsstrang ist absolut keine leichte Kost und verlangte mir einiges ab. Auch die Hörbuchsprecherin Christ Nonnast hat den Roman perfekt eingelesen und macht damit das Hörbuch zu etwas ganz Besonderem. Mein großer Dank geht aber an die Autorin, die es geschafft hat, diese schlimmen Erfahrungen von vielen Kindern, uns in Romanform näher zu bringen. Eine Geschichte, die gelesen werden muss: 5 Sterne.

  • misspider

    5/5

    06.11.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Trauma statt Heilung

    Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt: in der Gegenwart versucht Theresa, den Teeladen der Familie mit neuen Ideen vor dem Bankrott zu retten. Dazu gehört auch ein Zeitungsartikel über das alteingesessene Familiengeschäft. Doch als sie dafür Fotos sichtet, auf denen ein unbekanntes Mädchen zu sehen ist, macht ihre Mutter unvermittelt dicht und ihre Tante will sowieso nichts von den Modernisierungsplänen wissen. Wer ist das Mädchen, dass so offensichtlich zur Familie gehört, und wieso weiß Theresa nichts über sie? Gemeinsam mit Reporter Jonas begibt sich Theresa auf Spurensuche. Dabei kommen sich die beiden, die sich anfangs nicht riechen können, auch langsam näher. Im Wechsel mit Kapiteln, die aus der Kindheit von Theresas Mutter und Tante erzählen, entspinnt sich ein wahres Horrorszenario, dass die schrecklichsten Methoden der Kurverschickung in den Sechziger Jahren ans Licht bringt. Kinder, die von gut meinenden und vertrauensvollen Eltern zur Kur geschickt und dort nicht geheilt, sondern schikaniert und gequält wurden, was manchmal bis zum Äußersten führte. Das Lesen dieser Abschnitte hat mir einiges abverlangt und man mag kaum glauben dass es solche Zustände wirklich gegeben hat, zumal in dieser Zeit als das Naziregime lange vorbei war - aber einige unsägliche Methoden offensichtlich überdauert hatten. Aber auch dies ist Teil der deutschen Geschichte, die nicht vergessen werden darf. Ich habe mit diesem Buch zum ersten Mal von der sogenannten Kur- oder Kinderverschickung gehört und war am meisten schockiert darüber, dass es diese nach nach der Nachkriegszeit gegeben hat. Wie bei den meisten historisch hinterlegten Romanen hat mich auch hier die Vergangenheit am meisten interessiert, während die Geschichte in der Gegenwart vor allem einen passenden Rahmen dafür bildete. In Form des Hörbuchs, bei dem die Sprecherin dem Inhalt durch feine Nuancierungen die jeweils passende Stimme und eindringliche Wirkung verleiht, wird einem das Schicksal der Kinder noch intensiver vermittelt. Fazit: eine wichtige Geschichte die es verdient gehört (oder gelesen) zu werden.

  • Bücherhummelchen

    4/5

    12.11.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Geschichte um ein Kinderkurheim im Teuteburger Wald.

    Theresa Dormbach arbeitet zusammen mit ihrer Tante Martha und Mutter Inga im eigenen Teeladen in Emden. Nach dem ihre Ehe mit Lukas gerade am unerfülltem Kinderwunsch zerbrochen ist, will sie sich mit aller Kraft dem Teeladen wittmen. Sie beschließt sich mit einem Journalisten zu treffen, der einen Artikel über die Geschichte ihres Teeladens schreiben soll, um das Geschäft anzukurbeln. Doch bei der Recherche der Familiengeschichte findet sie Hinweise auf eine weitere Schwester ihrer Mutter, die nie erwähnt wurde. In einem Kinderkurheim im Teuteburger Wald, das die 3 Schwestern 1962 besucht hatten musste was schreckliches passiert sein. ... Das Hörbuch "Das Kind mit den stummen Augen" geschrieben von Lena Rohn wird gesprochen von Chris Nonnast. Die Stimme fand ich sehr angenehm und sie passt gut zum Hörbuch. Es wird gefühlvoll und mit der richtigen Betonung vorgelesen. Auch das Sprechtempo war perfekt. Lena Rohns Schreibstil ist locker und man kommt sehr schnell in die Geschichte. Es gibt zwei Zeitstränge, die Gegenwart und die Vergangenheit, diese wurden sehr gelungen miteinander verwoben. Die Vergangenheit hat mich vielmehr interessiert als die Gegenwart Geschichte, die ein bisschen vorhersehbar war. Die Erzählung der Vergangenheit hat mich sehr berührt und entsetzt. Wie in diesem Kurheim mit den Kindern umgegangen wurde ist schrecklich. Dabei wollten die Eltern der Kinder ihnen nur etwas Gutes tun. Ich habe der Geschichte gespannt und gerne gelauscht. Auch das Gedicht von Rainer Maria Rilke passt perfekt dazu. Sowie das Cover, das zwei Mädchen zeigt, die sich fest umarmen und das große Kurheim im Hintergrund. Ich kann das Buch / Hörbuch gut empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    30.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bewegendes Buch

    Mein Fazit: Schon beim Lesen vom Klappentext war klar, dass die Geschichte tief geht und im Wechselbad der Gefühle endet. Das Cover ist wunderschön gestaltet und macht neugierig auf das Buch. Welches Schicksal rankt sich um das bekannte Teehaus Drees und seine Bewohner? Welche tragische Geschichte verbirgt sich hinter dem Kinderkurheim im Teutoburger Wald? Die Autorin nimmt uns mit auf eine bewegende Reise in die Vergangenheit der beiden Schwestern Martha und Inga, die 1964 zur Kinderkurverschickung verbannt wurden . Wer ist Claire und was ist in diesem Heim so Schreckliches passiert, dass die Schwestern so lange nicht darüber reden konnten? Die ganze Zeit hatte ich diese Fragen im Kopf beim Lesen und die Antworten sind sehr erschütternd und bewegend. Warum mussten die Kinder erbrochenes Essen, nur dreimal am Tag auf die Toilette, das große Geschäft nur am Abend verrichten, die Nachrichten den Eltern nur zensiert übermitteln und warum waren die Betreuer so grausam zu den Kindern? Dieses Schicksal wird euch sehr traurig stimmen und noch lange beschäftigen. Die Kapitel 1964 beschreiben die Zustände im Heim, was sehr traurig macht und zum Nachdenken bringt. Haben die Eltern wirklich nicht gewusst, was für Grausamkeiten dort geschehen sind? Was diesen kleinen Kinderseelen zugemutet wurde, ist unfassbar! Der bildhafte Schreibstil der Autorin macht es unmöglich, dass die Augen trocken bleiben. Mit wie viel Herzblut sie dieses Epos erschaffen hat, liest man in jeder Zeile heraus. Die Geschichte ist berührend, sehr aufwühlend und spannend. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, sehr authentisch beschrieben, und vor allem Inga hat es mir angetan. Sie ist mutig und ihre Offenlegung der Tatsachen hat mich erschüttert. Ein Buch, das ich bestimmt nochmal lesen werde.

Kundinnen und Kunden meinen

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