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Produktbild: Unser Buch der seltsamen Dinge

Unser Buch der seltsamen Dinge Roman | Der ¿Sunday Times¿-Bestseller - 'Herzzerreißend und überragend.' Mail on Sunday

137

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

47783

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

1182 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Keller

Sprache

Deutsch

EAN

9783423445122

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbarer Index
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  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

47783

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

1182 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Keller

Sprache

Deutsch

EAN

9783423445122

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  • MrsMurphy

    5/5

    05.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Dramatischer Coming-of-age Roman

    Der Sunday Times Bestseller „Unser Buch der seltsamen Dinge“ von Jennie Godfrey kommt anfangs leicht daher: zwei Freundinnen, elf Jahre alt, gehen auf Mördersuche, um nicht voneinander getrennt zu werden, denn Mivs Vater möchte wegziehen, weil in der Gegend der Yorkshire Ripper sein Unwesen treibt. Auf den ersten Seiten spürte ich „Fünf Freunde“-Vibes, die allerdings sehr schnell verfliegen, denn „Unser Buch der seltsamen Dinge“ ist wesentlich vielschichtiger. Miv ist die Erzählerin der Geschichte, aber die Kapitel aus ihrer Sicht werden unterbrochen von Kapiteln aus anderer Perspektive. Und hier bröckelt die Fassade der heilen Welt sehr schnell. Brisante Themen werden von Jennie Godfrey adressiert: der tägliche Rassismus, der dem Gemischtwarenhändler Omar und seinem Sohn Ishtiaq begegnen, die Bibliothekarin Helen, die von ihrem Ehemann geschlagen wird, der alkoholkranke Pfarrer, der pädophile Gemeindehelfer. Alle landen früher oder später auf Mivs und Sharons Liste der Verdächtigen im Buch der seltsamen Dinge. Denn die beiden Elfjährigen gehen davon aus, wenn sie alle ungewöhnlichen Ereignisse aufschreiben, sie irgendwann unweigerlich den Ripper erwischen. Miv ist bei der Mördersuche leidenschaftlicher bei der Sache als Freundin Sharon, die sich bald mehr für Mitschüler Ishtiaq interessiert, als für die Detektivarbeit, aber Miv zuliebe weiterhin mitmacht, denn diese muss damit klarkommen, dass die Mutter nur noch als stumme, körperliche Hülle anwesend, der Geist aber ganz woanders ist. Die Gründe dafür bleiben lange nebulös, lösen sich aber später dramatisch auf. In Mivs Gefühlswelt ist Sharon daher die zentrale Figur und die Gefahr, auch noch sie zu verlieren, lässt die Enttarnung des Yorkshire Rippers so wichtig für sie werden. Sie agiert dabei außerordentlich willensstark, mitfühlend und energisch. So sorgt Miv dafür, dass ein Gemeindemitglied, das Mädchen begrapscht, das Handwerk gelegt wird und zeigt als Einzige Initiative, als es gilt, die Bibliothekarin Helen vor ihrem schlagenden Ehemann zu retten. Allerdings haben alle Handlungen Konsequenzen, und diese sind teilweise mehr als tragisch. Mir hat Jennie Godfreys Roman „Unser Buch der seltsamen Dinge“ sehr gut gefallen. Die Handlungen um Miv und Sharon erstrecken sich über zwei Jahre Ende der 70er Jahren in England. Ich bin ähnlich alt wie Protagonistin Miv und konnte vieles nachvollziehen, was so typisch für die Zeit war. Die kindliche Faszination, die die Untaten des Yorkshire Rippers hervorriefen, waren ähnlich wie meine Neugier, mit der ich in den 70ern vor den Fahndungsplakaten der RAF-Terroristen stand, die überall aushingen. Die Vielschichtigkeit der Geschichte und der Figuren. Auf den ersten Blick heitere Detektivgeschichte, die sich recht schnell in eine detaillierte Milieustudie entwickelt. Mobbing, Selbstmord, Missbrauch, Rassismus – Themen, die Miv immer bewusster wahrnimmt und verarbeiten muss. Und das Cover – großartig! Es sieht aus wie ein abgerissener Zettel aus einem Notizblock - vielleicht aus dem Buch der seltsamen Dinge? Die Milchflaschen sind typisch britisch, der Rabe steht nicht erst seit Poes Gedicht für das Düstere, Mysteriöse. Brillante Mischung, die mich in ihren Bann gezogen hat! Volle Punktzahl!

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Herzzerreißend - keine leichte Kost

    Das Buch war ganz anders als ich es erwartet habe - und doch wieder nicht. Die Leseprobe dazu gibt einen schönen Einblick in den Schreibstil, der so auch beibehalten wird. Miv und Sharon ins zwölf Jahre alt und beste Freundinnen. Mivs Familienleben ist schwierig, ihre Mutter hat von einem Tag auf den anderen das Sprechen aufgehört und nimmt auch sonst nicht mehr am Familienleben teil. Ihr Vater möchte wegziehen, neu anfangen, doch das geht ja gar nicht, Miv muss doch bei Sharon bleiben. Da zu der Zeit ein Serientäter in Yorkshire sein Unwesen treibt, beschließt Miv, dass sie ihn fassen müssen. Dann gibt es ja keinen Grund mehr zum Wegziehen. Es ist aber mehr als das - und sogar noch tragischer. Denn wir bekommen Einblicke in das alltägliches Leben in Mivs Kleinstadt und da ist auch abgesehen vom Serientäter nicht alles Sonnenschein. Teilweise ist das Buch sehr schwere Kost, die da aus der Sicht eines Kindes offenbar wird. Ich musste oft schwer schlucken. Nichtsdestotrotz ist es eine Ode an die Freundschaft, die Kraft der Familie und ein Apell an Nichtwegsehen. An ein Zueinanderstehen, sich kümmern und füreinander Einstehen. Ich hatte nicht mit der Tragik des Buches gerechnet, das hat meiner Haltung zum Buch aber keinen Abbruch getan. Ich mag es sehr. Miv und Sharon sind beides so starke Charaktere und auch ganz viele ihrer Freunde und Bekannten und Familie habe ich sehr in mein Leseherz geschlossen. Nur eben kein rundum unbeschwertes Lesevergnügen.

  • Sophia

    5/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow - ein grandioser Roman über Freundschaft (und vieles mehr) in schwierigen Zeiten

    Die jugendliche Protagonistin Miv lebt im England der 70er Jahre. Sie soll mit ihrer Familie umziehen, aber Miv möchte unter keinen Umständen ihre Freundin Sharon verlieren, die beiden sind unzertrennlich. Ein Grund des Umzugs ist die Mordserie des Yorkshire Rippers, der in unmittelbarer Umgebung von Mivs Wohnort die Menschen in Angst versetzt. Miv und Sharon fassen den Plan, den Täter zu finden, damit ein Umzug verhindert werden kann - denn die Polizei tappt bisher komplett im Dunklen. Die beiden beginnen ihre Suche in ihrem Umfeld, irgendjemand wird sicherlich verdächtig sein. Die beiden decken während ihrer Ermittlungen einiges auf, was die kleine Stadt aufwühlen wird. Ich kann zu dem Buch nur eins sagen: Wow! Der Klappentext verrät nicht annähernd, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Die Protagonistin Miv und ihre Freunde sind alle sehr viel jünger als das Zielpublikum, aber gerade das macht den Charme der Geschichte aus. Miv erzählt aus der Ich-Perspektive mit einer jugendlichen Naivität und trotzdem sehr reif für ihr Alter, was auch an ihrer Familiensituation liegen mag. Jennie Godfrey hat einen unglaublich tollen Erzählstil, der den Leser fesselt und eine Sogwirkung erzielt, mit der ich nicht gerechnet habe. Man schaut Miv und Sharon gerne bei ihren eher schlecht laufenden Ermittlungen über die Schulter. Das Besondere am Buch, was ich vom Klappentext her nie erwartet hätte, ist die Vielfalt an Themen und auch Genres, die Godfrey hier aufgreift: im Zentrum stehen vor allem Freundschaft und Familie, aber auch Rassismus, Ausgrenzung, häusliche Gewalt und Trauer finden einen Platz, was das Buch absolut grandios vereint. Vor allem Mivs Entwicklung im Verlauf der Geschichte hat mich gerührt und auch die Entwicklung ihrer Freundschaft zu Sharon. Steht zu Beginn noch die Suche nach dem Yorkshire Ripper im Vordergrund, wird sie mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt und andere Geheimnisse und Geschehnisse in der Kleinstadt kommen ans Licht. Ich hatte zuvor noch nichts von dem Yorkshire Ripper gehört, umso spannender war für mich die Tatsache, dass sich die Mordserie genau so zugetragen hat und der damalige Täter Peter Sutcliffe ebenfalls ein ganz unscheinbarer Mensch war. Vor allem gegen Ende hat mich das Buch nochmal richtig aufgewühlt. Es wird traurig, sehr traurig, aber gibt auch Hoffnung und zeigt, wie wichtig gerade Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe in schwierigen Zeiten sind. Für mich ein absolut grandioser Roman, der viele Themen vereint und aus einer ungewöhnlichen Perspektive erzählt wird. Das Buch wühlt einen auf, ist aber dennoch so fesselnd, dass es von mir volle fünf Sterne gibt und eine unbedingte Leseempfehlung!

  • Test-LR

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mivs Liste und das Leben

    Cover: -------------- Das Titelbild ist sehr vielfältig und der Rabe, die Milchflaschen sowie die Andeutung, dass das Blatt aus einem Skizzenblock herausgerissen wurde, wecken die Neugier. Gleichzeitig wird eine leicht düstere Atmosphäre durch den Raben verbreitet. Mit dem blauen Hintergrund zusammen hat das Buch definitiv meine Aufmerksamkeit erregt. Inhalt: -------------- Die 12-jährige Miv lebt mit ihrem Vater, ihrer kranken Mutter und ihrer Tante Jean in einer Kleinstadt der englischen Grafschaft Yorkshire.Nachdem es ihrer Mutter immer schlechter geht und zudem ein Serienmörder die Gegend in Atem hält, erwägt Mivs Vater einen Umzug für einen Neuanfang. Doch das würde für Miv das Ende ihrer Freundschaft mit Sharon bedeuten und das kann sie auf keinen Fall zulassen! Unter der Annahme, dass sie bleiben kann, wenn es den Mädchen gelingt, den Mörder zu identifizieren, stellen sie Nachforschungen an und beobachten jede verdächtig erscheinende Person in der Nachbarschaft. Ihre Entdeckungen setzen sie auf die "Liste der verdächtigen Dinge". Dabei finden sie viele bisher verborgene Geheimnisse ihrer Mitmenschen heraus und durch ihre Einmischung in deren Leben setzen sie Dinge in Gang, deren Ende sich nicht voraussagen lässt. Und auch ihr eigenes Leben ändert sich unerwartet. Mein Eindruck: -------------- "Ich wich den Jungen aus und überlegte dabei, wo diese Regeln herrührten. Regeln, die besagten, dass hübsche Mädchen nicht mit armen oder intelligenten Mädchen spielten. Regeln, die besagten, dass Jungen nicht mit Mädchen befreundet sein konnten und schon gar nicht weiße Mädchen wie ich und Sharon mit Jungen dunklerer Hautfarbe wie Ishtiaq. Ich konnte mich nicht erinnern, wann und wie ich diese Regeln gelernt hatte, und verstand nicht, warum ich sie immer noch befolgte." (S. 75) Die Handlung wird vorwiegend von Miv in der Ich-Form, aber auch wechselhaft aus der Perspektive anderer beteiligter Personen erzählt. Auf diese Weise bekommt man einen vielfältigen Eindruck in die Gefühls- und Gedankenwelt der Stadtbewohner. Miv ist ein sehr ernstes Mädchen, das sich viele Gedanken über sich und ihre Umwelt macht. Sie ist das komplette Gegenteil ihrer hübschen, empathischen und unbesorgten Freundin Sharon. Aber die beiden bilden ein gutes Team. Ich mochte Miv aufgrund ihres Ehrgeizes, den Fall zu lösen, und wegen ihrer Versuche, möglichst an altbekannten Dingen wie der Freundschaft an Sharon festzuhalten. Je mehr sie nachforschen, desto mehr sieht Miv ihre Mitmenschen mit anderen Augen. Ihre Freundschaft zu Sharon verändert sich und sie schließt unerwartet neue Freundschaften. Der Roman ist wie ein gesellschaftliches Kaleidoskop. Themen wie Rassismus, Integration, häusliche Gewalt, Ausgrenzung bestimmter Personengruppen, sexuelle Belästigung uvm. werden hier raffiniert zu einem stimmigen Ganzen verwoben, das auf den letzten Seiten mit einer großen überraschenden Wende und einem schlüssigen Ende aufwartet. Ein weiterer, spannender Aspekt ist die wahre Historie, denn den "Yorkshire Ripper" und seine Opfer gab es wirklich, und die Autorin webt diese Fakten geschickt in die Handlung mit ein. Sie selbst war zu diesem Zeitpunkt etwa im Alter ihrer Protagonistin und stammt aus der gleichen Gegend, sodass sie vermutlich in Miv einen Teil ihrer eigenen Erinnerungen verarbeitet. Dadurch wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe diese Freundschaftsgeschichte von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen, manchmal hatte ich ein Lächeln im Gesicht, manchmal war ich tief betroffen und am Ende habe ich das Buch zufrieden und bereichert um ein paar Zitate für mein Leben geschlossen. Ich freue mich auf ein weiteres Buch der Autorin! Fazit: -------------- Freundschaftsgeschichte im Yorkshire der 1970er-Jahre mit Spannung, Tragik, Humor, viel Herz und realem Hintergrund. Sehr empfehlenswert!

  • Test-LR

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mivs Liste und das Leben…

    Mivs Liste und das Leben Cover: -------------- Das Titelbild ist sehr vielfältig und der Rabe, die Milchflaschen sowie die Andeutung, dass das Blatt aus einem Skizzenblock herausgerissen wurde, wecken die Neugier. Gleichzeitig wird eine leicht düstere Atmosphäre durch den Raben verbreitet. Mit dem blauen Hintergrund zusammen hat das Buch definitiv meine Aufmerksamkeit erregt. Inhalt: -------------- Die 12-jährige Miv lebt mit ihrem Vater, ihrer kranken Mutter und ihrer Tante Jean in einer Kleinstadt der englischen Grafschaft Yorkshire.Nachdem es ihrer Mutter immer schlechter geht und zudem ein Serienmörder die Gegend in Atem hält, erwägt Mivs Vater einen Umzug für einen Neuanfang. Doch das würde für Miv das Ende ihrer Freundschaft mit Sharon bedeuten und das kann sie auf keinen Fall zulassen! Unter der Annahme, dass sie bleiben kann, wenn es den Mädchen gelingt, den Mörder zu identifizieren, stellen sie Nachforschungen an und beobachten jede verdächtig erscheinende Person in der Nachbarschaft. Ihre Entdeckungen setzen sie auf die "Liste der verdächtigen Dinge". Dabei finden sie viele bisher verborgene Geheimnisse ihrer Mitmenschen heraus und durch ihre Einmischung in deren Leben setzen sie Dinge in Gang, deren Ende sich nicht voraussagen lässt. Und auch ihr eigenes Leben ändert sich unerwartet. Mein Eindruck: -------------- "Ich wich den Jungen aus und überlegte dabei, wo diese Regeln herrührten. Regeln, die besagten, dass hübsche Mädchen nicht mit armen oder intelligenten Mädchen spielten. Regeln, die besagten, dass Jungen nicht mit Mädchen befreundet sein konnten und schon gar nicht weiße Mädchen wie ich und Sharon mit Jungen dunklerer Hautfarbe wie Ishtiaq. Ich konnte mich nicht erinnern, wann und wie ich diese Regeln gelernt hatte, und verstand nicht, warum ich sie immer noch befolgte." (S. 75) Die Handlung wird vorwiegend von Miv in der Ich-Form, aber auch wechselhaft aus der Perspektive anderer beteiligter Personen erzählt. Auf diese Weise bekommt man einen vielfältigen Eindruck in die Gefühls- und Gedankenwelt der Stadtbewohner. Miv ist ein sehr ernstes Mädchen, das sich viele Gedanken über sich und ihre Umwelt macht. Sie ist das komplette Gegenteil ihrer hübschen, empathischen und unbesorgten Freundin Sharon. Aber die beiden bilden ein gutes Team. Ich mochte Miv aufgrund ihres Ehrgeizes, den Fall zu lösen, und wegen ihrer Versuche, möglichst an altbekannten Dingen wie der Freundschaft an Sharon festzuhalten. Je mehr sie nachforschen, desto mehr sieht Miv ihre Mitmenschen mit anderen Augen. Ihre Freundschaft zu Sharon verändert sich und sie schließt unerwartet neue Freundschaften. Der Roman ist wie ein gesellschaftliches Kaleidoskop. Themen wie Rassismus, Integration, häusliche Gewalt, Ausgrenzung bestimmter Personengruppen, sexuelle Belästigung uvm. werden hier raffiniert zu einem stimmigen Ganzen verwoben, das auf den letzten Seiten mit einer großen überraschenden Wende und einem schlüssigen Ende aufwartet. Ein weiterer, spannender Aspekt ist die wahre Historie, denn den "Yorkshire Ripper" und seine Opfer gab es wirklich, und die Autorin webt diese Fakten geschickt in die Handlung mit ein. Sie selbst war zu diesem Zeitpunkt etwa im Alter ihrer Protagonistin und stammt aus der gleichen Gegend, sodass sie vermutlich in Miv einen Teil ihrer eigenen Erinnerungen verarbeitet. Dadurch wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe diese Freundschaftsgeschichte von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen, manchmal hatte ich ein Lächeln im Gesicht, manchmal war ich tief betroffen und am Ende habe ich das Buch zufrieden und bereichert um ein paar Zitate für mein Leben geschlossen. Ich freue mich auf ein weiteres Buch der Autorin! Fazit: -------------- Freundschaftsgeschichte im Yorkshire der 1970er-Jahre mit Spannung, Tragik, Humor, viel Herz und realem Hintergrund. Sehr empfehlenswert!

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  • Zum Bewerterprofil von Ronja vom Lehn

    Ronja vom Lehn

    Thalia Herdecke

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    5/5

    27.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Allerei in einem Buch

    "Unser Buch der seltsamen Dinge" ist eine Geschichte über das Erwachsen werden, Verachtung, das Leben in einer englischen Kleinstadt, einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Mädchen und der Jagd nach einem Serienkiller. Bitte Lesen!!
  • Zum Bewerterprofil von Anja Söllner

    Anja Söllner

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Liste der Verdächtigen.

    Großbritannien zur Zeit der Thatcher Ära. In der Grafschaft Yorkshire redet man viel und gleichzeitig verschämt zurückhaltend über eine neue Zeit, in der eine Frau das Sagen haben wird. So ganz einig ist man sich nicht, ob das gut oder schlecht sein kann. Die beiden Zwölfjährigen Freundinnen Miv und Sharon interessiert das nicht so, sie sind glücklich über ihre tiefe Freundschaft, die ihre ganze Zeit in Anspruch nimmt. Miv ist von Anfang an fasziniert, dass Sharon sie überhaupt als beste Freundin in Erwägung zog, ihr zu Hause, ihre Familien sind sehr unterschiedlich und Sharon zieht alle Blicke auf sich. Miv betrachtet sich eher als unauffällig, im gemeinsamen Spielen vergessen sie die Welt um sich herum und brauchen nichts weiter. Bis eines Abends Mivs Vater deutlich macht, dass alles sehr schwierig im Ort geworden ist, in Yorkshire geht der Ripper um, der Anfangs junge Frauen, die aus prekären Verhältnissen stammen brutal ermordet. Aber mit der Zeit wird seine Wahl der Opfer immer breitgefächerter, nicht nur Prostituierte, sondern auch Mädchen, die in der Gesellschaft Ansehen haben und gut behütet sind, werden getötet. Sie sollten wegziehen, das wäre vielleicht auch für ihre Mutter gut, die sich in den letzten Monaten stark verändert hat, in ihrem Zimmer bleibt und Zeichen einer tiefen Depression aufweist. Miv fühlt sich vollkommen unglücklich, sie will nicht wegziehen von Sharon, so entwickelt sie eine Liste an Verdächtigen, die sie zusammen mit ihrer besten Freundin überprüfen möchte, denn wenn sie den Yorkshire Ripper stellen, können sie zusammen bleiben? Ein faszinierend schöner Roman über Freundschaft und Zusammenhalt, der auch das Familienleben in seinen Unterschiedlichkeiten zeigt und klug und einfühlsam das Innere ihrer Protagonisten erzählt. Das Erstlingswerk der Autorin, welches auf viele weiter Geschichten hoffen lässt! Ein großes Bravo!
  • Zum Bewerterprofil von Eva Speer

    Eva Speer

    Thalia Zweibrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei zwölfjährige Mädchen auf Mörderjagd

    Ein insgesamt schönes Buch, in dem es um viel mehr geht als die Jagd nach einem Serienmörder. Durch die zwölfjährige Erzählerin fühlt man sich in die Kindheit zurückversetzt und sieht, wie abweisend die Erwachsenenwelt aus Kinderaugen wirkt. Die Mädchen decken allerhand Geheimnisse in ihrer Nachbarschaft auf und schaffen so einen neuen Zusammenhalt in ihrer Stadt. Am besten gefallen hat mir die enge Freundschaft der beiden, die im Zentrum der Geschichte steht. Es ist eine ganz besondere Freundschaft, die ein ganzes Leben prägen kann. Eine berührende und warmherzig erzählte Geschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Rita Berhausen

    Rita Berhausen

    Thalia Siegburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für eine großartige Geschichte,...

    Was für eine großartige Geschichte, die mich durch ihre Atmosphäre völlig in ihren Bann gezogen hat. Mit Tiefe, Spannung und bedrückender Stimmung erzählt sie von einer Mörderjagd aus kindlicher Sicht. Dabei geht es um Loyalität, Rassismus, Freundschaft, Familie und Zusammenhalt.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Schubing

    Kerstin Schubing

    OSIANDER Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Yorkshire 1979.Die Stimmung ist...

    Yorkshire 1979.Die Stimmung ist grau und trüb, der Yorkshire-Ripper geht um und Mrs Thatcher ist an der Macht. Doch zwei Mädchen nehmen sich ( und noch einige Andere) buchstäblich bei der Hand. Hat mich berührt.

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